DE1908554B2 - Vorrichtung zum Verschieben eines Schiebedachfelds - Google Patents

Vorrichtung zum Verschieben eines Schiebedachfelds

Info

Publication number
DE1908554B2
DE1908554B2 DE19691908554 DE1908554A DE1908554B2 DE 1908554 B2 DE1908554 B2 DE 1908554B2 DE 19691908554 DE19691908554 DE 19691908554 DE 1908554 A DE1908554 A DE 1908554A DE 1908554 B2 DE1908554 B2 DE 1908554B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sliding roof
roof
sliding
field
rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691908554
Other languages
English (en)
Other versions
DE1908554C3 (de
DE1908554A1 (de
Inventor
Carl Chicago Radtke
Hans Fred Park Ridge Schultz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBG International Inc
Original Assignee
Roper Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roper Corp filed Critical Roper Corp
Publication of DE1908554A1 publication Critical patent/DE1908554A1/de
Publication of DE1908554B2 publication Critical patent/DE1908554B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1908554C3 publication Critical patent/DE1908554C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/16Roof structures with movable roof parts
    • E04B7/166Roof structures with movable roof parts characterised by a translation movement of the movable roof part, with or without additional movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Description

30
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschieben eines Schiebedachfeldes, das seitlich an Trägern eines Rahmenwerks geführt ist
Bei einer nach der US-PS 20 94 801 bekannten Vorrichtung dieser Art ist eine Trommel zum Antrieb eines Seüs vorgesehen, das nach oben über eine Reihe von Umlenkrollen läuft Dieses Seil ist mit einem Schiebedachfeld über Rollen verbunden, die sich in seitlichem Abstand voneinander quer zur Verschiebericmung des Schiebedachfelde; befinden. Die Enden des Seils sind an der Trommel befestigt Das Seil wird auf der Trommel aufgewickelt wenn das Schiebedachfeld hochgezogen wird. Wird die Trommel in umgekehrter Richtung gedreht, so lockert sich das Seil und die Schwerkraft verschiebt das Schiebedachfeld nach unten. Ein Antrieb des Seils erfolgt dabei nicht; allein die Schwerkraft ist wirksam. Auch kann das Schiebedachfeld von Hand hochgeschoben werden, wenn die Trommel stillsteht, wobei dann das Seil locker wird.
Unabhängig hiervon ist aus der US-PS 32 77 619 ein Antriebsmotor zum Verschieben eines Schiebedachfeldes bekannt
Aufgabe der Erfindung ist es, bei Stillstand eines solchen Antriebsmotors das Schiebedachfeld eindeutig in einer bestimmten Stellung festzuhalten und mittels des Antriebsmotors sowohl die Aufwärtsbewegung als auch die Abwärtsbewegung des Schiebedachfeldes, also insbesondere das öffnen und Schließen des Daches, formschlüssig zu steuern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Vorrichtung eingangs genannter Art dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmenwerk ein Reversiermotor angebracht ist, der über eine Welle ein Antriebsrad für ein langgestrecktes flexibles Antriebsorgan antreibt, dessen Enden am Schiebedachfeld an in Verschieberichtung des Schiebedachfeldes in Abstand voneinander liegenden Stellen befestigt sind.
Bei einer Vorrichtung dieser Art, bei der die Träger nutbildende, das zugeordnete Schiebedachfeld seitlich umfassende Profilteile aufweisen, wobei der jeweils die untere Nutwandung bildende Profilteil mit einer nach oben ragenden Randleiste versehen ist, ist eine bevorzugte Ausführungsform, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Schiebedachfeldes Gleitschuhe angebracht sind, die von den Randleisten seitlich geführt sind. Hierdurch wird erreicht, daß sich das Schiebedachfeld beim Verschieben nicht verkanten kana
Um eine Möglichkeit zur Programmierung der Steuerung zu schaffen, ist die Vorrichtung bevorzugt gekennzeichnet durch eine Steuerung zur Einstellung von Geschwindigkeit und Laufzeit des Reversiermotors in beiden Laufrichtungen.
Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel unter Hinweis auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1. eine perspektivische Darstellung eines Gebäudes mit einer Dachkonstruktion, aus der verschiede ne Merkmale gemäß der Erfindung hervorgehen,
F i g. 2 einen vergrößerten Querschnitt der Dachkon struktion längs der Linie 2-2 in F i g. 1,
F i g. 3 einen vergrößerten Querschnitt eines anderen Teils der Dachkonstruktion längs der Linie 3-3 in F i g. 2 und
F i g. 4 eine teilweise dargestellte, vergrößerte Einzelheit, teils in Aufsicht, teils im Schnitt, aus der der Mechanismus zum Betätigen der verschiebbaren Felder hervorgeht.
Die F i g. 1 und 2 zeigen eine Gebäudekonstruktion 10, die Seitenwände 12, Stirnwände 14 und ein Dach 16 aufweist. Das Dach 16 ist mit einer Dachabdeckung 18 versehen, die aus gewelltem Glasfasermaterial auf einem Rahmenwerk 20 besteht Die Längsteile 22 die ses Rahmenwerks 20 können einen mittleren Dachfirstbalken 24, der sich von einem Ende der Gebäudekonstruktion IO zum anderen erstreckt, parallele Balken 26, die sich vom Dachfirstbalken 24 zu den Seitenwänden 12 nach außen und unten erstrecken, und Dachpfetten 28, die horizontal zwischen den Balken 26 verlaufen, aufweisen, obwohl die Erfindung auch auf Dächer anwendbar ist, die andere Formen besitzen, wie z. B. ein Flachdach oder ein Dach, bei dem der höchste Punkt des Dache« an einer Seile liegt Das Dach enthält ortsfeste Teile 30 mit an den Balken 26 befestigten ortsfesten Dachfeldern 31 und Teile 32 mit Schiebedachfeldern 33. die verschoben werden können, um das Dach zu öffnen und zu schließen. Die ortsfesten Teile 30 befinden sich neben den Seitenwänden 12 und die Teile 32 mit den Schiebedachfeldern 33 neben dem Dachfirstbalken 24, jedoch sind andere Anordnungen möglich. Eine Kraftübertragungs- und Steuereinrichtung 34 ist wirksam mit den Schiebedachfeldern 33 verbunden, um das Dach 16 in gewünschtem Maß zu öffnen und zu schließen und um die Schiebedachfelder 33 in jeder gewünschten Lage zu halten.
Ein Teil 32 des Daches 16, der Schiebedachfelder 33 aufweist, ist in den F i g. 3 und 4 dargestellt Diese Figuren zeigen einen der vorher beschriebenen Balken 26, der nach oben zum Dachfirstbalken 24 verläuft, den oberen Rand eines ortsfesten Teils 30, zwei Schiebedachfelder 33 in geschlossener Stellung und die Wirkverbindung der Kraftübertragungs- und Steuereinrichtung 34 mit den Schiebedachfeldern 33. Die Balken 26 sind an ihrem oberen Ende mit dem Dachfirstbalken 24 verbunden und die Schiebedachfelder 33 sind mit ihren Seiten in den zugekehrten Führungsnuten 48 benachbarter Balken 26 angeordnet. Die Verschiebung der
