DE187909C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE187909C DE187909C DENDAT187909D DE187909DA DE187909C DE 187909 C DE187909 C DE 187909C DE NDAT187909 D DENDAT187909 D DE NDAT187909D DE 187909D A DE187909D A DE 187909DA DE 187909 C DE187909 C DE 187909C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switched
- resistance
- starting
- excitation circuit
- resistors
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 10
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 9
- 238000013329 compounding Methods 0.000 claims description 2
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 2
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 230000001934 delay Effects 0.000 description 1
- 230000005389 magnetism Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/16—Synchronous generators
- H02K19/26—Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings
- H02K19/30—Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings for compounding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor And Converter Starters (AREA)
Description
KAISERLICFIES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 187909 KLASSE 21 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1906 ab.
Bei selbsterregenden Stromerzeugern beruht der Aufbau des Feldes beim Anlassen auf
dem remanenten Magnetismus. Damit die Maschine ihr Feld sicher und rasch aufbaut,
ist es wünschenswert, daß der Widerstand des Erregerstromkreises im Anfange möglichst
gering sei. Wenn daher die Maschine so entworfen ist, daß sie im normalen Gange einen beträchtlichen Widerstand im Erregerkreis
besitzt, so wird der Aufbau des Feldes befördert, wenn man diesen Widerstand beim
Anlassen aus. dem Erregerkreis ausschaltet. Dieser Gedanke wird nach vorliegender Erfindung
für die bekannten selbsterregenden, kompoundierten Synchronwechselstromerzeuger nutzbar gemacht, in deren Erregerkreis
ein Widerstand parallel zur Sekundärwicklung des die Kompoundierung bewirkenden Reihentransformators
geschaltet ist. Beim Anlassen fließt durch den' Reihentransformator noch
kein Strom, der erwähnte Widerstand dient daher keinem nützlichen Zwecke, sondern
verzögert nur den Aufbau des Feldes. Es ist daher wünschenswert, diesen Widerstand
beim Anlassen aus dem Erregerkreis auszuschalten, z. B. durch Kurzschließen. Würde
jedoch der Widerstand auch nach dem Aufbau des Feldes ausgeschaltet bleiben, so könnte die Spannung der Maschine in unzulässigem
Maße steigen. Daher wird die Anlaßvorrichtung gemäß der Erfindung so ausgebildet,
daß der Widerstand, während er leicht ausgeschaltet werden kann, nicht infolge Unachtsamkeit des Schaltbrettwärters
ausgeschaltet bleiben kann, sondern selbsttätig wieder eingeschaltet wird.
Die Zeichnung zeigt die Anwendung der Erfindung bei einem Drehstromerzeuger. In
Fig. ι bedeutet a die Ankerwicklung, beispielsweise
eine Grammesche Ringwicklung, α} eine Hilfswicklung, welche den Erregerstrom
liefert und entsprechend der Phasenzahl ebenfalls dreiphasig ist, /die Feldspulen,
c die Kommutatorsegmente, b die Bürsten, welche von der Hilfswicklung gespeist werden.
In Reihe mit dieser liegen die Widerstände r1, welche zur Spannungsregelung
dienen, und die Widerstände r, an welche die Sekundärwicklungen der Stromtransformatoren
t angeschlossen sind. . Die Anlaßvorrichtung enthält einen dreiarmigen Schalthebel d; jeder Arm trägt ein
Kontaktstück e, welches auf einer bogenförmigen Kontaktschiene e1 schleift und sie je
nach der Stellung mit verschiedenen Stufen des Widerstandes r1 verbindet. In Fig. 1 ist
der Schalthebel in jener Stellung gezeichnet, welche der niedrigsten Spannung entspricht.
Der Erregerstrom geht in jeder Phase von einem Ende der Hilfswicklung α1 über Kontaktschiene
e1, beweglichen Kontakt e, Widerstände r1 und r zum neutralen Leiter o. Indem
die Widerstände r im neutralen Punkt angeordnet sind, werden zu ihrer Verbindung
mit den Sekundärwicklungen der Reihentransformatoren t nur drei Leitungen erforderlich
statt sechs, welche bei anderer Lage ' der Widerstände r nötig wären. Dies ist dann
von besonderem Vorteil, wenn die Transformatoren und Widerstände voneinander entfernt
stehen.
