DE18871C - Neuerungen an Stab vorhängen - Google Patents

Neuerungen an Stab vorhängen

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Publication number
DE18871C
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DE
Germany
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handle
curtain
bar
curtains
rods
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Application number
DENDAT18871D
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English (en)
Original Assignee
H. FRESSE, Inhaber der Hamburg-Berliner Jalousie-Fabrik in Berlin SO., Wassergasse 18a
Publication of DE18871C publication Critical patent/DE18871C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/38Other details
    • E06B9/382Details of ladder-tapes or ladder chains, e.g. buckles for local shortening of tapes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
HEINR. FREESE in BERLIN. Neuerungen an Stabvorhängen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 1881 ab.
Fig. ι ist die Vorderansicht des Stückes eines geöffneten Stabvorhanges, vom Zimmer aus gesehen ; Fig. ι a dieselbe Ansicht bei geschlossenem Vorhange; Fig. 2 ein Querschnitt durch das Fenster mit innen liegendem Mechanismus zum diebessicheren Festklemmen der geschlossenen Stäbe; Fig. 3 die Seitenansicht zu Fig. 1 und 2.
ι. α α sind die Vorhangstäbe, welche derart in den metallenen Quersprossen C C liegen, dafs sie von je zwei dieser Sprossen 'festgehalten werden. Die Quersprossen CC sind vermittelst der Oesen 00, in welche sie an beiden Enden auslaufen, an den beliebig zu construirenden Band- oder Panzerketten K K durch Umklammerung, Vernietung oder ähnliche Weise befestigt, welche Kette ihrerseits wieder in ihrer ganzen Länge mit dem hinter oder auch vor ihnen liegenden Bande B verbunden sind. Das Band B hat zum Durchlafs der Quersprossen C kleine Löcher, welche mit einem Metallauge (Corsetring) ausgefafst werden. Die Anwendung von zwei neben einander gehenden Ketten, deren Quersprossen je eine unter und eine über dem Vorhangstäbchen zu liegen kommen, sowie die den Ketten Halt gebende Anwendung des Bandes hinter diesen Ketten hat bei Anwendung entsprechend starken Materials den Zweck, Sicherheit gegen Einbruch zu verschaffen.
2. Verstärkt wird die durch vorstehend beschriebene metallene Bänder hergestellte Sicherheit durch den vollständigen Verschlufs des geschlossenen Stabvorhanges vermittelst der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung. Die bewegliche Leiste 5 mufste früher mit der Hand und bei geöffnetem Fenster vorgeschoben werden. Der aus den Hebeln GFE, dem Stechbolzen B und der zweiten Führimg T hergestellte Mechanismus gestattet in Verbindung mit dem innen am Fensterrahmen angebrachten Schieber M1 welcher in einen entsprechenden Ausschnitt des Handhebels G geschoben wird, eine völlig sichere Verschliefsung der aufsen angebrachten Jalousie, ohne dafs, wie bisher, der Sturm oder eine unbefugte Hand die vorgeschobene Leiste £ zurückzuschieben vermöchte. Um beim Zurückziehen der Leiste S den Handhebel G nicht unnöthig lang in das Zimmer hineinragen zu haben, wird derselbe kurz hinter dem Schieber M, innen mit Scharnier umgeklappt und durch eine in letzterem befindliche Spiralfeder sowohl im geraden als im umgeklappten Zustande festgehalten. An Stelle des Schiebers M kann auch eine Verschraubung oder eine Feder angebracht werden, welche den Handhebel an den entsprechenden Stellen hält. Ebenso kann auch der Stechbolzen B so viel länger hergestellt werden, dafs eine Durch-1 brechung des Fensterfutters zum Durchlafs des Handhebels G nicht mehr erforderlich ist, sondern dieses, sowie der in senkrechter Ebene drehbare Hebel F hinter das Futter zu liegen kommen.
