DE814657C - Kippjalousie - Google Patents

Kippjalousie

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DE814657C
DE814657C DEH4234A DEH0004234A DE814657C DE 814657 C DE814657 C DE 814657C DE H4234 A DEH4234 A DE H4234A DE H0004234 A DEH0004234 A DE H0004234A DE 814657 C DE814657 C DE 814657C
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Hartmann & Co A G S A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/34Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable roller-type; Roller shutters with adjustable lamellae

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description

  • Kippjalousie Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Kippjalousie, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie eine Vielzahl von Lamellen aufweist, die an ihrer einen Kante mit mindestens einem an einer Aufziehtrommel befestigten Aufziehband gelenkig verbunden und in einem gewissen Abstand von besagter Kante an je einem metallenen Führungsband drehbar gelagert sind, so daß die nicht aufgewickelten Lamellen zueinander parallel sind, wobei eine an den Führungsbändern angebrachte Endschiene bei mindestens teilweiseh inuntergelassener Jalousie mit Anschlagmitteln zusammenarbeitet.
  • Die Zeichnung stellt einige Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Kippjalousie dar. Von den Fig. i bis 5, die sich auf die erste Ausführungsform beziehen, ist Fig. i ein Querschnitt durch die Kippjalousie im abgewickelten Zustande, Fig. 2 ein ähnlicher Querschnitt im aufgewickelten Zustande, Fig. 3 ein Grundriß, teilweise im Schnitt, Fig. 4 eine perspektivische' Ansicht eines, Aufziehbandes und Fig. 5 ein Grundriß eines verstellbaren Anschlages. Von den Fig. 6 bis io, die eine zweite Ausführungsform zeigen, ist Fig. 6 ein vertikaler Querschnitt durch die Kippjalousie im abgewickelten Zustande, Fig. 7 ein Grundriß einer Lamelle, wobei ihre Verbindung mit einem Aufziehband und einem Führungsband im Schnitt gezeigt ist, Fig. 8 eine Seitenansicht des unteren Teiles der Kippjalousie, Fig.9 ein Schnitt einer Verbindung zwischen einer Lamelle und einem Führungsband längs der Linie IX-IX der Fig. 7 und in größerem Maßstab und Fig. io ein Schnitt einer gelenkigen Verbindung zwischen einer Lamelle und einem Aufziehband längs der Linie X-X der Fig. 7 und in größerem Maßstab.
  • Von den Fig. 1i bis 15, die eine dritte Ausführungsform darstellen, ist Fig. i i ein vertikaler Querschnitt durch einen Teil der Kippjalousie im geschlossenen Zustand, Fig. 12 eine Ansicht dieses Teiles der Kippjalousie, Fig. 13 ein der Fig. i1 ähnlicher Querschnitt der Kippjalousie im geöffneten Zustande, Fig.14 ein Längsschnitt einer gelenkigen Verbindung zwischen einer Lamelle und einem Aufziehband längs der Linie XIV-XIV der Fig. 12 und im vergrößerten Maßstabe und Fig.15 eine perspektivische Ansicht eines Abschnittes eines solchen Aufziehbandes.
  • In den Fig. i bis 5 der Zeichnung ist mit i eine Aufziehtrommel bezeichnet, die an einem ihrer Enden mit einer Trommel 2 verbunden ist, an der wie bei bekannten Rolläden ein Gurt angehängt ist.
