DE1908554A1 - Dachkonstruktion - Google Patents
DachkonstruktionInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B7/00—Roofs; Roof construction with regard to insulation
- E04B7/16—Roof structures with movable roof parts
- E04B7/166—Roof structures with movable roof parts characterised by a translation movement of the movable roof part, with or without additional movements
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. R Weickmann, 1908554
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A-Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 27, DEN
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 3921/22
ICKES-BRAUN GLASSHOUSES, INC.
Deerfield, Illinois (V.St.A.)
Oachkons truktion
Die Erfindung betrifft eine Dachkonstruktion mit beweglichen
Elementen zum Öffnen und Schliessen und mit parallelen Rahmenbalken.
In den letzten Jahren wurde in zunehmendem Mass von Glaskonstruktionen
zum Überdachen von Schwimmbassins, Sonnenliegehallen od.dgl. Gebrauch gemacht. In solchen Anwendungsfällen
ist es erwünscht, dass das Innere der Konstruktion zur ausseren Atmosphäre mehr oder weniger geöffnet
werden kann, wenn die Witterungsverhältnisse
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günstig sind, und dass die Konstruktion an den Elementen bei ungünstigem Wetter geschlossen werden kann·
Eine übliche Lösung sieht eine Reihe von Öffnungen in Form von Dachfeldern vor, die an einer Kante schwenkbar mit dem Dachrahmen verbunden sind und die nach
oben geschwenkt werden, um das Dach zu öffnen. Diese Art von Öffnungen ist von der Bodenhöhe aus nicht
leicht erreichbar und es müssen einige Mittel zum Unterstützen der Felder in der offenen Stellung vorgesehen
werden· Die Felder sind notwendigerweise schmal und es ist daher eine grosse Anzahl erforderfc
lieh, um eine vollständige Belüftung zu erreichen.
Ausserdem bieten solche offenen Felder keinen günstigen Eindruck, da das Dachprofil durch die vorstehenden
Felder unterbrochen wird.
Der Erfindung liegt demgemäss die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Dachkonstruktion zu schaffen, die
zur Atmosphäre hin in unterschiedlichem Mass geöffnet und leicht in der gewünschten Öffnungsstellung
gehalten werden kann; ausserdem soll das ursprüngliche Profil auch in geöffnetem Zustand erhalten
bleiben; auch soll die Dachkonstruktion gleichermassen
zweckmässig und einfach an den Elementen ge-P schlossen und dennoch zur ausseren Atmosphäre geöffnet
werden können, indem entfernt angeordnete Steuermittel verwendet werden; ausserdem sollen die
verwendeten Bauelemente leicht herzustellen und aar gesamten Konstruktion leicht zusammensetzbar
sein·
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Gelöst wird diese Aufgabe durch In Längsrichtung der
Balken verlaufende Führungen und ein Dachfeld, dessen
seitliche Ränder In die Führungen eingreifen, so dass es in der Längsrichtung zum Öffnen und Schliessen verschiebbar ist.
In den Figuren 1 bis 6 der Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
dargestellt und nachstehend näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Gebäudes mit einer Dachkonstruktion, aus der verschiedene
Merkmale gemäss der Erfindung hervorgehen;
Fig. 2 einen vergrösserten Querschnitt der Dachkonstruktion längs der Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 einen vergrösserten Querschnitt eines Teils der Dachkonstruktion längs der Linie 3-3 in Fig. 2j
Fig. k einen Teilschnitt eines Teils der Dachkonstruktion längs der Linie k-k in Fig. 3}
Fig. 5 einen vergrösserten Querschnitt eines anderen
Teils der Dachkonstruktion längs der Linie 5-5 in Fig. 2 und
Fig. 6 ein· teilweise dargestellt«, vergrösserte Einzelheit, teils in Aufsicht, teil· la Schnitt,
aus der der Mechanismus zua Betätigen der verschiebbaren Felder hervorgeht.
