DE243863C - - Google Patents
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- DE243863C DE243863C DENDAT243863D DE243863DA DE243863C DE 243863 C DE243863 C DE 243863C DE NDAT243863 D DENDAT243863 D DE NDAT243863D DE 243863D A DE243863D A DE 243863DA DE 243863 C DE243863 C DE 243863C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/26—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings
- H02K23/36—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings having two or more windings; having two or more commutators; having two or more stators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Windings For Motors And Generators (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 243863 KLASSE 21 d. GRUPPE
-MARIUS LATOUR in PARIS.
Die Erfindung besteht in der Anordnung von mehreren gleichgerichteten Wicklungen
auf den Ankern elektrischer Maschinen, die mit einem Kommutator versehen und zum
Betriebe mit Gleich- oder Wechselstrom bestimmt sind.
Es werden mit jedem Steg des Kommutators statt einer Wicklung, wie es bisher üblich
war, deren mehrere von gleicher Richtung
ίο parallel verbunden, die in verschiedenen Nuten
des Ankers liegen. Die auf diese Art geschalteten Wicklungen verteilen den Ankerstrom
unter sich.
Die Zeichnung zeigt schematisch zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Fig. 1 ist
eine Ankerwicklung mit zwei Schleif en wicklungen, in Fig. 2 eine Ankerwicklung mit einer
Schleifen- und mit einer Wellenwicklung dar-, gestellt. Fig. 3 zeigt in gleicher Darstellung
einen Anker bekannter Art mit nur einer Wicklung.
Zwischen die benachbarten Stege 1 und 2 (Fig. 1) sind zwei Wicklungen a, b, c, d, e und
a', b', c', d', e' geschaltet. In Fig. 2 ist zwischen die benachbarten Stege 1 und 2 die Schleifenwicklung
α, b, c, d, e geschaltet, während die Wellenwicklung«", b", c",d", e", f", g" zwischen
den Stegen 2 und 1 den Ankerumfang durchläuft.
Wenn nur zwei Wicklungen angewendet sind und dabei verlangt wird, daß die Wicklungen
gleiche Spannungen nach Größe und Phase geben, so müssen die Spulen der einen
Wicklung Bögen π — a und entsprechend die Spulen der anderen Wicklung Bögen π -j- α. umgreifen,
wobei π den Polbogen und α einen beliebigen Winkel bedeutet. In den auf der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen ist diese Anordnung innegehalten.
Wenn diese Bedingung jedoch nicht erfüllt ist, werden zwischen den beiden Wicklungen
Ausgleichströme entstehen, die aber nicht immer unerwünscht sind. Sie können nämlich
beim Anlassen dienlich sein, ja es sogar selbst- ■ ,. tätig bewirken, wenn es sich um Induktions-Kollektormaschinen
handelt. Da diese Ströme übrigens nicht durch die Bürsten gehen, so beeinflussen sie die Kommutation nicht. Eine
Bürste von der Breite eines Kommutatorsteges konnte bei der bisher bekannten Schaltung
(Fig. 3) nur eine Spule beim Überbrücken zweier benachbarter Stege kurzschließen. Sind ,
statt dessen nach Fig. 1 oder 2 mehrere Wicklungen vorhanden, so werden im gleichen Fall
mehrere Spulen gleichzeitig kurzgeschlossen, die in verschiedenen Nuten liegen.
Hat man im Falle der Fig. 3 den Strom / in einer Spule zu kommutieren, so hat man
im Fall der Fig. 1 nur noch den J
Strom J— 2
60
zu kommutieren. Diese Summe der gegenseitigen Induktion und der Selbstinduktion der
beiden in verschiedenen Nuten liegenden Spulen nach Fig. 1 wird also infolge der Verluste
zwischen den beiden Spulen kleiner werden als die Selbstinduktion der einen Spule
in Fig. 3. Die Kommutation wird also im Falle der Fig. 1 leichter werden wie im Falle
der Fig. 3, da die Reaktanzspannung geringer ist.
Die zwei oder mehreren Wicklungen können, wie die Zeichnung zeigt, alle vonλ gleicher
Art, Schleifen- oder Wellenwicklung, aber auch von verschiedenen sein. Beispielsweise
kann man eine Schleifen- und eine Wellenwicklung, beide mit denselben Lamellen verbunden,
auf einen Kollektor schalten.
Bei einer mehrpoligen Maschine von zwei p-Folen ist es immer statthaft, eine Schleifenwicklung
mit einer Windung auf das Element mit einer Reihenparallelwicklung der Ordnung p
parallel zu schalten. Die Verbindung einer Schleifenwicklung und einer Reihenwicklung
hat den Vorteil, daß die Mordeyverbindungen
oder die Äquipotentialverbindungen von Arnold auf dem Kollektor erspart werden, da die
beiden Wicklungen in diesem Fall zeitweise als gegenseitige Ergänzung dienen.
Der Querschnitt der Leiter der beiden Wicklungen kann verschieden und die Wicklungen
können in zwei oder mehreren Lagen gewickelt sein.
Mit der beschriebenen Anordnung kann man bei Mehrphasen - Kommutatormaschinen oder
bei Einphasen - Kommutatormaschinen mit mehreren Kurzschlüssen auf dem Kommutator
(vgl. Patent 154174) leicht erreichen, daß
fortwährend in jeder Nut des Ankerumfanges wenigstens eine Spule kurzgeschlossen bleibt,
so daß die sogenannte Reaktanzspannung vollständig aufgehoben wird. -
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Kommutatoranker mit mehreren auf dieselben Stege geschalteten Wicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Wicklungen im gleichen Sinne gewickelt sind, aber in verschiedenen Ankernuten liegen.
- 2. Kommutatoranker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Wicklungen von verschiedener Art (Schleifenwicklung, Wellenwicklung) sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE243863C true DE243863C (de) |
Family
ID=502955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT243863D Active DE243863C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE243863C (de) |
-
0
- DE DENDAT243863D patent/DE243863C/de active Active
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