DE18884C - Multiplizirter Strahlenbrenner - Google Patents

Multiplizirter Strahlenbrenner

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DE18884C
DE18884C DENDAT18884D DE18884DA DE18884C DE 18884 C DE18884 C DE 18884C DE NDAT18884 D DENDAT18884 D DE NDAT18884D DE 18884D A DE18884D A DE 18884DA DE 18884 C DE18884 C DE 18884C
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DE
Germany
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tubes
burner
air
radiation burner
ring
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Expired
Application number
DENDAT18884D
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English (en)
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F. siemens in Dresden, Fabrikstr. 5
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE18884C publication Critical patent/DE18884C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0073Gas burners for illumination with Argand nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um einen möglichst grofsen Lichteffect auf einen Brennapparat zu concentriren, füge ich dem einen Kranz r von Gasausströmungsröhrchen des Strahlenbrenners (s. D. R. P. No. 10484) noch mehrere hinzu in der Art, dafs die Röhrchen des innersten Kranzes die längsten, die äufseren Rohrkränze immer kürzer werden, so dafs die Rohre des äufsersten Kranzes die kürzesten sind.
Die übrigen Einrichtungen bleiben dem Wesen nach dieselben, jedoch mit dem Unterschied, dafs anstatt eines die Röhren umschliefsenden Metallmantels mehrere einander concentrisch umschliefsende Mantel, welche mehrere freie Räume zum Lufteintritt bilden, zur Anwendung gelangen.
Dieser vervielfältigte Brenner ist auf der Zeichnung in drei Figuren, Durchschnitt, Aufrifs und Grundrifs zeigend, dargestellt.
Derselbe besteht aus dem mit der Gasleitung in Verbindung stehenden hohlen Kopf k, auf dessen oben flachen Seite die vertical oder etwas geneigt stehenden Metallrohre r r1 und r2, drei concentrische Kränze bildend, fest eingeschraubt sind. Diese Rohre sind von einem ebenfalls auf den hohlen Kopf fest eingeschraubten metallischen Mantel m umgeben, welcher unten ein Gitterwerk zum Eintritt der Brennluft bildet und oben etwa in der Höhe der Ausmündungen der Röhrchen r des äufsersten Kranzes in einen Luftzertheilungskamm n, dessen Zähne nach innen gerichtet sind, ausläuft. Ein zweiter kürzerer, aber höher gestellter Mantel mx umschliefst den oberen Theil des inneren Mantels m, das untere Gitterwerk desselben freilassend, so dafs ein concentrischer Raum zum ferneren Eintritt von Luft gebildet wird. Der äufsere Mantel ml läuft nach oben zu, etwa in der Höhe der Mündungen des zweiten Rohrkranzes r1, ebenfalls in einen Kamm n1 aus. Ein dritter äufserster, noch kürzerer Mantel m1 dient dazu, den Glascylinder ζ zu tragen, sowie vermittelst der durch den so gebildeten zweiten concentrischen freien Raum eintretenden Luft denselben zu ventiliren und kühl zu erhalten. Ein dritter centraler Kamm n1, dessen Zähne nach aufsen gerichtet sind, aber ca. 2 cm höher steht wie die Mündungen der den innersten Kranz bildenden längsten Röhrchen ^2 wird vermittelst eines fest in den hohlen Kopf k eingeschraubten metallischen Stabes s in seiner Lage erhalten. Es ist noch zu erwähnen, dafs die innersten längsten Rohre r2 etwas enger sein müssen, wie die äufseren, wodurch man erreicht, dafs die Flammen der drei Rohrkränze trotz der verschiedenen Niveaus der Gasausströmungen ziemlich gleichmäfsig nach oben abschneiden.
Die Brennluft, welche durch das Gitterwerk des untersten Theiles des innersten Mantels m einströmt, vertheilt sich, zwischen den Rohrreihen hindurchstreichend, gleichmäfsig über den inneren Raum, um an den Rohrmündungen, durch die Kämme zertheilt, mit dem dort ent-
strömenden Leuchtgas schichtenweise zusammenzutreten und als intensiv leuchtende Flamme durch den Glascylinder ζ zu entweichen.
Alle metallischen Theile des Brenners sind in solide Verbindung mit einander gebracht, um die so sehr nachtheilige hohe Erwärmung einzelner Theile desselben durch Wärmeableitung und Uebertragung an die Brennluft zu vermeiden. Es entsteht hierdurch gleichzeitig der wesentliche Vortheil, dafs die Luft etwas vorgewärmt und indirect die Leuchtkraft der Flamme noch erhöht wird. Infolge der guten Wärmeleitung aller Theile des Brenners kann von der Verwendung von Porcellan oder Speckstein für die Gasausströmungsöffnungen abgesehen werden, nur für den obersten centralen Luftzertheilungskamm kann wegen des besseren Lichtrefiexes Porcellan mit Vortheil Verwendung finden. Das Wärmeleitungsvermögen der metallenen Röhrchen r r1 r2 und die verhältnifsmäfsig weiten Gasaiisströmungsöffnungen verhindern vollständig das Abscheiden von festem Kohlenstoff innerhalb der Rohrwandüngen, und, indem sich die Luft an den äufseren Rohrwandungen etwas erwärmt, findet ein automatischer Auftrieb derselben statt, wodurch es möglich wird, nur einen verhältnifsmäfsig kurzen Glascylinder nöthig zu haben.
Anstatt drei Gasrohrkränze können nach Bedürfnifs auch nur zwei oder auch mehr wie drei Rohrkränze angewendet werden. Es ist nicht nöthig, dafs jeder Rohrkranz einen Luftzertheilungskamm erhält.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anwendung mehrerer Gasrohrkränze anstatt eines Kranzes.
2. Die Verlängerung der inneren Rohrreihen derart, dafs die innersten Rohre die längsten und die äufsersten die kürzesten sind, wie beschrieben.
3. Die Anwendung mehrerer äufserer Mäntel, welche concentrische freie Räume bilden behufs vermehrter Luftzuführung zur besseren Abkühlung des Brennkörpers nach aufsen, sowie des Glascylinders.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT18884D Multiplizirter Strahlenbrenner Expired DE18884C (de)

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