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Vie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, besteht eine Gebäudekonstruktion 10 im allgemeinen aus Seitenwänden 12,
Stirnwänden 14 und einem Dach 16. Das dargestellte Dach enthält eine Dachabdeckung 18, die, wie gezeigt
ist, aus gewelltem Glasfasermaterial besteht, und ein Traggerüst 20 aus Längsteilen 22. Die Längsteile können
einen mittleren Dachfirstbalken 2k, der sich von einem Ende der Dachkonstruktion zum anderen erstreckt, parallele
Balken 26, die sich vom Dachfirstbalken zu den Seitenwänden nach aussen und unten erstrecken, und
Dachpfette 28, die horizontal zwischen den Balken verlaufen, besitzen, obwohl die Erfindung auch auf
Dächer anwendbar ist, die andere Formen besitzen, wie z.B. ein Flachdach oder ein Dach, bei dem der höchste
Punkt des Daches an einer Seite liegt. Das Dach enthält ortafeste Dachfelder 30 mit an den Balken 26 befestigten
ortsfesten Dachfeldern 31 und Teile 32 mit verschiebbaren Dachfeldern 33t die verschoben werden
können, um das Dach zu öffnen und zu schliessen. Wie dargestellt ist, befinden sich die ortsfesten Teile
30 neben den Seitenwänden und die Teile 32 mit den verschiebbaren Feldern neben dem Dachfirst, jedoch
sind andere Anordnungen möglich. Eine Kraftübertragungs- und Steuereinrichtung Jk ist wirksam mit
den verschiebbaren Platten verbunden, um das Dach in gewünschtem Mass zu öffnen und zu schliessen und
um die Felder in jeder gewünschten Lage zu halten.
Wie sich im einzelnen aus Fig. 3 am besten ergibt, die den unteren, ortsfesten Teil des Daches zeigt,
besitzt jeder Balken 26 einen mittleren Steg 36, eine
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ob*re Platte 38 und eine untere Platte ko an den Enden
des Stegs, ein Querstück 42 und zwei Dachfeld-Stützarme 43 unter dem Querstück. Der Dachbalkensteg besitzt somit
einen oberen Teil 44 zwischen dem Querstück und der oberen Platte, einen mittleren Teil 45 zwischen dem
Querstück und den Stützarmen und einen unteren Teil zwischen den Stützarmen und der unteren Platte. Wie
unten näher beschrieben wird, sind Führungsrinnen für die verschiebbaren Felder 33 durch den oberen
Stegteil 44, die obere Platte 38 und das Querstück gebildet, die zwei an drei Seiten begrenzte Ausnehmungen
bilden. Das Querstück 42 ist mit einem kurzen Flansch 50 versehen, der an jedem Ende des Querstücks
sich nach oben erstreckt und als Begrenzungswand für die verschiebbaren Felder dient, wie ebenfalls noch
beschrieben wird.
Wie dargestellt ist, erstrecken sich die beiden Stützarme 43 von dem Steg 36 nach aussen und enden in nach
oben abgeschrägten Flanschen 52. Wie vorher erwähnt wurde, ist die dargestellte Dachabdeckung 18 gewellt.
Der Rand eines jeden ortsfesten Feldes 31 ist in dem
mittleren Teil einer sich nach oben öffnenden Wellung angeordnet. Die Stützarme 43 und die Flansche 54 sind
so geformt, dass sie der Form der Unterseite des mittleren Teils der nach oben gekehrten Wellung am
Rande des Feldes und der Unterseite des Seitenteils der gleichen Wellung angepasst sind und diese unterstützen.
Der grösste Teil des Raumes zwischen dem Dachfeld 30, dem Flansch 52, dem mittleren Stegteil 45 und
dem Querstück 42 ist mit einem geeigneten Dichtungsmaterial, wie z.B. einem Dichtungsstreifen aus vulkani-
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alertem Butyl ausgefüllt, der sowohl zur Befestigung
des Feldes an dem Balken als auch als feuchtigkeitsfeste
Dichtung dient.
Vie sich am besten aus Fig. k ergibt, sind benachbarte
Balken 26 durch in Abstand voneinander angeordnete Dachpfette 28 verbunden, die einen C-förmigen Querschnitt
mit zwei Schenkeln 57 und einem Steg 58 besitzen.
Die Dachpfette ist so angeordnet, dass ihre beiden Schenkel 57 sich zu den Seitenwänden 12 erstrecken.
Der Steg 48· der Dachpfette ist so gross,
dass die Schenkel zwischen die untere Platte kO und die Arme 52 eines zugehörigen Balkens passen und an
diesen angreifen und dass sie am unteren Stegteil des Balkens anliegen. Eine Sicherungsverbindung der
Dachpfette und des Balkens wird durch L-förmige Bügel 6O geschaffen, die am unteren Teil 46 des Balkenstegs
und des Dachpfettestegs 58 durch Verbindungsbolzen
62 verbunden sind, die sich durch die Schenkel des Bügels 58 und den zugehörigen Balken- bzw. Dachpfettesteg
erstrecken und durch Muttern 64 an diesen gehalten werden.
