DE19071C - Aufhänge- (Krahn-) Waage mit Abstellvorrichtung - Google Patents

Aufhänge- (Krahn-) Waage mit Abstellvorrichtung

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Publication number
DE19071C
DE19071C DENDAT19071D DE19071DA DE19071C DE 19071 C DE19071 C DE 19071C DE NDAT19071 D DENDAT19071 D DE NDAT19071D DE 19071D A DE19071D A DE 19071DA DE 19071 C DE19071 C DE 19071C
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DE
Germany
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Application number
DENDAT19071D
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English (en)
Original Assignee
F. DOPP in Berlin N., Eichendorffstr. 20
Publication of DE19071C publication Critical patent/DE19071C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/14Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
FRITZ DOPP in BERLIN. Aufhänge-(Kran-) Waage mit Abstellvorri
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. December 1881 ab.
—^
Die bisher bekannten Aufhänge- (Kran-) Waagen haben trotz der Vortheile, die sie scheinbar bieten, eine allgemeinere Anwendung nicht gefunden, weil sie infolge ihrer fehlerhaften Constructionen einerseits diejenigen genauen und zuverlässigen Gewichtsangaben, welche die bezüglichen Aichungsvorschriften fordern, nicht ermitteln lassen, andererseits neben häufiger Reparaturbedürftigkeit schwierig zu repariren sind, weil die hauptsächlichsten Hebelmechanismen in einem unzugänglichen Gehäuse lagern, welches sowohl jeden Einblick wie das Herausnehmen und Wiedereinsetzen einzelner Theile ausschliefst. Aufserdem entbehren dieselben jeglicher Abstellvorrichtung zum Ausschalten der Hebelmechanismen.
Die in beiliegender Zeichnung dargestellte neue und eigenthümliche Construction einer Aufhänge- (Kran-) Waage umgeht alle diese Fehler. ■ ·
Fig. ι zeigt dieselbe von der hinteren Breitseite nach abgehobener Deckplatte und abgeschraubtem Tragbacken b\. ■ ;
Fig. 2 zeigt die gleiche Ansicht, jedoch gang-.· bar zusammengesetzt.
Fig. 3 zeigt die Horizontalansicht (den. Grundrifs).
Fig. 4 stellt die Waage im Verticalquerschnitt dar.
Das von beiden Seiten Und von unten offene Traggerippe der Waage besteht aus dem Rahmen r, aus den beiden daran mittelst durchgehender , stählerner · Bolzen befestigten Tragbacken b bl mit dem Aufhängebalken a, aus der Excenterwelle χ und aus dem Gehängebalken g.
Sobald die Waage zu Wägungen gedient hat, wird sie »abgestellt«, d. h. sämmtliche Wägemechänismen, namentlich die Schneiden und Pfannen der Hebel, werden den Angriffen der im Doppelhaken fi ' hängenden Last entzogen, also ausgeschaltet, indem die ursprünglich nach unten gerichteten beiden Excenter der Excenterwelle χ durch Drehung um i8o° nach oben getrieben werden und in ihrem Aufwärtswege die Tragbügel 11 mittelst der auf ihrer oberen Verlängerung befindlichen Excenterbügel um so viel heben, dafs zwischen der Mittelachsenschneide des Traghebels ν und den darüber belegenen, in die Tragbügel eingeschobenen Pfannen ein freier Zwischenraum von ι bis 2 mm entsteht. Das Uebersetzungsverhältnifs zwischen Schneckenrad und Schnecke wird für jede Tragkraft so gewählt, dafs mittelst Drehung1 der Kurbel am Handrad die Maximalbelastung der Tragbügel t mittelst der Excenterwelle um 2 mm gehoben werden kann. Durchmesser des Schneckenrades y und Maximaltragkraft der Waage wachsen daher gleichmäfsig mit einander.
Der ganze Excenterhub beträgt jedoch 5 mm, um nach eingestelltem Wägespiel einen freien Spielraum von ca. 3 mm zwischen Excenter und Excenterbügel herzustellen.
Die abgestellte Waage ist also als eine einfache, zwischen Krankette und -Last eingeschaltete Zwischenschake zu betrachten, die den Angriffen gleichen Widerstand leistet wie jede Kettenschake, denn wie die Zeichnung ergiebt, lagert die stählerne Excenterwelle mittelst Rothgufsbüchse direct in den schmiedeisernen Tragbalken b b1 und hat in der Mitte nochmals ein gleiches Stützlager erhalten,
welches direct unter dem Rahmen r mittelst Schrauben solide befestigt ist.
