DE206152C - - Google Patents
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- DE206152C DE206152C DENDAT206152D DE206152DA DE206152C DE 206152 C DE206152 C DE 206152C DE NDAT206152 D DENDAT206152 D DE NDAT206152D DE 206152D A DE206152D A DE 206152DA DE 206152 C DE206152 C DE 206152C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B4/00—Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
- B07B4/02—Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
- B07B4/025—Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
bei
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'- M 206152 KLASSE 5Od. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Sieben von Zement und anderen
Materialien, die aus einem Gehäuse mit oberer Siebgutzuleitung, einem sich drehenden Streuteller
zur Aufnahme und Verteilung des Siebgutes und einem unter diesem .angeordneten
Siebtrichter besteht.
Das neue Merkmal des Erfindungsgegenstandes gegenüber den bisherigen Vorrichtun-
gen dieser Art besteht darin, daß der Streuteller bei seiner Drehbewegung dem Trichter
eine Schüttelbe\vegung erteilt, ohne selbst diese Bewegung mitzumachen und ohne den
Trichter zu drehen, so daß der Verteiler seine Arbeit ausschließlich infolge der auf das Material
einwirkenden Zentrifugalkraft und der Trichter seine Arbeit· ausschließlich infolge
der Schüttelbewegung verrichtet. Hierdurch wird nicht allein der Vorteil erzielt, daß das
zu siebende Material im Trichter der Einwirkung der Zentrifugalkraft entzogen ist, sondern
auch erreicht, daß die Stärke der Schüttelbewegung durch die Umdrehungsgeschwindigkeit
des Streutellers, d. h. durch die Menge des den Streuteller verlassenden und in den
Trichter gelangenden Siebgutes bedingt ist. Je schneller daher der Streuteller in Umdrehung
versetzt wird, d. h. je mehr Siebgut in den Trichter gelangt, desto häufiger wird
der Trichter seine auf- und abwärts gehende Bewegung, d. h. seine Schüttelbewegung, ausführen.
Die neue Siebvorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebrächt,
und zwar zeigen :
Fig. ι einen mittleren, senkrechten Schnitt durch die Siebvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. i, .
■ Fig. 3 eine Draufsicht auf das Gehäuse, wobei
einzelne Teile in verschiedenen Höhenlagen weggebrochen sind,
Fig. 4 und 5 einen Schnitt durch die Befestigungsvorrichtung der Siebe und eine Seitenansicht
der Befestigungsvorrichtung im größeren Maßstabe.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, ist 1 ein kegelförmig zulaufendes Gehäuse, bestehend
aus einem oberen zylinderförmi gen Teil 2, einem unteren kegelförmigen Teil 3 und dem
Fußteil 4. Letzterer ist in bekannter Weise mit einer Auslaßöffnung 5 versehen und besitzt
eine zweite Auslaßöffnung 6 in Form eines Knies. Das freie mittlere Ende ist von
den Außen- und Innenwänden 9 und 10 des Kopfes 11 eingeschlossen. Der Kopf 11 wird
von dem Knie mittels einer Spiralfeder 12 getragen, welche in dem ringförmigen Raum
zwischen den Wänden 9, 10 angeordnet ist und mit ihrem unteren Ende auf den das Knie 7
umgebenden Stellring 13 aufliegt. Der Kopf 11 ist senkrecht verstellbar mittels der
Schlitze 14, in welche die Stifte 15 des oberen Knieteiles 8 eingreifen, und kann durch die
Stellschraube 16 festgehalten werden. 17 bezeichnet
einen Ansatz an dem oberen Knieteil 8, während. 18 einen Anhaltsstift andern
Fußgehäuse 4 bezeichnet. Durch das Zusammenwirken dieser Teile wird verhindert, daß
sich der Kopf 11 zu weit dreht.
Der Kopf 11 trägt das Lager 22 für die senkrechte Mittelwelle 23. Innerhalb des
kegelförmigen Gehäuseteiles 3 ist ein Siebtrichter angeordnet, dessen Rahmen von einer
Anzahl geneigter und strahlenförmig auseinandergehender Arme 24 gebildet, ist. Diese
Arme 24 sind an ihrem unteren Ende mit dem Trichterteil 20 des Kopfes 11 und an ihrem
oberen Ende mit einem kreisförmigen konischen Ring 25 verbunden. Das offene Ende
dieses Trichterrahmens ist durch die Zugstangen 26 abgestützt, welche mit ihren äußeren
Enden mit den Trägern 24 und mit ihren inneren Enden mit einer auf der Welle 23 befestigten
Scheibe 27 verbunden sind.
Zwischen den Rahmenarmen 24 sind die Siebflächen angeordnet. Diese bestehen vorzugsweise
aus gröberen inneren Sieben 28 und feineren inneren Sieben 29, von denen letztere durch die mit Handgriffen 35 versehenen
Hubscheiben 34 (Fig. 4) gegen die Zwischenstücke 33 und mit diesen gegen die Siebe
28 und die Arme 24 geklemmt werden.
Die Mittelwelle 23 geht aufwärts durch die Decke 37 des Gehäuses und ist mit ihrem
oberen Ende in dem Mittelteil des den Deckel des Gehäuses überspannenden Bügels 38 gelagert.
Das obere Ende der Welle wird durch die Spannung der Feder 12 gegen die Stellschraube
38' gedrückt. Der Fuß 39 des Bügels 38 trägt »ein Lager für die Antriebswelle
40. Letztere besitzt an ihrem inneren Ende ein Kegelrad 41, welches im Eingriff mit
einem um eine vertikale Achse drehbaren Kegelzahnrades 42 steht. Das Zahnrad 42 ist
auf einer die Welle 23 umgebenden drehbaren Hülse 44 befestigt.
In der Deckplatte 37 des Gehäuses sind Einlaßöffnungen
45 angeordnet, welche sich über einer abwärts geneigten, kreisförmigen Zuführung
46 befinden, unter deren Mündung die von der Hülse 44 getragene und mit dieser rotierende Verteilungsvorrichtung 47 angeordnet
ist. Diese besteht aus der Nabe 48, welche oben in ein niedriges zylindrisches Gefäß
49 ausläuft. An letzteres schließt sich der Streuteller 52 an, der die Gestalt eines flachen
Ringes von kreissegmentartigem Querschnitt besitzt. Die Nabe 48 läuft unten in eine Einfassung
50 aus, mit der sie die Zahnringe 54, 55 umgibt. Von diesen ist der obere mit der
Nabe 48 verbunden, so daß er mit der Hülse 44 rotieren muß, wogegen der andere an den
Teller 27 der Welle 23 festgehalten ist. Die Zahnanordnung der beiden Ringe ist eine
solche, daß, wenn die Hülse 44 rotiert, die Zähne des Ringes 54 über die des Ringes 55
hinweggleiten und sie abwärts pressen.
Die Wirkungsweise des Erfindungsgegen-Standes
ist folgende:
Das Siebgut, wie z. B. Zement 0. dgl., wird durch die Öffnungen 45 eingebracht und gelangt
von dort1 durch die Zuführung 46 in das mit dem Streuteller rotierende zylindrische
Gefäß 49. Das hier niederfallende Siebgut füllt das Gefäß 49 aus, so daß kurz nach dem
Ingangsetzen der Maschine das nachfolgende Gut auf das innerhalb des Gefäßes 49 gebildete
Kissen auftrifft. Von hier läuft das Siebgut in steter Strömung nach dem Streuteller
52; dessen kreisförmiges Profil gelangt dann weiter auf die Ringplatte 25 und wird bei seiner
Abwärtsbewegung durchgesiebt. Hierbei werden in bekannter Weise die gröberen Teile
durch die Auslaßöffnung 6 und die feineren Teile, welche sowohl das grobe Sieb 28 als
auch das feine Sieb 29 passieren können, durch die Auslaßöffnung 5 aus der Siebvorrichtung
hinweggeführt.
Um das Material am Festsetzen zu verhindern, erhalten die Siebe die. Rüttelbewegung.
Diese wird dadurch bewirkt, daß bei der Rotation des Zahnringes 54 durch die Hülse 44
der Ring 54 den unteren Ring 44 niederdrückt und ihn dann plötzlich wieder auslöst, so daß
die Welle und der Siebtrichter gegen die Spannung der Feder 12 nach abwärts gedrückt
und dann durch. die Feder wieder aufwärts gezwungen werden, bis das obere Ende
der Welle 23 hart gegen den Anschlagstift 38' anschlägt; die Gewalt des Stoßes kann hierbei
durch Einstellen des Anschlagstiftes 38' geregelt werden.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Maschine zum Sieben von Zement o. dgl. mit sich drehendem Streuteller zur Verteilung des Siebgutes und darunter angeordnetem Siebtrichter, dadurch gekennzeichnet, daß der Streuteller bei seiner Drehbewegung den Siebtrichter auf und nieder bewegt, ohne selbst eine derartige Bewegung mitzumachen und ohne den Siebtrichter zu drehen, so daß der Streuteller ausschließlich infolge der auf das Siebgut einwirkenden Zentrifugalkraft und der Siebtrichter ausschließlich infolge der Schüttelbewegung arbeitet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE206152C true DE206152C (de) |
Family
ID=468344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT206152D Active DE206152C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE206152C (de) |
-
0
- DE DENDAT206152D patent/DE206152C/de active Active
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