DE1908653B - Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen - Google Patents

Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen

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DE1908653B
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English (en)
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Dieter 8025 Unterhaching; Hackenberg Hubert; Putscher Johann; Strittmatter Rolf; 8000 München Engelsmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG

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Description

umschaltbar durch ein lichtempfindliches EIe- 15 Kolbenblitzlampe angezeigt werden kann. Bei nicht
ment (8; 24) oder durch die Kolbenblitzlampe ausreichenden Lichtverhältaissen leuchtet das Anzei-
(11; 31) mit Vorwiderstand (10; 32) gebildet gelämpchen auf und zeigt dem Benutzer an, daß zur
wird. Durchführung belichtungsgetreuer Aufnahmen z. B.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- ein Blitzlichtgerät verwendet werden muß. Wird nun kennzeichnet, daß parallel zu Kolbenblitzlampe 20 eine Kolbenblitzlampe in eine blitzbereite Stellung (11) und Vorwiderstand (10) ein weiterer, zur überführt, so erlischt das Anzeigelämpchen, wenn die Batteriekontrolle dienender Prüfwiderstand (9) Kolbenblitzlampe unverbraucht ist. Das Anzeigeschaltbar ist. lämpchen leuchtet jedoch weiter auf, wenn die KoI-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- benblitzlampe verbraucht ist.
durch gekennzeichnet, daß parallel zu Kolben- 25 Es ist zwar aus der deutschen Auslegeschrift
blitzlampe (11) und Vorwiderstand (10) ein Kon- 1 276 437 bekannt, zur Anzeige unzureichender
densator (40) schaltbar ist, durch den das Anzei- Lichtverhältnisse ein Anzeigelämpchen im Ausgangs-
gelämpchen (3) nach einer vorgegebenen Ver- kreis eines Verstärkerbauteils anzuordnen. Jedoch
zögerungszeit beeinflußbar ist. erlaubt es die bekannte Vorrichtung nicht, die Blitz-
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- 30 bereitschaft von Kolbenblitzlampen anzuzeigen,
kennzeichnet, daß der Kondensator (40) mittels Gemäß weiterer Ausbildung ist parallel zur KoI-eines bei Betätigung des Synchronkontaktes (14) benblitzlampe und Vorwiderstand ein weiterer, zur durch diesen beeinflußbaren Umschaltekontakt Batteriekontrolle dienender Prüfwiderstand schalt-(41, 43) parallel zu Kolbenblitzlampe (11) und bar. In einfacher Weise läßt sich durch diese Maß-Vorwiderstand (10) schaltbar ist. 35 nähme die erfindungsgemäße Vorrichtung gleichzei-
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 tig auch zur Batteriekontrolle verwenden.
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Transi- Gemäß einer Weiterbildung der Vorrichtung nach
stör (21) Bestandteil einer elektronischen Beiich- der Erfindung ist parallel zu Kolbenblitzlampe und
tungssteuervorrichtung (22,25; 35) ist. Vorwiderstand über einen durch den Synchron-
40 kontakt beeinflußbaren Umschaltkontakt ein Kondensator schaltbar, durch den das Anzeigelämpchen
bei der Betätigung des Synchron- und Umschaltekontaktes nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit beeinflußbar ist. Bei Verwendung eines Transistors als
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur An- 45 Schaltelement ist der Kondensator zweckmäßigerzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen in weise zwischen Basis und Emitter des Transistors fotografischen Kameras mit einer Spannungsquelle schaltbar.
