DE2264366C3 - Kratzeisen-Einspurvorrichtung für Kratzerförderer - Google Patents

Kratzeisen-Einspurvorrichtung für Kratzerförderer

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DE2264366C3 DE19722264366 DE2264366A DE2264366C3 DE 2264366 C3 DE2264366 C3 DE 2264366C3 DE 19722264366 DE19722264366 DE 19722264366 DE 2264366 A DE2264366 A DE 2264366A DE 2264366 C3 DE2264366 C3 DE 2264366C3
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/18Details
    • B65G19/28Troughs, channels, or conduits

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Description

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Die Erfindung betrifft eine Kratzeisen-Einspurvorrichtung für Kratzerförderer mit einem Kettenband, das in übereinanderliegenden Rinnentrumen in beiderseitigen Zwangsführungsbahnen auf Flanschen der Rinnenseitenwände und an den Umkehrenden um in einem Maschinenrahmen gelagerte Kettenräder geführt sowie in der Umlaufrichtung umkehrbar ist, wobei die Kratzeisen-Einspurvorrichtung im Bereich der Zwangsführungsbahnen des Untertrums bodenseitige Einspuröffnungen und dazu abwärts geneigte Aufgleitelemente aufweist.
Bekannt sind aus Sonder- bzw. Spezialrinnenschüssen gebildete Kratzeisen-Einspurvorrichtungen. Derartige Rinnenschüsse sind in den Fördererstrang in mehr oder weniger großer Anzahl einzugliedern. Bei einer diesem Bauarten (DT-PS 1 009 559) sind die unteren Flansche der I-förmig profilierten Rinnenseitenwände auf verhältnismäßig großen Längenabschnitten ausgeschnitten, um Einspuröffnungen zu bilden. Die verbleibenden kürzeren Längenabschnitte der Flansche sind zum Aufspuren des Kratzeisenendes bzw. der Kette mit abgebogenen festen Leitelementen versehen. Diese Ausbildung eignet sich nicht für die unmittelbare Vereinigung mit dem Maschinenrahmen der Antriebs- bzw. Umkehrstation des Förderers. Die sehr langen Einspuröffnungen sind Schwächungsstellen bei den Rinnenprofilen· sie begünstigen in manchen Fällen aber auch das erneute Ausspuren der Kratzeisenkettenbänder. Gemäß einer damaligen Weiterentwicklung (DTPS 1 062 625) sollten in dem Spezialrinnenschuß beide En den der langen, sich gegenüberliegenden Einspuroffnungen mit dicken, starren, verschleißfesten Aufgleitelementen versehen sein. Bei dieser Bauart müssen die von der einen oder anderen Seite (je nach Zugrichtung des Kettenbandes) zulaufenden ausgespürten Kratzeisen bzw. Kettenabschnitte erst in den erweiterten Bereich hineingezwängt werden. Die Verklemmungsgefahr der Kratzeisen ist groß, und zwar besonders dann, wenn die Kratzeisen den schweren Rinnenschuß beim Unterlaufen der Führungselemente anheben bzw. hochdrücken müssen. Beide bekannten Bauarten erschweren das einwandfreie Führen von Kohlenhobeln. Ein den Förderer mit einem Schwert oder einer sonstigen Führungsplatte untergreifender Kohlenhobel ist nicht einsetzbar, weil er sich an den Aufgleitelementen verhakt
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine in der Ausbildung und Anordnung einfache Kratzeisen-Einspurvorrichtung zu schaffen, die sich besonders zur Vereinigung mit dem an dem Fördererende vorgesehenen Maschinenrahmen eignet und eine das Einspuren des Kratzeisens vereinfachende schmale Passage aufweist, die entweder ständig offen ist oder ohne Behinderung des Kratzeisendurchganges mit geringem Kraftaufwand durch ein beweglich angeordnetes Aufgleitelement geöffnet werden kann. Die Passage soll so eng verbunden zu nur wenigen nahe dem Ende der Zwangsführungsbahnen der Rinne vorgesehenen Aufgleitelementen angeordnet sein, daß auch bei Änderungen der Umlaufrichtung des Kettenbandes das Einspuren des Kratzeisens nahe dem Ende der Anschlußrinne im Längenbereich des Maschinenrahmens erfolgt. Die Beförderung des im unteren Trum des Förderers angefallenen Materials, insbesondere der Feinkohle, soll nicht behindert werden. Fener sollen die Rinnenschüsse des Förderers frei von Einspuröffnungen bleiben und im Bereich zwischen den Umkehrstationen von bodenseitigen Führungsmitteln, insbesondere dem Schwert eines Kohlenhobels, unterfahren werden können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Kratzeisen-Einspurvorrichtung in dem Unterteil des Maschinenrahmens im Bereich zwischen den Kettenrädern und der mit dem Maschinenrahmen verbundenen Rinne in Verlängerung der unteren Zwangsführungsbahnen der Rinne vorgesehen ist und unterseitig des der Rinne zugewendeten Endes der Einspuröffnung eine vom ankommenden Kratzeisen zu durchfahrende, in ihrer Höhe mittels unterfahrbarer AufgHtelemente begrenzte bzw. einstellbare Passage aufweist.
