DE3778C - Neuerungen an Wäge-Apparaten - Google Patents

Neuerungen an Wäge-Apparaten

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DE3778C
DE3778C DENDAT3778D DE3778DA DE3778C DE 3778 C DE3778 C DE 3778C DE NDAT3778 D DENDAT3778 D DE NDAT3778D DE 3778D A DE3778D A DE 3778DA DE 3778 C DE3778 C DE 3778C
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DENDAT3778D
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Original Assignee
F. H. WARD in Smethwick, England
Publication of DE3778C publication Critical patent/DE3778C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/14Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

1878.
Klasse 42.
THOMAS HENRY WARD in SMETHWICK (England). Neuerungen an Wäge-Apparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1878 ab.
Der nachstehend beschriebene Wäge-Apparat soll in Kranketten eingeschaltet werden.
Die Theile der Waage in Fig. 1 bis 7 sind folgende.
A ist eine den Wäge-Apparat tragende Oese, welche nach unten hakenförmige Gestalt annimmt und bei e eine zum Tragen von Stahlprismen geeignetete Lagerpfanne bildet, Fig. 3.
B ist der Haken, an welchem die Xast zur Wirkung gelangt; derselbe ist an seinem oberen Theile mit einer Schneide (Stahlprisma) α versehen.
Die Oese A und der Haken B sind durch das oben und unten hakenartig geformte, mit den Pfannen d und ό versehene Gehänge C, Fig. 3 bis 5, verbunden.
C ist mit einem Vorsprung m, welchem eine Aussparung in A entspricht, versehen.
A und C sind durch das mit zwei Schneiden b und c versehene Stahlprisma Ό mit einander verbunden.
In der Pfanne e der Oese A ruht das Prisma D mit seiner Schneide c, während an der Schneide b des Prismas das Gehängestück C mit seiner Pfanne d hängt.
Der Haken B ruht mit seiner Schneide a in der Pfanne ό des Gehänges C. Ein an C befestigter Zapfen n, welcher in eine Bohrung von C reicht, ohne die Bewegung zu stören, verhindert die Trennung der Theile B und C, Fig. 3. An dem Hauptprisma D ist, wie in Fig. 2 und 4 zu ersehen ist, ein Arm F befestigt, welcher an seinem unteren Ende auf die Spiralfeder G wirkt. Das dem Hebel entgegengesetzte Ende der Feder G ist an das Gehäuse H befestigt.
Oberhalb der Feder wirkt der Hebel F mittelst / auf den kleineren Arm g des um die feste Axe h drehbaren zweiarmigen Hebels I.
An dem gröfseren Arm / befindet sich das Zahnsegment i \ in welches das auf der Welle / befestigte Zahnrad k eingreift.
Das Gehäuse H ist mit einer Nabe versehen, welche in eine gröfsere Nabe des Gehängestücks C eingeschraubt ist und an die, wie Fig. 4 deutlich zeigt, das Zifferblatt M angeschraubt ist. Durch die Nabe am Gehäuse H geht die Welle /, an welcher der Zeiger L befestigt ist.
N ist ein die Rückwand des Wäge-Apparates bildender Deckel.
Um den Ausschlag des Hebels F zu begrenzen und um zu verhindern, dafs die Feder G übermäfsig angespannt werde, ist Hebel F mit justirbaren Stiften, Fig. 2 und 4, versehen.
In der Fig. 7 ist die Art der Aufhängung in vergröfsertem Maafsstabe veranschaulicht.
Eine durch die Schneiden b und c gezogene gerade Linie 1-2 weicht von der Verticalen 3-4 um etwa 5 bis 6° ab.
Bei dem Abwägen wird die Oese A an einem festen Gegenstand aufgehangen; wirkt. nun die Last auf den Haken B, so wird diese, da b und α in der Linie 3-4 liegen, das Bestreben haben, das Prisma D um c zu drehen, so dafs nun b und c in der Linie 5-6 liegen.
Die Folge hiervon ist, dafs nunmehr die Last in der Verticalen 7-8 wirkt.
Man braucht darauf nunmehr den von dem Prisma D beschriebenen Weg zu vervielfachen und zu messen. Die Umsetzung der Bewegung erzielt man durch den mit der Feder G verbundenen Hebelarm F, ferner durch die Uebertragung mittelst des stellbaren Stiftes f auf den zweiarmigen um h drehbaren Hebel und durch das Zahnsegment,.?'1 und Stirnrädchen k. Es ist leicht ersichtlich, dafs der auf der Welle / befindliche Zeiger an einem geeigneten Zifferblatte den vervielfachten Ausschlag des Prismas D anzeigt, und dafs man die Gewichte ablesen kann, wenn die Graduirung unter Anwendung von Normalgewichten bewirkt worden ist.
In den Fig. 8 und 9, Blatt Π, ist die Verbindung von Oese A, Haken B und Gehängestück C in anderer Weise- dargestellt.