und mit einem als Verstärker wirkenden elektrischen Durch das Vorsehen des Kondensators ergibt sich Bauteil. der Vorteil, daß z.B. bei abgenutzten Spannungs-Eine solche Anzeigevorrichtung ist aus der deut- 50 quellen, deren Leistungsfähigkeit abgesunken ist, sehen Auslegeschrift 1 246 394 bekannt. Ein im Aus- trotzdem noch eine Blitzlampenzündung ermöglicht gangskreis eines Verstärkerbauteils angeordneter wird. Bei Betätigung des Synchronschalters wird Magnet dient zum Sperren des Auslösers einer Ka- nämlich zuerst der Blitzlampenkreis geschlossen, mera. Im Eingangskreis des Verstärkerbauteils ist ein während die Anzeigelampe, deren Widerstandswert Blitzlampenkreis angeordnet, der bei abgebrannter 55 im kalten Zustand relativ gering ist, zunächst nicht Blitzlampe über dem Magneten ein Sperren des Aus- aufleuchtet, da der Kondensator im Moment der lösers bewirkt. Mittels einer solchen Vorrichtung ist Kontaktgabe durch den Umschaltekontakt für das nicht die Möglichkeit gegeben, festzustellen, ab wel- Schaltelement einen Kurzschluß bedeutet. Erst nachcher Helligkeit Blitzlichtaufnahmen zweckmäßiger- dem der Kondensator sich so weit aufgeladen hat, weise durchzuführen sind. Außerdem ist eine An- 60 daß der Basisspannungsteiler des Transistors wirkzeige erst beim Betätigen des Auslösers möglich. sam wird, kann das Anzeigelämpchen aufleuchten. Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, Dieser Zeitpunkt ist zweckmäßigerweise so gewählt, eine Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft daß das Aufleuchten des Anzeigelämpchens erst von Kolbenblitzlampen der eingangs genannten Art nach Beendigung des Zündvorgangs der Blitzlampe zu schaffen, die in einfacher und eindeutiger Weise 65 erfolgt. Wird der Synchronkontakt nicht betätigt, außer zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolben- sondern lediglich die Prüftaste, so bleibt der Konblitzlampen zusätzlich noch zur Messung der Umge- densator unwirksam,
bungshelligkeit geeignet sein soll. Die Vorrichtung Eine vorteilhafte Weiterbildung der Vorrichtung
nach der Erfindung erhält man dann, wenn man die elektronische Belichtungssteuervorrichtung einer Kamera zur Blitzbereitschaftsanzeige ausnutzt. Zweckmäßigerweise ist dann die Kolbenblitzlampe mit dem Vorwiderstand in den Eingangskreis der Belichtungssteuervorrichtung schaltbar. Zur Anzeige der Blitzbereitschaft der Kolbenblitzlampe wird in vorteilhafter Weise das zur Anzeige unzureichender Lichtverhältnisse dienende Anzeigelämpchen der Steuervorrichtung ausgenutzt. Demnach benötigt man zur BlitzbereitschaftKanzeige bei einer elektronischen Belichtungssteuervorrichtung eine sehr geringe Anzahl von zusätzlichen elektrischen Elementen.
Die Erfindung wird an Hand dreier in den F i g. 1 bis 3 in schematischer Weise dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert.
Fig.] zeigt eine Schaltungsanordnung, die die Anzeige unzureichender Lichtverhältnisse sowie die Anzeige der Blitzbereitschaft und der Batteriekonirolle ermöglicht;
Fig.2 zeigt eine schematisch dargestellte Belichtungssteuervorrichtung, die gleichzeitig durch geeignete Umschaltung zur Blitzbereitschaftsanzeige und Anzeige der unzureichenden Lichtverhältnisse ausgenutzt wird;
F i g. 3 stellt eine der F i g. 1 entsprechende Schaltungsanordnung dar, bei der ein Kondensator zwischen Basis und Emitter des Transistors schaltbar ist.
Gemäß F i g. 1 ist eine Gleichspannungsquelle 1 vorgesehen, deren Minuspol mit dem Emitter eines Transistors! verbunden ist. Im Kollektorkreis des Transistors 2 ist ein Anzeigelämpchen 3 angeordnet, das über einen entweder durch den Auslöser oder durch eine nicht dargestellte Taste schließbaren Kontakt 4 mit dem Pluspol der Spannungsquelle 1 verbindbar ist. Die Basis des Transistors 2 ist einerseits mit einem Widerstands verbunden und über einen Umschaltekontakt 6,7 mit einem Fotowiderstand 8 verbindbar. Widerstand 5 und Fotowiderstand 8 bilden einen Spannungsteiler. Bei geschlossenem Kontakt? bilden der Widerstands und der Fotowiderstand 8 eine Reihenschaltung. Bei geschlossenem Kontakt 6, also in Arbeitsstellung des Umschaltekontaktes 6, 7, ist zum Widerstand 5 ein Prüfwiderstand 9 in Reihe geschaltet, der zur Batterieprüf.ing benutzt wird. Weiterhin ist die Basis des Transistors 2 mit einem Vorwidersland 10 verbunden, der mit einer Kolbenblitzlampe 11 in Reihe geschaltet ist. Mit 12 und 13 sind die Anschlußstellen der Blitzkolbenlampe bezeichnet. Bei eingesteckter Kolbenblitzlampe ist diese zusammen mit dem Vorwiderstand 10 parallel zu dem Fotowiderstand8 bzw. dem Prüfwiderstand 9 angeordnet. An Stelle einer Kolbenblitzlampe ist auch ein Blitzwürfel verwendbar. Mit 14 ist der Synchronkontakt der Kamera bezeichnet. Mit dem Umschaltekontakt 6,7 ist gleichzeitig ein weiterer Kontakt 15 betätigbar, der parallel zu dem Kontakt 4 angeordnet ist und zur Überbrückung dient.