Der Teil 32 des Dachs, der verschiebbare Felder besitzt,
ist in den Figuren 5 und 6 dargestellt. Diese Figuren zeigen allgemein einen der vorher beschriebenen
Balken 26, der nach oben zum Dachfirstbalken 24 verläuft, den oberen Rand eines ortsfesten Teils 30,
zwei der verschiebbaren Felder 33 in der geschlossenen Stellung und die Wirkverbindung der Kraftübertragungs-
und Steuereinrichtung 3k mit den verschieb-
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baren Feldern· Die Balken sind an Ihrem oberen Ende mit
dem Dachfirst verbunden und die verschiebbaren Felder sind mit ihren Seiten in den zugekehrten Führungsrinnen
48 benachbarter Balken angeordnet. Es ist zu ersehen, dass die Verschiebung der Felder in den Führungsrinnen
k8 in Richtung der Pfeile O und C in Fig. 6 erfolgt. Da
diese Verschiebung in einer Richtung erfolgt, die parallel zur Dachlinie ist, tritt keine unangenehme Störung
des Dachprofils auf, wenn die Felder sich in der offenen
oder der geschlossenen Stellung befinden. Die verschiedenen Elemente sind so angeordnet, wie sich weiter
unten ergibt, dass die Möglichkeit einer Undichtheit der Konstruktion, wenn die Felder sich im geschlossenen
Zustand befinden, sehr gering ist.
Wie auf der rechten Seite der Fig. 6 dargestellt ist, besitzt der Dachfirstbalken Zk die Form eines umgekehrten
Y mit sich nach unten und aussen erstreckenden Armen 66, die durch Verbindungsbolzen 68 mit den oberen
Platten der Balken verbunden sind. Zur Unterstützung
der Abdichtung des Inneren der Konstruktion sind Dachvorsprünge 70 vorgesehen, die sich von den Enden der
Arme 66 des Dachfirstbalkens nach unten und aussen erstrecken und die oberen Ränder der verschiebbaren
Felder 32 in der geschlossenen Stellung überdecken.
Die Dachvorsprünge 70 sind mit demselben Winkel wie die Arme 66 angeordnet und besitzen eine ausreichende
Breite, so dass das Regenwasser von dem Dachfirstbalken auf die Oberfläche der verschiebbaren Felder läuft, ohne
in die Dachkonstruktion einzudringen, wenn das Dach geschlossen ist. Sie können aus leichterem Material bzw.
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dünner als die Dachfirstbalkenarme 66 sein, da sie mehr
die Wasserableitung unterstützen sollen als der Konstruktion Festigkeit zu verleihen*
Wie aus der linken Seite der Fig. 6 ersichtlich ist, ist der obere Rand des ortsfesten Feldes dadurch stabilisiert,
dass eine Kopfschiene 72 mit den Balken verbunden
ist, die auch mit Teilen des zugehörigen verschiebbaren Feldes zusammenwirkt, um die Aufwärtsbewegung
des Feldes zu stoppen und einen wasserdichten Abschluss zwischen den ortsfesten und den verschieb-
t baren Feldern zu schaffen. Die Kopfschiene ist E-förmig
und besitzt einen Steg 7k, einen unteren Schenkel 76,
einen oberen Schenkel 78 und einen mittleren Schenkel 80. Die Kopfschiene 72 ist mit dem benachbarten Balken
durch L-förmige Bügel 86 verbunden, die an dem Steg 7k der Kopfschiene und dem unteren Stegteil kS des Balkens
durch Verbind.ungsbolzen 88 mit Muttern 90 befestigt sind. Der obere Schenkel 78 der Kopfschiene besitzt
einen muldenförmigen Flansch 92, der sich an dessen Ende nach unten erstreckt und der als Anschlag für das
zugehörige verschiebbare Feld dient, wie unten beschrieben wird. Der mittlere Schenkel 80 der Kopfschiene
ist unter der Unterseite des ortsfesten Felds
ψ 31 angeordnet. Der Steg 7k der Kopfschiene und der
obere Rand des ortsfesten Felds 3I liegen aneinander an. Ein geeignetes Dichtungsmaterial 9k füllt den verbleibenden
Raum, der von dem mittleren Schenkel 80, dem Steg 7k, den oberen Schenkel 78 und des Anschlagflansch
82 der Kopfschiene und der Oberseite dea ortsfesten Feldes begrenzt wird und befestigt die Abdeckung an der
Kopfschiene.
