DE900608C - Rolljalousie mit schwenkbaren Lamellen - Google Patents

Rolljalousie mit schwenkbaren Lamellen

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DE900608C
DE900608C DEM5415A DEM0005415A DE900608C DE 900608 C DE900608 C DE 900608C DE M5415 A DEM5415 A DE M5415A DE M0005415 A DEM0005415 A DE M0005415A DE 900608 C DE900608 C DE 900608C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/34Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable roller-type; Roller shutters with adjustable lamellae

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description

  • Rolljalousie mit schwenkbaren Lamellen Seitdem man dazu übergegangen ist, an Stelle von Holzbrettchen Aluminium für die Herstellung der Lamellen von Rolljalousien zu verwenden und ,da-durch eine höhere Lebensdauer der Lamellenstore erreicht, sind lebhafte Bemühungen in Gang gekommen, um die früher bekanntgewordenen Konstruktionen zu verbessern. Die Anforderungen sind hochgespannt, da mit einer solchen Jalousie nicht nur der Einfall direkter Lichtstrahlen oder die ,Sicht von außen abgeschirmt werden soll, ohne daß dadurch der Raum völlig verdunkelt und die Luftventilation verhindert wird, sondern je nach Bedarf völlige Verdunkelung sowie Schutz gegen Witterungsunbilden und .gegen Einbruch erreicht werden soll und endlich die Einrichtung einfach und ohne Lärm zu betätigen und für eine große Anzahl von Jahren betriebssicher sein soll.
  • Die bisher vorgeschlagenen Vorrichtungen lassen sich in zwei Hauptgruppen aufteilen. Bei der ersten bestehen getrennte Organe für das Verschwenken ,der Lamellen und das Aufrollen der Jalousie. Es müssen also jeweils mindestens zwei Organe in der richtigen Reihenfolge betätigt werden, was unpraktisch ist und mehrere Mauerdurchführungen für die Mertragsorgane bedingt.
  • Bei der zweiten Gruppe ist das Aufrollorgan zugleich als Schwenkvorrichtung für die Lamellen äusgebil-det, so daß durch eine einzige Betätigungsvorrichtung in selbsttätig richtiger Reihenfolge sowohl das Aufziehen bzw. Herunterlassen der Jalousie als auch das Verschweaken der Lamellen bewirkt werden kann. Den bisher vorgeschlagenen Lösungen dieser Gruppe haften aber Unzulänglichkeiten an, die :die praktische Verwendbarkeit stark einschränken. So können bei einzelnen Typen die Lamellen aus der Horizontallage nur nach einer Richtung, also entweder nur nach oben oder nach unten, geschwenkt werden. Bei anderen wandert die Falllinie der Jalousie beim Verschwenken der Lamellen ,hin und her, so daß die seitliche Führung unmöglieh wird oder sich an idersel!ben starke Reibung ergibt. Wieder andere Konstruktionen, bei denen die Lamellen durch starre Gelenkstäbe verbunden sind, ruhen in herabgelassenem Zustand auf ,dem Fensterbord auf. Dadurch ist insbesondere die leichte Schwenkbarkeit der unteren Lamellen, die durch .das Eigengewicht der darüber angeordneten Lamellen belastet sind, stark beeinträchtigt. Außerdem ist auch die Beweglichkeit des Rolladens zufolge der beträchtlichen Reibung der Gelenkstäbe in den Führungsnuten des Fensterfutters wesentlich erschwert und eine Verklemmung des Rollladens in diesen Führungsnuten begünstigt.
  • Die den Gegenstand ,der vorliegenden Erfindung @bildende Rolljalousie mit parallelen schwenkbaren Lamellen, die :durch (Distanz- und Zugstränge sowohl unter sich als auch durch die letzteren mit dem zugleich .als Schwenkvorrichtung ausgebildeten Aufrollorgan verbunden sind, vermeidet alle diese Unzulänglichkeiten, ist von einfacher und betriebssicherer Konstruktion und vielseitig verwendbar.
  • -;Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, @daß die Distanzstrü nge des Rollladens in herabgelassenem Zustand an,der obersten schwenkbaren Lamelle frei schwebend aufgehängt sind und @daß mindestens diese Lamelle an außerhalb des Rolladens bzw. am Aufrollorgan vorgesehenen Tragelementen mit ihren. Schwenkachsenenden aufliegt.