  • Die Kippjalousie weist eine Vielzahl von im Profil schwach gewölbten Lamellen 3 auf, deren einer Rand 4 zwecks Versteifung nach unten abgebogen ist. Am anderen Rand und an beiden Enden ist ein Drehzapfen 5 befestigt, der sich in einem Lager 6 eines Führungsbandes 7 drehen kann. Die beiden Führungsbänder 7 können in Schienen 8, die am Fensterrahmen befestigt sind, gleiten. Am anderen Rand 4 der Lamellen 3 sind Schlitze 9 vorgesehen, durch welche ein Aufziehband oder mehrere Aufziehbänder 1o durchgeführt ist bzw. sind. Es sind ebenso viele Aufziehbänder 1o vorhanden, wie in jeder Lamelle 3 Schlitze 9 vorgesehen sind. Sowohl die Führungsbänder 7 wie die Aufziehbänder 1o sind aus Metall. Aus jedem dieser Bänder sind Lager 6 bzw. 1i herausgedrückt. Nachdem die Aufziehbänder durch die Schlitze 9 der Lamellen 3 durchgeführt worden sind, werden in die Lager i1 der Aufziehbänder 1o Drehbolzen 12 eingesteckt, auf welchen sich die Lamellen 3 abstützen. Die Drehzapfen 5 nehmen in den Lagern 11 der Führungsbänder 7 den gleichen Abstand ein wie die Drehbolzen 12 in den Lagern ii der Aufziehbänder 1o, so daß im abgerollten Zustande der Kippjalousie die nicht auf der Trommel aufgewickelten Lamellen 3 zueinander parallel sind. An den unteren Enden der Führungsbänder 7 ist eine Endschiene 13 mittels Niete 14 befestigt, die ebenfalls zur Befestigung eines Winkelstückes 15 dienen. An diesem sind mehrere Zugfedern 16 angehängt, die auf die unterste Lamelle 3 beständig einen Zug ausüben, dessen Wirkungslinie nicht durch die Achse der Drehbolzen 5 dieser Lamelle 3 hindurchgeht,. so daß vielmehr auf letztere ein Drehmoment im Uhrzeigersinn (Fig. i und 2) einwirkt. Das untere Ende der Endschiene 13 ist dazu bestimmt, mit einem Anschlag 17 zusammenzuarbeiten, der entweder auf der unteren Querlatte des Fensterrahmens' oder aus einem oder mehreren längs der Schienen 8 verstellbaren Anschlägen 18 besteht.
  • Die Wirkungsweise ist die folgende: Im aufgewickelten Zustande liegen die Lamellen 3 flach aufeinander, wie in Fig. 2 gezeigt, wobei ein nicht gezeichneter, aber von den üblichen Rolläden her bekannter Anschlag dafür sorgt, daß die Kippjalousie nicht weiter aufgewickelt werden kann, als daß noch etwa zwei oder drei Drehzäpfenpaare 5 in den Schienen 8 verbleiben. Die Lamellen und ihre Lagerungen sind so dimensioniert, daß im aufgewickelten Zustande die Drehzapfen 5 einerseits und die Drehbolzen 12 andererseits auf gleichen Spiralen liegen. Wenn wie im gezeichneten Beispiel die Lamellen im Querschnitt weiter sind, als die Zapfen 5 bzw. die Bolzen 12 voneinander entfernt sind, so ist an beiden Enden des Randes 4 der Lamellen ein Einschnitt 19 vorzusehen, an dem sich der nächstfolgende Bolzen hineinlegen kann. Alle nichtaufgewickelten Lamellen 3 hängen' nur an den Aufziehbändern io, weil, wenn die Jalousie gerade so weit herabgelassen ist, daß die Endschiene 13 am Anschlag 17 oder 18 anzuliegen kommt, der von den obersten Drehzapfen 5 zur Trommel i führende Teil der Führungsbänder 7 nicht gespannt, sondern ganz wenig locker ist. Dieser Teil dient nur dazu, ein regelmäßiges Aufwickeln der Führungsbänder 7 zu sichern. Sobald die Schiene 13 am Anschlag anstößt und die Aufziehbänder noch weiter abgewickelt werden, drehen die Federn 16 die unterste Lamelle 3 von der Stellung der Fig. 2 in diejenige der Fig. i, und alle weiteren Lamellen führen dieselbe Kippbewegung aus, dank ihrem Eigengewicht und dank der über die Aufziehbänder von der nächstunteren Lamelle auf sie ausgeübten Wirkung. Je mehr man durch Nachlassen der Aufziehgurte ein weiteresAbwickeln derAufziehbänder gestattet, je mehr kippen die Lamellen 3 nach unten. Beim Anziehen der Aufziehgurte geschieht das gleiche in der umgekehrten Reihenfolge.