Die Bauart nach der Erfindung ist besonders einfach und eignet sich in erster Linie für weniger anspruchsvolle Fälle. Die Kratzeisen-Einspurvorrichtung schließt ein Verklemmen der einzuspurenden Kratzeisen bzw. Kettenbänder aus und erfordert auch kein Anheben oder Hochdrücken des Maschinenrahmens. Die Länge
der Einspuröffnung kann klein gehallen werden; diese Bauart erlaubt dann im Längenbereich der Station die Anordnung eines quergerichteten Rückbalkens. Die Kratzeisen-Einspurvorrichtung selbst liegt völlig außerhalb des von den Rinnenschüssen gebildeten Hobelführungsbereiches. Die Rinnen selbst erfordern keinerlei bauliche Veränderungen. Außerdem ist die Passage bei Umkehr der Umlauf richtung des Kettenbandes von dem Kratzeisen überfahrbar.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits dei Einspuröffnung im Bereich der seitlichen Zwangsführungsbahnen gegeneinandergerichtete feste Aufgleitelemente unter Bildung einer keilförmigen Senke etwa spitzwinkelig zueinander angeordnet sind, wobei zwischen den zugewendeten geneigten Enden die Passage zum Einspuren des Kratzeisens belassen ist. Die Bauart weist keine beweglichen Teile auf. Die Passage ist nur in einer Richtung durchfahrbar und wird bei Änderung der Umlaufrichtung des Kettenbandes von dem Kratz- ao eisen überfahren.
Bei vorgenannter grundsätzlicher Ausbildung können die die keilförmige Senke bildenden, entgegengesetzt geneigten Aufgleitelemente eine unterschiedliche Neigung aufweisen. Es läßt sich auf diese Weise die Lage der engen Passage günstig beeinflussen und der Reibungs- bzw. Aufgleitwiderstand des Kratzeisens gering halten.
Wenn die Verwendung eines quergerichteten Rückbalkens nicht vorgesehen ist, wird gemäß der Erfindung 3c der Maschinenrahmen auf einer rinnenförmigen Wanne angeordnet. Dabei sollen an dem an die Zwangsführungsbahnen der Rinne angrenzenden Ende der Einspuröffnung schwenkbare Aufgleitelemente vorgesehen werden.
Diese Aufgleitelemente heben sich beim Anlaufen des ankommenden Kratzeisens an und geben dabei die Passage in der jeweils benötigten Größe frei. Das Kratzeisen kann die Feinkohle durch die Rinne der Wanne mitnehmen. Bei der niedrigen Bauart gelangt das Kratzeisen störungsfrei auf das Kettenrad des Maschinenrahmens. Bei Umkehr der Umlaufrichtung des Kettenbandes läuft das Kratzeisen auf die geneigte Fläche der schwenkbaren Aufgleitelemente auf und wird so in die Zwangsführungsbahn der Anschlußrinne eingeschleust.
