DE1908328U - Bratautomat. - Google Patents
Bratautomat.Info
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- DE1908328U DE1908328U DE1964K0049490 DEK0049490U DE1908328U DE 1908328 U DE1908328 U DE 1908328U DE 1964K0049490 DE1964K0049490 DE 1964K0049490 DE K0049490 U DEK0049490 U DE K0049490U DE 1908328 U DE1908328 U DE 1908328U
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Landscapes
- Baking, Grill, Roasting (AREA)
Description
Ρ.Α.789
PATENTANWALT
A^IbUi Essen, den 15. Oktober 1964
25802 (22 338/C+)
Gebrauchsmusteranmeldung der
Firma F. Küppersbusch & Söhne,
Aktiengesellschaft, Gelsenkirchen,
Küppersbuschstraße 16
Firma F. Küppersbusch & Söhne,
Aktiengesellschaft, Gelsenkirchen,
Küppersbuschstraße 16
Bratautomat
Die Erfindung betrifft einen Bratautomaten, der für die Zubereitung von in größeren Stücken vorli<
gendem Bratgut mit langer Garzeit geeignet ist und nach einem nicht zum Stande der Technik gehörenden
Vorschlag gekennzeichnet ist durch ein in einem Bratbehälter umlaufendes, über Umlenkrollen
endlos geführtes Transportmittel mit in Abständen angehängten Bratschalen, und oberhalb
des Transportmittels vorgesehene Sprühdüsen zum Besprühen des Bratgutes sowie im Bratbehälter angeordnete
Heizvorrichtungen. Bratautomaten der beschriebenen Art haben sich in der Praxis gut bewährt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, daß Besprühen des Bratgutes mit dem durch die
Sprühdüsen zugeführten Wasser in einfacher Weise
und entsprechend dem Verlauf des BratVorganges
zu jeweils geeigneten Zeitpunkten und in jeweils geeigneter Menge zu ermöglichen, und dabei Maßnahmen
vorzusehen, um den sich bei der Wasserzugabe im Inneren des Bratbehälters unter Umständen
aufbauenden Druck ausgleichen zu können.
Wie die Erfindung erkannt hat, läßt sich diese Aufgabe bei einem Bratautomaten des oben beschriebenen
Aufbaues dadurch besonders einfach lösen, daß die Sprühdüsen an einem unterhalb der Decke des Bratbehälters geführten Verteilerrohr
mit einem vor den Sprühdüsen eingeschalteten Ventil angebracht sind und in der Decke eine sich
nach außen öffnende Klappe zum Druckausgleich vorgesehen ist.
Im einzelnen läßt sich die Erfindung auf verschiedene Weise verwirklichen. In bevorzugter Ausführungsform
ist das Ventil als elektromagnetisch betätigtes Ventil ausgeführt und ein Druckknopf zum
Öffnen und Schließen des Ventiles von Hand vorgesehen. Darüber hinaus besteht die vorteilhafte
Möglichkeit, einen vom Fördermittel betätigten Nockenschalter zum Betätigen des Ventiles beim
Vorbeigang einer Bratschale unter den Sprühdüsen vorzusehen. Die Rückstellkraft für die Druckausgleichklappe
wird in einfacher Ausführungsform
durch das Gewicht der Klappe selbst geliefert, jedoch besteht auch die Möglichkeit, eine Rückstellfeder vorzusehen,
falls dies erforderlich erscheint. Wird die Rückstellkraft nur durch das Gewicht der Klappe gebildet,
sieht die Erfindung zweckmäßig einen den maximalen Aufklappwinkel der Klappe auf weniger als
90 begrenzenden Anschlag vor, so daß im Falle plötzlich auftretender Druckstöße die Klappe nicht bis in
die senkrechte oder eine darüber hinausgehende Stellung aufgeschleudert werden kann und so im Ergebnis
das Zurückfallen der Klappe immer gewährleistet ist.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile bestehen im wesentlichen darin, daß die erfindungsgemäße Anordnung
in technisch sehr einfacher Weise eine Zugabe von Wasser zu dem Bratgut in einer dem jeweiligen
Stadium des Bratprozesses optimal anpaßbaren Weise ermöglicht. So kann einmal die Wasserzugabe mittels
des Nockenschalters starr gesteuert erfolgen, es kann aber auch stattdessen oder zusätzlich durch Betätigen
des Ventiles von Hand Wasser eingesprüht werden, falls dies erforderlich erscheint. Irgendwelche
Gefahren durch den sich im BratbelüLter zufolge des eingesprühten und anschließend verdampfenden
Wassers aufbauenden Druck werden durch die gleichsam als Überdruckventil wirkende Klappe in der Decke
des Bratbehälters mit Sicherheit vermieden. Diese Vorteile erreicht die Erfindung durch konstruktiv
außerordentlich einfache Maßnahmen, die in der Kalkulation des Gesamtgerätes kaum zu
Buche schlagen.
Im folgenden sei die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen erfindungsgemäßen
Bratautomaten,
Fig. 2 einen Schnitt in Richtung II-II durch
den Bratautomaten nach Fig. 1.