  • Bei Anbringung der Jalousien an nach außen gerichteten Fenstern und Türen sind die Distanzstränge in der Regel dem Freien zugekehrt und ,die Zugstränge dem Innenraum zugewandt. Jedoch werden solche Jalousien bisweilen auch zur Abteilung von zwei Innenräumen verwendet.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung der einige Ausführungsbeispiele .des Gegenstandes der Erfindung schematisch darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. i einen Querschnitt durch- eine FensterÖffnung mit einer Rolljalousie in einer ersten AusfÜhrungsform, Fig.2 die Ansicht eines Teils der Rolljalousie nach Fig. i in größerem Maßstab, Fig. 3 einen Querschnitt durch einen. Teil einer Rolljalousie in einer zweiten Ausführungsform, Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Teil einer Rolljalousie in einer :dritten Ausführungsform, Fig. Seinen Querschnitt durch den oberen Teil einer Lichtöffnung mit eingebauter Rolljalousie in einer -vierten Ausführtirigsform,.- . Fig. 6 einen Querschnitt durch eine Türöffnung mit einer Rolljalousie in einer weiteren Ausführungsform, Fig. 7 einen- Querschnitt durch die Auf rollvorrichtung und,den oberen Teil einer Rolljalousie, Fig. B eine Ansicht in perspektivischer Darstellung einiger Einzelheiten der Jalousie, Fig. 9 .die ',Ansicht des untersten Teils der Rolljalousie nach Fig. 6, Fig.-io leinen Schnitt durch weitere Einzelheiten der Rolljalousie.
  • Einander entsprechende Teile sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen..
  • In Fig. i ist die Anordnung einer Rolljalousie in einer durch den Sturz io, ii, die Fensterbank 13 und den Rahmen 12 angedeuteten Fensteröffnung schematisch imScbnitt dargestellt. ImFenstersturz ist der Rolladenkasten mit dem Aufrollorgan eingebaut, welches .im wesentlichen aus der Walze 4, der damit verbundenen Gurtrolle 5 und des ins Innere des durch die Jalousie abzuschirmenden Raumes geführten Aufzuggurtes 6 besteht. AmAufrollorgan sind die zum Aufziehen und Schwenken .der Lamellen i bestimmten Stränge 2 so (befestigt, daß ein Zug an .dem Aufzuggurt 6 sich zwangsläufig auf :die Zugstränge 2 überträgt. Die oberste schwenkbare Lamelle i ist mittels Drehzapfen 9 auf seitlich an. der Fensterleibung befestigten Auflagen 8 drehbar gelagert, wie in Fig.2 verdeutlicht wird.
  • Die Lamellen i sind unter sich durch zwei Gruppen von Strängen 2, 3 so verbunden, daß sie unter sich in parallelen Stellungen gehalten werden. Die zu einer -dieser Gruppen gehörenden Stränge 3 verbinden die Lamellen in der Weise, daß sie beim Verschwenken der Lamellen keinen direkten Bewegungsimpuls von dem als Schwenkeinrichtung ausgebildeten Aufrollorgan erhalten. Soweit diese Stränge 3 in der Schwenkachse der Lamellen selbst befestigt sind, wie dies z. B. in der Ausführungsform nach Fig. i, 3, 4, 5 und 7 der Fall ist, führen sie während des Schwenkvorgangs keinerlei Bewegung aus, sondern dienen im wesentlichen nur der Versbindung und der Distanzhaltung der Lamellen. Sofern sie hingegen außerhalb der Schwenkachse an den Lamellen befestigt sind, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist, übertragen sie beim Schwenken die Kippbewegung der einen Lamellenkante auf die entsprechende Kante der übrigen Lamellen. Sie erhalten in diesem Fall den Bewegungsimpuls von der - obersten schwenkbaren Lamelle, an der sie befestigt sind; und dienen somit ebenfalls im wesentlichen der Distanzhaltung der Lamellen. Sie werden daher in der Folge der Einfachheit halber als Distanzstränge bezeichnet und sind offensichtlich der einen Gruppe von Lamellenkanten zugeordnet.
  • Die zur anderen- Gruppe gehörenden Stränge 2, ,die ihren Bewegungsimpuls direkt vom Aufroll-Organ erhalten, besorgen hingegen das Aufziehen und Aufrollen der Lamellen i und bestimmen zudem :die Schwenkstellung der letzteren. Sie sind somit der anderen Lamellenkante zugeordnet und naturgemäß immer außerhalb der Schwenkachse an den Lamellen befestigt. Inder Folge werden sie der Einfachheit halber als Zugstränge bezeichnet.