In der Zeichnung ist an zwei Ausführungsbeispielen die Ausbildung und die Anordnung der Kratzeisen-Einspurvorrichtung in Kombination mit dem Maschinenrahmen des Kratzerförderers veranschaulicht. Es zeigen
F i g. 1 und 2 je ein Ausführungsbeispiel in vertikalem Längsschnitt und
Fig.3 einen Querschnitt durch den Maschinenrahmen.
1 ist der nur schematisch angedeutete, endseitig des Kratzerförderers vorgesehene Maschinenrahmen, an welchen sich als Übergang zu den nicht dargestellten normalen Rinnenschüssen eine Anschlußrinne 2 anschließt. Das an sich bekannte Kratzeisen-Kettenband 3 ist ebenfalls nur schematisch angedeutet Dabei ist absichtlich ein aus den Zwangsführungsbahnen 4 des Untertrums der Rinnenschüsse des Kratzerförderers ausgespürtes Kratzeisen 5 gezeigt. Die Zwangsführungsbahnen des Kratzerförderers, und zwar der Anschlußrinne 2, reichen bis an den Maschinenrahmen heran.
In dem unteren Teil des Maschinenrahmens 1 ist die Kraueisen-Einspurvorrichtung vorgesehen, und zwar im Bereich zwischen den Kettenrädern 6 und der mit dem Maschinenrahmen verbundenen Anschlußrinne Z außerdem in Verlängerung der unteren seitlichen Zwangsführungsbahnen 4 der Anschlußrinne. Die Kratzeisen-Einspurvorrichtung weist eine die beiden Zwangsführungsbahnen bodenseitig unterbrechende Einspuröffnung 7 auf.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 ist der Einspuröffnung 7 ein rampenartig geneigtes Aufgleitelement 13a zugeordnet, dessen Länge so groß wie die entsprechende Länge der Einspuröffnung ist. Die Breite des Aufgleitelementes kann begrenzt sein etwa auf die Breite jeder Zwangsführungsbahn 4. Es besieht aber auch die Möglichkeit, ein einziges Aufgleitelement an Stelle von zwei seitlichen Aufgleitelementen vorzusehen. In diesem Fall entspricht die Breite des Aufgleitelementes der Breite der Anschlußrinne bzw. dem Abstand zwischen den Seitenwänden des Maschinenrahmens I.
Der Maschinenrahmen ist auf einem Unterbau bzw. Rückbalken 11 angeordnet, der quer zum Kratzerförderer verlegt ist. Der Rückbalken ist von einem breiten oder zwei in Verlängerung der Zwangsführungsbahnen angeordneten, dachartig ausgebildeten Führungsbahnprofilen 12 überbrückt. Die etwa unterseitig der Kettenräder vorgesehenen Endbereiche dieses dachartigen Führungsbahnprofils sind als Einspur-Aufgieitelemente 13 ausgebildet.
Dem feststehenden Aufgleitelement 13a zugeordnet ist im Bereich der seitlichen Zwangsführungsbahnen 4 je ein Aufgleitelement 16a. Beide Aufgleitelemente 13a, 16a bilden eine keilförmige Senke und sind zu diesem Zweck spitzwinkelig zueinander angeordnet. Die Aufgleitelemente 13a 16a, die unterschiedlich geneigt sein können, sind mit ihren etwa in der Mitte der Senke liegenden Enden bzw. Kanten derart distanziert, daß eine Passage 19 zum Einspuren des ankommenden Kratzeisens 5 verbleibt. Bei Umkehr der Umlaufrichtung des Kratzeisen-Kettenbandes fangen die geneigten Aufgieitelemente 16a das Kratzeisen ab und lenken es in die Zwangsführungsbahnen der Anschlußrinne. Bei dieser Bauart wird die Länge der Aufgleitelemente derart bemessen, daß sich die Enden in der Vertikalen überschneiden.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2 besitzt der Maschinenrahmen I einen wannenartigen Unterbau Der wannenartige Unterbau bildet eine Rinne und kann zugleich Teil des Maschinenrahmens sein. Diese Bauart eignet sich für den Hilfsantrieb eines Kratzerförderers oder für solche Fälle, wo kein Rückbalken benötigt ist. Die gesamte Unterseite des Maschinenrahmens bildet eine große Einspuröffnung für die Kratzeisen. Im Anschluß an die Zwangsführungsbahnen 4 der Anschlußrinne 2 sind mindestens in Verlängerung dieser Führungsbahnen vertikal schwenkbar gelagerte klappenartige Aufgleitelemente 16 vorgesehen. Die Schwenkachse 9a der Aufgleitelemente trägt den Stellhebel 10a.
