DE18965C - Spulenträger für Seilerei-Maschinen - Google Patents

Spulenträger für Seilerei-Maschinen

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DE18965C
DE18965C DENDAT18965D DE18965DA DE18965C DE 18965 C DE18965 C DE 18965C DE NDAT18965 D DENDAT18965 D DE NDAT18965D DE 18965D A DE18965D A DE 18965DA DE 18965 C DE18965 C DE 18965C
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DE
Germany
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rope
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making machines
spool carrier
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Active
Application number
DENDAT18965D
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English (en)
Original Assignee
W. T. GLOVER und G. F. JAMES in Manchester (England)
Publication of DE18965C publication Critical patent/DE18965C/de
Active legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B3/00General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material
    • D07B3/02General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position
    • D07B3/06General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position and are spaced radially from the axis of the machine, i.e. basket or planetary-type stranding machine

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  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 73: Seilerei.
Spulenträger für Seiler ei - M aschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Januar 188a ab.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 einen Verticalschnitt, und Fig. 3 einen Grundrifs einer Maschine zur Anfertigung von Seilen dar. Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt nach a - b, Fig. 1; Fig. 5 eine Seitenansicht mit theilweisem Schnitt, und Fig. 6 ein Grundrifs einer der Spindeln und Spulen.
In den Fig. 5 und 6 ist A die mit Draht oder Faden bewickelte Spule, welche in einem horizontalen, von Spindel B getragenen Lager ruht. Dieselbe hat auf einer Seite eine Anzahl Stifte b. c ist ein Anker, der im Ständer d hin und her schwingt und dessen Nase e mit jedem der Stifte b in Berührung kommt und so die Spule A nur jedesmal um die Entfernung zweier Stifte von einander weiterdrehen läfst. Dieser Sperranker c trägt eine Rolle g, über die der Draht i auf seinem Wege zur Spindel läuft, wenn er von der Spule A abgezogen wird. Dieser Draht i läuft auch durch einen Schlitz h der hohlen und mit einer inneren, belasteten Fallstange 24 versehenen Spindel B. Diese hat an ihrem oberen Ende eine Schnurrolle k, um welche der Draht zu laufen hat, bevor er aus der Spitze der Spindel B austreten kann. Ein Arm /, der sich von dem Hemmanker c abzweigt, geht durch den Schlitz h und legt sich auf das obere Ende der belasteten Fallstange 24.
So lange die belastete Fallstange 24 durch den Draht i getragen wird, dient der nach unten gerichtete Druck auf die Rolle g dazu, den Hemmanker c in Berührung mit den Stiften b zu erhalten, und so zu verhindern, dafs die Spule A sich auf einmal mehr als um die Entfernung zweier Stifte dreht, während gleichzeitig durch die von der Fallstange 24 dem Arm / ertheilte Aufwärtsbewegung die Hemmung c ausgehoben und so dem Draht i gestattet wird, sich von der Spule A abzuwickeln,
In den Fig. 1, 2, 3 und 4 sind die verbesserten Spindeln gezeigt, wie sie benutzt werden, um ein Drahtseil von drei Litzen zu bilden, von denen jede wieder aus drei zusammengedrehten Drähten besteht.
In vorliegendem Falle sind die Spindeln zu dreien in den Platten D befestigt, und ihre unteren Enden werden in den Scheiben 21, die fest auf den Spindeln E (späterhin als Zwischenwellen bezeichnet) sitzen, getragen; die Platten X> drehen sich in der Richtung der Pfeile Fig. 3.
Diese drei Platten DDD haben ihre Lager in der Hauptplatte F, die auch durch die hohle Welle G umgedreht wird, aber in einem Sinne, der dem. der Platten D entgegengestetzt ist.
Die Function der Spindeln B ist also, den Draht von den Spulen abzuziehen, und durch Rotation um die Zwischenwelle E drei der Drähte i in eine Litze zu drehen, während gleichzeitig durch die Rotation der drei Platten D um die gemeinsame Cenfralwelle G die drei Litzen selbst wieder zusammengedreht werden. Auf diese Weise wird durch eine Operation ein Seil von neun Drähten oder drei Litzen gebildet.
Die drehende Bewegung wird der Centralwelle G von den Fest- und Losscheiben H auf