Dieser ganze Sicherheitsverschlufs erfüllt neben seiner speciellen Bestimmung auch selbstständig diejenige, zu welchem bisher die Leiste ^ diente, nämlich jedes Bewegen des Vorhanges im Winde zu hindern; sie hat den Vortheil, dafs zur Fest stellung die Fenster nicht geöffnet zu werden brauchen, und den, dafs sie von aufsen nicht aufser Wirkung zu setzen ist.
3. An'· dem bisher verwendeten Gurt- oder
Schnurhalter ist eine Verbesserung dadurch getroffen, dafs, wie Fig. 3 zeigt, an den beiden Zapfen α α der Klemmrolle K die Enden b b der Doppelgabel g mit einfachen, umgebogenen Oesen beweglich aufgehängt sind.
Die anderen Enden c c dieser Doppelgabel g tragen die Kugel d, die den zur Durchführung des Aufzugsgurtes oder der Aufzugsschnüre dienenden Schlitz r hat. Man hat zum Herablassen des Vorhanges nicht mehr nöthig, die Rolle K oder deren Zapfen da mit den Fingern herabzudrücken, um die festgeklemmten Aufzugsgurte oder Schnüre zu lösen, eine Manipulation, welche oft sehr unbequem war, sondern man fafst zu diesem Zwecke nur mit der Hand um den durch Gabel und Kugel gebildeten Handgriff und drückt die Kugel herunter. Dabei ist noch durch die Führung, welche der Schlitz r giebt, der Vortheil erreicht, dafs man beim Herunterlassen des Vorhanges nur eine Hand gebraucht, durch welche man einerseits vermittelst der Kugel d die Klemmrolle K herabdrückt, andererseits den Aufzugsgurt oder die Aufzugsschnüre nach Belieben langsam oder schneller gleiten lassen kann, um durch einfaches Andrücken derselben an die Gabel g ihren Gang zu mäfsigen und durch gleichzeitiges Hochdrücken der Gabel auf Wunsch auch sofort ganz zu hemmen.
Fig. 4 und 5 zeigen kleine Aenderungen des Handgriffes und der in ihm bewirkten Gurtführung. Bei ihnen bildet der Handgriff nur eine einzige Gabel, welche bei Fig. 4 mit den Doppelquerleisten f h zur Führung des Gurtes versehen ist, bei Fig. 5 jedoch zu diesem Zweck am Ende in die längliche Oese / ausläuft. Statt der Kugel im Handgriff kann auch eine mit Schlitz oder Oese versehene Quaste oder dergleichen verwendet werden. Der durch Handgriff verbesserte Halter ist für alle Vorhänge, welche mit Schnüren, Gurten, Riemen, Bandfedern oder dergleichen hochgezogen werden, gleichmäfsig verwendbar und läfst sich in seiner äufseren Form noch vielfach, wie auch durch Anwendung von Ketten oder Kordeln anstatt der festen Gabel, variirt denken.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Ein Band B zu Stabvorhängen, welches
a) je zwei Reihen metallener Zwischenstäbchen C hat, womit die Stäbe d nach oben und unten gehalten (zwischengeklemmt) werden, und
b) die Anwendung des Gurtes B mit der der Ketten K durch die in den Oesen O endigenden Zwischenstäbchen C vereinigt.
2. Ein Mechanismus GFDET zum Verschliefsen der aus den Stabvorhängen gebildeten Wände, welcher
a) vermittelst des Schiebers M oder einer Verschraubung oder Feder und eines entsprechenden Einschnittes in G festgestellt werden kann, und
b) dessen Handhebel G durch beliebiges Federscharnier umgeklappt und hierdurch in jeder der beiden erforderlichen Stellungen festgehalten werden kann.
3. Ein Vorhanghalter mit Klemmrolle:
a) an deren Achse α α die Gabel g als Handgriff beweglich ist und welcher
b) eine zweite Führung der Schnur etc. durch den Schlitz e hat, welcher durch eine an dem Handgriff g befindliche Kugel etc. geht, oder dadurch gebildet wird, dafs der Handgriff die Doppelquerleisten f h oder an seinem anderen Ende die Oese "i hat.
' Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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