Gelangt das Kratzeisen 5 in den Bereich des Maschinenrahmens, so unterläuft es das Aufgleitelement und bildet sich damit die seiner Größe entsprechende Passage. Das Kratzeisen gelangt auf dem weiteren Weg durch die Wanne nach oben in das Untertrum. Bei Umkehr der Umlaufrichtung des Kratzeisen-Kettenbandes wird das Kratzeisen selbst bei Hängeketten von den Aufgleitelementen 16 in die Zwangsführungsbahnen 4 der Anschlußrinne eingeschleust. Die Aufgleitele-
mente 16 können bei den beiden Stationen eines Förderers mittels der Stellhebel 10a fest eingestellt werden, d. h. in dem einen Fall wie in F i g. 2 dargestellt und in dem anderen Fall in die Horizontallage der Zwangsführungsbahnen hochgeschwenkt. Die Aufgleitelemente können auch stets abwärts geneigt sein, wenn sie von einer Feder belastet sind. Das anlaufende Kratzeisen 5 drückt dann gegen die Rückstellkraft der Feder das Aufgleitelement nach oben.
Hierzu ] Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Kratzeisen-Einspurvorrichtung für Kratzerförderer mit einem Kettenband, das in übereinanderliegenden Rinnentrumen in beiderseitigen Zwangsführungsbahnen auf Flanschen der Rinnenseitenwände und an den Umkehrenden um in einem Maschinenrahmen gelagerte Kettenräder geführt sowie in der Umlaufrichtung umkehrbar ist, wobei die Kratzeisen-Einspurvorrichtung im Bereich der Zwangsführungsbahnen des Untertrums bodenseitige Einspuröffnungen und dazu abwärts geneigte Aufgleitelemente aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzeisen-Einspurvorräch- '5 tung in dem Unterteil des Maschinenrahmens (1) im Bereich zwischen den Kettenrädern (6) und der mit dem Maschinenrahmen verbundenen Rinne (2) in Verlängerung der unteren Zwangsführungsbahnen (4) der Rinne vorgesehen ist und unterseitig des der Rinne zugewendeten Endes der Einspuröffnung (7) eine vom ankommenden Kratzeisen (5) zu durchfahrende, in ihrer Höhe mittels unterfahrbarer Aufgleitelemente (16, 16a) begrenzte bzw. einstellbare Passage (19) aufweist. 2S
2. Kratzeisen-Einspurvorrichtung nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Einspuröffnung (7) im Bereich der seitlichen Zwangsführungsbahnen (4) gegeneinandergerichtete feste Aufgleitelemente (13a, 16a) unter Bildung einer keilförmigen Senke etwa spitzwinkelig zueinander angeordnet sind, wobei zwischen den zugewendeten geneigten Enden die Passage (19) zum Einspuren des Kratzeisens (5) belassen ist.
3. Kratzeisen-Einspurvorrichtung nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß die die keilförmige Senke bildenden, entgegengesetzt geneigten Aufgleitelemente (13a, 16a) eine unterschiedliche Neigung aufweisen.
4. Kratzeisen-Einspurvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenrahmen (1) auf einer rinnenförmigen Wanne (20) angeordnet ist und daß an dem an die Zwangsführungsbahnen (4) der Rinne (2) angrenzenden Ende der Einspuröffnung (7) schwenkbare Aufgleitelemente (16) vorgesehen sind.
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DE2264366A1 DE2264366A1 (de) 1973-11-22
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DE3803987C2 (de) * 1988-02-10 1996-12-19 Dbt Gmbh Antriebsstation für einen Kettenkratzförderer, insbesondere für den Einsatz in Bergbau-Gewinnungsbetrieben

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DE2264366B2 (de) 1974-09-26

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