DE186704C - - Google Patents
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- DE186704C DE186704C DENDAT186704D DE186704DA DE186704C DE 186704 C DE186704 C DE 186704C DE NDAT186704 D DENDAT186704 D DE NDAT186704D DE 186704D A DE186704D A DE 186704DA DE 186704 C DE186704 C DE 186704C
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- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N1/00—Sampling; Preparing specimens for investigation
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- G01N1/04—Devices for withdrawing samples in the solid state, e.g. by cutting
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 186704 KLASSE 42 Ji. GRUPPE
Dr. HECTOR LEBRUN in BRÜSSEL
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Anordnung, vermittels welcher die
sehr dünnen Scheiben, welche mittels des Mikrotoms von dem das Untersuchungsobjekt
einhüllenden Paraffinblock abgeschnitten werden, unmittelbar nach dem Abschneiden in
zusammenhängender Reihe auf eine drehbare ■ Präparatenscheibe aufgelegt werden können.
Fig. ι zeigt eine perspektivische Ansicht
ίο des Apparates. Derselbe besteht aus einem
Mikrotom von im wesentlichen bekannter Anordnung und einem doppelten Schlittensupport
m, i, auf welchem die gläserne Präparatenscheibe ο drehbar gelagert ist. Das
Schneidemesser c des Mikrotoms ist in wagerechten Armen a, von denen der eine an der
Führungsschiene b, der andere an dem erhöhten Lagerbock der Handradwelle angeschraubt
ist, gelagert. Der das Untersuchiingsobjekt einhüllende Paraffinblock ρ ist an der
geriffelten Scheibe q befestigt, welche mit einem doppelten Schlittensupport s, \ starr
verbunden ist. Die Kurbel t, welche auf die Welle des Handrades u aufgekeilt ist, teilt
dem in der Schiene b geführten Schlitten ^ eine auf- und niedergehende Bewegung mit.
Der Schaltklinke r wird in einer in der Figur nicht zur Darstellung gebrachten Weise durch
die Drehung des Handrades u eine Schwingbewegung mitgeteilt. Die Schaltklinke r wirkt
auf ein fein verzahntes Rad ν ein und dreht so durch die Vermittelung eines kleinen Vorgeleges
eine auf der Zeichnung nicht sichtbare feine Gewindespindel. Diese Gewindespindel
wirkt auf den Schlitten s ein, derart, daß bei jeder Umdrehung des Handrades u
dieser Schlitten s und damit der mit dem Schlitten fest verbundene Paraffinblock ρ um
einen sehr kleinen Betrag wagerecht gegen die Messerschneide zu vorgeschoben wird.
Das Zerschneiden des Paraffinblockes geht, wie bekannt, folgendermaßen vor sich: Beim
Niedergehen des Blockes wird eine dünne Scheibe von dem Blocke abgetrennt, die auf
der Fläche des Messers liegen bleibt. Wird nach beendetem Anhub und Vorschub des
Blockes die zweite Scheibe abgeschnitten, so schiebt diese die erste Scheibe vor sich her,
wobei die zusammenstoßenden Kanten der dünnen Scheiben aneinander ankleben. Auf diese Weise entsteht ein fortlaufendes Band von
Schnitten durch das Untersuchungsobjekt. Um dieses Band in ununterbrochener Reihe
auf der kreisrunden Glasscheibe 0 auflegen zu können, wird dem' Paraffinblock nicht die
Form eines Quaders, wie bisher üblich, sondern die Form eines Zylinderringsektors oder
eines Prismas mit Trapezquerschnitt gegeben. Dadurch kann erreicht werden, daß das Band
von Schnitten sich in konzentrischen Kreisen oder in Spiralen auf der Scheibe 0 auflegen
läßt, ohne am inneren Rande sich in Falten zu legen. Zweckmäßigerweise läßt man die
schmale Langfläche des Prismas nach hinten zu sich verjüngen, damit das Band auf der
Scheibe nach Möglichkeit auch den stärker gekrümmten inneren Kreisen sich anzupassen
vermag.
Die zur Aufnahme der gläsernen Präparatenscheibe ο dienende Platte e ist nach Fig. ι
auf einem doppelten Schlittensupport m, i drehbar gelagert, welcher in den Fig. 2 und 3
im Querschnitt und Längsschnitt gezeichnet ist, Die Bewegung der Schlitten kann entweder
durch Gewindespindel, wie gezeichnet, oder mit freier Hand bewirkt werden. Der Schlitten i kann entbehrt werden, da das
Heranholen des herabhängenden Bandes beim Beginne des Zerschneidens auch durch eine
Drehbewegung der Scheibe geschehen kann. Die Drehbewegung der Scheibe kann auch entweder ebenfalls von Hand bewirkt und
der Lieferung des Bandes angepaßt werden; oder sie kann durch ein in der. Säule g angeordnetes
Uhrwerk erzeugt werden, wobei dann die Drehgeschwindigkeit des Handrade u
der Drehbewegung der Scheibe angepaßt werden muß. Das Handrad u kann auch mit
Hilfe eines Fußtrittes nach Art der Nähmaschinenantriebe in Umdrehung versetzt werden.
In den Fig. 4 und 5 ist eine zweite Ausführungsform der Bewegung der Platte e gezeichnet.
Hier ist die in Richtung parallel zur Messerschneide längs den Führungsflächen m sich vollziehende Schlittenbewegung
der Präparatenscheibe 0, vermöge der nach einer ganzen Umdrehung der Präparatenscheibe
und nach Auflegen eines Bandes χ auf den äußeren Rand die inneren Teile der
Scheibe unter den Paraffinblock ρ gebracht werden können, so daß das Band in mehreren
konzentrischen Kreisen (oder in einer Spirale) auf die Scheibe aufgelegt werden kann, ersetzt
durch eine Drehbewegung um einen Zapfen w, welcher unterhalb der Handradwelle
angeordnet sein kann. Das Schlittengerüst m wird hierdurch entbehrlich und die
seitliche Bewegung der die Präparatenscheibe tragenden Säule g ist bei dieser Anordnung
nicht mehr eine geradlinige, sondern verläuft nach einem flachen Kreisbogen um den
Punkt w. Das Schlittengerüst i, vermöge dessen die Säule in Richtung senkrecht zur
Messerschneide geradlinig verschoben werden kann, ist hier beibehalten. Dasselbe kann,
wie oben erwähnt, auch entbehrt und die Säule g mit der Platte i starr verbunden werden.
Die Präparatenscheibe 0 der Fig. 4, welche keine Durchbohrung in der Mitte
aufweist, wird durch die aufgebogenen Ränder y der Auflageplatte e zentriert.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum unmittelbaren Auflegen der mit Hilfe eines Mikrotoms hergestellten
Schnitte ■ auf die Präparatenscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe unter dem Schneidemesser (c) auf
einem einfachen oder doppelten Schlittensupport fm, i) in zwei zueinander senkrechten
Richtungen verschiebbar und um eine senkrechte Achse drehbar gelagert ist.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlittenbewegung" des Supportes in der einen Richtung durch eine Drehbewegung
um einen senkrechten Zapfen ' (w) ersetzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE186704C true DE186704C (de) |
Family
ID=450447
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186704D Active DE186704C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE186704C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002061393A3 (de) * | 2001-02-01 | 2002-12-27 | Hess Consult Gmbh | Mikrotom |
-
0
- DE DENDAT186704D patent/DE186704C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002061393A3 (de) * | 2001-02-01 | 2002-12-27 | Hess Consult Gmbh | Mikrotom |
| RU2287143C2 (ru) * | 2001-02-01 | 2006-11-10 | Хесс Консалт ГмбХ | Микротом |
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