Die Funktion der Schaltungsanordnung gemäß F i g. 1 ist nun folgende:
Es wird zunächst von der Annahme ausgegangen, daß ausreichende Lichtverhältnisse gegeben sind und eine Kolbenblitzlampe bzw. ein Blitzwürfel an den Anschlußstellen 12 und 13 eingefügt ist. Zur Prüfung, ob ausreichende Lichtverhältnisse gegeben sind, wird z. B. über den nicht dargestellten Auslöser der Kontakt 4 geschlossen. Da bei ausreißenden Lichtverhältnissen der Widerstandswert des Fotowiderstandes 8 gering ist, so daß die Basis des Transistors! gegenüber ihrem Emitter negativ ist, leuchtet das Anzeigelämpchen 3 nicht auf. Auch bei hohem Widerstandswert des Fotowiderstandes 8 würde das Lämpchen bei unbenutzter Kolbenblitzlampe 11 nicht aufleuchten, da der Widerstandswert der Kolbenblitzlampe sowie des in Reihe geschalteten Vorwiderstandes 10 so niedrig ist, daß in jedem Fall die
ίο Basis des Transistors 2 gegenüber ihrem Emitter negativ wäre.
Soll nun bei ausreichenden Lichtverhältnissen eine Prüfung der Blitzlampe vorgenommen werden, so ist zweckmäßigerweise der Fotowiderstand 8 durch ein Abschattungsmittel, z. B. durch die Hand, abzudecken. Ist nämlich die elektrische Verbindung zwischen den Anschlußstellen 12 und 13 infolge einer defekten Blitzlampe oder infolge einer abgebrannten Blitzlampe unterbrochen, so ist eine An-
zeige durch die Anzeigelampe 3 bei niedrigem Widerstandswert des Fotowiderstandes 8 nicht möglich. Durch Abdecken des Fotowiderstandes 8 jedoch wird dessen Widerstandswert derart erhöht, daß bei unterbrochenem Strompfad 12, 13 das Anzeigelämp-
chen 3 aufleuchtet und dem Benutzer der Kamera anzeigt, daß die Blitzlichtanordnung nicht betriebsbereit ist.
Soll nun eine Batteriekontrolle vorgenommen werden, so werden in nicht dargestellter Weise über
eine Taste der Umschalter 6,7 sowie der Prüfkontakt 15 betätigt. Der Spannungsteiler 5 und 9 ist derart beinessen, daß bis zum Absinken auf einen vorgegebenen Mindestspannungswert das Anzeigelämpchen 3 aufleuchtet und dem Benutzer der Kamera eine betriebswirksame Benutzung der Schaltungsanordnung anzeigt. Leuchtet nach Schließen des Kontaktes 6 und des Kontaktes 15 das Anzeigelämpchen 3 nicht mehr auf, so muß die Spannungsquelle 1 erneuert werden.
Sind nun unzureichende Lichtverhältnisse gegeben und ist noch keine Kolbenblitzlampe 11 in die Fassung gesteckt, so leuchtet infolge des relativ großen Widerstandswertes des Fotowiderstandes 8 das Anzeigelämpchen 3 auf. Nach Einstecken einer KoI-
benblitzlampe 11 werden die Anschlußstellen 12 und 13 elektrisch verbunden. Demzufolge wird parallel zu dem hohen Widerstandswert des Fotowiderstandes 8 der niedrige Widerstand der Kolbenblitzlampe und des Widerstandes 10 wirksam, so daß das Anzeigelämpchen 3 erlischt. Das Nichtaufleuchten des Anzeigelämpchens 3 zeigt dem Benutzer der Kamera an, daß die Vorrichtung betriebsbereit ist. Nach Schließen des Kontaktes 14 wird die Kolbenblitzlampe stoßartig vom Strom durchflossen und gezündet.