  • Es könnten verschiedene Änderungen getroffen werden, so z. B. in der Lagerung der Lamellen 3 in den Bändern 7 und io. Die Federn 16 könnten z. B. durch ein Gummiband ersetzt werden, das die gleiche Länge hat wie die Lamellen. Es könnte aber auch ganz von einem solchen elastischen Verbindungsmittel zwischen der Endschiene 13 und der benachbarten Lamelle 3 abgesehen werden. Es ist dann ratsam, die Endschiene 13 eher stark auf den Anschlag anstoßen zu lassen, damit die dadurch hervorgerufene Erschütterung den primären Anlaß zum Herabkippen der Lamellen 3 gibt, deren Neigung nachher durch Anziehen der Gurte nach Wunsch eingestellt werden kann.
  • Die Lamellen selbst können z. B. aus Stahlblech bestehen und die Drehzapfen 5 an ihnen angelötet sein. Für leichte Kippjalousien werden vorzugsweise Lamellen aus Leichtmetall verwendet, und die Drehzapfen 5 können dann als hohle Rohrstücke ausgebildet sein, die über der Länge, über welche sie die Lamellen überdecken, zusammengequetscht und an letzteren mittels Nieten befestigt sind. Auch die Drehbolzen 12 können wahlweise voll oder rohrförmig sein. Schließlich ist noch zu erwähnen, daß derartige Kippjalousien innerhalb oder außerhalb der Fenster oder Türen angeordnet werden können, daß sie wie be-
    kannte Rolläden mittels eines Schlosses, das z. B. mit
    der Endschiene 13 zusammenarbeitet, verriegelt werden
    können. Einer der Schenkel der Führungsschiene 8
    kann so verlängert «-erden, daß er auch bei vorge-
    klappten Lamellen deren Ausschnitte i9 überdeckt, um
    einen lichtdichten Abschluß zu gewährleisten.
    In den Fig. 6 bis io, welche die zweite Ausführungs-
    form zeigen, sind wieder mit i eine Aufziehtrommel,
    mit 2 eine mit letzterer verbundene Trommel für eine
    Gurte, mit 3 die Lamellen bezeichnet.
    Wie insbesondere aus Fig.6 hervorgeht, ist nun
    jede Lamelle 3 wohl auch an beiden Enden, aber nicht
    an der auf der @iußeren Seite der Jalousie gelegenen
    Kante 3' am benachbarten Führungsband 7 drehbar
    gelagert, sondern in einem Abstand A von dieser
    Kante 3'.
    Mit anderen Worten, es ist der Drehzapfen 5 von
    der äußeren Kante 3' gegen die andere Kante 3" ver-
    schoben worden. Wie bei der ersten Ausführungsform
    sind die Lamellen 3 an dieser anderen Kante 3" mit
    einem an der Aufziehtrommel i befestigten Aufzieh-
    band io gelenkig verbunden. Es sind auch die unteren
    Enden dieser Aufziehbänder io mit einer Endschiene
    13 verbunden. Diese ist nun aber in einer Deck-
    schiene 23 mit hohlem, länglichem und aufrecht
    stehendem Profil untergebracht und kann sich in
    dieser Deckschiene 23 um einen Betrag auf und
    ab verschieben, der zum Kippen der Lamellen 3 von
    der einen in die andere Endstellung genügt. Die eine
    dieser Endstellungen ist in Fig. 6 gezeigt, die andere
    Endstellung ist diejenige, in welcher die Kante 3' einer
    jeden der Lamellen ganz gegen die nächstuntere La-
    melle 3 im Gegenuhrzeigersinn verdreht ist. Bei einer
    solchen Verdrehung anläßlich eines Nachziehens der
    Aufziehgurte verschiebt sich die Endschiene 13 in der
    Deckschiene 23 gegen oben. Sie ist nämlich durch
    Schrauben 24 mit den unteren Enden der Aufzieh-
    bänder io verbunden, wobei Distanzbüchsen 25 die
    Enden in einem gewissen Abstand von der Endschiene
    13 hatten und sich in Schlitzen 26 der Deckschiene
    bewegen. Letztere ist an ihren beiden Enden in den
    gleichen Schienen 8 geführt, in welchen auch die
    Drehzapfen 5 der Lamellen 3 laufen. Zu diesem Zweck
    sind an den beiden Enden der Deckschiene 23, und
    zwar unten, Führungsbolzen 27 angenietet, die sich in
    den betreffenden Schienen 8 auf und ab verschieben
    können.