  • Um zu erreichen, daß der Drehzapfen 9- der obersten schwenkbaren Lamelle beim Herunterlassen der Jalousie sicher .in die Auflage 8 gleitet, laufen die Zugstränge 2 über eine Führungsrolle 7, welche seitlich im Rolladenkasten gelagert ist; aus dem gleichen Grund ist mindestens ein Arm der Auflage 8 über die Fallinie hinaus verlängert. Aus Fig. i ist ersichtlich"daß'bei vollständigemLock ern des Aufzuggurtes 6 die Lamellen mit der gegen den Fensterrahmen 12 liegenden Innenkante infolge ihres Eigengewichtes nach unten schwenken, bis sich die L.amellenränder dachziegelförmi,g überdecken. In dieser .Stellung ist der Raum gegen Sicht von schräg unten vollständig abgeschirmt. Wird nun auf den Gurt 6 ein Zug ausgeübt, so schwenken die Lamellen i aus der untersten Stellung vorerst allmählich in die im oberen Teil der Fig. 1 dargestellte Horizontalstellung, bei Fortsetzung des Zuges in die im unteren Teil der Fig. i angedeutete Stellung i, schräg nach oben, und zwar zuletzt so weit, -daß wiederum die Kanten der nächstfolgenden Lamellen sich schuppenartig übereinanderlegen. Inn dieser Stellung ist der Raum gegen von außen, insbesondere gegen schräg von oben einfallendes Licht völlig geschützt. Die Schwenkung der Lamellen erfolgt hierbei um die durch die Lage des Drehzapfens 9 für die oberste schwenkbare Lamelle !bestimmte Schwenkachse, der für die anderen Lamellen einer durch die Lage der Stränge 2 und 3 bestimmten Schwenkachse entspricht.
  • Bei weiterer Zugeinwirkung auf ,den ;Gurt 6 in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung werden die Lamellen. i in ihrer Gesamtheit durch die Zugstränge 2 angehoben und sodann auf der Wale .4 aufgerollt. Das Aufrollorgan dient also zugleich als Schwenkeinrichtung für die Lamellen.
  • Die einzelnen Lamellen werden vorteilhaft seitlich geführt, und zwar am besten in Gleitschienen 15, wie dies in .den Fig. 3, 5, 6, 7 und 8 dargestellt ist. Die Lamellen weisen zu diesem Zweck an ihren Stirnseiten Führungszapfen 17 oder andere zum Eingriff in die Führungsschienen geeignete Organe auf, welche beim Aufziehen und Herunterlassen der Jalousie in den Schienen 15 gleiten.
  • Zweckmäßigerweise wird der oberste Teil der Gleitschiene so ausgebildet, ,daß er zugleich als Auflage für die Drehzapfen der obersten schwenkbaren Lamelle dient, etwa in der Weise, daß die beiden Backen der Führungsschiene weiter voneinander entfernt werden, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. In diesem Fäll wird für den Drehzapfen 9 ein größerer Querschnitt gewählt als für die Öffnung der Führuhgsschiene und für die in der Schiene zu führenden Zapfen 17 der übrigen Lamellen, so daß beim Herablassender Jalousie der Drehzapfen9,der obersten schwenkbaren Lamelle -im erweiterten oberen Teil 16 der Gleitschiene 15 liegenbleibt.
  • Um die Höhe des Lagerzapfens 9 beim Einbau der Rolljalousie bequem den vorhandenen Verhälthissen anpassen zu können; ist es zweckmäßig, ;die Tragelemente verstellen zu können. Zu diesem Zweck ist im Ausführungsbeispiel nach Fi.g. 6 im Innern des oberen erweiterten Teils 16 der Führungsschiene 15 ein Anschlagstück 34 mittels der Klemmschrauben35 befestigt. DieFührungsschiene weist an der betreffenden Stelle in der Zeichnung nichtdargestellte Längsschlitze auf, so daß,das Anschlagstück 34 nach oben oder unten verschoben und in der ,gewünschten Stellung mittels der Klemmschrauben 35 fixiert werden kann. Das Anschlagstück 34 läßt innerhalb der -Schiene einen genügend breiten Schlitz offen, damit die Führungszapfen 17 der Lamellen durchgleiten können, nicht aber der größere Dimensionen aufweisende Lagerzapfen 9.