Nach dem Zünden der Kolbenblitzlampe 11 ist die Verbindung zwischen den Anschlußstellen 12 und 13 unterbrochen. Demzufolge ist lediglich der relativ große Widerstand des Fotowiderstandes 8 wirksam, so daß das Anzeigelämpchen 3 wieder aufleuchtet.
Erst nach Einfügen einer neuen Kolbenblitzlampe bzw. nach Verschwenken des Blitzwürfels erlischt das Anzeigelämpchen 3 wieder.
In Fig.2 ist eine Belichtungssteuervorrichtung dargestellt, bestehend aus einer Gleichspannungsquelle 20, einem Schalttransistor 21, einem im Kollektorkreis angeordneten Schaltmagneten 22, einer parallel zu diesem schaltbaren Anzeigelämpchen 23 und einem aus einem Fotowiderstand 24 und einem
Kondensator 25 bestehenden Zeitglied. Bei der Ver- Wird der Kontakt 33 geschlossen, so zündet die KoI-
schlußzeitbildung ist der Kondensator 25 über einen benblitzlampe 31. Nach dem Zünden derselben wird
Umschaltekontakt 26,27 mit dem Fotowiderstand 24 die Verbindung zwischen den Anschlußpunkten 38,
in Reihe geschaltet. Der Fotowiderstand 24 selbst ist 39 unterbrochen, wodurch der Fotowiderstand 24 an
über einen weiteren Umschaltekontakt 28,29 entwe- 5 der Basis des Transistors 21 allein wirksam wird, so
der mit dem Minuspol oder mit dem Pluspol der daß das Anzeigelämpchen 23 erneut aufleuchtet.
Spannungsquelle 20 verbindbar. Ein weiterer Wider- Nach Einsetzen einer neuen Kolbenblitzlampe bzw.
stand 30 dient zur Anzeige bei unzureichenden nach Verschwenken des nicht dargestellten Blitzwür-
Lichtverhältnissen derart, daß bei Betätigung der fels sinkt das Potential an der Basis des Transistors
Umschaltekontakte 26,27 und 28,29 der Kondensa- io 21 infolge des nun wieder wirksam werdenden
tor 25 abgeschaltet ist und der Fotowiderstand 24 niederohmigen Widerstandes 32 unter das Potential
und der Widerstand 30 in Reihe geschaltet sind. In am Emitter, so daß die Anzeigelampe 23 wieder er-
dieser Stellung der Umschaltekontakte ist parallel lischt. Demzufolge ist die nicht dargestellte Kamera
zum Fotowiderstand 24 eine Kolbenblitzlampe 31 für eine erneute Benutzung für Blitzlichtaufnahmen
und ein Vorwidersland 32 geschaltet. Mit 33 ist der 15 betriebsbereit.
Synchronkontakt und mit 34 ein Einschaltkontakt Die in F i g. 3 dargestellte Schaltungsanordnung bezeichnet. Befinden sich die Umschaltkontakte entspricht im wesentlichen der Schaltungsanordnung 26,27 und 28,29 in der gezeigten Stellung, so ist die gemäß Fig. 1. Die entsprechenden Schalt- und Bau-Zeitbildungseinrichtung wirksam. Nach Schließen elemente sind daher mit gleichen Bezugszeichen wie des Kontaktes 34 ist die Schaltungsanordnung mit ao F i g. 1 bezeichnet. Unterschiedlich gegenüber dem der Spannungsquelle 20 verbunden. Der Schaltmag- Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 ist das Vorsehen net 22 bleibt unerregt, da der Kondensator 25 die eines Kondensators 40, der mittels eines gleichzeitig Basis und den Emitter des Transistors 21 kurz- mit dem Synchronkontakt 14 betätigbaren Umschließt. Nach einer durch den Widerstandswert des schaltekontaktes 41, 43 zwischen der Basis und dem Fotowiderstandes 4 und der Kapazität des Kondensa- 25 Emitter des Transistors 2 schaltbar ist. Dieser Kontors 25 gegebenen Zeit wird der Transistor 21 aufge- densator 40 hat die Aufgabe, nach Schließen des steuert, so daß der Schaltmagnet 22 anspricht. Dies Synchronschalters 14 bei unzureichenden Lichtverist dann der Fall, wenn die Spannung am Kondensa- hältnissen und bei eingesteckter Kolbenblitzlampe 11 tor 25 größer ist als die Spannung der Zenerdiode 35 das Anzeigelämpchen 3 erst nach einer durch die im Emitterkreis. In bekannter und deshalb nicht dar- 30 Zeitkonstante des Zeitgliedes 5 und 40 gegebenen gestellter Weise veranlaßt der Schaltmagnet 22 ein Zeit aufleuchten zu lassen. Werden gleichzeitig die Schließen der Verschlußlamellen. beiden Kontakte 4 und 14 sowie der mit dem letzte-Sind die Umschaltekontakte 26,27,28,29 sowie ren gekoppelte Umschaltekontakt 41 geschlossen, so 36,37 in ihre Arbeitsstellung bewegt, so ist der Kon- zündet zunächst die Kolbenblitzlampe II, während densator 25 sowie der Magnet 22 abgeschaltet und 35 erst nach einer durch das Zeitglied S, 40 gfegebenen die Anzeigelampe 23 in den Kollektorkreis des Tran- Zeit der Transistor 2 auf gesteuert wird. Demnach sistors 21 eingeschaltet. Bei unzureichenden Licht- kann die Anzeigelampe 3 der Spannungsquelle 1 erst Verhältnissen ist der Widerstandswert des Fotowider- nach einer bestimmten Zeit Strom entziehen. Dastandes 24 groß, so daß die Spannung zwischen Basis durch ist der Vorieil gegeben, daß die Kolbenblitz- und Emitter des Transistors 21 positiv ist, der Tran- 40 lampe 11 und die Anzeigelampe 3 zeitlich gesehen sistor also durchgesteuert ist und das Anzeigelämp- nacheinander vom Strom durchflossen werden. Dies chen 23 aufleuchtet. Werden nun die Anschluß- wirkt sich besonders dann aus, wenn die Spannungspunkte 38 und 39 durch die Kolbenblitzlampe 31 quelle 1 durch längere Benutzung in ihrer Leistungselektrisch verbunden, so wird dem Fotowiderstand fähigkeit abgefallen ist. Nach der Freigabe des Syn-24 aer niederohmige Widerstand 32 parallel geschal- 45 chronkontaktes 14 schließt der Kontakt 43, so daß tet. Demzufolge wird die Spannung zwischen Basis der Kondensator 40 über den Widerstand 42 entla- und Emitter des Transistors 21 negativ, was zur den wird. Nach Verstreichen der Verzögerungszeit Folge hat, daß das Anzeigelämpchen 23 erlischt leuchtet demnach das Anzeigelämpchen 3 erneut auf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 2 soll unter Ausnutzung bereits vorhandener Bauteile Patentansprüche: möglichst wenige zusätzliche Bauteile aufweisen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß
1. Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereit- das Verstärkerbauteil ein Transistor ist, in dessen schaft von Kolbenblitzlampen in fotografischen 5 Kollektor-Emitter-Strecke ein Anzeigelämpchen anKameras mit einer Spannungsquelle und mit geordnet ist und dessen Basis an einem Spannungseinem als Verstärker wirkenden elektrischen teuer liegt, dessen einer Teilerwiderstand ein fester Bauteil, dadurch gekennzeichnet, daß Widerstand ist und dessen anderer Teilerwiderstand das Verstärkerbauteil ein Transistor (2; 21) ist, in wahlweise umschaltbar durch ein lichtempfindliches dessen Kollektor-Emitter-Strecke ein Anzeige- io Element oder durch die Kolbenblitzlampe mit Vorlämpchen (3,23) angeordnet ist, und dessen Basis widerstand gebildet wird.
an einem Spannungsteiler liegt, dessen einer Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist den
Teilerwiderstand (5; 30) ein fester Widerstand ist Vorteil auf, daß mit ihr sowohl die Helligkeit gemes-
und dessen anderer Teilerwiderstand wahlweise sen werden kann als auch die Blitzbereitschaft einer

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