    Wie aus den Fig. 6 und 8 hervorgeht, ist an min-
    destens einem Ende der Deckschiene 23 eine Lage-
    rung 28 für einen in horizontaler Richtung verschieb-
    baren Riegel 29 angebracht, beispielsweise angelötet.
    Ist dieser Riegel 29 herausgestoßen, so arbeitet er mit
    einem in der Schiene 8 befestigten Klotz 30 zusam-
    men, um ein Heraufziehen der Kippjalousie zu ver-
    hindern. Er muß dann natürlich von der untersten
    Lamelle 3 verdeckt sein, damit er von außen nicht
    zugänglich ist und nicht zurückgestoßen werden
    kann.
    In den Fig. 7, 9 und io sind Einzelheiten der gelen-
    kigen Verbindung der Lamellen 3 mit den Aufzieh-
    bändern io und den Führungsbändern 7 gezeigt. Aus
    den Fig. 7 und 9 geht hervor, daß der an der Lamelle 3
    angenietete Drehzapfen 5 in eine SZ-förmige, aus je
    einem Metallbandabschnitt hergestellte und an ihre:
    engsten Stelle 32' durch je einen einer Vielzahl vor
    in den Führungsbändern 7 vorgesehenen Schlitzen 3;
    hindurchtretende Lageröse 32 eingeführt ist.
    Aus den Fig. 7 und io geht hervor, daß zwischer
    jeder Lamelle 3 und den Aufziehbändern io eine schar
    vierartige Verbindung vorgesehen ist. Das an der
    Aufziehbändern befestigte Glied 34 dieser scharnier-
    artigen Verbindung wird durch eine SZ-förmige, aus
    einem 1Ietallbandabschnitt hergestellte, an ihrer eng-
    sten Stelle 34' durch einen einer Vielzahl von in der
    Aufziehbändern io vorgesehenen Schlitzen 35 hin-
    durchtretende Öse gebildet. Das an der Lamelle an-
    genietete Glied der Verbindung ist mit 36 bezeichnet.
    Der Gelenkbolzen der Verbindung wird durch einen
    Splint 37 gebildet. Diese Verbindungsart ermöglicht
    das Ersetzen irgendeiner der Lamellen der montierten
    ' Kippjalousie. Es genügt zu diesem Zweck, die Splinte
    37, welche diese Lamelle mit den Aufziehbändern
    verbindet, herauszunehmen und die Lamelle in Längs-
    richtung auszuwölben, damit ihre Drehbolzen 5 aus
    den Lagerösen 32 herausgenommen werden können.
    Das Einsetzen einer anderen Lamelle geschieht in ähn-
    licher Weise, aber natürlich in der entgegengesetzten
    Arbeitsfolge.
    Nebst diesem Vorteil des leichten Ersetzens einer
    Lamelle hat die beschriebene Kippjalousie noch ver-
    schiedene andere Vorteile, unter anderem denjenigen
    der Kippbarkeit der Lamellen in einem vergrößerten
    Ausmaß, weiter denjenigen, daß die Schienen 8 näher
    am Fenster- oder Türrahmen angeordnet werden kön-
    nen infolge des verkleinerten Abstandes zwischen den
    Drehplatten 5 und der Kante 3" einer bestimmten La-
    melle. Durch die beschriebene Verbindungsart der
    Lamellen mit den Führungs- und mit den Aufzieh-
    bändern ist die Fabrikation verbilligt.
    Es sei noch erwähnt, daß die Aufziehbänder io
    zweckmäßig einen gewölbten Querschnitt haben, wie
    in Fig. 7 gezeigt. Sie können auf der konkaven Seite,
    also auf derjenigen, auf welcher sich die Lappen der
    Ösen 34 befinden, mit einem Deckband 38 aus :Metall
    oder aus einem Gewebe versehen sein. Dieses Deckband
    überdeckt dann die besagten Lappen. Es kann in der
    gleichen Farbe bemalt sein wie die Lamellen 3.