der horizontalen Welle / aus ertheilt. J ist ein konisches, auf Welle / befestigtes Rad, das mit dem konischen Rad K auf der verticalen Welle L in Eingriff steht, welch letztere in dem an dem Hauptgestell N befestigten Lager M ruht. O ist eine Riemscheibe auf Welle L, die mittelst des Riemens P die Riemscheibe Q treibt, die auf der verticalen Welle Ä lose läuft. Die Riemscheibe Q treibt J? mittelst der Kuppelung S. Um diese Kuppelung 61 in Thätigkeit zu bringen, ist eine Kuppelungsgabel T auf Welle U befestigt. V ist ein auf dem Ende von Welle R - befestigtes Stirngetriebe, welches das auf der Hauptwelle G sitzende Stirnrad W treibt.
Das untere Ende von G ist von der Platte X getragen, während die Hauptscheibe F, die von der oberen Platte Y getragen wird, das obere Lager für G bildet.
Auf dem oberen Ende von G ist das Oesengestell Z befestigt. Jede der Oesen ι befindet sich unmittelbar über dem Mittelpunkt der Zwischenwelle E, um die gebildeten Litzen zu führen und sie nach der über der Hauptwelle G liegenden Oeffnung 2 zu bringen, wo die Vereinigung der Litzen stattfindet.
Die Zwischenwellen E werden von dem Ring 3 getrieben, der sich lose auf Welle G dreht. Das obere Ende von 3 ist mit einem Radkranz 4 versehen, der in das Getriebe 5 an dem unteren Ende der Zwischenwellen E eingreift, Fig. 4. Diese Zwischen well en E haben ihre unteren Lager in der Platte 6, die mit der Hauptwelle G rotirt, während die kleinen Scheiben D, die auf der oberen rotirenden Platte F ruhen, dazu dienen, das obere Ende von E zu führen. Der Ring 3 ist an seinem unteren Ende mit einem Stirngetriebe 7 versehen, welches seine Bewegung von V aus durch die Zahnräder 12, 10 und 8 erhält. 10 und 8 sind Wechselräder.
Die Drähte, welche von den Spulen A kommen, werden durch die belasteten Stangen 24 in gleichmäfsiger Spannung erhalten. Die Gewichte 22 der Stangen 24 ruhen auf Stiften, die durch die Schlitze 23 gehen.
Sollte einer der Drähte i einmal reifsen oder zu Ende gehen, so mufs das zu diesem Draht gehörige Gewicht 22 sinken, bis der es tragende Stift an das Ende des Schlitzes 23 gelangt, und dieser Umstand ist in folgender Weise dazu verwendet, um die Maschine anzuhalten.
Die Zwischen wellen E sind hohl und mit Fallstangen 25, Fig. 2, versehen, welche durch Federn 26 nach oben gehalten werden. Diese Stangen 25 halten durch die Schlitze 27, Fig. 1, eine kleine Platte 28, die auf den Zwischenwellen gleitet, so dafs, wenn ein Draht reifst, sein Gewicht 22 auf die Platte 28 fällt. Hierdurch wird die Spannung der Feder 26 überwunden und die Stange 25 tritt aus dem Ende der hohlen Zwischenwelle E hervor. Da die hervortretende Stange 25 im Kreise bewegt wird, so schlägt sie gegen einen der Finger 29 des Ringes 30, der vom Hauptgestell N getragen wird, Fig. 4, und zieht letzteren mit sich herum. Vom Ring 30 geht ein Stift 31 nach unten, Fig. 1 und 4. Die Einrückestange U ist mit einer Feder 32 versehen, die ihr das Bestreben giebt, nach oben zu steigen und die. Kuppelung ^ aufser Eingriff zu bringen.
Wenn der Arbeiter die Maschine in Gang setzt, so stöfst er die Stange U nieder, so dafs die Kuppelung .S1 in Eingriff kommt, und legt den von U abzweigenden Sperrhebel 33 unter den Stift 31, so dafs U. sich nicht wieder heben kann.
Wenn nun ein Draht reifst und die Fallstange einer der Zwischenwellen E gegen einen der Finger 29 schlägt, so wird der Stift 31 von dem Sperrhebel 33 weggedrückt, so dafs ü nach oben steigen und die Kuppelung S aufser Eingriff bringen kann.
Um das fertige Seil fortzubewegen, werden die Trommeln 34 und 35 angewendet, die durch die Schnecke 36 und das Schneckenrad 37 getrieben werden; die Schnecke wird' durch Zahnradgetriebe von dem Rad W aus getrieben.
Sollen die Drähte oder das andere Material um einen inneren Kern gelegt werden, so kann derselbe durch die hohle Mittelwelle G zugeführt werden.
Wenn der Draht zu starr ist, als dafs er durch das Mundstück an der Spitze von B ausgeführt werden könnte, so kann er direct über die gröfsere Rolle m geführt werden, die in Fig. 5 punktirt dargestellt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Maschinen zur Seilfabrikation die hohle Spindel B mit belasteter Fallstange 24 und Hemtnanker c mit Rolle g und Arm / in Verbindung mit den mit Stiften b versehenen Spulen A.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT18965D Spulenträger für Seilerei-Maschinen Active DE18965C (de)

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