DE417744C - Kreisschnittmikrotom - Google Patents

Kreisschnittmikrotom

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DE417744C
DE417744C DEL58831D DEL0058831D DE417744C DE 417744 C DE417744 C DE 417744C DE L58831 D DEL58831 D DE L58831D DE L0058831 D DEL0058831 D DE L0058831D DE 417744 C DE417744 C DE 417744C
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DE
Germany
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microtome
head
holder
rotary shaft
rotary
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Expired
Application number
DEL58831D
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English (en)
Inventor
Dr Wilhelm Loew
Dr Paul Vonwiller
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WILHELM LOEW DR
Original Assignee
WILHELM LOEW DR
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/04Devices for withdrawing samples in the solid state, e.g. by cutting
    • G01N1/06Devices for withdrawing samples in the solid state, e.g. by cutting providing a thin slice, e.g. microtome
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Description

  • Kreisschnittmikrotom. Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung eines Mikrotoms für besondere Zweck, und' zwar insbesondere zur Herstellung ringförmiger Schnitte von runden Objekten, wie Atwen, Gehirne o. dgl. Die bisher bekannten 1Vlikrotome, bei-denen sich ein auf einer drehbaren Platte angeordnetes Objekt beim Schneiden um die Achse des Objekthalters dreht, liefern plane, aber keine ringförmigen Schnitte. Auch die bekannten Definierapparäte, die wohl eine zentrische Anordnung eines Objektes auf dem drehbaren Objektträger zeigen, gestatten nicht die Herstellung ringförmiger Schnitte der Objekte. Im übrigen dienen diese Apparate nur zur seitlichen Zurichtung der' Objekte; es fehlt an ihnen überhaupt jede Einrichtung, um mikroskopische Schnitte anzufertigen.
  • Um nun von Augen, Gehirnen oder sonstigen runden Objekten ringförmige Schnitte zu erhalten, wird gemäß der Erfindung das Mikrotom so ausgebildet, daß der die zentrische Objektplatte tragende Halter auf der Drehwelle des Instrumentendrehkopfes zentrisch angeordnet ist. Hierbei ergeben sich mit einem entsprechend =eingestellten Messer, das vorteilhaft möglichst allseitig beweglich gelagert wird, durch Drehen des Objekthalters die gewünschten kreisförmigen Schnitte, die nach ihrer Erzeugung zur näheren Untersuchung plan gelegt werden. Uni auch Schnitte von Präparaten zu erhalten, deren Schnittfläche rechtwinklig oder in einer anderen Richtung zu einer vorher gewählten Schnittfläche liegt, wird auf der Drehwelle des Instrumentendrehkopfes ein Winkelstück angeordnet, auf dem der Halter, welcher die zentrierbare Objektplatte trägt, winklig zur Drehwelle gelagert werden kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt: Abb. r eine Vorderansicht des Mikrotoms, Abb. 2 eine Seitenansicht gemäß Abb. i, Abb. ; eine Aufsicht gemäß Abb. 2.
  • In dem einen Teil des Gestelles i, der den Instrumentendrehkopf 2 bildet, ist ein Winkelstück 3 imit den Schenkeln a und 5 und einem am Schenkel .l angeordneten Zapfen angebracht, der die Drehwelle des Instrumentendrelikopfes bildet und mit dem Drehkopf 9 in Verbindung steht. Auf der Drehwelle des Instrumentendrehkopfes ist der Objektplattenhalter 6 angebracht. Dieser trägt die Objektplatte 8, die durch drei Stellschrauben 7 zentrisch zur Drehwelle eingestellt werden kann. An dem Halter 6 sitzt ein Zapfen, der in dem Schenkel 4. zentrisch zur Drehwelle eingesetzt und durch eine Schraube 25 festgeklemmt werden kann. Seitlich zu dem auf der Objektplatte 8 angebrachten Objekt 3o ist ein Messer io angeordnet, dessen Schaft in einem Messerkopf i i drehbar und in der Längsrichtung verschiebbar gelagert und durch eine Klemmschraube 12 feststellbar ist. Der Messerkopf i i ist um eine senkrecht zum Stiel des Messers verlaufende Achse drehbar und durch eine Klemmschraube 13 feststellbar.
  • Der Vorgang bei der Betätigung des Mikrotoms ist folgender: Durch Drehen des Drehkopfes 9 wird das Objekt ;o zentrisch zur Drehwelle des Instrumentendrelikopfes gedreht. Der Messerkopf i i, der an einem mit dex Mikrometerschraube 1 5 in Eingriff stehenden Hebel mit den Armen 14 und 14' angebracht ist, wird zuerst grob von der Kurbel 16 aus dein Objekt genähert, bis das Messer io anfängt, von dem Objekt ringförmige Schnitte r:')zutrennen. Das Einstellen der einzelnen Scl-nitte erfolgt dann selbsttätig durch den am Mikrometerwerk angeordneten und die Mikrometerschraube 15 einstellenden Stellzahnhebel17 mit Stellzahn i8. Der Hebel 17 wird von dem am Drehkopf 9 angebrachten Zapfen 28 aus durch das Gestänge 29, 2o und 21 selbsttätig bei jeder Umdrehung des Kopfes 9 betätigt und so der nächste Schnitt eingestellt. Es ergeben sich hierbei: Schnitte, die einen vollständigen Ring bilden. Da jeder der Ringe mit dem andern zusammenhängt, kann sich ein langer Streifen bilden. Zur genauen Einstellung der Mikrometerschraube 15 in bezug zu dem mit ihr kämmenden Hebelarm il! ist das ganze Mikrometerwerk auf einer Platte 22 gelagert, welche um einen Zapfen 23 gedreht und mittels der Schraube 2¢ festgestellt werden kann, Soll die selbsttätige Einstellung der Schnittdicke ausgeschaltet werden, so wird die Stange 21 ausgehängt und der Stellzahnhebel mit der Hand bewegt.
  • Der Objektplattenträger 6 läßt sich außer in den Schenkel a auch in den Schenkel 5 des Winkelstückes 3 einsetzen. In diesem Falle erhält man keine Schnitte in ganzen Ringen oder fortlaufenden Streifen, sondern nur solche von einem gewissen Teil des Objektumfanges.
  • Alle Schnitte, die mit dem Mikrotom nach der Erfindung erhalten werden, sind Teile von Zylindermänteln. Durch eine Einrichtung, welche eine steti-z# und gleichmäßige Näherung der Messerschneide gegen das Objekt bewirkt. würde ebenfalls ein zusammenhängendes Band gleicher Dicke entstehen. Es lassen sich auch Schnitte erzeugen, welche Mäntel von Kegeln oder abgestumpften Kegeln bilden. Diese erreicht man dadurch, daß man das Messer nicht parallel, sondern schief zu der Drehachse des Objekthalters einstellt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mikrotom, dadurch gekennzeichnet, daß der die zentrierbare Objektplatte (8 tragende Halter (6) auf der Drehwelle des Instrumentendrehkopfes zentrisch angeordnet ist.
  2. 2. Mikrotom nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein auf die Drehwelle des Instrumentendrehkopfes aufsetzbares Winkelstück (3), auf dem der die zentrierbare Objektplatte tragende Halter winklig zur Drehwelle gelagert werden kann.
  3. 3. Mikrotom nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in seinem Lager drehbar und in seiner Längsrichtung verschiebbar angeordnete Messer (i o) in einem Messerkopf (i i) sitzt, der um eine senkrecht zum Stiel des Messers verlaufende Achse einstellbar ist.
DEL58831D 1923-10-21 1923-10-21 Kreisschnittmikrotom Expired DE417744C (de)

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DEL58831D DE417744C (de) 1923-10-21 1923-10-21 Kreisschnittmikrotom

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