«jchieibedachfelder 33 in den Fühmngsnuten 48 erfolgt jn Richtung der Pfeile O und C in F i g.4. Da diese yerschiebung in einer Richtung erfolgt, die parallel zur Dachlinie ist, tritt keine unangenehme Störung des Oachprofils auf, wenn die Schiebedachfelder 33 sich in (ler offenen oder der geschlossenen Stellung befinden, ßie verschiedenen Elemente sind so angeordnet, daß die Möglichkeit einer Undichtheit der Konstruktion, wenn die Schiebedachfelder 33 sich im geschlossenen Zustand befinden, sehr gering ist. ,
Wie auf der rechten Seite der F ig.4 djrgesteih ist, besiizt der Dachfirstbalken 24 die Form eines umgekehru.n Y mit sich nach unten und außen erstreckenden Armen 66, die durch Verbindungsbolzen 68 mit den oberen Platten der Balken 26 verbunden sind. Zur Unterstützun£ des Abdichtung des Inneren der Konstruktion sind Dachvorsprünge 70 vorgesehen, die sich von den Enden der Arme 66 des Dachfirstbalkens 24 nach unten und außen erstrecken und die oberen Ränder der Schiebedachfelder 33 in der geschlossenen Stellung überdecken. Die Dachvorsprünge 70 sind mit demselben Winkel wie die Arme 66 angeordnet und besitzen eine ausreichende Breite, so daß das Regenwasser von dem Dachfirstbalken 24 auf die Oberfläche der Schiebedachfelder 33 läuft, ohne in die Dachkonstruktion einzudringen, wenn das Dach 16 geschlossen ist. Sie können aus leichterem Material bzw. dünner als die Arme 66 sein, da sie mehr die Wasserableitung unterstützen sollen, als der Konstruktion Festigkeit zu verleihen.
Wie aus der linken Seite der F i g. 4 ersichtlich ist, ist der obere Rand des ortsfesten Teils 30 dauurch stabilisiert daß eine Kopfschiene 72 mit den Balken 26 verbunden ist. die auch mit Teilen des zugehörigen Schiebedachfeldes 33 zusammenwirkt, um die Aufwärtsbewegung des Schiebedachfeldes 33 zu stoppen und einen wasserdichten Abschluß zwischen dem ortsfesten Teil 30 und dem Schiebedachfeld 33 zu schaffen. Die Kopfschiene 72 ist E-förmig und besitzt einen Steg 74, einen unteren Schenkel 76, einen oberen Schenkel 78 und einen mittleren Schenkel 80. Die Kopfschiene 72 ist mit dem benachbarten Balken 26 durch L-förmige Bügel 86 verbunden, die an dem Steg 74 der Kopfschiene 72 und dem unteren Stegteil 46 des Balkens 26 durch Verbindungsbolzen 88 mit Muttern 90 befestigt sind. Der obere Schenkel 78 der Kopfschiene " ? besitzt einen muldenförmigen Flansch 92, der sich «?n dessen Ende nach unten erstreckt und als Anschlag für das zugehörige Schiebedachfeld 33 dient. Der mittlere Schenkel 80 der Kopfschiene 72 ist unter der Unterseite des ortsfesten Dachfeldes 31 angeordnet. Der Steg 74 der Kopfschiene 72 und der obere Rand des ortsfesten Dachfeldes 31 liegen aneinander an. Ein geeignetes Dichtungsmaterial 94 füllt den verbleibenden Raum, der von dem mittleren Schenkel 80, dem Steg 74, dem oberen Schenkel 78 und dem Anschlagflansch 82 der Kopfschiene 72 und der Oberseite des ortsfesten Dachfeldes 31 begrenzt wird.