    Die in den Fig. ii bis 15 gezeigte Kippjalousie um-
    faßt wieder eine Vielzahl von Lamellen 40, die an bei-
    den Enden in einem Abstand vors der auf der äußeren
    Seite der Jalousie gelegenen Kante 41 an einem me-
    tallenen, in einer Führungsschiene 39 laufenden Füh-
    rungsband 42 drehbar gelagert und an der anderen
    Kante 43 mit mindestens einem an einer nicht gezeig-
    ten Aufziehtrommel befestigten Aufziehband 44 gelen-
    kig verbunden sind, so daß die nicht aufgewickelten
    Lamellen, wie in den Fig. ii und 13 gezeigt, zueinander
    parallel sind. Dabei ist eine an den Führungsbändern
    angebrachte Endschiene 45, 46 vorgesehen, die bei hin-
    untergelassener Jalousie mit Anschlagmitteln, z. B.
    mit dem Fenstergesims, zusammenarbeitet, so daß bei
    fortgesetztem Herablassen des Aufziehbandes 44
    durch Loslassen eines an der Aufziehtrommel be-
    festigten Gurtes die Lamellen 40 um ihre in den Füh-
    rungsschienen 39 laufenden Drehpunkte 47 erreicht
    werden.
    Wie gezeigt, ist die Endschiene ungefähr in halber Höhe, im gezeigten Beispiel ein wenig darüber, in zwei Teile 45 und 46 unterteilt. Die beiden Teile 45 und 46 sind um eine horizontale Achse mittels eines Scharniers 48 schwenkbar aneinander artgelenkt. Der untere Teil 46 ist an beiden Enden unten und der obere Teil 45 an beiden Enden im gleichen Abstand B von der Achse eines Gelenks 49, mittels welchem er mit dem Aufzieliband 44 verbunden ist, wie der Abstand B zwischen den Drehlagern der Lamellen 40 in den Führungs- bzw. Aufziehbändern 42 bzw. 44 mit in die Führungsschienen 39 ragenden Zapfen 5o bzw. 51 versehen.
  • An mindestens einem der Endschienenteile 45 und 46, im vorliegenden Beispiel am oberen Teil 45, sind Anschlagmittel 52 vorgesehen, die beim Schließen der Jalousie eine Schwenkbewegung der beiden Endschienenteile nur bis in eine bestimmte gegenseitige Lage, nämlich die Strecklage, zulassen, wie in Fig. ii gezeigt.
  • Wie in den Fig. ii und 13 gezeigt ist, hat der Endschienenoberteil 45 im Querschnitt die Form eines weit offenen V, derart, daß bei geschlossener Kippjalousie (Fig. ii) der obere Schenkel 45a des V gegen das Aufziehband geneigt ist. Man erreicht dadurch, daß der Schwerpunkt dieses Endschienenteils von der Achse des Scharniers 48 gegen das Aufziehband 44 verschoben ist und daß das somit vorhandene Gewichtsdrehmoment des Endschienenoberteils 45 das Kippen der Lamellen 40 von der Stellung der Fig. ii aus in die Wege leitet.
  • Dank dem Umstand, daß der Abstand B zwischen den Drehpunkten 49 und 51 des Oberteils der Endschiene gleich dem Abstand B zwischen den Gelenkachsen der Lamellen ist, ist dieser Oberteil in kinematischer Hinsicht irgendeiner der Lamellen gleichwertig, und das Aufziehband 44 wird in keiner Weise auf Biegung beansprucht und somit auch nicht geknickt.
  • Die untere Auflagefläche 53 des Endschienenunterteils 46 weist auf seiner vom Äufziehband abgewendeten Seite eine Abschrägung oder Abrundung 46 auf, derart, daß das Kippen dieses Endschienenunterteils 46 begünstigt wird beim Kippen der Lamellen. Die Linie, längs welcher der Unterteil 46 auf der Auflage 55 aufliegt, ist dann nämlich ziemlich genau unter der Drehachse des Zapfens 50 gelegen, so daß das erforderliche Kippmoment sehr klein ist.