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Jedes verschiebbare Feld besteht aus einem verschiebbaren
Abdeckfeld 95 und einem rechteckigen Rahmen» der eine obere bzw. vordere Schiene 96, zwei seitliche
Schienen 98 und eine untere bzw. hintere Schiene 100
enthält. Die seitlichen Schienen, die am besten im Querschnitt in Fig. 5 zu sehen sind, sind in der zugekehrten
Führungsrinne 48 des Balkens angeordnet. Wie sich aus der Darstellung ergibt, ist jede seitliche
Schiene E-förmig und besitzt einen Steg 102, einen oberen Schenkel 104, einen mittleren Schenkel 106 und
einen unteren Schenkel 108. Das Abdeckfeld ist zwischen dem oberen Schenkel und dem mittleren Schenkel angeordnet
und liegt an dem Steg an. Der dargestellte mittlere Schenkel hat einen nach oben abgeschrägten Flansch 110;
das Abdeckfeld 95 besteht aus gewelltem Glasfasermaterial und sein Rand befindet sich im mittleren Teil einer sich
nach oben öffnenden Wellung. Wie im Fall des Stützarms 43 und des Flansches 54 des Balkens sind der mittlere
Schenkel 106 und der Flansch 110 der seitlichen Schiene
der Form des zugehörigen Abdeckfeldes angepasst und unterstützen dieses. Der mittlere Schenkel 106 und der
obere Schenkel 104 sind so voneinander entfernt, dass die Oberseite der nach unten gekehrten Wellung dicht
an dem Rand des Abdeckfeldes anliegt und sich mit dem oberen Schenkel 104 ein Haftsitz ergibt.
Vom unteren Schenkel 108 der seitlichen Schiene er streckt «ich ein Arm 112 nach unten, an dem ein Fensterdichter 114 befestigt ist. An der von dem Balken aus
gegenüberliegenden Seite des Fensterdichtere und un
mittelbar innerhalb des nach oben verlaufenden Flan sches 50 der Führungsrinnen sind Einsätze 116 angeord-
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net, die an den Rinnen verschiebbar anliegen. Die Einsätze und der Flansch sichern die Felder gegen eine Verschiebung
gegenüber den Rinnen. Wie dargestellt ist, sind die Einsätze 116 als glatte Nylonknöpfe ausgebildet,
die in den unteren Schenkel in geeigneten Abständen eingeschraubt sind; es können jedoch durchgehende,
sich in Längsrichtung erstreckende Laufelemente verwendet werden.
Die seitlichen Schienen 98 eines jeden verschiebbaren
Feldes sind an den oberen Enden mit der oberen Schiene
fc 96 verbunden, die den Stirnrand des Feldes bildet und
die am besten in Fig. 6 zu sehen ist. Wie sich aus der Darstellung ergibt, ist jede obere Schiene E-förmig
ausgebildet und besitzt einen Steg 117» einen oberen Schenkel II8, einen mittleren Schenkel 120 und einen
unteren Schenkel 122. Der mittlere und der untere Schenkel sind so voneinander entfernt, dass sie abdichtend
zwischen den mittleren Schenkel IO6 und den unteren Schenkel 108 der seitlichen Schiene 98 passen.
Die seitlichen Schienen 98 und die obere Schiene 96 sind mit Verbindungsschrauben 123 verbunden, die durch
die seitlichen Schienen und Gabelösen 124 an jedem Ende der oberen Schiene, die an den seitlichen Schienen
f anliegt, geführt sind. Der Raum zwischen dem mittleren
Schenkel 120 und dem oberen Schenkel 118 der oberen
Schiene nimmt den oberen Rand des Abdeckfeldes 31 und einen Dichtungsstreifen 127 aus geeignetem Abdichtmaterial
auf. Wie dargestellt ist, befindet sich der obere Schenkel 118 der oberen Schiene 96 auf der
gleichen Höhe wie die obere Platte 38 des Balkens, um
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eine möglichst enge Verbindung mit den DachvorSprüngen
des Dachfirstbalkens 2h zu schaffen und das Dach eicher gegen Feuchtigkeit abzudichten.