Im Zustand der eingestellten Waage, wenn die zu wägende Last auf den Hebelschneiden -ruht, werden 2/3 der Gesammtlast durch die Schneide oo1 des direct belasteten Traghebels ν aufgenommen und mittelst der Gehänge s auf den Gehängesteg g übertragen, und da letzterer ebenfalls in den beiden Tragbacken bb1 direct gelagert ist, so hat der Rahmen r nur :/3 der Gesammtlast aufzunehmen. Dieses 1J3 lagert zum gröfseren Theil mittelst der Schneide c in der darunter gelegenen Pfanne, zum kleineren Theil in der Schneide d der zugehörigen Pfanne. Der Rahmen r ist aus π -Walzeisen von genügend grofsem Querschnitt hergestellt, so dafs eine Durchfederung des horizontalen, in der Mitte an den Tragbacken gestützten, bis zu beiden Enden frei tragenden Trägers nicht stattfindet. Die zwei senkrechten Schenkel sind nach dem vorgängigen Ausschnitt entsprechender Stücke aus beiden Winkelflantschen scharf angekröpft und mit den Flantschen des Horizontalträgers verlascht. Die Hebelpfannen von c und d lagern direct in den Ausschnitten der Winkelflantschen.
Der auf dem Laufgewichtswaagebalken w mittelst des Gehänges m direct wirkende letzte Uebersetzungshebel d1 ragt mit seiner seitwärts ausgeladenen Endscheibe i durch eine im Rahmen befindliche Oeffnung heraus. Um das durch die seitliche Lage der Endschneide bedingte Kippmoment dieses Hebels, welches namentlich bei unbelasteter Waage auftreten kann, aufzuheben, ist die Stütz- oder Drehpunktschneide d von grofser Länge mit weit von einander entfernten Stützpunkten angeordnet, während der, Angriff der darunter belegenen Endachse des Hebels c auf seine Mittelachse nahe am Hebelschenkel stattfindet.
Der Laufgewichtswaagebalken w lagert mit seiner Drehpunktschneide q in einem am Rahmen r mittelst Schrauben und Pressenstifte befestigten Lager /. Ueber den Lagerpfannen sind die aufgestülpten Lagerkappen η angeschraubt. Will man den Laufgewichtswaagebalken herausnehmen, so hat man nur diese beiden Kappen η abzuschrauben.
Alles übrige, so namentlich auch die Abstellvorrichtung, bestehend aus Schneckenrad y, Schneckenwelle, u mit Handrad f, sind aus der Zeichnung ohne weiteres verständlich. Beide Breitseiten werden mit einfach vorgeschraubten Blechdecken geschlossen, welche jederzeit, auch während des Gebrauchs der Waage, ohne weiteres abgeschraubt werden können.
Um unter allen Umständen, bei belastetem wie bei beliebig schwer belastetem Zustand der Waage, die unwandelbar horizontale Lage der oberen Fläche h hl des Rahmens r sicher zu stellen, ist in dieser neuen Construction die Anordnung getroffen, dafs die Schwerpunktlinie des Eigengewichtes der Waage mit der Angriffsrichtung der am Doppelhaken / aufgehängten Waagebelastung in der Verticalen, Fig. ι und 2, zusammenfallen. Es liegen daher sowohl die zwei Schneiden der Mittelachse 0 ox des Hebels υ wie die Achsen der excentrischen Welle χ in dieser Verticalen. Damit dieselbe eine Verschiebung in dem Aufhängebalken α nicht erT leidet, ist letzterer schneidenartig geformt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aufhänge- (Kran-) Waage mit Abstellvorrichtung nach Mafsgabe der vorstehenden Beschreibung und Zeichnung, insbesondere:
    a) die neue und eigenthümliche Anordnung und Zusammenstellung (Combination) des Traggerippes mit seinem neu und eigenthümlich construirten Rahmen r, Tragbacken b b1 schneideriartig geformten Aufhängebalken d und Gehängebalken g, mit der Excenterwelle χ nebst Stützlager, Schneckenrad ζ und Schneckenwelle /und z, mit dem Lager /, Uebersetzungshebel d mit langer Drehpunktschneide und mit den nach oben verlängerten und in Excenterbügel auslaufenden Tragbügeln ϋΛ;
    b) die neue und eigenthümliche Abstell- (Entlastungs-) Methode, durch directes Anheben der Tragbügel t tl den Contact der daran aufgehängten Waagenlast mit den Hebelschneiden der Hauptachse 0 o1 des Traghebels ν aufzuheben.
    c) die Verlegung der beiden Hebelschneiden oo1 in die verticale Schwerpunktlinie des Eigengewichtes der Waage- und damit das bedingungslose Zusammenfallen der verticalen Zugcomponente der Wägebelästung mit der ersteren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT19071D Aufhänge- (Krahn-) Waage mit Abstellvorrichtung Active DE19071C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4595230A (en) * 1983-06-10 1986-06-17 Top Off Corp. Method and apparatus for converting a hardtop vehicle to a removable top vehicle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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