  • (Eine andere Art der Verstellbarkeit der Tragelemente ist in Fig. 4 dargestellt. Dort bleiben die Lagerzapfen 9 beim Herablassen der Jäloüsie auf dem Tragbügel 22 liegen. Dieser Bügel ist verstellbar und kann z. B. in die strichpunktiert eingezeichnete Stellung 22a .gebracht werden. Diese Stellung und die Fixierung in :der gewünschten Stellung erfolgt durch die Flügelschrauben 26, 27, welche mit dem Verbindungsstück 2@5 zusammenwirken. Das Verbindungsstück kann in -dem z. B. an der Fensterleibung befestigten Träger 23 längs ,des im letzteren angebrachten Schlitzes 24 -verstellt und in der gewünschten Höhe und Schwenkläge festgeklemmt werden. Außerdem kann der Bügel 22 mittels der Flügelschraube 27 im entsprechenden Führungsschlitz verkürzt oder verlängert werden. Selbstverständlich kann die Anordnung nach Fig.4 durch seitliche- Führungsschienen oder andere Führungselemente bekannter Art für die Lamellen ergänzt werden.
  • Die Lage der Schwenkachse der obersten schwenkbaren Lamelle kann aber noch -auf-andere Art bestimmt werden, nämlich durch Haltestränge 28, 36, 45, welche an der obersten schwenkbaren Lamelle befestigt und derart mit dem Aufrollorgan verbunden sind"daß ihre freie Länge sich während der zur Erzeugung Ader Schwenkbewegung der Lamellen ausgeführten Drehbewegung des Auf rollorgans nicht ändert. Beispiele dieser Ausführungsart sind in den Fiig. 5, 6 und 7 dargestellt. In Fig. 5 ist der Haltestrang 28 an der obersten schwenkbaren Lamelle und andererseits am Ring 29 befestigt. Letzterer ist in einer Vertiefung der Aufrollwalze 4 derart angebracht, .daß er gegen die Walze so weit freidrehbar ist, als der in der Nut 30 gleitende Anschlag 31 es erlaubt. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Drehbewegung der Walze 4 in dem zur Verschwenkung der Lamellen notwendigen Ausmaß sich nicht zwangsläufig auf den Ring 29 überträgt, so daß während des Schwenkvorgangs die freie Länge der Haltestränge weder verkürzt noch verlängert wird. Sobald jedoch beim Weiterdrehen der Walze 4 das Aufziehen der Jalousie bewirkt wird, gelangt der Anschlag 31 an das Ende ,der Nut 30, so daß auch der Ring 29 in der Aufzugsrichtung mitgenommen und damit der Haltestrang mit aufgerollt wird. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist der Haltestrang 36, der natürlich nur zur Anwendung kommt, wenn !der Anschlag 34 weggelassen wird und der daher gestrichelt eingezeichnet ist, in der Drehachse der Aufrollwalze 4 befestigt, wobei die Wälze an den entsprechenden Stellen Aussparungen 38 besitzt. Diese sind wiederum so bemessen, daß die freie Länge der Haltestränge 36 sich während des Schwenkvorgangs nicht oder zum mindesten nicht wesentlich ändert, beim Aufrollender Jalousie hingegen auch die Haltestränge 36 mit aufgewickelt werden. Bei diesem wie beim vorangehenden Ausführungsbeispiel sind die Zugstränge zdirekt am Umfang der Walze 4 befestigt.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fi.g. 7 sind die Haltestränge 45 an der Walze 4,der Aufrollvorrichtung befestigt, wobei diese Walze jedoch gegenüber jenem Teil s (der Aufrollvorrichtung, in welchem die Zugstränge 2:, 2a befestigt sind, Abis zu einem in der Nut 46 laufenden Anschlag 47 frei drehbar ist. Durch die in diesen drei Beispielen beschriebene Befestigungsweise -der Zugstränge 2 und ,der Haltestränge am Aufrollorgan ergibt sich eine Kreuzung der zwei Strangarten zwischen ihren Befestigungspunkten an der .obersten schwenkbaren Lamelle und am Aufrollorgän. Sie. werden daher zweckmäßigerweise gegeneinander seitlich versetzt angeordnet.
