DE764391C - Hochspannungstransformator - Google Patents
HochspannungstransformatorInfo
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- DE764391C DE764391C DEA75749D DEA0075749D DE764391C DE 764391 C DE764391 C DE 764391C DE A75749 D DEA75749 D DE A75749D DE A0075749 D DEA0075749 D DE A0075749D DE 764391 C DE764391 C DE 764391C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F29/00—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
- H01F29/02—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings
Landscapes
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- Power Engineering (AREA)
- Coils Of Transformers For General Uses (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sidu auf einen unter
Last regelbaren Stufentransformator. Diese Regeltransformatoren können- in verschiedener
Weise ausgeführt werden.
So ist es bekannt, 'die Anzapfleiter des zur
Regelung1 dienenden Wicklungsteils einzeln aus dem Transformator herauszuführen und1
an einem außen am Transformatorkessel- -vorgesehenen
Regelscihalter anzuschließen. Der zur Regelung dienende und mit Anzapfungen _
versehene Wicklungsteil kann dabei über einen Wendeschalter 'den übrigen Wicklungsteilen
der regelbaren Wicklung zu- und • gegenschaltbar sein. Nachteilig ist jedoch in
jedem Fall die große Anzahl der erforderlichen DurchführungSiStellen. Jede dieser
Durchführungsstellen in der Kesselwand erfordert in elektrischer und mechanischer Hinrsicht
eine sehr sorgfältige Behandlung, was natürlich kostspielig ist.
Zur Vermeidung dieses Nachteils ist es ferner bekannt, die Regelung mittels Spannungsteiler
vorzunehmen. Die Spannungsteiler werden dabei an den einzelnen Wicklungs^
abschnitten der regelbaren Wicklung entlang geschaltet. Eine solche Ausbildung verringert
zwar die Anzahl der Durchführungsstellen, ist jedoch wieder insofern1 nachteilig, als der
Spannungsteiler beim Umschalten jeweils abgeschaltet wird, wobei der Magnetisierungsstrom
des Spannungsteilers unterbrochen werden muß. Das ist insofern ungünstig, als
es sich im wesentlichen um eine rein induktive Last handelt, deren Abschaltung bekanntlich
besondere Schwierigkeiten bereitet. Es entsteht ein erhebliches Schaltfeuer am Umschalter,
der deshalb entsprechend teurer und größer ausgeführt werden muß.
Eine wesentliche Verbesserung wird nach der Erfindung dadurch erzielt, daß bei einem
Hochspannungstransformator, der durch einen ίο Spannungsteiler mit Anzapfungen unter Last
geregelt wird, die an einen. Regelschalter angeschlossen
sind, der Spannungsteiler mit einem Teil der regelbaren Wicklung fest verbunden ist und mit ihr einen geschlossenen
Stromlireis bildet, der für sich durch einen Wendeschalter dem übrigen. Teil der regelbaren
Wicklung zu- und gegenschaltbar ist. Eine derartige Ausbildung hat den Vorteil, daß bei nur drei erforderlichen Durchführungen
die Zu- und Gegenschaltung des zur Regelung dienenden Wicklungsteils zu den
übrigen Wicklungsteilen, ohne eine Ummagnetisierung des Spannungsteilers erfolgt.
Denn beim Umschalten durch den Wendeschalter bleibt der zur Regelung dienende Wicklungsteiler unverändert an dem Spannungsteiler
angeschlossen, und die in dem zur Regelung dienenden Wicklungsteil induzierte Spannung ändert ihre Richtung nicht.
Der Umschalter braucht daher lediglich, den kapazitiven Ladestrom der Spannungsteileranordnung
zu schalten, der gegenüber dem Magnetisierungsstrom vernachlässigbar klein ist.
Daneben ist die erfindungsgemäße Ausbildung auch noch im Hinblick auf die Herstellung
der Schaltspule günstig. Denn der dem Spannungsteiler parallel geschaltete Teil der Wicklung entspricht der Summe aller
Stufenspannungen. Es entfallen daher auf ihn in jedem Fall genügend Windungen, um eine
mechanisch feste Spule zu bilden, was sonst bisweilen Schwierigkeiten bereitet.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Erfindungsgegenstands ergibt sich,
wenn die Hochspannungswicklung aus konzentrisch zueinander liegenden Röhrenspulen
besteht, von denen eine -die zur Regelung dienende Spule bildet, während die anderen
in Reihe geschaltet sind. Wenn dann die zur Regelung dienende Spule der Xiedervoltwicklung
benachbart angeordnet und der Spannungsteiler am Nullpunkt angeschlossen wird,
brauchen der Umschalter und die damit verbundenen Leitungen nur etwa für die Phasenspannung
isoliert zu werden; denn im ungünstigsten Fall, nämlich dann, wenn in einer
Phasenwicklung ein Erdschluß auftritt, führt der Nullpunkt Phasenspannung und ebenso
auch der sich über die ganze Schenkellänge erstreckende, an den Spannungsteiler angesohlossene,
der Spannungsregelung dienende Wicklungsteil.
Ein derartiges Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands ist in der Zeichnung
dargestellt.
Es ist α der Eisenkern. Auf diesen ist die
Xiedervoltwicklung h aufgewickelt. Es folgt j dann unter Benutzung einer genügend starken
Isolation und nötigenfalls eines Ölkanals die
lagenweise gewickelte Hoch spanmmgs wicklung c. Diese besteht aus vier Wicklungslagen C1, C2, C3 und C4. Die Enden der ersten
Wicklungslage C1 sind, über Leitungen dv (/.,
fest mit dem Spannungsteiler e mit Anzapfungen verbunden. Die übrigen Wicklungslagen C2 bis C4 sind in Reihe geschaltet und
elektrisch getrennt von der Wicklungslage C1 angeordnet. Die Leitung d± ist an den festen
Kontakt Z1 und die Leitung ds an den festen
Kentakt/2 des Umschalters g angeschlossen.