Der obere Schenkel 118 erstreckt sich daher nicht über
die volle Breite des Feldes, sondern ist an beiden Enden so beschnitten, dass die obere Platte 38 des benachbarten
Balkens aufgenommen werden kann.
Die vierte Seite des rechteckigen Rahmens eines Jeden
verschiebbaren Feldes wird von der unteren Schiene gebildet, die allgemein C-förmig ausgebildet ist und
einen Steg 128, einen oberen Schenkel 129 und einen unteren Schenkel 13O besitzt, die so voneinander entfernt
sind, dass sich mit dem mittleren Schenkel IO6 und dem unteren Schenkel 108 der zugehörigen seitlichen
Schienen ein Haftsitz ergibt. Die seitlichen Schienen 98 und die untere Schiene sind durch Verbindungsschrauben
131 verbunden, die durch die seitlichen Schienen
und Gabelösen 132 an jedem Ende der unteren Schiene,
die an den seitlichen Schienen anliegt, geführt sind.
Der untere Schenkel besitzt auch einen sich nach unten erstreckenden Flansch 133» der so angeordnet ist, dass
er an dem Anschlagflansch 92 der zugehörigen Kopfschiene
72 anliegt, wenn sich das verschiebbare Feld in der geschlossenen Stellung befindet. Das Abdeckfeld
95 ist ebenso wie ein geeigneter Dichtungsstreifen 13^ für die untere Schiene an dem oberen Schenkel 128
der unteren Schiene befestigt. Das verschiebbare Abdeckfeld 95 endet jedoch nicht an dieser Stelle, sondern erstreckt sich nach unten und überdeckt das orts
feste Feld vak ein ausreichendes Stück auch dann, wenn
da» verschiebbar· Feld sich in der geschlossenen St«l-
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lung befindet, um die Wasserableitung von dem verschiebbaren
Abdeckfeld 95 zu dem ortsfesten Feld 31 sicherzustellen.
¥ie vorher erwähnt wurde, stehen die verschiebbaren Felder 33 in Wirkverbindung mit einer Kraftübertragungsund
Steuereinrichtung 3k, um die Felder in gewünschtem
Mass öffnen und schliessen und sie in jeder gewünschten Lage halten zu können. Die dargestellte Kraftübertragungsund
Steuereinrichtung 34 enthält zwei Elektromotoren 136,
deren Drehrichtung umkehrbar ist. Die Motoren sind elektrisch mit einem Schaltkasten bzw. mit Schaltkästen
verbunden, die zweckmässigerweise an den Seitenwänden angeordnet sind (Fig. 2). Jeder der Motoren ist einem
verschiebbaren Feld an je einer Seite des Dachfirstbalkens Zk zugeordnet und mit einer Antriebswelle 14O
verbunden. Die Antriebswelle 14O ist in einem horizontal
verlaufenden Lager 142 unter den Balken 26 rechtwinklig
zu diesen gelagert. Die Antriebswelle ist durch Verbindungsmittel 139 mit den verschiebbaren Feldern
derart verbunden, dass ihre Drehbewegung in eine Längsverschiebung der Felder umgesetzt wird, und zwar so,
dass, wenn die Drehung der Welle durch Abschalten und Bremsen des Motors verhindert wird, die Bewegung der
Felder ebenfalls verhindert wird, um die Felder in jeder gewünschten Lage zu halten.
Die dargestellte Antriebswelle besitzt mehrere starr montierte Antriebsräder 1^3 mit Kettenzahnkränzen "\kk
an jeder Seite eines jeden Balkens, die in eine Kette 145 eingreifen und diese antreiben. Jede Kette ist,
wie sich aus der Darstellung ergibt, an einem Ende ah
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der Oberseite des Stegs 128 der unteren Schiene 100 und am anderen Ende an der Oberseite des Stegs 117 der oberen
Schiene 96 befestigt, obgleich andere in Längsrichtung
im Abstand voneinander angeordnete Verbindungspunkte mit dem Feld vorgesehen werden könnten. Ausserdem
sind für jedes verschiebbare Feld zwei Ketten vorgesehen, eine an jeder Seite, um eine gleichmässige
Längsverschiebung zu erleichtern. Jede Kette steht mit zwei Führungsrädern 146 mit Zahnkränzen 1^8 in
Eingriff, die an jeder Seite des AntriebsZahnrades
über diesem angeordnet sind. Die Führungszahnrader
sind, wie dargestellt, auf Leerlaufwellen 150 montiert, die in an den Balken befestigten Lagerstützen 152 gelagert
sind. Es ist zu erkennen, dass die Kette somit durch die Führungszahnräder in eine U-förmige Laufbahn
gezwungen wird und mit dem Antriebszahnrad in Eingriff steht. Da die seitlichen Schienen der verschiebbaren
Felder in den Führungsrinnen k8 sich in Längsrichtung verschieben müssen, zieht eine Drehbewegung
im Uhrzeigersinn der Antriebsräder 144 (Fig. 6)
die obere Schiene 96 des verschiebbaren Feldes 3I nach
unten und aussen in Richtung des Pfeiles 0. Gleichzeitig ist zwischen dem Antriebsrad und der unteren
Schiene ein ausreichender Durchhang vorgesehen, um eine Verschiebung der unteren Schiene tun den gleichen
Betrag zu ermöglichen. In ähnlicher Weise zieht eine entgegengesetzte Bewegung des Antriebsrades, die durch
eine Bewegungsumkehr des Motors veranlasst wird, das verschiebbare Feld in Richtung des Pfeils C nach oben,
bis der Anschlagflansch 92 der Kopfschiene an dem sich nach unten erstreckenden Flansch der unteren Schien·
anliegt und das Feld in seiner geschlossenen Stellung
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ist. Die ^eit, in der der Motor in Betrieb ist und die
Drehgeschwindigkeit der Welle bestimmen das Ausmass
der Bewegung der verschiebbaren Felder. Der sichere Eingriff zwischen der Kette und den Antriebszahnradern
verhindert, dass das Feld nach unten gleitet, wenn der Motor abgeschaltet ist.
Es wurde damit eine einfache Konstruktion geschaffen, die das Öffnen und Schliessen einer Dachkonstruktion
in beliebigem Mass und die Aufrechterhaltung jeder beliebigen Anordnung ermöglicht und die auch an den geschlossenen
Elementen sicher ist. Ausserden? wird das
W allgemeine Profil des Daches durch das Öffnen oder
Schliessen nicht verändert und es werden genormte, einfache Bauelemente verwendet, di© leicht hergestellt
und zusammengesetzt werden können»
Verschiedene andere Aus führung sforaäea der- oben beschriebenen
Dachkonstruktion sind rasöglieSij, ©line dass
der Rahmen der Erfindung verlassen wird» ZoB0 kann
eijje einzige Steuereinrichtung vorgesehen werden, so
dass die verschiebbaren Felder an jeder Seita des Dachfirstbalkens automatisch um den gleichen Betrag
und in entgegengesetzter Richtung zueinander verk
schoben werden. Es können mehrere unabhängig voneinan=
der betriebene und gesteuerte Antriebswellen Torg®~
sehen werden, so dass jedes beliebige Feld ausgewählt
und geöffnet bzw. geschlossen werden kann. Äussardora
können ortsfeste Dachabdeckungen wahlweise swisclssss.
benachbarten verschiebbaren Felder angeordnet werden,
wenn es nicht erwünscht ists dass eins so grossa
offene Fläche geschaffen wird9 wie boi der als Aus-»
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führungsbeispiel dargestellten Konstruktion, bei der die
Hälfte des Daches offen sein kann* Ausserdem kann die
Verbindung der Antriebswelle mit dem verschiebbaren Feld durch andere Antriebsmittel und Getriebe erfolgen. Z.B.
kann ein Riemen in einer anderen Art, wie z.B„ ein Friktionsriemen
verwendet werden und die dargestellte Kette und die Zahnräder können durch eine Riemenscheibe ersetzt
werden oder es kann ein Zahnstangenantrieb verwendet werden. Im vorhergehenden Fall müssen jedoch
das Gewicht des verschiebbaren Feldes, der Neigungswinkel des Daches und der Reibungskoeffizient des
Riemens und der Riemenscheibe in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen, so dass das Gewicht des
Feldes das Band nicht zum Durchrutschen veranlasst.
