DE613755C - Schaltung fuer elektrische Aufzuege o. dgl. zur Sicherung gegen Leitungsstoerungen - Google Patents
Schaltung fuer elektrische Aufzuege o. dgl. zur Sicherung gegen LeitungsstoerungenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
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- Control Of Ac Motors In General (AREA)
Description
Bei Aufzugsanlagen, die mit Drehstrom
betrieben werden, ist es üblich, die Steuerung lediglich zwischen zwei Phasen zu schalten,
während der Motor natürlich an alle drei Phasen angeschlossen ist.
Aus dieser Anordnung ergeben sich gewisse Schwierigkeiten, wenn z. B. infolge
Durchschmelzens einer Sicherung eine Leitung keinen Strom erhält. Wird nämlich diejenige
Phase stromlos, an welche die Steuerleitungen nicht angeschlossen sind, so bleibt
die Steuerung gebrauchsfähig. Durch Schalten eines Druckknopfes wird der Steuerstromkreis
geschlossen und dadurch der Motor an das Netz gelegt. Da der Motor nun nur aus zwei Phasen Strom erhält, kann er
nicht anlaufen und wird, wenn nicht andere Schutzvorrichtungen getroffen sind, durch
die Erwärmung zerstört.
Solche Schäden lassen sich vermeiden, wenn zwischen denjenigen Leiter, an den der
Steuerstromkreis nicht angeschlossen ist, und einen der beiden andern Leiter ein elektromagnetischer
Schalter gelegt ist, der nur bei Erregung seiner Wicklung eine Unterbrechungsstelle
im Steuerstromkreis überbrückt. Wird dann einer der beiden Leiter stromlos, an die der Steuerstromkreis angeschlossen
ist, so bleibt die Benutzung der Steuerung erfolglos. Bleibt dagegen der Strom in dem
Leiter aus, an welchem der elektromagnetische Schalter liegt, so verliert dieser seine Erregung
und öffnet den Steuerstromkreis.
Diese und ähnliche Schaltungen haben den Nachteil, daß die Spulen der Elektromagnet-Schalter
dauernd eingeschaltet sind oder daß umständliche Leitungsführungen gemacht werden müssen, um ersteres zu verhindern.
Die Erfindung zeigt, wie mit einfachen, unbewegten Mitteln die gleiche Wirkung erzielt
werden kann wie mit dem oben beschriebenen Elektromagnetschalter. Das Mittel,
um dies zu erreichen, ist ein besonders gebauter Steuertransformator,, der primär an alle
drei Phasen angeschlossen ist. Unterbricht dann eine dieser drei Phasen, so gibt er
sekundär keine oder nur eine zur Betätigung der Schaltapparate ungenügende Einphasenspannung
ab.
An Hand der Figuren sei die Einrichtung näher beschrieben:
Abb. ι zeigt schematisch die Schaltung des Transformators in Verbindung mit der
Steuerung einer Aufzugsanlage. Auf den Kernen I und II sind die Primärwicklungen a
und b und auf den Kernen Ia und Ha die Sekundärwicklungen c und d angebracht. Die
Wicklung α ist an die Phasen U und V, die
Wicklung b an die Phasen V und W eines Drehstromnetzes angeschlossen. Die Sekun- ffo
därwicklungen sind an einem Ende direkt miteinander verbunden, und zwar in der Weise,
daß sich die Spannungen an den Wicklungen C und d gegeneinander aufheben, d. h. die
Spannung an den Klemmen u, υ gleich Null wird, wenn im Primärnetz die Phase V unter-S
bricht.
Sind die Spulen in der Weise geschaltet, so ist die Klemmenspannung an u, ν gleich
j/3 mal der Spannung an den Einzelspulen c oder d.
Wir sehen also, daß, wenn die Primärphase V unterbricht, an den Sekundärklemmen
u, ν keine Spannung auftritt. Anders verhält es sich, wenn die Primärphase U oder
W unterbricht. In diesem Falle wird nur an einer der beiden Wicklungen c oder d Spannung
induziert. Die Spannung im Leerlauf ist dann an den Klemmen u, ν im Verhältnis
von j/3 zu ι kleiner als bei primärseitigem
dreiphasigem Anschluß. Wird dagegen die Sekundärwicklung belastet, so wirkt diejenige
Spule c oder d, durch welche kein Kraftfluß pulsiert, als Drosselspule, und die Spannung
an η, v sinkt deshalb bis auf einen kleinen
Wert zusammen, so daß die angeschlossenen Apparate der Steuerung weder anziehen noch
in angezogenem Zustande halten können.
Die Aufgabe, daß bei Unterbruch einer Phase die Apparate nicht schalten können, ist
somit gelöst.
Abb. ζ zeigt eine andere Ausführungsform des oben beschriebenen Transformators, wobei
die angehängte Aufzugssteuerung nur prinzipiell dargestellt ist. Auf einem dreischenkligen
Eisenkörper befinden sich auf den Schenkeln I und III die Primärwicklungen α und b, welche an das Primärnetz U, V, W
angeschlossen sind. Auf Schenkel II ist die Sekundärwicklung angebracht. Durch die
Spule C pulsiert die geometrische Summe der beiden Kraftflüsse von Schenkel I und Schenkel
III und erzeugt dadurch eine Spannung an den Klemmen u, v. Unterbricht nun die
Primärphase V, so ist die Summe dieser Kraftflüsse gleich Null, somit ist auch die
Spannung an u, ν gleich Null. Unterbricht eine der Phasen U oder W, so wird in Spule C
wohl eine Leerlaufspannung induziert, sobald aber eine kleine Belastung an die Klemmen u,v
angeschlossen wird, so sinkt die Spannung zusammen, weil dann der Kraftfluß nur durch
die beiden äußeren Schenkel I und III pulsiert.
Claims (4)
1. Schaltung für elektrische Aufzüge o. dgl. zur Sicherung gegen Leitungsstörungen
mit Anschluß an Dreiphasennetze und einphasiger Steuerung, dadurch gekennzeichnet,
daß die einphasige Steuerspannung einem Transformator entnommen wird, welcher primär an alle drei
Phasen angeschlossen wird, so daß dann, wenn auf der Primärseite irgendeine Phase
unterbrochen wird, die einphasige Steuerspannung auf Null oder mindestens so weit sinkt, daß die Steuerorgane nicht
mehr ansprechen können.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Phasen
der Primärwicklungen sich auf getrennten Eisenkernen befinden.
3. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Primärwicklungen
auf je einem Kern und die Sekundärwicklung auf dem dritten Kern eines dreischenkligen
Magnetsystems sich befinden.
4. Schaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Sekundärwicklungen mit je einem Ende elektrisch derart verbunden sind, daß die einzelnen Phasen 1200 zueinander stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI46918D DE613755C (de) | 1933-04-06 | 1933-04-06 | Schaltung fuer elektrische Aufzuege o. dgl. zur Sicherung gegen Leitungsstoerungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI46918D DE613755C (de) | 1933-04-06 | 1933-04-06 | Schaltung fuer elektrische Aufzuege o. dgl. zur Sicherung gegen Leitungsstoerungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613755C true DE613755C (de) | 1935-05-24 |
Family
ID=7191873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI46918D Expired DE613755C (de) | 1933-04-06 | 1933-04-06 | Schaltung fuer elektrische Aufzuege o. dgl. zur Sicherung gegen Leitungsstoerungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613755C (de) |
-
1933
- 1933-04-06 DE DEI46918D patent/DE613755C/de not_active Expired
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