DE616879C - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F29/00—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
- H01F29/02—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings
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- H01F30/00—Fixed transformers not covered by group H01F19/00
- H01F30/02—Auto-transformers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Coils Of Transformers For General Uses (AREA)
- Control Of Electrical Variables (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 7. AUGUST 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE. 21 d 2 GRUPPE 53 02
21 d2 A 705. 30
Tag der Bekanntmachung über die Erteihmg des Patents: ii. Juli
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin
Transformator Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. November 1930 ab
Die Priorität der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 7. November 1929
ist in Anspruch genommen.
Bei Spartransformatoren ist es häufig erforderlich, das Spannungsverhältnis zwischen
dem sowohl der Primär- als auch der Sekundärwicklung angehörenden gemeinsamen
Wicklungsteil und dem entweder der Primär- oder der Sekundärwicklung angehörenden,
in Serie zu dem gemeinsamen Wicklungsteil liegenden Wicklungsteil des Transformators
einstellbar zu machen. Man kann zu diesem Zwecke den zuletzt genannten Wicklungsteil
mit Anzapfungen versehen. Häufig ist dies jedoch unerwünscht, da dieser Wicklungsteil
meist ein sehr hohes Potential besitzt. Man hat daher Zwischenkreise vorge-
!5 sehen, die von der Primärwicklung induziert
werden und ihrerseits die Spannung des Serienwicklungsteiles beeinflussen. Die Regelung
wird dabei in den Zwischenkreis verlegt. Durch Änderung der Windungszahl der dem Zwischenkreis angehörenden Wicklungen
läßt sich dann die Spannung in der Serienwicklung derart beeinflussen, daß diese Wicklung
zu einer Regelwäcklung wird, ohne besondere Anzapfungen zu besitzen. Man ist
hierbei so vorgegangen, daß man entweder die Serienwicklung in einen besonderen Hilfstransformator
verlegt hat, oder man hat sie auf zwei äußere Schenkel eines dreischenkligen
Transformators verteilt, auf dessen innerem Schenkel die Primärwicklung aufgebracht
war. Hierbei sind jedoch die Serienwicktungen derart geschaltet, daß die in ihnen
von dem Fluß der Primärwicklung induzderten Spannungen sich aufheben und nur der
zusätzliche, mittels des Zwischenkreises erzeugte Fluß zur Wirkung kommt. Diese Anordnung
hat jedoch den Nachteil, daß die äußeren Schenkel auch für den in den Serienwicklungen
nicht wirksamen Fluß der Primärwicklung bemessen sein müssen und infolgedessen einen sehr großen Querschnitt erhalten.
Nun hat man bereits einen Transformator vorgeschlagen, dessen geregelte Spannung
mittels eines regelbaren und elektrisch unabhängigen Erregerkreises geregelt wird, wobei
ein unbewickelter Schenkel die Differenz der Kraftflüsse führt. Bei dieser Anordnung wird
der durch den Schenkel mit der Regelwicklung fließende Fluß voll zur Erzeugung der
Regelspannung nutzbar gemacht. Da ferner der Querschnitt des unbewickelten Schenkels
sehr klein gehalten werden kann, ist es möglich, mit einem sehr geringen Aufwand an
Kernmaterial auszukommen.
Die Erfindung besteht in der Anwendung einer solchen Anordnung auf Spartransformatoren,
indem die geregelte, an den Verbraucher angeschlossene Wicklung mit der gespeisten Wicklung durch Sparschaltung
verbunden ist.
Durch die getrennte Unterbringung der geregelten, und der gespeisten Wicklung auf zwei
verschiedenen Schenkeln wird die bei An-
zapftransformatoren meistens mit erheblichen Schwierigkeiten verknüpfte Ausbildung der
Wicklungs- und Anzapfisolation erheblich erleichtert, so daß es durch die Erfindung ermöglicht
wird, Spartransformatoren mit .Spannungsregulierung auch für hohe Spannungen
noch hinreichend betriebssicher auszuführen. Hierbei läßt sich die zusätzliche Spannungsregulierung in einem einzigen
ίο Transformator vorsehen, auch wenn die Spannung auf ein Vielfaches herauf- oder
herabgesetzt werden soll.
