DE1908554B2 - Vorrichtung zum Verschieben eines Schiebedachfelds - Google Patents
Vorrichtung zum Verschieben eines SchiebedachfeldsInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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Description
30
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschieben eines Schiebedachfeldes, das seitlich an Trägern
eines Rahmenwerks geführt ist
Bei einer nach der US-PS 20 94 801 bekannten Vorrichtung
dieser Art ist eine Trommel zum Antrieb eines Seüs vorgesehen, das nach oben über eine Reihe von
Umlenkrollen läuft Dieses Seil ist mit einem Schiebedachfeld über Rollen verbunden, die sich in seitlichem
Abstand voneinander quer zur Verschiebericmung des Schiebedachfelde; befinden. Die Enden des Seils sind
an der Trommel befestigt Das Seil wird auf der Trommel aufgewickelt wenn das Schiebedachfeld hochgezogen
wird. Wird die Trommel in umgekehrter Richtung gedreht, so lockert sich das Seil und die Schwerkraft
verschiebt das Schiebedachfeld nach unten. Ein Antrieb des Seils erfolgt dabei nicht; allein die Schwerkraft ist
wirksam. Auch kann das Schiebedachfeld von Hand hochgeschoben werden, wenn die Trommel stillsteht,
wobei dann das Seil locker wird.
Unabhängig hiervon ist aus der US-PS 32 77 619 ein Antriebsmotor zum Verschieben eines Schiebedachfeldes
bekannt
Aufgabe der Erfindung ist es, bei Stillstand eines solchen Antriebsmotors das Schiebedachfeld eindeutig in
einer bestimmten Stellung festzuhalten und mittels des Antriebsmotors sowohl die Aufwärtsbewegung als
auch die Abwärtsbewegung des Schiebedachfeldes, also insbesondere das öffnen und Schließen des Daches,
formschlüssig zu steuern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Vorrichtung eingangs genannter Art dadurch gekennzeichnet, daß am
Rahmenwerk ein Reversiermotor angebracht ist, der über eine Welle ein Antriebsrad für ein langgestrecktes
flexibles Antriebsorgan antreibt, dessen Enden am Schiebedachfeld an in Verschieberichtung des Schiebedachfeldes
in Abstand voneinander liegenden Stellen befestigt sind.
Bei einer Vorrichtung dieser Art, bei der die Träger nutbildende, das zugeordnete Schiebedachfeld seitlich
umfassende Profilteile aufweisen, wobei der jeweils die untere Nutwandung bildende Profilteil mit einer nach
oben ragenden Randleiste versehen ist, ist eine bevorzugte
Ausführungsform, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Schiebedachfeldes Gleitschuhe
angebracht sind, die von den Randleisten seitlich geführt sind. Hierdurch wird erreicht, daß sich das Schiebedachfeld
beim Verschieben nicht verkanten kana
Um eine Möglichkeit zur Programmierung der Steuerung zu schaffen, ist die Vorrichtung bevorzugt
gekennzeichnet durch eine Steuerung zur Einstellung von Geschwindigkeit und Laufzeit des Reversiermotors
in beiden Laufrichtungen.
Die Erfindung wird im folgenden an einem Ausführungsbeispiel unter Hinweis auf die Zeichnung beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1. eine perspektivische Darstellung eines Gebäudes
mit einer Dachkonstruktion, aus der verschiede ne Merkmale gemäß der Erfindung hervorgehen,
F i g. 2 einen vergrößerten Querschnitt der Dachkon
struktion längs der Linie 2-2 in F i g. 1,
F i g. 3 einen vergrößerten Querschnitt eines anderen Teils der Dachkonstruktion längs der Linie 3-3 in
F i g. 2 und
F i g. 4 eine teilweise dargestellte, vergrößerte Einzelheit,
teils in Aufsicht, teils im Schnitt, aus der der Mechanismus zum Betätigen der verschiebbaren Felder
hervorgeht.