Wenn der Schalthebel d entgegengesetzt dem Uhrzeiger gedreht wird, werden die
Widerstände r1 stufenweise ausgeschaltet, bis die Endstellung für den normalen Drehbereich
erreicht ist, bei welcher der ganze Widerstand r ausgeschaltet ist und welche in Fig. 2
für einen Teil der Anlaßvorrichtung in größerem Maßstabe dargestellt ist. In dieser Stellung
liegt der Schalthebel an einem nachgiebigen Anschlag an, welcher von einem drehbaren Arm g gebildet wird, der durch
eine Feder h gegen einen festen Anschlag i gepreßt wird. Jenseits dieser Stellung ist
noch für jede Phase ein Kontakt k vorgesehen, durch welchen der Widerstand r ganz
oder nahezu ganz kurzgeschlossen werden kann. Beim Anlassen wird der Schalthebel d
bis auf diesen Kontakt gedreht und dadurch bewirkt, daß sich das Feld der Maschine
schnell aufbauen kann. Würde man den Widerstand r kurzgeschlossen lassen, so würde
die Maschinenspannung, wie schon erwähnt, in gefährlichem Maße steigen können. Um
dies zu verhindern, dient eben der nachgiebige Anschlag g, welcher auf den Schalthebel d
einen Druck ausübt und ihn, wenn er vom Schaltbrettwärter losgelassen wird, in die in
Fig. 2 gezeichnete Stellung zurückführt, bei welcher der Widerstand r wieder in den Erregerstromkreis
eingeschaltet ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Anlassen von selbsterregenden , kompoundierten Synchronwechselstromerzeugern, in deren Erregerkreis ein Widerstand parallel zur Sekundärwicklung des die Kompoundierung bewirkenden Reihentransformators liegt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Widerstand beim Anlassen aus dem Erregerstromkreis ausgeschaltet wird, um einen sicheren und raschen Aufbau des Magnetfeldes zu erreichen und, falls die Wiedereinschaltung verabsäumt worden ist, selbsttätig wieder eingeschaltet wird, um eine Überspannung zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187909C true DE187909C (de) |
Family
ID=451561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187909D Active DE187909C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187909C (de) |
-
0
- DE DENDAT187909D patent/DE187909C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1962358B2 (de) | Transformator für ein Lichtbogen-Schweißgerät | |
| DE187909C (de) | ||
| DE180673C (de) | ||
| DE284836C (de) | ||
| DE290458C (de) | ||
| DE754479C (de) | Stufenregeleinrichtung fuer Regeltransformatoren oder Regeldrosseln | |
| DE141570C (de) | ||
| DE506652C (de) | Schaltungsanordnung fuer Gleichstrommotoren, die mit Haupt- und Nebenschlusscharakteristik arbeiten | |
| DE276609C (de) | ||
| AT151898B (de) | Stufenschaltvorrichtung für hohe Ströme, insbesondere für Ofentransformatoren. | |
| DE187969C (de) | einrichtung zur speisung von roentgenroehren und anderen mit stromstoessen einer richtung zu betreibenden apparaten aus einer hochspannungswechselstromquelle | |
| DE764391C (de) | Hochspannungstransformator | |
| DE515477C (de) | Anordnung zur Erzeugung von mehreren Regelspannungen in einem geschlossenen elektrischen Stromkreis, die nach einer Potenzfunktion voneinander abhaengig und unter beliebigem Phasenwinkel zusammengesetzt sind und die je in einem besonderen Transformator erzeugt werden | |
| DE1225292B (de) | Mehrphasige Stufenschalteinrichtung fuer einen Stufentransformator | |
| DE533490C (de) | Vorrichtung zur Regelung des Leistungsfaktors von induktiv belasteten Wechselstromkreisen | |
| DE700223C (de) | Stufentransformator | |
| DE598543C (de) | Schutzschaltung | |
| DE226875C (de) | ||
| DE1900103C3 (de) | Einrichtung zur Steuerung eines als Vorschubmotor von Metallverarbeitungsmaschinen dienenden Drehstromasynchronmotors | |
| DE757754C (de) | Verfahren zum Betrieb von Wechselstrommotoren, die ueber einen Zusatztransformator an einem Stufentransformator entlang geschaltet werden | |
| DE638191C (de) | Anordnung zur Speisung von veraenderlichen Widerstaenden aus einem Wechselstromkreis mit Strom vorgeschriebener Groesse | |
| DE159940C (de) | ||
| DE296476C (de) | ||
| DE190644C (de) | ||
| DE259695C (de) |