  • Die Länge der Haltestränge 28, 36, 45 kann bei der Montage der Jalousie ebenfalls nach Bedarf eingestellt werden, so daß sich hierdurch wiederum eineRegulierbarkeit derTragelemente entsprechend den Erfordernissen des Einbaus ergibt.
  • Im allgemeinen sind die Rolljalousien unten durch eine nicht schwenkbare Leiste 39 abgeschlossen, welche Anschlagelemente 4o tragen, um deren Endstellung im hochgezogenen Zustand .der Jalousie zu bestimmen. Damit diese untere Abschlußleiste ebenfalls mit hochgezogen werden kann, muß sie mit den Strängen 2, 3 verbunden sein. Wie in Fig. 6 und 9 dargestellt, erfolgt die Verbindung mit den Zugsträngen 2 zweckmäßigerweise über Schwenkarme 41, welche mittels der Lagerstücke 44 auf der unteren Abschlußleiste 39 drehbar befestigt sind. Die Schwenkarme 41 laufen in Nuten 42 und stehen unter der Wirkung von nach unter drückenden Torsionsfedern 43. Die strichpunktiert gezeichnete Stellung 41, des Schwenkarms 41 .entspricht -der im oberen Teil der Fig. 6,dargestellten Schwenklage der Lamellen, die ausgezogen gezeichnete Stellung hingegen der im unteren Teil der Fig.6 .gezeigten geschlossenen Schwenklage 1Q der Lamellen.
  • Eine besonders zweckmäßige Anordnung des Schwenkarms 41 ergibt sich, wenn @die durch die Lagerstücke 44 bestimmten Drehachsen wenigstens annähernd in der Ebene liegen, die durch die Schwenkachsen der schwenkbaren Lamellen bestimmt ist, und wenn zudem die Schenkel der Schwenkarme 41 annähernd so lang sind wie der Abstand zwischen der Schwenkachse -der Lamellen und der Verbindungsstelle der Lamellen mit den Zugsträngen 2. Dadurch wird nämlich erreicht, daß der Schwenkradius der Schwenkarme dem zugehörigen Schwenkradius der Lamellen annähernd entspricht und die Stränge 2, auch in der untersten Partie parallel geführt sind, was zum guten Funktionieren wesentlich beiträgt.
  • Um schon durch das bloße Lösen des Gurtes 6 die Schwenkbewegung der Lamellen herbeizuführen, ist es notwendig, @daß auf jenen Teil der Lamellen, welcher von der Schwenkachse aus in Richtung auf die Zugstränge liegt, eine nach unten gerichtete Kraft wirkt. Diese Kraft kann je nach der Anordnung der Schwenkachse innerhalb der Lamellen schön allein aus dem Übergewicht resultieren, welches sich bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1, 3, 4 und 7 ergibt. Sie kann aber auch dadurch entstehen, @daß gemäß dem in Fig. 6 unten dargestellten Ausführungsbeispiel die Torsionsfe-der 43 einengenügenden Druck auf die Schwenkarme 41 ausübt. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 entsteht die nach unten wirkende Kraft dadurch, @daß die mit dem Fensterrahmen verbundene Feder 32, auf welcher ein an der Lamellenkantebefestigter, vorstehender Stift 33 aufliegt, auf diese Kante einen Zug :nach oben ausübt. In Fig. 6 ist auf der Aufrollwalze 4 eine Feder 37 befestigt, welche in Richtung des Pfeils drückt, wenn die Walze 4 in entsprechender Richtung gedreht wird, beim Aufziehen der Rolljalousie jedoch auf die genannte Walze mit aufgewickelt wird. Im Sinne der obengenannten Ausführungsbeispiele wirkende Federn oder Gegengewichte können natürlich auch noch auf andere Art angebracht wenden, wobei zweckmäßigerweise auf -die obersten schwenkbaren Lamellen eingewirkt wird, damit in der obersten Schwenkstellung der Lamellen ein dichtes Aufeinanderliegen der Lamellenränder herbeigeführt wird und nicht etwa infolge des notgedrungen vorhan-,denen Spiels in den Abmessungen zwischen den unteren Lamellen infolge einer von unten nach unten ziehenden Kraft ein Lichtspalt entsteht.
  • Der lichtdichte Schluß der Lamellen kann noch durch entsprechende Formgebung der Lamellen, insbesondere derLamellenränder verbessertwerden. Bei den in Fig. 3 .gezeigten Lamellen weisen die Längskanten Vorsprünge 18 und Einbuchtungen 19 auf, die in der oberen Schwenkstellung i" passend ineinandergreifen und -dadurch nicht nur jedes Durchfiltrieren von ,direktem Licht verunmöglichen, sondern auch ein unbefugtes Hochheben einzelner Lamellen, von außen her erschweren.
  • Um auch seitlich eine vollständige Lichtabdichtung zu erreichen, ist es vorteilhaft, den einen Schenkel,derGleitschienen 15 so weitzu verlängern, daß er über `den Rand der Lamellen 1 greift, wie in Fg. 8 dargestellt. Sofern die Schwenkachse nicht mit einer Längskante ider Lamellen zusammenfällt, wird der verlängerte Schenkel 15" gekröpft.
  • Erleichtert wird das Aufrollen der Lamellen 1 auf der Walze 4, wenn diese Lamellen leicht gewölbt .ausgebil@dct sind, und zwar so, daß die hohle Fläche beim Aufrollen der Aüfrollwalze zugekehrt ist, wie die Fig. 4, 5, 6 und 7 veranschaulichen. Wenn nie Lamellen :aus - dünnem Material hergestellt sind; ist es zweckmäßig, sie am Rand zu bördeln und ihre Stirnseiten durch in Fig. 8 abgebildete Kopfstücke 48 zu versteifen, welche gleichzeitig die Führungszapfen oder die Lagerzapfen 9 tragen und solide Befestigungsorgane für .die Stränge 2, 3 bieten. Im übrigen können die Lamellen beliebige Form aufweisen und aus beliebigem Material :bestehen, und ebenso kann die Schwenkachse in 'bezug auf die Lamellenkanten beliebig gewählt werden.
  • Die Umstände, z. B. die Gestaltung des Fenstersturzes, können es erheischen, daß die oberste schwenkbare Lamelle verschieden von den übrigen Lamellen ausgebildet wird. So ist in Fig.6 eine Ausführung dargestellt, bei der einerseits im schon erwähnten Sinne ,die Ausbildung eines übergewiehtes herbeigeführt wird und zudem die Lamelle weniger breit als die übrigen ausgeführt ist, damit sie beim Schwenken am Sturz nicht ansteht. Die oberste Lamelle kann aber auch nur als Torso ausgebildet und z. B. auf ein Traggerippe reduziert werden, welches die nötigen Befestigungsstellen für die .Stränge und die Stellen für die Lagerung in (der ,Schwenkachse bietet.
  • Die Stränge können ebenfalls verschiedenartig ausgebildet sein, z. B. als Draht oder Faserseil, in das an den Verbindungsstellen an dem Lamellen Ösen 5o eingesetzt sind, wie das die in Fig. 8 gezeigte Ausführungsform veranschaulicht. Sie können ferner als Gliederketten ausgebildet sein, wie in Fig. 2,dargestellt, oder als Band aus Metall, Kunststoff oder Fasermaterial, wie die Fig. 4, 8 und 9 veranschaulichen. Die Verbindung zwischen den Lamellen und den Strängen ist in allen Fällen drehbar. Bei Benutzung von Metallbändern für die Stränge können geschlitzte Einpressungen 49 zum Umfassen der Führungs- bzw. Lagerzapfen 9, 17 angebracht sein, wie Fig. 8 zeigt. Eine besonders vorteilhafte Ausführung ist in der Fig.4 veranschaulicht. Danach werden Bogenstücke 2o; welche die an den Lamellen befestigten Drehstifte 21 umfassen, derart inAusnehmungen undEinpressungen 14 des Stranges 2 eingesetzt, daß sich eine Öse ergibt und die der Öse abgewendete Bandseite keine Erhebung aufweist.
  • Die in Fig. io abgebildete Öse weist eine nach dem Versetzen des Bogenstückes 2o in den Haken 5z einzuführende Zunge 51 auf, welche das Bogenstück 2o geben unbeabsichtigtes Lösen sichert. Die Sicherung kann natürlich auch durch besondere Formgebung der Öse oder andersartige Verstrebungsmittel bewirkt werden.
  • Für besonders breite Jalousien ist es zweckmäßig, außer den an oder in der Nähe .der Stirnseiten .der Lamellen angeordneten Stützpunkten weitere dazwischenliegende auf,diegleicheSchwenkachse abgestimmte Stützpunkte vorzusehen. Zu .diesem Zweck können am Sturz weitere Auflagen so angeordnet sein, (daß nur die oberste schwenkbare, entsprechend gestaltete Lamelle darauf aufliegt, die übrigenLamellen aber daran vorbeigleiten. Von den 'gewählten zusätzlichen Stützpunkten der obersten schwenkbaren Lamellen aus können aber auch weitere Haltestränge zur Aufrollvorrichtung laufen. Bei sehr hohen Jalousien kann es auch zweckmäßig sein, außer der obersten Lamelle noch weitere entsprechend ausgewählte Lamellen schwenkbar zu lagern. Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem die Führungsschienen an bestimmten Stellen feste oder durch verstellbare Anschläge !bewirkte Verengerungen aufweisen, durch die nur die einen entsprechend geringen Durchmesser aufweisenden Führungsbolzen der tiefer angeordneten Lamellen gleiten können, nicht aber die dickeren Bolzen der zusätzlich zu lagernden Lamellen. Die Führungsschienen können in vertikaler oder schräger Lage an der Leibung fest verankert oder herausklappb .ar sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rolljalousie mit parallelen, schwenkbaren Lamellen, die durch :Distanz- und Zugstränge sowohl unter sich als auch durch die letzteren mit dem zugleich als Schwenkvorrichtung ausgebildeten Aufrollorgan verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstränge (3) des Rolladens in herabgelassenem Zustand an der obersten, schwenkbaren Lamelle frei schwebend aufgehängt sind und,daß mindestens dieseLamelle (i, zj an außerhalb des Rolladens bzw. am Aufrollorgan @(4) vorgesehenen Tragelementen (8, 16, 22, 28, 34, 36, 4.5) mit ihren Schwenkaehsenenden (9) aufliegt. 2.. Rolljalousie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente, auf denen die oberste, schwenkbare Lamelle (ij drehbar gelagert ist, .aus am Rahmen der durch die Rolljalousie abzuschirmenden Lichtöffnung befestigten Anschlägen (8; 16, 22, 34) bestehen. 3. Rolljalousie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (8, 16, 22, 34) verstellbar und in der gewünschten Lage fixierbar sind. 4. Rolljalousie nach Anspruch i, dadurch gekennzeiehnet, daß die Tragelemente, auf denen ,die oberste, schwenkbare Lamelle drehbar gelagert ist, durch Verengungen von seitlich angebrachten Führungsschienen (15) für die Lamellen gebildet sind, die die Führungszapfen (17) der nicht gelagerten Lamellen frei hindurchgleiten lassen, aber die in .diesem Fall eine größere Dimension als die genannten Führungszapfen aufweisenden Lagerzapfen (9) der idrehbar gelagerten Lamellen am Hindurchgleiten hindern. 5. Rolljalousie nach Anspruch 4, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Verengungen der Führungsschienen (15) durch im Innern der Führungsschienen (15) verschiebbare und in der gewünschten Stellung feststellbare Anschlagstücke (34) gebildet sind. 6. Rolljalousie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente für die oberste, schwenkbare Lamelle aus Haltesträngen (2'8, 36, 45) gebildet sind, die, ohne ihre freie Länge während der zur Erzeugung der,Schwenkb &Wegung der Lamellen ausgeführten- Drehbewegungdes Aufrollorgans (4) wesentlich zu ändern, mit -dem Aufrollorgan -(4) verbünden sind. 7. Rolljalousie nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Länge -der Hältestränge veränderlich und auf das gewünschte Maß fixierbar ist. . - ' - B. Rolljalousie nach Ans.prüch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die - Haltestränge .