Die Anordnung kann noch dadurch verbessert werden, daß man sowohl die Win-
!5 dungszahl des Zwischenkreises als auch diejenige
einer Hauptwicklung durch Anzapfungen regelbar macht. Hierbei wird nämlich eine wesentlich feinstufigere Regelung erzielt.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der Transformator
besitzt einen Magnetkern mit den beiden äußeren Schenkeln io und ii und dem
unbewickelten mittleren Schenkel χ 2. Die Hauptwicklung des Transformators besteht
aus dem gemeinsamen Wicklungsteil 13 auf dem Schenkel 10 und der Serienwicklung 14
auf dem Schenkel 11. 15 ist der Primärstromkreis, der an die gemeinsame Wicklung
13 angeschlossen ist. Das eineEnde derWicklung
13 ist bei 16 geerdet. 17 ist der Sekundärstromkreis,
der an die gesamte Hauptwicklung angeschlossen ist. Seine Spannung ist gleich der Summe der Spannungen der
gemeinsamen Wicklung 13 und der Serienwicklung 14.
Eine Hilfswicklung 18 auf dem Schenkel 10 ist mit einer zweiten Hilfswicklung'19 auf
dem Schenkel 11 mit entgegengesetzter Spannungsrichtung
verbunden. Die Wicklung 13 ist mit Anzapfungen und einem Stufenschalter
20 versehen, so daß das Spannungsverhältnis zwischen den beiden Wicklungen 13
und 18 durch Änderung der effektiven Windungszahl eingestellt oder verändert werden
kann. Statt der Wicklung 13 kann man auch die Wicklung 18 anzapfen. Die Wicklung 19
ist in ähnlicher Weise angezapft. Das Spannungsverhältnis zwischen den beiden Wicklungen
14 und 19 kann durch den Stufenwähler 21 eingestellt oder verändert werden.
Dadurch, daß die Anzapfungen an der Hilfswicklung 19 und nicht an der Serienwicklung
14 liegen, ist es möglich, diese Wicklung 14
ohne Schwierigkeit genügend zu isolieren, obgleich die Serienwicklung eines Spartransformators
oft mit erheblichen Spannungen gegen Erde betrieben wird. In der beschriebenen Anordnung ist es möglich, das Spannungsverhältnis
zwischen der gemeinsamen Wicklung 13 und der Serienwicklung 14 zu 6c
verändern und einzustellen, indem die elektrische Windungszahl entweder einer Wicklung
oder der beiden Wicklungen 13 und if>
verändert wird.
Die Windungszahlen der Wicklungen 13, 14, 18, 19 werden vorzugsweise so gewählt,
daß bei dem normalen oder mittleren Verhältnis zwischen den Spannungen der gemeinsamen
Wicklung 13 und der Serienwicklung 14 ein gleicher magnetischer Fluß sowohl
durch den Schenkel 10 als auch durch den Schenkel 11 fließt. Unter diesen Bedingungen
wird kein Fluß durch den mittleren Schenkel 12 hindurchgehen. Wird dagegen das
normale Verhältnis zwischen den Spannungen der gemeinsamen Wicklung und der
Serienwicklung verändert, indem die elektrischen Windungszahlen einer Wicklung oder
der beiden Wicklungen 13 und 19 geändert werden, dann fließen ungleiche Flüsse durch
die Schenkel 10 und 11. Der Differenzfluß zwischen diesen beiden Flüssen findet seinen
Rückschluß durch den unbewickelten Schenkel 12. Da bei dem normalen oder mittleren
Verhältnis zwischen den Spannungen der Differenzfluß in dem Schenkel 12 Null ist,
kann sein Querschnitt erheblich kleiner ausgeführt werden als derjenige der bewickelten
Schenkel 10 und 11.
Claims (3)
1. Transformator, dessen dem Verbraucher zugeführte geregelte Spannung
mittels eines regelbaren und elektrisch unabhängigen Erregerkreises geregelt wird,
wobei ein unibewickelter Schenkel die Differenz der Kraftflüsse führt, dadurch gekennzeichnet, daß die geregelte, an den
Verbraucher angeschlossene Wicklung mit too der gespeisten Wicklung durch Sparschaltung
verbunden ist.
2. Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die
Windungszahl des Zwischenkreises als auch diejenige einer der Hauptwicklungen durch Anzapfungen regelbar sind.
3. Transformator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Querschnitt des unbewickelten Schenkels no kleiner ist als der Querschnitt eines der
bewickelten Schenkel.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US405518A US1771919A (en) | 1929-11-07 | 1929-11-07 | Auto transformer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE616879C true DE616879C (de) |
Family
ID=23604029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT616879D Active DE616879C (de) | 1929-11-07 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1771919A (de) |
| DE (1) | DE616879C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3362220A (en) * | 1965-05-28 | 1968-01-09 | Chesapeake Instr Corp | Electromagnetic log |
-
0
- DE DENDAT616879D patent/DE616879C/de active Active
-
1929
- 1929-11-07 US US405518A patent/US1771919A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1771919A (en) | 1930-07-29 |
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