DE188682C - - Google Patents

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DE188682C
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wedge pieces
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rolling
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cylindrical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/06Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
    • B60P1/10Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with screw and nut

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 188682 -KLASSE 63 b. GRUPPE
ALBERT ZIEHL in GLEIWITZ. ·
sich abwälzenden Rollbahnen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1906 ab.
Die Erfindung betrifft Kippwagen mit zylindrischen oder kegelförmigen, auf ebenen oder zylindrischen Flächen sich abwälzenden Rollbahnen, bei welchen die Kippbewegung durch Keilstücke bewirkt wird, welche zwischen die Rollbahnen greifen und durch Drehen von Schraubenspindeln bewegt werden. Gegenüber bekannten Vorrichtungen, bei welchen durch Drehen einer horizontalen
ίο Schraubenspindel eine Rolle an einer geneigten, unter dem Kippwagenkasten angebrachten Führungsschiene entlang geführt und dadurch der Wagenkasten um eine seitliche feste Achse gekippt wird, unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß die Keilstücke, mit Führungen sowohl in der oberen als auch in der unteren Rollbahn gleiten, so daß eine paarschlüssige Verbindung zwischen Wagenkasten und unterer Rollbahn bei der Kippbewegung hergestellt wird.
Ein weiterer Unterschied des Erfindungsgegenstandes gegenüber den bekannten Vorrichtungen ist der, daß die letzteren eine Hebemaschine darstellen, während gemäß der Erfindung der Kasten sich im labilen Gleichgewicht befindet und die Keilstücke im wesentlichen den Zweck haben, die Geschwindigkeit der Kippbewegung zu regeln.
Außerdem ist für die Erfindung das Rollen des Kastens auf kreisförmigen Rollbahnen wesentlich, denn nur bei Kreisen können die beiden Keilstücke eine paarschlüssige Verbindung herstellen, während bei der oben erwähnten bekannten Vorrichtung das Kippen um eine feste Achse geschieht und die Form der Führungsschiene beliebig ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt.
Bei schweren Kippwagen ist es von Wichtigkeit, daß der Schwerpunkt des beladenen Wagenkastens bei der Kippung sich möglichst in einer Geraden bewegt oder etwas Gefälle hat, was dadurch erreicht wird, daß der Wagenkasten auf Kreissegmenten ruht, deren Mittelpunkt mit dem Schwerpunkt des Wagenkastenquerschnittes zusammenfällt oder etwas unterhalb desselben liegt. Um nun in jeder Lage eine Unterstützung" des Wagenkastens zu erhalten und zugleich ein Abheben desselben zu verhindern, und ferner um die Kippbewegung auszuführen, werden zwischen Rollkreis α und Rollschiene b verschiebbare Keilstücke c, d so angeordnet, daß dieselben mit entsprechenden Nuten sowohl in den Rollkreis als auch in die Führungss'chine eingreifen und damit eine paarschlüssige Verbindung zwischen Wagenkasten und Untergestell herstellen. Um eine bloße Verschiebung ohne Kippen des Wagenkastens auszuschließen, wird ein Punkt e des Wagenkastens oder mehrere auf entsprechende Zykloidenkurveri geführt. Die Kippbewegung wird dann durch Verschieben der Keilstücke, z. B. durch Drehen der Schraubenspindeln s s, nach der einen oder anderen Seite bewirkt.
Statt der unteren geraden Führungsbahn kann ebenfalls eine kreisförmige Kurve gewählt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kippwagen mit zylindrischen oder kegelförmigen, auf ebenen oder zylindrischen Flächen sich abwälzenden Rollbahnen, bei welchen die Kippbewegung durch zwischen den Rollbahnen geführte und durch Drehen von Schraubenspindeln bewegte Keilstücke bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilstücke mit Führungen sowohl in der oberen als auch in der unteren Rollbahn gleiten, so daß eine paarschlüssige Verbindung -zwischen Wagenkasten und unterer Rollbahn bei der Kippbewegung hergestellt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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