  • Im gezeigten Beispiel wird mindestens einer der Drehzapfen am Endschienenunterteil durch das äußere Ende eines Verschlußriegels 50a gebildet.
  • Mit Bezug auf die Fig. 14 und 15 sei noch darauf hingewiesen, daß sowohl die Führungsbänder als auch die Aufziehbänder im Profil gewölbt sind und daß insbesondere die Längsränder der Führungsbänder 44 nochmals zurückgebogen sind. Letztere sind somit auf der von den Lamellen abgewendeten Seite in der Mitte konkav und auf der den Lamellen zugewendeten Seite an den beiden Rändern konkav. Da die mittlere Wölbung stärker ist als die beiden seitlichen, wird verhütet, daß die Kanten der Aufziehbänder bei aufgewik--kelter Jalousie auf den Lamellen aufzuliegen kommen und diese unter Umständen verkratzen. Die verbesserte gelenkige Verbindung der Lamellen mit den Aufziehbändern, wie sie in Fig.14 gezeigt ist, dient dem gleichen Zweck und ist zudem noch billiger als die in der Fig. Zo gezeigte. Gemäß den Fig. 14 und 15 ist eine jede derartige Verbindung eine Lageröse 58 über dem Splint oder Drehbolzen oder Drehzapfen 59 und durch ein relativ langes Stanzloch 6o und zwei benachbarte kurze Stanzlöcher 61 hindurchgeführt. Beim Einführen in die Stanzlöcher, vorgängig dem Durchführen des Drehorgans 59, sind die Schenkelenden 62, wie punktiert angedeutet, zum Mittelteil der Öse parallel und werden dann zwecks Befestigung der Öse am Führungs- oder Aufziehband einwärts umgebogen. Währenddessen die Enden der Schenkel 34 der Ösen nach Fig. io gelegentlich Kratzer verursachen, ist solches bei der Ausführung nach Fig. 14 nicht mehr möglich.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kippjalousie, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Vielzahl von Lamellen (3, 4o) aufweist, die an einer ihrer Längskanten mit mindestens einem an einer Aufziehtrommel (i) befestigten Aufziehband (1o, 44) gelenkig verbunden und die in einem Abstand von besagter Kante an je einem metallenen Führungsband (7, 42) drehbar gelagert sind, an deren Ende eine Anschlagschiene (13, 46) angebracht ist.
  2. 2. Kippjalousie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei metallene Aufziehbänder (io, 44) vorgesehen sind, und daß diese sowie die Führungsbänder (7, 42) aus ihnen selbst herausgedrückte Lager (11, 49) für Drehzapfen der Lamellen aufweisen.
  3. 3. Kippjalousie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufziehbänder (io) durch Schlitze (9) der Lamellen hindurchgeführt sind, welche sich im abgerollten Zustande auf in die Lager der Aufziehbänder eingeschobene Drehbolzen (12) abstützen.
  4. 4. Kippjalousie nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (3) längs dem aufziehbandseitigen Rand (4) zwecks Versteifung nach unten abgebogen sind.
  5. 5. Kippjalousie nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein elastisches Verbindungsmittel (16) zwischen Endschiene (13) und benachbarter Lamelle (3), welches beständig auf diese Lamelle ein Drehmoment um die Achse deren Lagerung in den Führungsbändern (7) im Sinne des Herabklappens ausübt.
  6. 6. Kippjalousie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagmittel (13, 46) in der Höhe verstellbar sind.