Die F i g. 1 und 2 zeigen eine Gebäudekonstruktion 10, die Seitenwände 12, Stirnwände 14 und ein Dach 16
aufweist. Das Dach 16 ist mit einer Dachabdeckung 18 versehen, die aus gewelltem Glasfasermaterial auf
einem Rahmenwerk 20 besteht Die Längsteile 22 die ses Rahmenwerks 20 können einen mittleren Dachfirstbalken
24, der sich von einem Ende der Gebäudekonstruktion IO zum anderen erstreckt, parallele Balken 26,
die sich vom Dachfirstbalken 24 zu den Seitenwänden 12 nach außen und unten erstrecken, und Dachpfetten
28, die horizontal zwischen den Balken 26 verlaufen, aufweisen, obwohl die Erfindung auch auf Dächer anwendbar
ist, die andere Formen besitzen, wie z. B. ein Flachdach oder ein Dach, bei dem der höchste Punkt
des Dache« an einer Seile liegt Das Dach enthält ortsfeste Teile 30 mit an den Balken 26 befestigten ortsfesten
Dachfeldern 31 und Teile 32 mit Schiebedachfeldern 33. die verschoben werden können, um das Dach
zu öffnen und zu schließen. Die ortsfesten Teile 30 befinden sich neben den Seitenwänden 12 und die Teile 32
mit den Schiebedachfeldern 33 neben dem Dachfirstbalken 24, jedoch sind andere Anordnungen möglich.
Eine Kraftübertragungs- und Steuereinrichtung 34 ist wirksam mit den Schiebedachfeldern 33 verbunden, um
das Dach 16 in gewünschtem Maß zu öffnen und zu schließen und um die Schiebedachfelder 33 in jeder gewünschten
Lage zu halten.
Ein Teil 32 des Daches 16, der Schiebedachfelder 33 aufweist, ist in den F i g. 3 und 4 dargestellt Diese Figuren
zeigen einen der vorher beschriebenen Balken 26, der nach oben zum Dachfirstbalken 24 verläuft, den
oberen Rand eines ortsfesten Teils 30, zwei Schiebedachfelder 33 in geschlossener Stellung und die Wirkverbindung
der Kraftübertragungs- und Steuereinrichtung 34 mit den Schiebedachfeldern 33. Die Balken 26
sind an ihrem oberen Ende mit dem Dachfirstbalken 24 verbunden und die Schiebedachfelder 33 sind mit ihren
Seiten in den zugekehrten Führungsnuten 48 benachbarter Balken 26 angeordnet. Die Verschiebung der
«jchieibedachfelder 33 in den Fühmngsnuten 48 erfolgt
jn Richtung der Pfeile O und C in F i g.4. Da diese
yerschiebung in einer Richtung erfolgt, die parallel zur
Dachlinie ist, tritt keine unangenehme Störung des Oachprofils auf, wenn die Schiebedachfelder 33 sich in
(ler offenen oder der geschlossenen Stellung befinden,
ßie verschiedenen Elemente sind so angeordnet, daß die Möglichkeit einer Undichtheit der Konstruktion,
wenn die Schiebedachfelder 33 sich im geschlossenen Zustand befinden, sehr gering ist. ,
Wie auf der rechten Seite der F ig.4 djrgesteih ist,
besiizt der Dachfirstbalken 24 die Form eines umgekehru.n
Y mit sich nach unten und außen erstreckenden Armen 66, die durch Verbindungsbolzen 68 mit den
oberen Platten der Balken 26 verbunden sind. Zur Unterstützun£
des Abdichtung des Inneren der Konstruktion sind Dachvorsprünge 70 vorgesehen, die sich von
den Enden der Arme 66 des Dachfirstbalkens 24 nach unten und außen erstrecken und die oberen Ränder der
Schiebedachfelder 33 in der geschlossenen Stellung überdecken. Die Dachvorsprünge 70 sind mit demselben
Winkel wie die Arme 66 angeordnet und besitzen eine ausreichende Breite, so daß das Regenwasser von
dem Dachfirstbalken 24 auf die Oberfläche der Schiebedachfelder 33 läuft, ohne in die Dachkonstruktion
einzudringen, wenn das Dach 16 geschlossen ist. Sie können aus leichterem Material bzw. dünner als die
Arme 66 sein, da sie mehr die Wasserableitung unterstützen sollen, als der Konstruktion Festigkeit zu verleihen.