Das Prisma D ruht mit seiner Schneide c in der an der Oese befindlichen einfachen Pfanne, während C mit seinen zwei gabelartig geformten Pfannen zu beiden Seiten von A an der oberen Schneide b hängt.
C ist unten ebenfalls gabelförmig gestaltet; an dem in seiner Mitte mit der Schneide ax versehenen, in C befestigten Prisma D' hängt der Haken B. Das Princip der Waage läfst sich aber auch in anderer Weise verwerthen.
Die Fig. 10, 11 und 12 stellen in Ansicht, Grundrifs und Seitenansicht einen Wäge-Apparat dar, bei welchem das Gewicht nicht durch Zeiger und Scala, sondern durch Schiebe-
gewicht und bei grofsen Lasten durch die auf eine Schale aufzulegenden Gewichte und durch das Schiebegewicht angegeben werden.
A ist die Oese, B der Haken und C das mit oberer und unterer Pfanne versehene, A und B verbindende Gehängestück, welches bei dieser Anordnung erheblich kürzer, als bei Zeigerwaagen sein kann. D ist das mit den Schneiden b und c versehene Prisma, dessen Lage so angeordnet ist, dafs eine Linie b-c die Verticale 3-4 unter einem Winkel von 5 bis 6° schneidet.
Der bei der Wirkung der Last von dem PrismaZ? beschriebene Weg wird hier nicht durch einen verticalen, sondern durch den horizontalen Hebel F übertragen. F ist mit einem das Gehänge C umfassenden Auge versehen, dessen Naben auf dem Prisma D befestigt sind, Fig. 11. Das Gehängestück C ist mit zwei consolartigen Armen C1 und C2 versehen; die Anordnung von CC1 und C% ist so getroffen, dafs C in verticaler Lage hängt, d. h. dafs die Linie 3-4 die Schärfen der Pfannen von C trifft. Der Hebel F bewegt sich in dem an C befindlichen Auge O1; der Ausschlag von F ist durch zwei Schrauben begrenzt. Aufserdem dient O1, an welchem sich eine Marke befinden kann, dazu, die Gröfse des Ausschlages wahrzunehmen und das zwischen Last und Gewicht hergestellte Gleichgewicht zu erkennen.
Das Tariren des Wäge-Apparates erfolgt durch das verstellbare Gewicht C3. An dem äufsersten Ende des Hebels F befindet sich eine zur Aufnahme von, Gewichten bestimmte Schale; der Hebel F. ist mit Theilung versehen, und auf demselben schiebt sich das Gewicht O. ;
Dieses dient zur Bestimmung kleiner Lasten.
Bei dem Abwägen gröfserer Lasten wird man die Gewichte über 100 kg durch Auflegen auf die Schale, die Gewichte unter kg durch das Schiebegewicht feststellen.
Die in den Fig. 8 und 9 gezeigte Art der Lagerung der Schneiden läfst sich auf die eben beschriebene Hebelwaage mit Vortheil anwenden.
In Fig. 12 a, Blatt II, ist eine Aufhängung des Wäge-Apparates gezeigt, bei welcher die seitlichen Verschiebungen des Prisma und das Anstofsen desselben gegen den Gehäusetheil JV und das Zifferblatt M durch die zu beiden Seiten von D befindlichen konischen Flächen vermieden werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die wie vorstehend beschrieben construirten Zeiger- und Hebelwaagen, bei welchen die parallelen Schneiden des Hauptprismas nicht in einer verticalen Ebene, sondern in einer solchen liegen, welche die durch die obere Schneide gedachte Verticalebene unter einem spitzen Winkel trifft, so dafs bei Anhängung der Last an den Haken das Hauptprisma einen Bogen um die untere Schneide beschreiben mufs.
2. Die Art der Uebersetzung des von dem Hauptprisma bei der Belastung zurückgelegten Weges (Bogens) zur Bestimmung des Gewichts: bei Zeigerwaagen durch Wirkung des an das Hauptprisma befestigten verticalen Hebels auf Feder, zweiarmigen Hebel, Segment, Trieb und Zeiger; bei Hebelwaagen durch den horizontal angeordneten Hebel, an welchem sich Schale und Schiebegewicht zur Bestimmung des absoluten Gewichtes der Last befinden.
3. Die Art der Verbindung von Oese und Haken durch die in den Zeichnungen dargestellten, mit Pfannen entsprechend versehenen Gehängestücke.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT3778D Neuerungen an Wäge-Apparaten Active DE3778C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1207650B (de) * 1958-11-14 1965-12-23 George Salter & Company Ltd Wiegevorrichtung fuer haengende Lasten

Cited By (1)

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