Die Figuren zeigen einen Bratautomaten mit einem im Bratbehälter 1 umlaufenden, über Umlenkrollen
2 endlos geführten Transportmittel, an welches in Abständen Bratschalen 4 zur Aufnahme des Bratgutes
angehängt sind. Im Ausführungsbeispiel sind dabei die Transportmittel als in zwei zueinander
parallelen Ebenen geführte Transportketten ]5 ausgebildet, zwischen welche die Bratschalen 4 eingehängt
sind. Außerdem sind im Bratbehälter 1 Heizvorrichtungen 6 angeordnet. Zur Aufgabe und Entnahme
des Bratgutes dient eine Beschickungsklappe 7, hinter weLcher im Inneren des Bratbehälters 1 die
Transportketten J5 umgelenkt sind, so daß die Brat-
schalen 4 beim Vorbeigang an der Beschickungsklappe 7 einzelnen gut zugänglich sind. Oberhalb der Transportketten
3 befinden sich im Bratbehälter 1 Sprühdüsen 5 zum Besprühen des Bratgutes. Die Transportketten
5 sind unter den Sprühdüsen 5 vertikal geführt,
so daß das während des Bratvorganges aus den Sprühdüsen 5 auf das Bratgut aufgesprühte Wasser,
vermischt mit dem Bratsaft, von einer zur anderen der übereinander liegenden Bratschalen 4 rieseln kann.
Zu diesem Zweck sind die Bratschalen 4 im Ausführungsbeispiel als Drahtkörbe ausgebildet. Der herabrieselnde
Saft wird im unteren Teil des Bratbehälters 1 durch eine Fangschale 10' aufgenommen. Die Sprühdüsen 5 sind
im einzelnen an einem unterhalb der Decke 8 des Bratbehälters 1 geführten Verteilerrohr 9 mit einem vor den
SprUhdüsen 5 eingeschalteten Ventil angebracht. Dieses
Ventil befindet sich normalerweise außerhalb des Bratbehälters 1 in der Zuführungsleitung zum Verteilerrohr
9 und ist daher in der Fig. nicht dargestellt. Im allgemeinen ist das Ventil als elektromagnetisch betätigtes
Ventil ausgeführt und kann mittels eines Druckknopfes, der beispielsweise neben der Beschickungsklappe 7
außen am Bratbehälter angeordnet sein kann, von Hand geöffnet oder geschlossen werden. Im übrigen ist im
Bratbehälter 1 ein von den Förderketten 3 betätigter Nockenschalter 10 vorgesehen, welcher das Ventil beim
Vorbeigang einer Bratschale 4 unter den Sprühdüsen 5
kurzzeitig Öffnet. Um den mit der Eingabe des Wassers sich möglicherweise im Bratbehälter 1 aufbauenden
Überdruck auszugleichen, ist in der Decke 8 des Bratbehälters 1 eine sich nach außen hin öffnende Klappe
vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel wird die Rückstellkraft für das Schließen der Klappe 11 durch das Gewicht
der Klappe selbst geliefert. Um bei plötzlich auftretenden Druckstößen ein Aufschleudern der Klappe
11 bis in die Vertikalstellung oder darüber hinaus zu verhindern, also sicherzustellen, daß die Klappe
stets wieder in die Sehließstellung zurückfallen kann, ist ein Anschlag 12 vorgesehen, der den maximalen Aufklappwinkel
der Klappe auf weniger als 90 begrenzt. Im Ausführungsbeispiel besteht dieser Anschlag 12 aus
einem unter entsprechendem Winkel geneigt angeordneten
und am Klappenstutzen 15 hinter dem Klappengelenk l4 teefestigten Anschlagarm.
Claims (4)
1. Bratautomat mit in einem Bratbehälter umlaufendem,
über Umlenkrollen endlos geführtem Transportv mittel mit in Abständen angehängten Bratschalen,
mit oberhalb des Transportmittels vorgesehenen Sprühdüsen zum Besprühen des Bratgutes sowie mit
im Bratbehälter angeordneten Heizvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühdü^sen (5)
an einem unterhalb der Decke (8) des Bratbehälters (l) geführten Verteilerrohr (9) mit einem vor den
Sprühdüsen (5) eingeschalteten Ventil angebracht sind und in "der Decke (8) eine sich nach außen
öffnende Klappe (ll) zürn Druckausgleich vorgesehen
ist.
2. Bratautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil als elektromagnetisch
betätigtes Ventil ausgeführt und ein Druckknopf zum Öffnen und Schließen des Ventlies von Hand
vorgesehen ist.
3· Bratautomat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß ein vom Fördermittel betätigter Nockenschalter (lO) zum Betätigen des
Ventiles beim Vorbeigang einer Bratschale (4) unter den Sprühdüsen (5) vorgesehen 1st.
4. Bratautomat nach den Ansprüchen 1 bis j?, dadurch
gekennzeichnet, daß ein den maximalen Aufklappwinkel der Klappe (ll) auf weniger als 90
begrenzender Anschlag (12) vorgesehen ist.
Patentanwalt Dr. Andrejewski
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964K0049490 DE1908328U (de) | 1964-11-10 | 1964-11-10 | Bratautomat. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964K0049490 DE1908328U (de) | 1964-11-10 | 1964-11-10 | Bratautomat. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908328U true DE1908328U (de) | 1965-01-14 |
Family
ID=33348879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964K0049490 Expired DE1908328U (de) | 1964-11-10 | 1964-11-10 | Bratautomat. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1908328U (de) |
-
1964
- 1964-11-10 DE DE1964K0049490 patent/DE1908328U/de not_active Expired
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