Wie aus der linken Seite der F i g. 4 ersichtlich ist, ist der obere Rand des ortsfesten Teils 30 dauurch stabilisiert
daß eine Kopfschiene 72 mit den Balken 26 verbunden ist. die auch mit Teilen des zugehörigen Schiebedachfeldes
33 zusammenwirkt, um die Aufwärtsbewegung des Schiebedachfeldes 33 zu stoppen und einen
wasserdichten Abschluß zwischen dem ortsfesten Teil 30 und dem Schiebedachfeld 33 zu schaffen. Die Kopfschiene
72 ist E-förmig und besitzt einen Steg 74, einen unteren Schenkel 76, einen oberen Schenkel 78 und
einen mittleren Schenkel 80. Die Kopfschiene 72 ist mit dem benachbarten Balken 26 durch L-förmige Bügel 86
verbunden, die an dem Steg 74 der Kopfschiene 72 und dem unteren Stegteil 46 des Balkens 26 durch Verbindungsbolzen
88 mit Muttern 90 befestigt sind. Der obere Schenkel 78 der Kopfschiene " ? besitzt einen muldenförmigen
Flansch 92, der sich «?n dessen Ende nach
unten erstreckt und als Anschlag für das zugehörige Schiebedachfeld 33 dient. Der mittlere Schenkel 80 der
Kopfschiene 72 ist unter der Unterseite des ortsfesten Dachfeldes 31 angeordnet. Der Steg 74 der Kopfschiene
72 und der obere Rand des ortsfesten Dachfeldes 31 liegen aneinander an. Ein geeignetes Dichtungsmaterial
94 füllt den verbleibenden Raum, der von dem mittleren Schenkel 80, dem Steg 74, dem oberen Schenkel 78
und dem Anschlagflansch 82 der Kopfschiene 72 und der Oberseite des ortsfesten Dachfeldes 31 begrenzt
wird.
Jedes Schiebedachfeld 33 besteht aus einem verschiebbaren Abdeckfeld 95 und einem rechteckigen
Rahmen, der eine obere bzw. vordere Schiene 96, zwei seitliche Schienen 98 und eine untere bzw. hinteie
Schiene 100 aufweist. Die seitlichen Schienen 98, die im Querschnitt in F i g. 3 zu sehen sind, sind in der zugekehrten
Führungsnut 48 des Balkens 26 angeordnet. <>5 Jede seitliche Schiene 98 ist E-förmig und besitzt einen
Steg 102, einen oberen Schenkel 104, einen mittleren Schenkel 106 und einen unteren Schenkel 108. Das Abdeckfeld
95 ist zwischen dem oberen Schenkel 104 und dem mittleren Schenkel 106 angeordnet und liegt an
dem Steg 102 an. Der Mittlere Schenkel 106 hat einen nach oben abgeschrägten Flansch 110; das Abdeckfeld
95 besteht aus gewelltem Glasfasermaterial und sein Rand befindet sich im mittleren Teil einer sich nach
oben öffnenden Wellung. Wie im Fall des Stützarms 43 und des Flansches 54 des Balkens 26 sind der mittlere
Schenkel 106 und der Flansch 110 der seitlichen Schiene 98 der Form des zugehörigen Abdeckfeldes 95 angepaßt
und unterstützen dieses. Der mittlere Schenkel 106 und der obere Schenkel 104 sind so voneinander
entfernt, daß die Oberseite der nach unten gekehrten
Wellung dicht an dem Rand des Abdeckfeldes 95 anliegt und sich mit dem oberen Schenkel 104 ein Haftsitz
ergibt.
Vom unteren Schenkel 108 der seitlichen Schiene 98 erstreckt sich ein Arm 112 nach unten, an dem ein Fensterdichter
114 befestigt ist An der von dem Balken 26 aus gegenüberliegenden Seite des Fensterdichters 114
und unmittelbar innerhalb der nach oben verlaufenden Randleiste 50 der Führungsnuten 48 sind Gleitschuhe
116 angeordnet die an den Fühmngsnuten 48 verschiebbar anhegea Die Gleitschuhe 116 und die Randleiste
50 sichern die Schiebedachfelder 33 gegen eine Verschiebung gegenüber den Fühmngsnuten 48. Die
Gleitschuhe 116 sind glatte Nylonknöpfe, die in den unteren
Schenkel 108 in geeigneten Abständen eingeschraubt sind; es können jedoch auch durchgehende,
sich in Längsrichtung erstreckende Gleitschuhe verwendet werden.