Das im Transformatorkessel befindliche freie Ende der in Reihe geschalteten Wicklungs-■
lagen C2 bis C4 ist mit dem beweglichen Kontakt
des Umschalters und weiterhin mit dem : Leerkontakt / des Regelschalters /; des Spannungsteilers
verbunden. Der Regelschalter : besitzt eine kreisförmige Kontaktbahn. Die Kontakte k bis s desselben sind mit den An-.
zapfungen des Spannungsteilers e \-erbunden. j Die Kurbel t das Regelschalters führt zum
Xullpurikt 'des Mehrphasentransformators.
! Das freie Ende der Wicklungslage c4 ist mit j einer Transformatorklemme verbunden.
In der gezeichneten Stellung des Umschalters g sei der der Regelung dienende Wicklungsteil
C1 und damit auch der Spannungsteiler so angeschlossen, daß sich seine Spannung
zu derjenigen der übrigen Wicklungsteile Co bis C4 addiert. Wird die Kurbel t des
Regelschalters //- entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so nimmt die Spannung des Transformators
bis auf das Potential der Wicklungsteile co bis C4 ab. Xach Erreichen des
Leerkontakts i wird der Umschalter g von f.2 auf Z1 umgelegt. Beim weiteren Durchlaufen
der kreisförmigen Kontaktbahn im gleichen Sinn wie vorher sinkt die Spannung weiter, bis der Spannungsteiler den übrigen
Wicklungsteilen C2 bis C4 entgegengeschaltet
ist. Will man bei der Regelung Totstufen vermeiden, so sind die Enden des Spannungsteilers
nicht an die Kontaktbahn anzuschließen.
Claims (3)
- Patentansprüche: "5i. Hochspannungstransformator, der durch einen Spannungsteiler mit Anzapfungen, die an einen Regelschalter angeschlossen sind, unter Last geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsteiler (e) mit einem Teil (C1) derregelbaren Wicklung fest verbunden ist ■und mit ihr einen geschlossenen Stromkreis bildet, 'der für sich durch einen Wendeschalter (g) zu dem übrigen Teil (c2 bis c4) der regelbaren Wicklung zu- und gegensehaltbar ist.
- 2. Transformator nach' Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochspannung« wicklung1 (C1 bis· c4) aus konzentrisch zueinander Liegenden Röhrenspulen besteht.
- 3. Transformator nach Anspruch. 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Regelung dienende .Wicklungsteil (C1) der Hochspannungswiclclung der NiederspannungswiekluMg (b) benachbart ist.Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:Deutsche Patentschriften Nr. 355 753, 364910;schweizerische Patentschrift Nr. 158647; USA.-Patentsehrift Nr. 1 153422;
Koch & Sterzel, Liste T VI, 1930, S. 37(Druckschrift Nr. VIII 256, März. 1931); S SW-Druckschrift TWB 116, 1928, Abb. 1; AEG-DruckschriftSpannungsregeluogunter Last mit Stufentransformatoren großer Leistung, März 1934, Abb. 2;
BBC-Nachrichten (Mannheim), 1928, S. 103.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 5370 8.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA75749D DE764391C (de) | 1935-04-06 | 1935-04-07 | Hochspannungstransformator |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE453106X | 1935-04-06 | ||
| DEA75749D DE764391C (de) | 1935-04-06 | 1935-04-07 | Hochspannungstransformator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE764391C true DE764391C (de) | 1953-08-31 |
Family
ID=25943766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA75749D Expired DE764391C (de) | 1935-04-06 | 1935-04-07 | Hochspannungstransformator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE764391C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0097367A1 (de) * | 1982-06-23 | 1984-01-04 | Hitachi, Ltd. | Transformator mit geteilten Wicklungen |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1153422A (en) * | 1910-04-22 | 1915-09-14 | Allis Chalmers Mfg Co | Potential-regulator. |
| DE355753C (de) * | 1920-01-29 | 1922-07-03 | Frederick Edmund Berry | Transformatoranordnung |
| DE364910C (de) * | 1917-11-13 | 1922-12-04 | Frederick Edmund Berry | Vorrichtung zur Regelung der Spannung des Sekundaerstromkreises eines Haupttransformators |
| CH158647A (de) * | 1930-12-23 | 1932-11-30 | Aeg | Regeleinrichtung an Stufentransformatoren. |
-
1935
- 1935-04-07 DE DEA75749D patent/DE764391C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1153422A (en) * | 1910-04-22 | 1915-09-14 | Allis Chalmers Mfg Co | Potential-regulator. |
| DE364910C (de) * | 1917-11-13 | 1922-12-04 | Frederick Edmund Berry | Vorrichtung zur Regelung der Spannung des Sekundaerstromkreises eines Haupttransformators |
| DE355753C (de) * | 1920-01-29 | 1922-07-03 | Frederick Edmund Berry | Transformatoranordnung |
| CH158647A (de) * | 1930-12-23 | 1932-11-30 | Aeg | Regeleinrichtung an Stufentransformatoren. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0097367A1 (de) * | 1982-06-23 | 1984-01-04 | Hitachi, Ltd. | Transformator mit geteilten Wicklungen |
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