DE180673C - - Google Patents
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- DE180673C DE180673C DENDAT180673D DE180673DA DE180673C DE 180673 C DE180673 C DE 180673C DE NDAT180673 D DENDAT180673 D DE NDAT180673D DE 180673D A DE180673D A DE 180673DA DE 180673 C DE180673 C DE 180673C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/04—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
- H02K27/08—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with multiple-fed armature
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- Power Engineering (AREA)
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
& 180673 -KLASSE 21 ^. GRUPPE
RALPH Mc NEILL in NEW-YORK.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Vermeidung von Funkenbildung an Wechselstromkomnrutatörmaschinen
mit mehrfachen Ankerstromkreisen, welche darin besteht, daß jede Einzelbürste durch eine Anzahl Bürsten
ersetzt wird, und die Bürsten-entgegengesetzter Polarität paarweise von elektrisch unabhängigen
Stromkreisen gespeist werden. Durch diese Anordnung wird eine Unterbrechung.der Anker-Stromkreise
verhindert und eine leicht regelbare Schaltung erzielt. Eine gleiche Verhinderung
der Funkenbildung war bei den bisher bekannten Maschinen, bei welchen entweder'
mehrfache Ankerstromkreise oder getrennte Speisestromkreise und eine einzige Ankerwicklung
zur Wirkung gelangten, nicht zu erreichen, so daß die allgemeine Verwendung derartiger
Maschinen hierdurch sehr beeinträchtigt wurde. Bei der angegebenen Schaltung läßt es
sich gleichzeitig in einfacher Weise ermöglichen, auf den Magneten eine Hilfswicklung anzubringen,
welche voreüenden Strom führt, während die Anker- und die übrigen Feldstromkreise,
in Reihe geschaltet, von derselben Phase gespeist werden.
Fig. ι zeigt die Anwendung der Erfindung auf einen Motor mit Reihenschaltung.
Fig. 2 stellt eine Motortype dar, bei welcher ein Teil des Feldstromkreises Phasenvoreilung
besitzt und der andere Teil in Reihe mit dem Anker geschaltet ist.
Fig. 3 und 4 zeigen verschiedene Anordnungen der Ankerstromkreise.
In Fig. ι stellt D eine Weehselstromquelle dar,
welche in irgend einer beliebigen Entfernung -35 von dem Motor aufgestellt ist und in die Haupt
leitung m m Strom schickt. C ist ein Transformator,
dessen Primärwicklung φ mit der Hauptleitung verbunden ist. Die Sekundärwicklung
des Transformators ist als aus zwei Spulen s und s' bestehend, welche in gleicher
Weise gewickelt sind, dargestellt. . Eine dieser Spulen ist über die Feldwicklung F mit den
Bürsten b, b und die andere über die Feldwicklung F' mit den Bürsten V, V verbunden,
indem auf diese Weise die zur Erregung des Ankers benutzten Ströme zugeführt werden.
Es können zwei oder mehr Speisestromkreise verwendet werden, je nach den zu erfüllenden
Bedingungen, und die Stromkreise können von beliebigen Quellen abgezweigt werden.
Werden sie von Transformatoren abgenommen, wie in dem Ausführungsbeispiel angegeben ist,
so können sie parallel zueinander als Sekundärwicklung gewickelt werden, oder sie können so
angeordnet werden, daß sie unter dem Einflüsse unabhängiger magnetischer Stromkreise
stehen. Vorzuziehen ist jedoch, daß die Wicklungen parallel zueinander angeordnet und die
Ströme in Übereinstimmung der Phasen gehalten werden.
Der Anker A ist mit einer Mehrzahl von Stromkreisen versehen. In Fig. 1 und 2 sind
zwei Stromkreise dargestellt, und zwar einer in ausgezogenen und der andere in gestrichelten
Linien. Die Stromkreise sind dabei gegen-
einander verschoben gezeichnet und so angeordnet hinsichtlich der Bürsten, daß jeder
Ankerstromkreis immer mit dem einen oder anderen der vorher. erwähnten Speisestromkreise
verbunden ist. Um die Ankerstromkreise zu verschieben, ist es nicht notwendig, tatsächlich die Spulen zu verschieben; statt
dessen können auch die Spulen seitlich neben einander gewickelt und die Kommutatorsegmente
in geeigneter- Weise verschoben werden. In den Zeichnungen sind die Ankerwindungen
wechselweise mit den Lamellen des Kommutators verbunden, wie durch die Buchstaben c, c'
angedeutet ist, und die Bürsten b, V sind so angeordnet, daß sich jeder Lamellensatz stets
unter wenigstens einem Bürstensatz befindet,
. so daß er, wenn er unter den Bürsten eines Stromkreises vorbeigeht, in Kontakt mit den
Bürsten des anderen Stromkreises kommt.
Beim Betrieb des Motors ist daher kein Teil der Wicklung jedes einzelnen Ankerstromkreises
in sich selbst zu irgend einer Zeit kurz- geschlossen
und jeder" Ankerstromkreis wird jederzeit in Verbindung mit einem oder mehreren
Speisestromkreisen sein.
Ehe z. B. ein Segment c unterhalb der Bürste V vorbeigeht, wird ein anderes Segment c unter
die Bürste b gelangen, jedoch niemals werden zwei oder mehr Segmente, welche mit der
gleichen Wicklung verbunden sind, unter die gleichen Bürsten kommen, so daß keine Wicklung
oder kein Teil einer Wicklung kurz geschlossen wird oder außerhalb des Stromkreises
liegt, wobei die beiden Stromkreise jedoch stets unabhängig bleiben. Da die Spulen
des Motors nahezu den gesamten Magnetfluß umfassen, welcher den Anker durchsetzt, so
hat die Umkehrung des Magnetfeldes bisher, verhältnismäßig starke Ströme in den kurz
geschlossenen Ankerwindungen hervorgerufen, welche Funken und andere Störungen verursachen.