Die seitlichen Schienen 98 eines jeden Schiebedachfeldes
33 sind an den oberen Enden mit der oberen Schiene % verbunden, die den Stirnrand des Schiebedachfeldes
33 bildet und in F i g. 4 zu sehen ist. Jede obere Schiene 96 ist E-förmig ausgebildet und besitzt
einen Steg 117, einen oberen Schenkel 118. einen mittleren
Schenkel 120 und einen unteren Schenkel 122. Der mittlere Schenkel 120 und der untere Schenkel 122
sind so voneinander entfernt daß sie abdichtend zwischen den mittleren Schenkel 106 und den unteren
Schenkel 108 der seitlichen Schiene 98 passen. Die seitlichen Schienen 98 und die obere Schiene 96 sind mit
Verbindungsschrauben 123 verbunden, die durch die seitlichen Schienen 98 und Gabelösen 124 an jedem
Ende der oberen Schiene 96, die an den seitlichen Schienen 98 anliegt geführt sind. Der Raum zwischen
dem mittleren Schenkel 120 und dem oberen Schenkel 118 der oberen Schiene 96 nimmt den oberen Rand des
Dachfeldes 31 und einen Dichtungsstreifen 127 aus geeignetem Abdichtmaterial auf. Der obere Schenkel 118
der oberen Schiene 96 befindet sich auf der gleichen Höhe wie die obere Platte 38 des Balken» 26, um eine
möglichst enge Verbindung mit den Dachvorsprüngen 70 des Dachfirstbalkens 24 zu schaffen und das Dach 16
sicher gegen Feuchtigkeit abzudichten.
Der obere Schenkel 118 erstreckt sich daher nicht über die volle Breite des Schiebedachfeldes 33, sondern
ist an beiden Enden so beschnitten, daß die obere Platte 38 des benachbarten Balkens 26 aufgenommen werden
kann.
Die vierte Seite des rechteckigen Rahmens eines jeden Schiebedachfeldes 33 wird von der unteren Schiene
100 gebildet die allgemein C-förmig ausgebildet ist und einen Steg 128, einen oberen Schenkel 129 und
einen unteren Schenkel 130 besitzt die so voneinander entfernt sind, daß sich mit dem mittleren Schenkel 106
und dem unteren Schenkel 108 der zugehörigen seitli-
chen Schienen 98 ein Haftsitz ergibt. Die seitlichen Schienen 98 und die untere Schiene 100 sind durch Verbindungsschrauben
131 verbunden, die durch die seitlichen Schienen 98 und Gabelösen 132 an jedem Ende
der unteren Schiene 100, die an den seitlichen Schienen 98 anliegt, geführt sind. Der untere Schenkel 130 besitzt
auch einen sich nach unten erstreckenden Flansch 133, der so angeordnet ist, daß er an dem Anschlagflansch
92 der zugehörigen Kopfschiene 72 anliegt, wenn sich das Schiebedachfeld 33 in der geschlossenen Stellung
befindet. Das Abdeckfeld 95 ist ebenso wie ein geeigneter Dichtungsstreifen 143 für die untere Schiene 100 an
dem oberen Schenkel 129 der unteren Schiene 100 befestigt. Das verschiebbare Abdeckfeld 95 endet jedoch
nicht an dieser Stelle, sondern erstreckt sich nach unten und überdeckt das ortsfeste Dachfeld 31 um ein ausreichendes
Stück auch dann, wenn das Schiebedachfeld 33 sich in der geschlossenen Stellung befindet, um die
Wasserableitung von dem verschiebbaren Abdeckfeld 95 zu dem ortsfesten Dachfeld 31 sicherzustellen.
Die verschiebbaren Felder 33 stehen in Wirkverbindung mit einer Kraftübertragungs- und Steuereinrichtung
34. um die Schiebedachfelder 33 in gewünschtem Maß öffnen und schließen und sie in jeder gewünschten
Lage halten zu können. Die dargestellte Kraftübertragungs- und Steuereinrichtung 34 enthält zwei Reversiermotoren
136. Die Reversiermotoren 136 sind elektrisch mit einem Schaltkasten bzw. mit Schaltkästen
138 verbunden, die zweckmäßigerweise an den Seitenwänden 12 angeordnet sind (F ig.2). leder der Reversiermotoren
136 ist einem Schiebedachfeld 33 an je einer Seite des Dachfirstbalkens 24 zugeordnet und mit
einer Welle 140 verbunden. Die Welle 140 ist in einem horizontal verlaufenden Lager 142 unter den Balken 26
rechtwinklig zu diesen gelagert Die Welle 140 ist durch ein Antriebsorgan 139 mit den Schiebedachfeldern 33
derart verbunden, daß ihre Drehbewegung in eine Längsverschiebung der Schicbedachfelder 33 umgesetzt
wird, und zwar so, daß, wenn die Drehung der Welle 140 durch Abschalten und Bremsen des Reversiermotors
136 verhindert wird, die Bewegung der Schiebedachfelder 33 ebenfalls verhindert wird, um die
Schiebedachfelder 33 in jeder gewünschten Lage zu halten.
