DE18907C - Neuerungen an Prefskasten von Oel- und Saftpressen - Google Patents

Neuerungen an Prefskasten von Oel- und Saftpressen

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DE18907C
DE18907C DENDAT18907D DE18907DA DE18907C DE 18907 C DE18907 C DE 18907C DE NDAT18907 D DENDAT18907 D DE NDAT18907D DE 18907D A DE18907D A DE 18907DA DE 18907 C DE18907 C DE 18907C
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Germany
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oil
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walls
innovations
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DENDAT18907D
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H. O. SCHNEIDER in Cöln
Publication of DE18907C publication Critical patent/DE18907C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/26Permeable casings or strainers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der nachfolgend beschriebene Preiskasten besteht aus einem äufseren Prefskasten H mit schubladenartigem Einsatzkasten E.
In beiliegender Zeichnung bedeuten:
Fig.
Fig.
Fig.
Fig.
.Fig.
Fig.
ι Schnitt A-B des äufseren Kastens H;
2 Schnitt C-D dieses Kastens;
3 Vorderansicht des Einsatzkastens E;
4 Seitenansicht dieses Kastens;
5 Oberansicht desselben;
6 Horizontalschnitt durch den Kasten H, mit eingeschobenem Kasten E;
Fig. 7 Oberansicht von H, mit eingeschobenem Kasten E.
Der äufsere Kasten H ist oben offen und besitzt die Thür T, welche durch den Keil K oder eine andere geeignete Vorrichtung ν verschlossen werden kann; Seine beiden Seitenwände α und b sind mit senkrechten Nuthen oder schmalen Rinnen versehen, ebenfalls der Boden, während die anderen Seitenwände c und d glatte Oberfläche besitzen. In der hinteren Wand befindet sich am Boden für den Oelabflufs die Oeffnung. 0. Auf dem Kasten ist noch die Führungsleiste / angebracht.
Der Einsatzkasten E (von dem in der Regel drei Stück oder mehr vorhanden sein müssen) besteht aus dem an einer Seite vorspringenden Boden β und den Seitenwänden g h i und k, von welchen die beiden stärkeren g und h mit senkrechten Nuthen oder Rinnen versehen sind; die ihnen gegenüberstehenden, mit den genutheten Wänden des Hauptkastens correspondirenden schwächeren Seitenwände /und k haben glatte Oberfläche. Sämmtliche Seitenwände sind mit kleinen, sowie der Boden mit grofsen und kleinen Oeffnungen versehen. Bei g und h correspondiren dieselben mit in diesen Wänden vorhandenen äufseren Nuthen und bei i und k mit den in den Wänden α und b angebrachten inneren Rinnen. Die mit einander fest verbundenen Wände g und h sind auf dem Boden β befestigt, während die beiden anderen Wände i und k sich um Scharniere drehen lassen. Um diese beiden Wände beim Füllen unter einander zu verbinden, ist auf der Wand i ein Winkel befestigt, durch welchen vermittelst eines Stiftes die Wand k mit i verbunden werden kann (s. Fig. 5). Der Keil K' dient im Verein mit der Führungsleiste f zur Befestigung des Einsatzkastens in dem Hauptkasten.
Wirkungsweise. Nachdem der Einsatzkasten mit dem zu pressenden Material aus dem Füllkasten gefüllt worden ist, wird derselbe unter der Führungsleiste hinweg in den Hauptkasten geschoben, dessen Thür durch den Keil K und sonstige Verschlufsvorrichtung geschlossen, und der Keil K' eingeschoben, wodurch die Feststellung des Einsatzkastens bewirkt ist. Jetzt setzt man die Presse in Thätigkeit bezw. läfst man den Prefsstempel auf das in dem Einsatzkasten befindliche Material drücken, wodurch das OeI oder der Saft aus demselben herausgeprefst wird, durch die Oeffnungen des inneren und die Nuthen des inneren und äufseren Kastens hindurchgeht, sich am Boden des Hauptkastens sammelt und durch die Oeffnung 0 abfliefst. Nachdem der durch Druck gehobene Prefskasten nach Entfernung des Druckes wieder gesunken und der Stempel somit wieder in seine alte Stellung aufserhalb des Preiskastens zurückgekehrt ist, werden die Keile K und K' herausgezogen, die Verschlufsvorrichtung gelöst
und der Einsatzkasten durch die Thür T entfernt, um durch einen anderen Einsatzkasten, welcher vorher mit neuem Material gefüllt worden, ersetzt zu werden. Dann kann sofort die Presse bezw. der Stempel wieder in Thätigkeit kommen. Der herausgezogene Einsatzkasten wird nun entleert, was durch einfaches Auseinanderklappen der Seitenwände i und k geschieht.
Durch diese Vorrichtungen und Anordnung ist es möglich, ohne Zeitverlust das in dem Prefsgut oder dem Kuchen befindliche OeI oder den Saft auszupressen, denn während das in einem Einsatzkasten befindliche Material ausgepreist wird, läfst sich ein zweiter Einsatzkasten entleeren und ein dritter füllen u. s. w., ein Verfahren, wodurch die Leistung der Pressen gesteigert werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: Bei OeI- und Saftpressen:
1. Die Anwendung von Einsatzkasten zur Aufnahme des Prefsgutes, welche wie Schubladen von der Seite aus in den Hauptprefskasten eingeschoben werden.
2. Der Kasten H mit der Thür T, dem Keil K, der Verschlufsvorrichtung ν und der Führungsleiste /, zur Aufnahme des Einsatzkastens E bestimmt. Der Einsatzkasten E mit den auf dem Boden β befestigten, fest verbundenen Wänden g und h und den in Scharnieren drehbaren Wänden i und k, ferner der Befestigungskeil K'.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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