Jedes Schiebedachfeld 33 besteht aus einem verschiebbaren Abdeckfeld 95 und einem rechteckigen Rahmen, der eine obere bzw. vordere Schiene 96, zwei seitliche Schienen 98 und eine untere bzw. hinteie Schiene 100 aufweist. Die seitlichen Schienen 98, die im Querschnitt in F i g. 3 zu sehen sind, sind in der zugekehrten Führungsnut 48 des Balkens 26 angeordnet. <>5 Jede seitliche Schiene 98 ist E-förmig und besitzt einen Steg 102, einen oberen Schenkel 104, einen mittleren Schenkel 106 und einen unteren Schenkel 108. Das Abdeckfeld 95 ist zwischen dem oberen Schenkel 104 und dem mittleren Schenkel 106 angeordnet und liegt an dem Steg 102 an. Der Mittlere Schenkel 106 hat einen nach oben abgeschrägten Flansch 110; das Abdeckfeld 95 besteht aus gewelltem Glasfasermaterial und sein Rand befindet sich im mittleren Teil einer sich nach oben öffnenden Wellung. Wie im Fall des Stützarms 43 und des Flansches 54 des Balkens 26 sind der mittlere Schenkel 106 und der Flansch 110 der seitlichen Schiene 98 der Form des zugehörigen Abdeckfeldes 95 angepaßt und unterstützen dieses. Der mittlere Schenkel 106 und der obere Schenkel 104 sind so voneinander entfernt, daß die Oberseite der nach unten gekehrten Wellung dicht an dem Rand des Abdeckfeldes 95 anliegt und sich mit dem oberen Schenkel 104 ein Haftsitz ergibt.
Vom unteren Schenkel 108 der seitlichen Schiene 98 erstreckt sich ein Arm 112 nach unten, an dem ein Fensterdichter 114 befestigt ist An der von dem Balken 26 aus gegenüberliegenden Seite des Fensterdichters 114 und unmittelbar innerhalb der nach oben verlaufenden Randleiste 50 der Führungsnuten 48 sind Gleitschuhe 116 angeordnet die an den Fühmngsnuten 48 verschiebbar anhegea Die Gleitschuhe 116 und die Randleiste 50 sichern die Schiebedachfelder 33 gegen eine Verschiebung gegenüber den Fühmngsnuten 48. Die Gleitschuhe 116 sind glatte Nylonknöpfe, die in den unteren Schenkel 108 in geeigneten Abständen eingeschraubt sind; es können jedoch auch durchgehende, sich in Längsrichtung erstreckende Gleitschuhe verwendet werden.
Die seitlichen Schienen 98 eines jeden Schiebedachfeldes 33 sind an den oberen Enden mit der oberen Schiene % verbunden, die den Stirnrand des Schiebedachfeldes 33 bildet und in F i g. 4 zu sehen ist. Jede obere Schiene 96 ist E-förmig ausgebildet und besitzt einen Steg 117, einen oberen Schenkel 118. einen mittleren Schenkel 120 und einen unteren Schenkel 122. Der mittlere Schenkel 120 und der untere Schenkel 122 sind so voneinander entfernt daß sie abdichtend zwischen den mittleren Schenkel 106 und den unteren Schenkel 108 der seitlichen Schiene 98 passen. Die seitlichen Schienen 98 und die obere Schiene 96 sind mit Verbindungsschrauben 123 verbunden, die durch die seitlichen Schienen 98 und Gabelösen 124 an jedem Ende der oberen Schiene 96, die an den seitlichen Schienen 98 anliegt geführt sind. Der Raum zwischen dem mittleren Schenkel 120 und dem oberen Schenkel 118 der oberen Schiene 96 nimmt den oberen Rand des Dachfeldes 31 und einen Dichtungsstreifen 127 aus geeignetem Abdichtmaterial auf. Der obere Schenkel 118 der oberen Schiene 96 befindet sich auf der gleichen Höhe wie die obere Platte 38 des Balken» 26, um eine möglichst enge Verbindung mit den Dachvorsprüngen 70 des Dachfirstbalkens 24 zu schaffen und das Dach 16 sicher gegen Feuchtigkeit abzudichten.
Der obere Schenkel 118 erstreckt sich daher nicht über die volle Breite des Schiebedachfeldes 33, sondern ist an beiden Enden so beschnitten, daß die obere Platte 38 des benachbarten Balkens 26 aufgenommen werden kann.
Die vierte Seite des rechteckigen Rahmens eines jeden Schiebedachfeldes 33 wird von der unteren Schiene 100 gebildet die allgemein C-förmig ausgebildet ist und einen Steg 128, einen oberen Schenkel 129 und einen unteren Schenkel 130 besitzt die so voneinander entfernt sind, daß sich mit dem mittleren Schenkel 106 und dem unteren Schenkel 108 der zugehörigen seitli-
chen Schienen 98 ein Haftsitz ergibt. Die seitlichen Schienen 98 und die untere Schiene 100 sind durch Verbindungsschrauben 131 verbunden, die durch die seitlichen Schienen 98 und Gabelösen 132 an jedem Ende der unteren Schiene 100, die an den seitlichen Schienen 98 anliegt, geführt sind. Der untere Schenkel 130 besitzt auch einen sich nach unten erstreckenden Flansch 133, der so angeordnet ist, daß er an dem Anschlagflansch 92 der zugehörigen Kopfschiene 72 anliegt, wenn sich das Schiebedachfeld 33 in der geschlossenen Stellung befindet. Das Abdeckfeld 95 ist ebenso wie ein geeigneter Dichtungsstreifen 143 für die untere Schiene 100 an dem oberen Schenkel 129 der unteren Schiene 100 befestigt. Das verschiebbare Abdeckfeld 95 endet jedoch nicht an dieser Stelle, sondern erstreckt sich nach unten und überdeckt das ortsfeste Dachfeld 31 um ein ausreichendes Stück auch dann, wenn das Schiebedachfeld 33 sich in der geschlossenen Stellung befindet, um die Wasserableitung von dem verschiebbaren Abdeckfeld 95 zu dem ortsfesten Dachfeld 31 sicherzustellen.
Die verschiebbaren Felder 33 stehen in Wirkverbindung mit einer Kraftübertragungs- und Steuereinrichtung 34. um die Schiebedachfelder 33 in gewünschtem Maß öffnen und schließen und sie in jeder gewünschten Lage halten zu können. Die dargestellte Kraftübertragungs- und Steuereinrichtung 34 enthält zwei Reversiermotoren 136. Die Reversiermotoren 136 sind elektrisch mit einem Schaltkasten bzw. mit Schaltkästen 138 verbunden, die zweckmäßigerweise an den Seitenwänden 12 angeordnet sind (F ig.2). leder der Reversiermotoren 136 ist einem Schiebedachfeld 33 an je einer Seite des Dachfirstbalkens 24 zugeordnet und mit einer Welle 140 verbunden. Die Welle 140 ist in einem horizontal verlaufenden Lager 142 unter den Balken 26 rechtwinklig zu diesen gelagert Die Welle 140 ist durch ein Antriebsorgan 139 mit den Schiebedachfeldern 33 derart verbunden, daß ihre Drehbewegung in eine Längsverschiebung der Schicbedachfelder 33 umgesetzt wird, und zwar so, daß, wenn die Drehung der Welle 140 durch Abschalten und Bremsen des Reversiermotors 136 verhindert wird, die Bewegung der Schiebedachfelder 33 ebenfalls verhindert wird, um die Schiebedachfelder 33 in jeder gewünschten Lage zu halten.
Die Welle 140 besitzt mehrere starr montierte Antriebsräder 143 mit Kettenzahnkränzen 144 an jeder Seite eines jeden Balkens 26. die in eine Kette 145 eingreifen und diese antreiben. Jede Kette 145 ist an einem Ende an der Oberseite des Steges 128 der unteren Schiene 100 und am anderen Ende an der Oberseite des Steges 117 der oberen Schiene 96 befestigt, obgleich andere in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordnete Verbindungspunkte mit dem Schiebedach feld 33 vorgesehen werden könnten. Außerdem sind für Jedes Schiebedachfeld 33 zwei Ketten 145 vorgesehen, eine an jeder Sehe, am eine gleichmäßige Längsverschiebung zu erleichtern. Jede Kette 145 steht mit zwei Fährungsrädern 146 mit Zahnkränzen 148 in Eingriff, die an jeder Seite des Antriebsrades 143 über diesem angeordnet sind. Die Fuhrungsräder 146 sind auf Leerlaufwellen ISO montiert, die in an den Balken 26 befestigten Lagerstützen 152 gelagert sind Jede Kette 145 wird durch die Führungsräder 146 in eine U-förmige Laufbahn gezwungen und steht mit dem Antriebsrad 143 in Eingriff. Da die seitlichen Schienen 98 der Schiebedachfelder 33 in den Führungsnuten 48 sich in Längsrichtung verschieben müssen, zieht eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn der Antriebsräder 143 (F i g. 4) die obere Schiene % des Schiebedachfeldes 33 nach unten und außen in Richtung des Pfeils O. Gleichzeitig ist zwischen dem Antriebsrad 143 und der unteren Schiene ίο 100 ein ausreichender Durchhang vorgesehen, um eine Verschiebung der unteren Schiene 100 um den gleichen Betrag zu ermöglichen. In ähnlicher Weise zieht eine entgegengesetzte Bewegung des Antriebsrades 143, die durch eine Bewegungsumkehr des Reversiermotors '5 136 veranlaßt wird, das Schiebedachfeld 33 in Richtung des Pfeils C nach oben, bis der Anschlagflansch 92 der Kopfschiene 72 an dem sich nach unten erstreckenden Flansch 133 der unteren Schiene 100 anliegt und das Schiebedachfeld 33 in seiner geschlossenen Stellung ist. Die Zeit, in der der Reversiermotor 136 in Betrieb ist und die Drehgeschwindigkeit der Welle 140 bestimmen das Ausmaß der Bewegung der Schiebedachfelder 33. Der sichere Eingriff zwischen der Kette 145 und den Antriebsrädern 143 verhindert, daß das Schiebedaches feld 33 nach unten gleitet, wenn der Reversiermotor 136 abgeschaltet ist.
Es wurde damit eine einfache Konstruktion geschaffen, die das öffnen und Schließen eines Schiebedachfeldes in beliebigem Maße und die Aufrechterhaltung jeder beliebigen seiner Lagen ermöglicht. Das allgemeine Profil des Daches wird durch das öffnen oder Schließen nicht verändert, und es können genormte, einfache Bauelemente verwendet werden, die leicht hergestellt und zusammengesetzt werden können.
Verschiedene andere Ausführungsformen der Vorrichtung sind möglich, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Zum Beispiel kann eine einzige Steuereinrichtung vorgesehen werden, so daß die Schiebedachfelder an jeder Seite des Dachfirstbalkens automatisch um den gleichen Betrag und in entgegengesetzter Richtung zueinander verschoben werden. Es können mehrere unabhängig voneinander betriebene und gesteuerte Wellen vorgesehen werden, so daß jedes beliebige Schiebedachfeld ausgewählt und geöffnet bzw. geschlossen werden kann. Außerdem können ortsfeste Dachabdeckungen wahlweise zwischen benachbarten Schiebedachfeldern angeordnet werden, wenn es nicht erwünscht ist. daß eine so große offene Fläche geschaffen wird, wie bei der als Ausführungsbeispiel dargestellten Konstruktion, bei der die Hälfte des Daches offen sein kann. Außerdem kann die Verbindung der Welle mit dem Schiebedachfeld durch andere Antriebsmittel und Getriebe erfolgen. Zum Beispiel kann ein Riemen, etwa ein Friktionsriemen, verwendet wer- ** den und die dargestellte Kette und die Zahnräder können durch eine Riemenscheibe ersetzt werden. Dabei müssen jedoch das Gewicht des Schiebedachfeldes, der Neigungswinkel des Daches und der Reibungskoeffizient des Riemens und der Riemenscheibe in einem be <* stimmten Verhältnis zueinander stehen, so daß das Gewicht des Schiebedachfeldes das Band nicht zum Durchrutschen veranlaßt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Verschieben eines Schiebedachfeldes, das seitlich an Trägern eines Rahmenwerks geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmenwerk (20) ein Reversiermotor (136) angebracht ist, der über eine Welle (140) ein Antriebsrad (143) für ein langgestrecktes flexibles Antriebsorgan (139) antreibt, dessen Enden am Schiebedachfeld (33) an in Verschieberichtung des Schiebedachfelds (33) in Abstand voneinander liegenden Stellen befestigt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Träger nutbildende, das zugeordnete Schiebedachfeld seitlich umfassende Profilteile aufweisen, wobei der jeweils die untere Nutwandung bildende Profi'teil mit eine." nach oben ragenden Randleiste versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Schiebedachfeldes (33) Gleitschuhe (116) ange- zo bracht sind, die von den Randleisten (50) seitlich geführt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Steuerung zur Einstellung von Geschwindigkeit und Laufzeit des Reversiermotors (136) in beiden Laufrichtungen.