Die Welle 140 besitzt mehrere starr montierte Antriebsräder
143 mit Kettenzahnkränzen 144 an jeder Seite eines jeden Balkens 26. die in eine Kette 145 eingreifen
und diese antreiben. Jede Kette 145 ist an einem Ende an der Oberseite des Steges 128 der unteren
Schiene 100 und am anderen Ende an der Oberseite des
Steges 117 der oberen Schiene 96 befestigt, obgleich andere in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordnete
Verbindungspunkte mit dem Schiebedach feld 33 vorgesehen werden könnten. Außerdem sind für
Jedes Schiebedachfeld 33 zwei Ketten 145 vorgesehen,
eine an jeder Sehe, am eine gleichmäßige Längsverschiebung
zu erleichtern. Jede Kette 145 steht mit zwei
Fährungsrädern 146 mit Zahnkränzen 148 in Eingriff,
die an jeder Seite des Antriebsrades 143 über diesem angeordnet sind. Die Fuhrungsräder 146 sind auf Leerlaufwellen
ISO montiert, die in an den Balken 26 befestigten
Lagerstützen 152 gelagert sind Jede Kette 145 wird durch die Führungsräder 146 in eine U-förmige
Laufbahn gezwungen und steht mit dem Antriebsrad 143 in Eingriff. Da die seitlichen Schienen 98 der Schiebedachfelder
33 in den Führungsnuten 48 sich in Längsrichtung verschieben müssen, zieht eine Drehbewegung
im Uhrzeigersinn der Antriebsräder 143 (F i g. 4) die obere Schiene % des Schiebedachfeldes 33 nach unten
und außen in Richtung des Pfeils O. Gleichzeitig ist zwischen dem Antriebsrad 143 und der unteren Schiene
ίο 100 ein ausreichender Durchhang vorgesehen, um eine
Verschiebung der unteren Schiene 100 um den gleichen Betrag zu ermöglichen. In ähnlicher Weise zieht eine
entgegengesetzte Bewegung des Antriebsrades 143, die
durch eine Bewegungsumkehr des Reversiermotors '5 136 veranlaßt wird, das Schiebedachfeld 33 in Richtung
des Pfeils C nach oben, bis der Anschlagflansch 92 der Kopfschiene 72 an dem sich nach unten erstreckenden
Flansch 133 der unteren Schiene 100 anliegt und das Schiebedachfeld 33 in seiner geschlossenen Stellung ist.
Die Zeit, in der der Reversiermotor 136 in Betrieb ist und die Drehgeschwindigkeit der Welle 140 bestimmen
das Ausmaß der Bewegung der Schiebedachfelder 33. Der sichere Eingriff zwischen der Kette 145 und den
Antriebsrädern 143 verhindert, daß das Schiebedaches feld 33 nach unten gleitet, wenn der Reversiermotor
136 abgeschaltet ist.
Es wurde damit eine einfache Konstruktion geschaffen,
die das öffnen und Schließen eines Schiebedachfeldes in beliebigem Maße und die Aufrechterhaltung jeder
beliebigen seiner Lagen ermöglicht. Das allgemeine Profil des Daches wird durch das öffnen oder Schließen
nicht verändert, und es können genormte, einfache Bauelemente verwendet werden, die leicht hergestellt
und zusammengesetzt werden können.
