DE18C - Kachelofen mit Ventilation und verbesserter Anlage des Feuerkastens - Google Patents
Kachelofen mit Ventilation und verbesserter Anlage des FeuerkastensInfo
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- DE18C DE18C DE000000000018DA DE18DA DE18C DE 18 C DE18 C DE 18C DE 000000000018D A DE000000000018D A DE 000000000018DA DE 18D A DE18D A DE 18DA DE 18 C DE18 C DE 18C
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- ventilation
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Landscapes
- Central Heating Systems (AREA)
Description
Bei dieser verbefserten Konstruktion von Kachelofen liegen die Heiz- und Aschthür vertieft
in einer Nische des Ofenfufses, so dafs das Sockelgesims zwischen Ober- und Unterkörper
vollständig von der Feuerung isolirt ist, während dasselbe bei den bisher üblichen Oefen meist
unmittelbar über dem eisernen Rahmen der Heizthür liegt, oder nur durch einen schmalen Kachelstreifen
von demselben getrennt, ist und daher sehr bald Schaden leidet. Der Heizkasten, aus
Chamottesteinen gebildet und mit eben solchen überwölbt, ist ebenfalls von den Kachelwänden
isolirt, indem an der Heizthür bei α und b des Grundrisses eine schmale Luftschicht gelassen ist,
welche bei c und d von den Zügen durch einen Dachstein getrennt ist.
Im Uebrigen ist der Ofen in drei Theile /getheilt. In dem mittleren, von einer Ziegelsteinschicht
eingeschlossenen Räume, in welchen das Feuer durch einen Schlitz in der Ueberwölbung
eintritt, sind in Höhe des ganzen Ofens liegende Züge angebracht, in den beiden seitlichen Theilen
je 2 stehende Züge. Von den liegenden Zügen fällt das Feuer in den Zug e, steigt in / auf,
fällt wieder, über den mittleren Theil des Ofens
wegstreichend, in g und steigt in h zum Rauchrohr. Die Heizkraft des Brennmaterials wird
auf diese Weise in hohem Grade ausgenutzt. Als ein kleiner äufserlicher Vortheil dieser verbesserten
Kachelofen ist vielleicht noch zu erwähnen, dafs beim Oeffnen der Heizthür oder
beim Schüren des Feuers ein Herausfallen von Brennstoffen möglichst vermieden wird.
Die Konstruktion einer Modifikation des Ofens, bei welcher auf eine schnelle Lufterneuerung
speziell Rücksicht genommen (siehe die Zeichnung) stimmt an sich völlig mit der vorbeschriebenen
überein. Zwischen dem Ofen und der Wand ist jedoch ein abgeschlossener, durch seine Lage an
dem mittleren Ofentheile starker Erhitzung ausgesetzter Raum hergestellt, durch den 2 Thonröhren
geführt sind. Die Luft in denselben wird, ohne einen übermäfsigen Hitzegrad anzunehmen,
doch so weit erwärmt, dafs sie lebhaft aufsteigt. Das eine dieser Rohre (rechts) wird nun unter
dem Fufshoden nach der Aufsenwand des Zimmers (bezw. einem Ventilations-Kanal) geführt, während
es über der Ofendecke in das Zimmer mündet; es wird also durch dieses Rohr, fortwährend
frische, vorgewärmte Luft in das Zimmer gefördert. Das andere Rohr (links) ist unterhalb durch den
hohlen Raum unter dem Rost des Ofens durch geführt und mündet am Oferifufs (durch ein
Gitter abgeschlossen) in das Zimmer, während es oberhalb in ein (wenn möglich zwischen
2 Schornsteinröhren zu legendes) Abzugsrohr geleitet ist. Es wird hierdurch die verbrauchte Luft
vom Fufsboden des Zimmers abgesaugt und beseitigt.
Um beim Anheizen oder bei anderer Benutzung des Zimmers die Kosten der Ventilation sparen
und mit einfacher Zirkulation heizen zu können, ist über dem Öfenfufs ein Zwischenstück ali*c* dl
von Gufseisen eingelegt, das in der beiliegenden Zeichnung im Detail skizzirt ist. Dasselbe erhält
4 Stutzen für die Rohre. In dem Kasten befindet sich ein Schieber, welcher bei der gezeichneten
Lage die frische kalte Luft bei h absperrt und die Luftabführung bei g deckt, so dafs eine
Verbindung beider Röhren und Zirkulation der Zimmerluft stattfindet. Wird der Schieber in die
punktirte Lage gezogen, so werden beide Röhren durch die Rückwand des Schiebers getrennt, so
dafs Luftabführung und Luftzuführung stattfindet. Man kann also durch einen einzigen Griff die
verschiedenen Funktionen des Ofens reguliren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE18T | 1877-07-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18C true DE18C (de) |
Family
ID=70917853
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000000018DA Expired - Lifetime DE18C (de) | 1877-07-02 | 1877-07-02 | Kachelofen mit Ventilation und verbesserter Anlage des Feuerkastens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2100808A1 (en) * | 1970-06-22 | 1972-03-24 | Koninkl Pharmaceutis | Dibenzo cyclo alkylene and - cycloalkyl - imidazoles - - as fungicides for human animal and plant use |
| FR2104917A1 (de) * | 1970-09-04 | 1972-04-28 | Comp Generale Electricite | |
| EP4190437A1 (de) | 2021-12-03 | 2023-06-07 | SiTec PharmaBio SL | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von festen mikropartikeln |
-
1877
- 1877-07-02 DE DE000000000018DA patent/DE18C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2100808A1 (en) * | 1970-06-22 | 1972-03-24 | Koninkl Pharmaceutis | Dibenzo cyclo alkylene and - cycloalkyl - imidazoles - - as fungicides for human animal and plant use |
| FR2104917A1 (de) * | 1970-09-04 | 1972-04-28 | Comp Generale Electricite | |
| EP4190437A1 (de) | 2021-12-03 | 2023-06-07 | SiTec PharmaBio SL | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von festen mikropartikeln |
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