In dem Motor nach der Erfindung kann diese »Transformatorwirkung« nicht auftreten,
weil keine kurz geschlossenen Stromkreise vorhanden sind.
Zwei induktionslose Widerstände R und R', deren Kontakthebel durch eine Stange Z verbunden
sind, können zum Zweck der Regelung des ersten Stromstoßes beim Anlaufen in die Speisestromkreise eingeschaltet und gleichfalls
dazu benutzt werden, die Laufgeschwindigkeit des Motors zu vermindern. Drosselspulen mit
regelbaren Windungen können jedoch für denselben Zweck und in derselben Weise gebraucht
werden.
Es ist für den Motor nach der Erfindung Un wesentlich, ob die Speisestromkreise von den
Sekundärspulen desselben Transformators abgenommen werden oder ob für jeden Strömkreis
! 60 ein unabhängiger Transformator vorgesehen
wird. ■--.■„·
In Fig. 2 werden die Felder F, F' außerdem
mit voreilendem Strom gespeist, während die mit den Bürsten b, V verbundenen Speisestromkreise
in Reihe mit dem Feld und dem Anker geschaltet sind, wie in Fig. 1 dargestellt
ist. Bei der Anordnung dieser beiden Stromkreise auf dem Feldmagneten besteht ein Bestreben
der Ströme, gegenseitig die Verzögerung des Stromes gegenüber seiner elektromotorischen
Kraft auszugleichen, und es ist möglich, die Magnetfelder des Induktors und
des Ankers mehr in Phase miteinander zu halten. Bei diesem Beispiel ist bei D2· schematisch eine
Anordnung zur Phasenveränderung dargestellt, um erkennen zu lassen, daß irgendwelche Mittel
zur Erzielung der voreilenden Phase verwendet werden können.
Ferner ist in der Fig. 2 ein doppelter Schalter L1 L' dargestellt, dessen Hebel durch eine Verbindungsstange
Z gleichzeitig bewegt werden. Dieser Schalter kann die Speisestromkreise mit
den Kontakten g, h, i, g', h', i' verbinden, welche
von der Sekundärwicklung des Transformators abgezweigt sind, um hierdurch die Spannung
der Speisestromkreise zu verändern.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Anker ist mit zwei Stromkreisen versehen, jedoch
kann irgend eine geeignete Anzahl von Stromkreisen oder Wicklungsarten verwendet werden.
Z. B. ist in Fig. 3. der Anker mit drei Stromkreisen gezeichnet, von denen jeder mit den
entsprechenden Kommutatorlamellen c, c, c', c', c", c" verbunden ist. Die Bürsten sind wie
vorher angeordnet, damit sie stets mit allen Ankerwindungen in Verbindung stehen und nicht
eine Windung verlassen, ohne daß diese Windung unter die, nächste Bürste gelangt. Auch
können mehr als zwei Speisestromkreise verwendet werden.
Unter unabhängigen Stromkreisen ist zu verstehen,, daß die Stromkreise zwischen den
Bürsten derselben Polarität elektrisch unabhängig voneinander sind. So ist in Fig. 4 ein
Anker dargestellt mit drei Stromkreisen, welche mit den Lamellen a, d, e verbunden sind, die,
obwohl sie untereinander verbunden sind, in dem vorerwähnten Sinne unabhängig sind. In
den Fig. 1 und 2 dagegen sind die unabhängigen Stromkreise in keiner Weise untereinander verbunden.
Im vorstehenden ist der Anker als drehbares Glied der Maschine dargestellt, doch kann
auch das andere Glied beweglich sein. Bei der Bezeichnung »Speisestromkreise« ist von der
Quelle dieser Ströme abgesehen.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Einrichtung zur Vermeidung von Funkenbildung an Kommutatormaschinen mit mehrfachen Ankerstromkreisen, da-durch gekennzeichnet, daß jede Einzel bürste durch eine Anzahl 'Bürsten ersetzt wird und die Bürsten entgegengesetzter Polarität paarweise von elektrisch unabhängigen Stromkreisen gespeist werden, um eine Unterbrechung der Ankerstromkreise zu verhindern und eine leicht regelbare Schaltung zu erzielen.
- 2. Ausführung der Kommutatormaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Magneten der Kommutatormaschine eine voreilenden ' Strom führende Hilfswicklung angeordnet ist, während die Anker- und übrigen Feldstromkreise in Reihe geschaltet von derselben Phase gespeist werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE180673C true DE180673C (de) |
Family
ID=444913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT180673D Active DE180673C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE180673C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE916963C (de) * | 1949-03-09 | 1954-08-23 | Siemens Ag | Buerstenanordnung bei Wechselstrom-Kollektormotoren mit mehrfacher Schleifenwicklung |
| DE935316C (de) * | 1941-07-16 | 1955-11-17 | Siemens Ag | Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Gleichstrommaschinen oder Wechselstrommaschinen mit Nebenschlusscharakteristik oder Wechselstrom-Reihenschlussmaschinen ohne Zwischentransformator |
-
0
- DE DENDAT180673D patent/DE180673C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935316C (de) * | 1941-07-16 | 1955-11-17 | Siemens Ag | Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Gleichstrommaschinen oder Wechselstrommaschinen mit Nebenschlusscharakteristik oder Wechselstrom-Reihenschlussmaschinen ohne Zwischentransformator |
| DE916963C (de) * | 1949-03-09 | 1954-08-23 | Siemens Ag | Buerstenanordnung bei Wechselstrom-Kollektormotoren mit mehrfacher Schleifenwicklung |
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