DE187952C - - Google Patents

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DE187952C
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DE
Germany
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lever
workpiece
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sub
shift lock
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DENDAT187952D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F1/00Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface
    • B23F1/04Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface by planing or slotting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl87952 KLASSE 496. GRUPPE
FRITZ JÄCKLE in OERLIKON, Schweiz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1905 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine selbsttätige Teilvorrichtung in Verbindung mit einem selbsttätigen Schaltmechanismus, welcher in gleicher Ausführung Verwendung findet für Räder - und für Zahnstangenschneidmaschinen, wie auch für andere Maschinen, die zur Herstellung von Einschnitten, Rinnen und Löchern in einer gleichmäßigen oder periodischen Teilung dienen.
ίο Die Schalt- und Teilvorrichtung ist gekennzeichnet durch zwei während des Vorschubs und Rückganges des Werkstücks auf einer Kreisbahn sich zwangläufig vor- und zurückbewegende, einstellbare Anschlagnocken, von denen der eine im Augenblick der Vollendung eines Zahnschnittes durch Anschlagen ' an einen Stellhebel erstens ein von diesem beeinflußtes, den Vorschub des Werkstücks bewirkendes Schaitgesperre außer Tätigkeit
ao setzt, so daß das unter dem Einfluß einer abwärts gerichteten . äußeren Kraft stehende Werkstücktraggestell in seine äußerste Rückzuglage gelangt, und zweitens eine mit dem gleichen Stellhebel in Verbindung stehende, den Teilmechanismus steuernde Stange in ihre Angriffslage bringt, während der andere Nocken am Schlüsse des Werkstückrücklaufes beim Auftreffen auf einen zweiten Stellhebel jenes Schaitgesperre, also den Vorschub, wieder einrückt, nachdem er zuvor durch jene Steuerstange den Teilmechanismus für kurze Zeit in Tätigkeit gesetzt, das Werkstück also um eine Zahnteilung weiter gedreht oder weiter verschoben hat.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise an einer Kegelradhobelmaschine dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Ansicht der Maschine von hinten.
Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten des Schalt- und Teilmechanismus in schematischer Darstellung, wobei die Schaltscheibe in die Bildfläche gedreht ist.
Die Fig. 5 und 6 zeigen den Teilmechanismus, die Fig. 7 und 8 den Schaltmechanismus in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Ansichten.
Eine Schaltkurve 1 (Fig. 1 bis 3) auf der Hauptwelle der Maschine teilt einem Doppelhebel 2 mit dem festen Drehpunkt in α ihre Bewegung bei jedem Hube mit. Diese Bewegung wird durch eine Stange 3 nach einem Winkelhebel 4 mit festem Drehpunkt in b geleitet. Von dem Winkelhebel 4 aus wird die Bewegung auf den Schalter 5 (Fig. 3, 7 und 8) übertragen, der mit seiner Schaltknagge 7 in die vordere Zahnung eines Schaltrades 11 eingreift. Ein Hemmer 6 mit Knaggen Ja rind festem Drehpunkt in c liegt genau gleich und hinter dem Schalter 5. Knagge 7 dient als Treiber, Knagge 7° als Hemmer; beide Knaggen sind für Vertikalbewegungen gekuppelt. Mit dem Schaltrad 11 fest verbunden sitzt auf derselben Welle ei ein Stirnrad 13, das in das Zahnrad 14 eingreift, welches auf der Welle e sitzt; diese Welle e überträgt die Bewegung des Schaltgesperres durch ein Zahntrieb 15 auf das Rad-
segment i6 der Einspannvorrichtung für das Arbeitsstück (Fig. i). Es wird das Arbeitsstück durch diese Schaltvorgänge in die Höhe geschaltet, d. h. dem sich in horizontaler Bewegung befindlichen Stahl näher gerückt, so daß dieser aus ihm eine Lücke herausarbeitet. Während sich das Arbeitsstück in die Höhe bewegt, nähert sich ein auf der Schaltscheibe
11 befindlicher verstellbarer Anschlag 12 einem Stellhebel 8, welcher auf der Welle 9 sitzt. Durch diesen Hebel 8 werden die Schaltknaggen 7 und 7" ausgelöst und das Radsegment 16 kann nun zugleich mit dem Werkstück ungehindert in seine Grundstellung zurückgehen, und zwar entweder durch das Eigengewicht des Arbeitsstückes oder durch das Gewicht seiner Einspannvorrichtung, allenfalls unter Mitwirkung eines das Eigengewicht des Arbeitsstückes teilweise aufhebenden Gegengewichtes.
Auf der Welle 9 sitzt außer dem Hebel 8 noch ein Hebel 31 (Fig. 8), der durch einen kleinen Fanghebel 32 so lange festgehalten wird, bis er am Schlüsse des Rücklaufes des Werkstückes durch den Stellstift 33 ausgelöst wird (s. auch das über den Nocken 19 Gesagte). Mit dem Anstoßen \'on Anschlag
12 an Hebel 8 . wird auch die Stange 22, die zum vorübergehenden Einschalten des Teilmechanismus dient, wieder in ihre Angriffsstellung· zurückgeschoben.
Bei oben erwähntem Heruntergehen des Arbeitsstückes stößt ein auf einem Rade h (Fig. 2 und 4) befestigter Anschlag 19 an den Festpunkt 20 und an einen Hebel 21 an; von diesem wird mittels der Stange 22 der Teilmechanismus in Bewegung gesetzt. Der Teilmechanismus (Fig. 5 und 6) wird selbständig angetrieben, z. B. durch einen Riemen, der aber nur wirkt, wenn eine Kupplung /, g eingerückt wird, was zu derselben Zeit geschieht, wenn die Teilscheibe 25 durch das Ausrücken des Klinkenwinkelhebels 23 frei wird. In der ausgehobenen Lage wird dieser Winkelhebel durch einen kleinen Fanghebel 24 ' festgehalten; die Lösung geschieht durch einen der Steckstifte 26, so daß er dann in den zunächstliegenden Einschnitt der Teilscheibe 25 einfallen kann. Hierbei wird zugleich (Fig. 3) die Kupplung /, g wieder ausgelöst, so daß der Teilmechanismus \vieder in seine Ruhestellung kommt. Die Drehungen der Teilscheibe 25 werden von einem Stirnrad 30, das mit der Teilscheibe gekuppelt ist und auf einem Zapfen 27 sitzt, auf ein Rädchen 28 übertragen und dann weiter durch eine Gelenkwelle 34 (Fig. 1) über eine Gruppe von Wechselrädern zur Schnecke und zum Schneckenrad des Werkstückhalters.
Sobald der Teilmechanismus das Werkstück um eine Teilung weiter gedreht hat, ist das Schaltgesperre schon wieder damit beschäftigt, das Arbeitsstück dem Werkzeug zuzuführen; der Arbeitsgang wiederholt sich in der Weise, daß immer wieder durch den ersten Anschlag das Ausrücken des Schaltgesperres, also Aufhören des Vorschubes des Arbeitsstückes veranlaßt und durch den zweiten Anschlag bei Beendigung des Rücklaufes des Werkstücks wiederum der Teilmechanismus in Bewegung gesetzt wird.
Durch die oben erwähnte Steuerbewegung der Stange 22, durch die der Teilmechanismus eingeschaltet wird, werden die Schaltknaggen und 7" wieder in das Schaltrad 11 eingerückt (s. Fig. 8). Durch den Anschlagstift 33 nämlich, der mit den Hebeln 8 und 21 auf der gleichen Welle 9 sitzt, wird der Hebel 32 beim Auftreffen des Nockens 19 auf den Hebel 21 wieder ausgelöst, so daß der Doppelhebel 31 die Schaltknaggen durch Zug einer Feder 35 (Fig. 1 und 8) wieder einrücken kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 8s
    Selbsttätige Schalt- und Teilvorrichtung für Kegelräderhobelmaschinen, gekennzeichnet durch zwei während des Vorschubs und Rückganges des Werkstücks (d. h. Auf- und Absteigens desselben senkrecht zur Zahnteilungslinie) auf einer Kreisbahn sich zwangläufig vor- und zurückbewegende, einstellbare Anschlagnocken (12 und 19), von denen der eine (12) zur Zeit des tiefsten Eingriffes zwischen Werkzeug und Werkstück, d. h. im Augenblick der Vollendung eines Zahnschnittes, durch Anschlagen an einen Stellhebel (8) erstens ein von diesem beeinflußtes, den Vorschub des Werkstücks bewirkendes Schaltgesperre (Doppelzahnrad 11 mit Schalter 5,7 und Hemmer 6,7") außer Tätigkeit setzt — so daß das mit dem Trieb- und Hemmrad (11) dieses Schaltgesperres zwangläufig durch ein (Räder-)Getriebe (13,14,15,16) verbundene, unter dem Einfluß einer äußeren Kraft (Ge\vicht und dergl.) stets seiner äußersten Rückzugslage zustrebende Werkstücktraggestell in die letztere zurückkehrt — und zweitens eine mit dem gleichen Stellhebel (8) in zwangläufiger Verbindung stehende, den Teilmechanismus (g, f und 23, 25, 30, 28, 34) steuernde Stange (22) in ihre Angriffslage bringt, während der andere Nocken (19) am Schlüsse des Werkstückrücklaufs beim Auftreffen auf einen zweiten, mit dem erstgenannten Anschlaghebel (8) auf derselben Achse (9) sitzenden Stellhebel (21) das Schaltgesperre (11, 5, 7, 6, Ja)
    wieder einrückt, nachdem er zuvor durch jene Steuerstange (22) den Teilmechanismus für kurze Zeit unter Einschaltung einer zum peripherischen Verstellen der Teilscheibe (25) und des Werkstücktraggestells dienenden Antriebsvorrichtung (g, f) und Ausschalten einer die Teilscheibe (25) festlegenden Sperrklinke (23), welche während der Auslösung an sich von einem durch Steckstifte (26) der Teilscheibe gesteuerten Fanghebel (24) festgehalten wird, in Tätigkeit gesetzt hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0018523B1 (de) * 1979-04-24 1983-08-17 Teijin Limited Kern-Mantel-Fasern aus aromatischen Polyamiden und Verfahren zu deren Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0018523B1 (de) * 1979-04-24 1983-08-17 Teijin Limited Kern-Mantel-Fasern aus aromatischen Polyamiden und Verfahren zu deren Herstellung

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