Verschiedene andere Ausführungsformen der Vorrichtung sind möglich, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Zum Beispiel kann eine einzige Steuereinrichtung vorgesehen werden, so daß die Schiebedachfelder an jeder Seite des Dachfirstbalkens automatisch um den gleichen Betrag und in entgegengesetzter Richtung zueinander verschoben werden. Es können mehrere unabhängig voneinander betriebene und gesteuerte Wellen vorgesehen werden, so daß jedes beliebige Schiebedachfeld ausgewählt und geöffnet bzw. geschlossen werden kann. Außerdem können ortsfeste Dachabdeckungen wahlweise zwischen benachbarten Schiebedachfeldern angeordnet werden, wenn es nicht erwünscht ist. daß eine so große offene Fläche geschaffen wird, wie bei der als Ausführungsbeispiel dargestellten Konstruktion, bei der die Hälfte des Daches offen sein kann. Außerdem kann die Verbindung der Welle mit dem Schiebedachfeld durch andere Antriebsmittel und Getriebe erfolgen. Zum Beispiel kann ein Riemen, etwa ein Friktionsriemen, verwendet wer- ** den und die dargestellte Kette und die Zahnräder können durch eine Riemenscheibe ersetzt werden. Dabei müssen jedoch das Gewicht des Schiebedachfeldes, der Neigungswinkel des Daches und der Reibungskoeffizient des Riemens und der Riemenscheibe in einem be <* stimmten Verhältnis zueinander stehen, so daß das Gewicht des Schiebedachfeldes das Band nicht zum Durchrutschen veranlaßt.
Verschiedene andere Ausführungsformen der Vorrichtung sind möglich, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Zum Beispiel kann eine einzige Steuereinrichtung vorgesehen werden, so daß die Schiebedachfelder an jeder Seite des Dachfirstbalkens automatisch um den gleichen Betrag und in entgegengesetzter Richtung zueinander verschoben werden. Es können mehrere unabhängig voneinander betriebene und gesteuerte Wellen vorgesehen werden, so daß jedes beliebige Schiebedachfeld ausgewählt und geöffnet bzw. geschlossen werden kann. Außerdem können ortsfeste Dachabdeckungen wahlweise zwischen benachbarten Schiebedachfeldern angeordnet werden, wenn es nicht erwünscht ist. daß eine so große offene Fläche geschaffen wird, wie bei der als Ausführungsbeispiel dargestellten Konstruktion, bei der die Hälfte des Daches offen sein kann. Außerdem kann die Verbindung der Welle mit dem Schiebedachfeld durch andere Antriebsmittel und Getriebe erfolgen. Zum Beispiel kann ein Riemen, etwa ein Friktionsriemen, verwendet wer- ** den und die dargestellte Kette und die Zahnräder können durch eine Riemenscheibe ersetzt werden. Dabei müssen jedoch das Gewicht des Schiebedachfeldes, der Neigungswinkel des Daches und der Reibungskoeffizient des Riemens und der Riemenscheibe in einem be <* stimmten Verhältnis zueinander stehen, so daß das Gewicht des Schiebedachfeldes das Band nicht zum Durchrutschen veranlaßt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Verschieben eines Schiebedachfeldes,
das seitlich an Trägern eines Rahmenwerks geführt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß am Rahmenwerk (20) ein Reversiermotor (136) angebracht ist, der über eine Welle (140) ein
Antriebsrad (143) für ein langgestrecktes flexibles Antriebsorgan (139) antreibt, dessen Enden am
Schiebedachfeld (33) an in Verschieberichtung des Schiebedachfelds (33) in Abstand voneinander liegenden
Stellen befestigt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Träger nutbildende, das zugeordnete Schiebedachfeld
seitlich umfassende Profilteile aufweisen, wobei der jeweils die untere Nutwandung bildende Profi'teil
mit eine." nach oben ragenden Randleiste versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite
des Schiebedachfeldes (33) Gleitschuhe (116) ange- zo
bracht sind, die von den Randleisten (50) seitlich geführt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Steuerung zur Einstellung von
Geschwindigkeit und Laufzeit des Reversiermotors (136) in beiden Laufrichtungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US70958668A | 1968-02-27 | 1968-02-27 | |
| US70958668 | 1968-02-27 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908554A1 DE1908554A1 (de) | 1969-09-18 |
| DE1908554B2 true DE1908554B2 (de) | 1975-07-24 |
| DE1908554C3 DE1908554C3 (de) | 1976-03-11 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1224427A (en) | 1971-03-10 |
| DE1908554A1 (de) | 1969-09-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: IBG INTERNATIONAL, INC., APTAKISIC, ILL., US |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: WEICKMANN, H., DIPL.-ING. FINCKE, K., DIPL.-PHYS. DR. WEICKMANN, F., DIPL.-ING. HUBER, B., DIPL.-CHEM. LISKA, H., DIPL.-ING. DR.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |