DE186902C - - Google Patents

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DE186902C
DE186902C DENDAT186902D DE186902DA DE186902C DE 186902 C DE186902 C DE 186902C DE NDAT186902 D DENDAT186902 D DE NDAT186902D DE 186902D A DE186902D A DE 186902DA DE 186902 C DE186902 C DE 186902C
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Germany
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disc
funnel
edge
arms
fertilizer
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DENDAT186902D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ml86902 -. KLASSE 45 h. GRUPPE
PAUL DUNKEL in LIGNY, Belg.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Säe- und Düngerstreumaschine zum gleichmäßigen Streuen der Samen oder Verteilen der Düngerstoffe, und zwar besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß die zu streuenden Stoffe an den entsprechend gebogenen Armen eines feststehenden Armkreuzes entlang geschoben und über den aufgebogenen Rand einer darunter
ίο befindlichen beweglichen Scheibe hinweg ausgestreut werden, wobei die Scheibe mit einem unter dem eigentlichen Behälter angeordneten Trichter derart verbunden ist, daß die Arme durch den ringförmigen Spalt zwischen Scheibe und Trichter hindurchgreifen. Im allgemeinen wird die bei der Drehung der Scheibe auftretende Zentrifugalkraft die Gleichmäßigkeit der Streuung gewährleisten, während bei langsam sich drehenden Scheiben, wie solche auf der Zeichnung dargestellt sind, die gleichmäßige Verteilung des Streugutes dadurch begünstigt werden kann, daß das Armkreuz gegen die für schneller drehende Vorrichtungen in Betracht kommende Stellung je zweier einander gegenüberliegender Arme von der Mittellinie der Vorrichtung ab verdreht angeordnet wird.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die Streuvorrichtung und Fig. 2 die Oberansicht derselben.
Ein Rahmen K trägt eine oder mehrere-Streuvorrichtungen, welche durch eine gemeinsame vierkantige Welle A mittels Schnecke B und Schneckenrad C angetrieben werden. Letzteres ist mit einer mit aufgebogenem Rande versehenen Scheibe D verbunden:
Über der Scheibe D befindet sich eine Hülse E, welche mittels einer Schraube G auf der Achse F befestigt und mit einem oder mehreren gebogenen Armen E' versehen ist. Wird die Scheibe D gedreht, so muß der auf ihr liegende Dünger der Krümmung der Arme E' folgen und über den Rand der Scheibe JD auf eine schiefe Ebene H fallen, welche eine hin- und hergehende Bewegung erhält und den Dünger auf den Acker streut.
Die Scheibe D besitzt drei angegossene Ansätze D', an denen die Ansätze J' eines Trichters / mittels Schrauben D." befestigt sind. Anstatt dieser Verschraubung kann auch der Trichter I mit der Scheibe D. aus einem Stücke gegossen werden, wobei dann die Arme E' abnehmbar angeordnet sind. Zwischen dem unteren Rande des Trichters / und der Scheibe D bleibt ein freier Raum, durch den die dem Rande der Scheibe entsprechend aufgebogenen Arme E' hindurchtreten. Ein durch die Hülse E hindurchgehender Schmierkanal -E" dient zur Schmierung der um die Achse F sich drehenden Nabe der Scheibe D. Ein in dem Behälter befestigter Trichter L leitet die Samenkörner oder den Dünger in den mit der Scheibe verbundenen Trichter /.
Die Achse F ist mittels eines Querbalkens F' in der Hülse eines Trägers J befestigt, welcher ebenfalls die in einem Schmierbehälter J' gelagerte Schnecke B trägt.
An Stelle der letzteren und des Schneckenrades C kann auch irgend eine andere Bewegungsvorrichtung, wie konische Zahnräder u. dgl., treten.
Die zu streuende Menge Dünger wird in
ίο bekannter Weise mittels Zahnräder und einer Scheibe mit mehreren Zahnreihen, welche von einem Laufrad der Maschine angetrieben wird, beliebig geregelt.
Durch vorliegende Maschine kann sowohl pulverförmige Dünger als auch feines und grobes Streugut ausgestreut werden. Zum Säen von Mais und dicken Bohnen wird der Trichter J mittels der Schrauben D" und durch Einlegen einer entsprechenden Ring
scheibe zwischen die Ansätze /' und D' höher 20 eingestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Düngerstreu- und Säemaschine mit unter dem Behälter wagrecht sich drehender Scheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem aufgebogenen Rand versehene Scheibe mit einem Trichter (J) derart verbunden ist, daß zwischen diesen Teilen ein ringförmiger Spalt verbleibt, durch den entsprechend gebogene, über den Rand der Scheibe (D) ragende Arme (E') eines feststehenden Armkreuzes greifen, so daß durch Drehen der Scheibe und des Trichters das Streugut an den Armen entlang geschoben und über den Rand der Scheibe ausgestreut wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT186902D Active DE186902C (de)

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DE (1) DE186902C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2556919A1 (fr) * 1983-12-24 1985-06-28 Hufgard Albert Dispositif d'epandage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2556919A1 (fr) * 1983-12-24 1985-06-28 Hufgard Albert Dispositif d'epandage

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