  7. 7. Kippjalousie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Führungsbänder (7) an der Aufziehtrommel (i) befestigt sind. B. Kippjalousie nach einem der vorhergehenden Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Lamellen wesentlich kleiner ist als ihre Breite, wobei die Aufziehbänder (io) auf der inneren Seite der Jalousie angeordnet sind. 9. Kippjalousie nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand höchstens gleich der Hälfte der Lamellenbreite ist. io. Kippjalousie nach einem der Ansprüche i bis 4 und 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagschiene (13) in einer hohlen Deckschiene (23) auf und ab verschiebbar ist, während die Deckschiene (23) mit vertikalen Führungsschlitzen (26) versehen ist, in denen die Enden der Auf- ziehbänder (io) geführt sind. ii. Kippjalousie nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschiene (23) an ihren beiden Enden in der Führungsschiene (8) geführt ist. 12. Kippjalousie nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschiene (23) an min- destens einem Ende mit einer Lagerung (28) für einen in horizontaler Richtung verschiebbaren Riegel (29) versehen ist. 13. Kippjalousie nach einem der Ansprüche i und 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur ge- lenkigen Verbindung der Lamellen mit den Füh- rungsbändern (7) an den Lamellen (3) befestigte Drehzapfen (5) in P-förmige, aus je einem Metall- bandabschnitt hergestellte und an ihrer engsten Stelle durch je einen bzw. eine einer Vielzahl von in den Führungsbändern vorgesehenen Schlitzen (33) bzw. Schlitzgruppen (6o, 61) hindurchtretende Lagerösen (32 bzw. 58) eingeführt sind. 14. Kippjalousie nach einem der Ansprüche i und 5 bis 13, gekennzeichnet durch scharniexartige Verbindungen (34) zwischen den Lamellen (3) und den Aufziehbändern (io), wobei zwecks notwen- digen leichten Ersatzes irgendeiner der Lamellen (3) der abgenutzten Kippjalousie die an den Aufzieh- bändern befestigten Glieder dieser Verbindungen durch SZ-förmige, aus je einem Metallbandabschnitt hergestellte, an ihrer engsten Stelle (34') durch je einen bzw. eine einer Vielzahl von in den Aufzieh- bändern vorgesehenen Schlitzen (35) oder Schlitz- gruppen (6o, 61) hindurchtretende Ösen (34 bzw. 58) und die Gelenkbolzen durch Splinte (37) ge- bildet sind. 15. Kippjalousie nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Aufziehband (io) auf
    jener Seite, auf welcher sich die Lappen der Q-förmigen Ösen befinden, mit einem Deckband (38) versehen ist. 16. Kippjalousie nach einem der Ansprüche i bis 4, 6 bis 9 und 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagschiene (46) ungefähr in halber Höhe unterteilt ist, wobei die beiden Teile (45, 46) um eine horizontale Achse (48) schwenkbar aneinander angelenkt sind und der untere Teil an beiden Enden unten und der obere Teil an beiden Enden im gleichen Abstand (B) von der Achse eines Gelenks (49), mittels welchem er mit dem Aufziehband (44) verbunden ist, wie der Abstand zwischen den Drehlagern der Lamellen in den Führungs- bzw. Aufziehbändern (42 bzw. 44) mit in die Führungsschienen (39) hineinragenden Zapfen (50, 51) versehen ist. 17. Kippjalousie nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem der beiden Anschlagschienenteile (45, 46) Anschlagmittel (52) zwecks Ermöglichung einer Schwenkbewegung der beiden Anschlagschienenteile nur bis in eine bestimmte gegenseitige Lage beim Schließen der Jalousie vorgesehen sind. 18. Kippjalousie nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagschienenoberteil (45) im Querschnitt die Form eines weit offenen V hat, derart, daß bei geschlossener Kippjalousie der obere Schenkel (45a) des V gegen das Aufziehband (44) geneigt ist. i9. Kippjalousie nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Auflagefläche (53) des Anschlagschienenuntexteils (46) auf seiner vom Aufziehband (44) abgewendeten Seite zwecks Begünstigung seines Kippens eine Abschrägung (54) aufweist. 20. Kippjalousie nach einem der Ansprüche 16 bis i9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Drehzapfen am Anschlagschienenunterteil durch das äußere Ende eines Verschlußriegels (50a) gebildet ist.
DEH4234A 1949-07-07 1950-06-29 Kippjalousie Expired DE814657C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH814657X 1949-07-07

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DEH4234A Expired DE814657C (de) 1949-07-07 1950-06-29 Kippjalousie

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DE (1) DE814657C (de)

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