DE19691908554 1968-02-27 1969-02-20 Vorrichtung zum Verschieben eines Schiebedachfelds Expired DE1908554C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US70958668A 1968-02-27 1968-02-27
US70958668 1968-02-27

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1908554A1 DE1908554A1 (de) 1969-09-18
DE1908554B2 true DE1908554B2 (de) 1975-07-24
DE1908554C3 DE1908554C3 (de) 1976-03-11

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
GB1224427A (en) 1971-03-10
DE1908554A1 (de) 1969-09-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3345122C2 (de) Fahrzeugschiebedach
DE2532187C3 (de)
DE69924734T2 (de) Sonnendachkonstruktion für fahrzeuge, sowie fahrzeuge mit sonnendachkonstruktion
DE2827889A1 (de) Schiebedach fuer kraftfahrzeuge
DE3532150C1 (de) Ausstell-Schiebedach fuer Kraftfahrzeuge
DE60110432T2 (de) Belüftetes lamellendach
DE20111650U1 (de) Fahrzeugdach mit mindestens zwei festen Dachteilen
DE3712813A1 (de) Dachfensterkonstruktion
DE2257885A1 (de) Dacheindeckungsplatte mit durchsichtigem teil
DE4230082C2 (de) Rahmenkonstruktion eines Sonnendachs
DE2310864A1 (de) Tor fuer industrielle gebaeude
DE1908554C3 (de) Vorrichtung zum Verschieben eines Schiebedachfelds
DE3403602A1 (de) Dach, insbesondere terrassendach
DE1908554B2 (de) Vorrichtung zum Verschieben eines Schiebedachfelds
DE2610398A1 (de) Schiebedach zur ueberdachung von terrassen und aehnlichen flaechen
DE2950564C2 (de) Hallendach mit Schiebedachelementen
DE10024442C1 (de) Öffnungsfähiges Fahrzeugdach
DE1942576A1 (de) Vorrichtung zum Verschliessen oder OEffnen von OEffnungen an Fahrzeugen
DE102008059777B4 (de) Demontierbares Zelt
DE102015106449A1 (de) Außenwandkonstruktion für Kabinen von Wasserfahrzeugen
DE3442601C2 (de) Schiebehebedach
DE2110968C3 (de)
DE2460248A1 (de) Schiebedachaufbau fuer fahrzeuge mit einer flexiblen bespannung
DE3239127A1 (de) Dusch- oder badewannenabtrennung
DE2264366C3 (de) Kratzeisen-Einspurvorrichtung für Kratzerförderer

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: IBG INTERNATIONAL, INC., APTAKISIC, ILL., US

8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: WEICKMANN, H., DIPL.-ING. FINCKE, K., DIPL.-PHYS. DR. WEICKMANN, F., DIPL.-ING. HUBER, B., DIPL.-CHEM. LISKA, H., DIPL.-ING. DR.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN