DE186501C - - Google Patents

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DE186501C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D49/00Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like
    • F16D49/16Brakes with two brake-blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 186501 KLASSE 7c. GRUPPE
Selbsttätige Bremse für einstößige Pressen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1906 ab.
Bei einstößigen Pressen zum Schneiden oder Ziehen von Metall- oder Pappegegenständen mit von einer Kurbel oder einem Exzenter bewegtem Stempel, der den Arbeitsgang bei einem Niedergang vollendet, verwandte man bisher zur Bremsung der Antriebswelle des Stempels und zur Verhinderung der Übertragung der Stempelstöße auf den Antriebsmechanismus meist Bandbremsen oder auch runde, exzentrisch auf die Welle aufgekeilte Scheiben, welche an einem federnden Holzklotz glitten. Diese Bremsen leiden an dem Ubelstand, daß beim Niedergang, dem Arbeitsgang des Stempels, bereits der Druck der Bremse überwunden werden muß, so daß der Niedergang nicht völlig frei erfolgt, während andererseits beim Rückgang des Stempels die Bremswirkung angenähert konstant bleibt, während die Wi rkung des Rückstoßes bei der Drehung der Kurbel bezw. des Exzenters von i8o° bis 2700 beständig zunimmt.
Da bei der Heftigkeit des Rückstoßes des Stempels die Bremsen sehr stark vorgespannt werden müssen, so ist der Arbeitsaufwand bei solchen Pressen, der sich zusammensetzt aus der während des Arbeitsganges zu leistenden Schnitt- bezw. Zieharbeit und dem Bremsenwiderstand ein sehr großer.
Das Bestreben, diese Nachteile zu vermeiden, führte zu der vorliegenden Erfindung einer selbsttätigen Bremse für einstößige Pressen, bei welcher während des Arbeitsganges des Stempels kein Bremswiderstand zu überwinden ist, während beim Rückgang des Stempels die Bremswirkung von i8o° bis 27O° entsprechend der Wirkung des Rückstoßes beständig zunimmt.
In der Zeichnung ist in Fig. ι in Ansicht, in Fig. 2 im Schnitt die Bremse dargestellt.
Auf der Kurbel oder Exzenterwelle 1, von welcher aus der Stempel angetrieben wird, ist eine unrunde Scheibe 2 aufgekeilt, auf deren Nabe die Bremsscheibe 3 festsitzt. Gegen diese Bremsscheibe 3 wird ein Bremsklotz 4, welcher im Arm 7 eines um den festen Drehpunkt 5 drehbaren Doppelhebels 6 geeignet gelagert ist, gedrückt.
Im zweiten Arm 8 des Doppelhebels 6 ist eine Rolle 9 gelagert, welche auf der Stirnfläche der unrunden Scheibe 2 gleitet. Dreht sich die unrunde Scheibe 2 in der Richtung des Pfeiles 10 gemäß der in Fig. 1 gezeichneten Stellung, so wird der Bremsklotz 4 während einer Drehung von i8o° nicht gegen die Bremsscheibe 3 gedrückt, so daß während dieser Drehung, welche dem Niedergang des Stempels entspricht, eine Bremsung nicht eintritt. Erfolgt alsdann die weitere Drehung um i8o°, welche dem Rückgang des Stempels entspricht gemäß dem punktiert gezeichneten Pfeil 11 und der Kurve 12, so wird entsprechend dem wachsenden Hub der Kurve 12 während des Stempelrückganges von i8o° bis 270° der Bremsklotz 4 kräftiger gegen die Bremsscheibe 3 gepreßt, so daß der Rückstoß des Stempels durch die zunehmende Bremskraft sicher aufgefangen wird. Während der weiteren Drehung von 2700 bis 3600 findet alsdann die allmähliche Abnahme der Bremsung bis auf den Wert ο statt.
60
Durch diese Konstruktion wird also ein stoßfreier Rückgang des Stempels einerseits, ein bremsfreier Niedergang andererseits erzielt.
5

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Selbsttätige Bremse zum Auffangen der Stempelstöße und zur Verhinderung
    ίο ihrer Übertragung auf den Antriebsmechanismus einstößiger Pressen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Erzielung eines bremsfreien Niederganges und stoßfreien Rückganges des Stempels ein Bremsklotz (4) mittels einer unrunden, auf der Antriebswelle des Stempels aufgekeilten Scheibe (2) so gegen eine Bremsscheibe (3) gepreßt wird, daß bei der Drehung der Antriebswelle von ο bis i8o° keine Bremsung, von i8o° bis 270 ° eine zunehmende Bremsung und von 270° bis 360 ° eine abnehmende Bremsung stattfindet.
  2. 2. Selbsttätige Bremse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen fest gelagerten Doppelhebel (6), in dessen einem Arm eine Rolle (9), die auf der Stirnfläche einer unrunden Scheibe (2) gleitet, angeordnet ist, während in dem anderen Arm ein Bremsklotz (4), der gegen die Stirnfläche einer Bremsscheibe (3) gedrückt wird, befestigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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