(45) an einer Wälze (4) -der-Auf rollvorrichtung befestigt sind,: die gegenüber dem Organ (5.), an welchem die übrigen. Stränge (2; 3) befestigt sind, bis zu _ einem-Anschlag-(47) frei dreh'bar ist. 9. Rolljaloüsie nach :Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestränge (36) in der Drehachse des' Aufrollorgans (4) befestigt sind und das . Auf röllargari :an- den.' betreffenden Stellen Aussparungen (38) sbesitzt,.,die die. Aufwicklurig,der Haltestränge (36) erst zulassen, nachdem das Aufrollorgan (4) schon eine bebestimmte Drehbewegung- ausgeführt hat. 1o: - Rolljalousie nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestränge (28) -an in entsprechenden Einkerbungen ,der Aufrollwalze (4) angebrachten, bis zu einem Anschlag (31) frei drehbaren Ringen (29) befestigt sind. n. Rolljalousie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Lamellen (i, 1j mit einer Lamellenlängskante zusammenfällt. ' -i@2. Rolljalousie nach Anspruch i, dadurch (gekennzeichnet, .. daß die.- Schwenkachse' der Lamellen (i, 1j zwischen den Längskanten ider Lamellen liegt. 13. Rolljalousie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Lamellen (i, Q außerhalb der Lamellenkörper liegt. -14. Rolljalousie nach Anspruch. i,- daidurch gekennzeichnet, daß die- Stränge (2, -3) aus Bändern bestellen, in welche .an den Verbindungsstellen mit den Lamellen Bogenstücke (20) in Aüsnehmungen und Einpressungen (i4). eingesetzt sind, die der so gebildeten, zum Durchstecken eines :an der Lamelle befestigten Stiftes (2i) dienende Öse abgewandte Bandseite (51) keine durch die einsgesetzten Bogenstücke verursachten Erhebungen aufweist, und die Bogenstücke (2o) mit Sicherungen (52) gegen unbeaibbsichtigtes Herausspringen versehen sind. 15. Rolljalousie nach Anspruch .i, dadurch gekennzeichnet, daß,die Zugstränge (2) drehbar mit Schwenkarmen (41) verbunden sind, (die ihrerseits drehbar auf der unteren, nicht schwenkbaren Abschlußleiste (39) der Rolljalousie gelagert sind. 16. Rolljalousie nach Anspruch 1:5, ,dadurch gekennzeichnet, _.daß nach unter drückende Federn- (d.3)- auf ',die Schwenkarxnfe (41C): wirken, die idie Zügatränge (z)- mit der unteren, nicht schwenkbaren Abschlußleiste (39) der Roll-Jalousie verbinden, daß die 'Schwenkarme (41) in der Abschlußleiste (39): gelagert sind, wobei ihre..Drehachseri wenigstens, annähernd in der Ebene liegen, die durch die Schwenkachsen der Lamellen bestimmt ist, und daß die Schenkellänge der Schwenkarme (41) wenigstens annähernd gleich groß wie der Abstand zwischen der Schwenkachse der Lamellen ünd der Befestigurigsstelle (17) der Lamellen mit den Zugstzängen ist. ' -17: Rolljalöusie nach Anspruch- i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stränge. (2; 3) aus aus mehreren Saiten gedrehten :Seilen, in die an den Verlbindungsstellen mit den Lamellen Ösen; (50) eingesetzt sind, bestehen. -18. Rolljalousie nach -Anspruch-4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schenkel- (i5"). der Führungsschienen (15) so breit gewählt ist, daß er die Lamellenenden überdeckt. ' i9. Rolljalousie nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet,. daß die Längskanten der Lamellen Aus- und Einkehiungen " (i9) -nufweisen, durch die die Lamellenränder in der obersten Schwenk:stellungder Lamellen zwecks Verhinderung .des '- Durchfiltrierens' direkter Lichtstrahlen zwischen jeweils -zwei Lamellen ineinandergreifen.. ' ' 2o. Rolljalousi-e nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterstützung der .Schwenkwirkwig:@dei Zugstränge wenigstens bei einem Teil *,der Lamellen (i, Q ihr sich von der Schwenkachse zu den Zugsträngen erstrecken-,der Teil gegenüber dem andern Teil der Lamellen.durch entsprechende Gestaltung der letzteren ein Übergewicht aufweist. 2.1. Rolljalousie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß zwecks Erleichterung und Unterstützung,des Herauskippens der Lamellen aus der nach dem Herablassen der Rolljalousie vorerst sich ergebenden geschlossenen Schwenklage mit derAufrollwalze(4) verbundene Federn (37) mindestens auf die oberste; schwenkbare Lamelle einwirken. _ 22. Rolljalousie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erleichterung und Unterstützung des Herauskippens der Lamellen aus: der-nach dem Herablassender Rolljalousie vorerst sich ergebenden geschlossenen Schwenklage mit dem. Rahmen. der durch die Rolljalousie abzuschirmenden Lichtöffnung verbundene Federn (32) mindestens auf die oberste, schwenkbare Lamelle einwirken. Angezogene Druckschriften:--Deutsche -Patentschrift. Nr. 646 6o3.
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