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Claims (1)
- Patentansprüche1· ^Dachkonstruktion rait beweglichen Elementen zum Öffnen —und Schliessen und mit parallelen Rahmenbalken» gekennzeichnet durch in Längsrichtung der Balken (26) verlaufende Führungen und ein Dachfeld (33)t dessen seitliche Ränder in die Führungen eingreifen, so dass es in der Längsrichtung zum Öffnen und Schliessen verschiebbar ist·^ 2· Dachkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- ^ net, dass die Balken (26) Rinnen (48) bildende Ausnehmungen zur Aufnahme der gegenüberliegenden seitlichen Ränder des verschiebbaren Feldes (33) aufweisen·3. Dachkonstruktion nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das verschiebbare Feld (33) Einsätze (116), die verschiebbar an den Rinnen (48) anliegen, und Flansche (50) aufweist, die mit den Einsätzen (116) zusammenwirken, um das Feld (33) gegen eine Verschiebung aus den Rinnen (48) zu sichern·fc 4. Dachkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Balken (26) einen in Längsrichtung verlaufenden Arm (43) zum unverstellbaren Unterstützen eines ortsfesten Dachfelds (31) in einer zum verschiebbaren Dachfeld (33) unterschiedlichen, parallelen Ebene besitzen, so dass das ortsfeste Dachfeld (31) und das verschiebbare Dachfeld sich überdecken, können.909838/0997Ί 9 O 8 5 b5ο Dachkonstruktion nach Anspruch h, dadurch gekennzeichnet, dass das ortsfeste Dachfeld (31) und das verschiebbare Dachfeld (33) gegen die Horizontale geneigt angeordnet sind, so dass das Wasser abläuft, und dass das obere der Dachfelder das andere Überdeckt, wenn die Dachkonstruktion geschlossen ist, um die Wasserableitung zu erleichtern.6. Dachkonstruktion nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kraftübertragungs- und Steuereinrichtung (3*0» die mit dem verschiebbaren Dachfeld (33) verbunden ist, um es längs der Führungsrinnen (^8) während des Betriebs der Einrichtung (^3) zu verschieben und eine Verschiebung des verschiebbaren Dachfelds (33) zu verhindern, wenn sie ausser Betrieb ist.7. Dachkonstruktion nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragungs- und Steuereinrichtung einen umkehrbaren Motor (I36) mit einer Antriebswelle (iko), Verbindungsmitteln (139) zwischen der Antriebswelle (ΐ4θ) und dem verschiebbaren Dachfeld (33)» u*id Mittel zum Steuern der Geschwindigkeit und der Betriebsdauer des Motors (I36) enthält, um das Öffnen und Schliessen des Daches zu steuern.8. Dachkonstruktion nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel aus einem Antriebsrad (i44) auf der Antriebswelle (i4o) und einem flexiblen Riemen bestehen, der mit dem Antriebsrad (144) gekuppelt ist, so dass er sich nur bewegt, wenn er von dem Antriebsrad (tkk) angetrieben wird, und der an gegenüberliegenden Seiten des Antriebsrads (144) an vonein-909838/0997ORIGINAL INSPECTED19ü8bo4ander in Längsrichtung entfernten Stellen an dem beweglichen Dachfeld (33) befestigt ist, so dass das Dachfeld (33) in Längsrichtung in entgegengesetzte Richtungen durch Umkehrung der Drehrichtung der Antriebswelle (1^O) bewegbar ist«,909838/0997Lee rs e i f e
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US70958668A | 1968-02-27 | 1968-02-27 | |
| US70958668 | 1968-02-27 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908554A1 true DE1908554A1 (de) | 1969-09-18 |
| DE1908554B2 DE1908554B2 (de) | 1975-07-24 |
| DE1908554C3 DE1908554C3 (de) | 1976-03-11 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2450568A1 (de) * | 1974-10-24 | 1975-11-13 | Hans Spaeth Stahl Und Metallba | Versenkbares hallendach |
| DE4229661A1 (de) * | 1992-09-04 | 1994-03-10 | Heinrich Kaml | Glasdach, insbesondere für Wintergärten |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2450568A1 (de) * | 1974-10-24 | 1975-11-13 | Hans Spaeth Stahl Und Metallba | Versenkbares hallendach |
| DE4229661A1 (de) * | 1992-09-04 | 1994-03-10 | Heinrich Kaml | Glasdach, insbesondere für Wintergärten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1224427A (en) | 1971-03-10 |
| DE1908554B2 (de) | 1975-07-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: IBG INTERNATIONAL, INC., APTAKISIC, ILL., US |
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| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: WEICKMANN, H., DIPL.-ING. FINCKE, K., DIPL.-PHYS. DR. WEICKMANN, F., DIPL.-ING. HUBER, B., DIPL.-CHEM. LISKA, H., DIPL.-ING. DR.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |