DE185484C - - Google Patents
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- DE185484C DE185484C DENDAT185484D DE185484DA DE185484C DE 185484 C DE185484 C DE 185484C DE NDAT185484 D DENDAT185484 D DE NDAT185484D DE 185484D A DE185484D A DE 185484DA DE 185484 C DE185484 C DE 185484C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/02—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously ring type
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
cOte-ntcM-rili,
^XW Qiwi'CXsfxCiXAöC
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl85484 -. KLASSE 76 c. GRUPPE
PAUL ALFONS MAYER in MÜLH AUSEN i.Els.
Ringspinn- und Ringzwirnmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1905 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf eine Ringspinn- und Ringzwirnmaschine,
bei der die Spindeln, die. Ringbank und die Führungsösen auf einem gemeinsamen Träger angeordnet sind. Die
neue Erfindung besteht darin, daß dieser Träger verstellbar bezw. schwingbar am Gestell
gelagert ist und in besonderer Weise bewegt wird. Durch die Verstellung des
ίο Trägers ändert sich nämlich der Winkel, den
die Spindel mit dem zwischen Zylinder und Führung" liegenden Fadenstück bildet. Der
Größe dieses Winkels entspricht die Reibung des Fadens in der Führungsöse, Diese Reibung
widersetzt sich der Drahtgebung durch die Spindel und verhindert mehr oder weniger,
daß der Draht bis an die Zylinder gelangt.
Die Spannung des Fadens ist nun beim
Wickeln des kleinsten Aufwindungsdurch-
ao messers des Kötzers am größten. Infolge der geringeren Umdrehungen des Läufers
für den kleinsten Kötzerdurchmesser ist aber der Draht und die Festigkeit des Fadens dort
am geringsten. Außerdem verhindert die Reibung des Fadens in der Führungsöse
(Sauschwanz) die Drahtspiralen daran, sich auf das zwischen Führungsöse (Sauschwanz)
und Zylinder gelegene Fadenstück zu verteilen, so daß letzteres leicht reißen kann.
Nach der vorliegenden Erfindung werden diese Spannungsunterschiede dadurch ausgeglichen,
daß die Reibung des Fadens in der Führungsöse (Sauschwanz) beim Wickeln der kleinen Schichtendurchmesser derart vermindert
wird, daß der Draht bis an die Zylinder gelangen kann, wodurch der Faden widerstandsfähiger
wird.
Diese Verminderung der Fadenreibung wird durch die Neigung des Wagens / (Fig. 1
40
45
und 2) mit Spindel /, Ring d und Sauschwanz b erreicht; dadurch wird der Winkel,
den die Spindel f mit dem zwischen Zylinder 1 und Sauschwanz b gelegenen Fadenstücke bildet, vergrößert, so daß beim Bewickeln
kleiner Schichtendurchmesser der Faden freier durch den Sauschwanz b hindurchgehen
kann (Fig. 2) als beim Bewickeln der größeren Schichtendurchmesser (Fig. 1),
für welche der Faden in dem Sauschwanz b mit entsprechender Kraft gebremst wird.
Eine beispielsweise bauliche Ausführung einer derartigen Ringspinn- und Ringzwirnmaschine
ist aus der schematischen Zeichnung (Fig. ι und 2) ersichtlich.
Der Träger i für die Spindel/, den Ring d und den Sauschwanz b ist um den Punkt j
drehbar angeordnet. Dieser liegt auf gleicher Höhe wie der zwischen dem Fußlager g und
dem Halslager h gelegene Spindelwirtel 8, so daß bei der Schwingung des Trägers i die
Spannung der über die Trommel 7 gehenden Schnur 9 unverändert bleibt. Durch das
Gegengewicht 4, wird das Übergewicht des Trägers i ausgeglichen. Die in den Führungen
u gehaltene Zahnstange 36 verbindet den Träger i durch die Räder 35, 34, den
Zahnkranz 33 und den Hebel r, s, t mit dem Exzentroid 39, indem infolge* des Belastungsgewichtes t die Rolle y der auf der Spindel
25 verschiebbaren und durch die Stange χ ηο
geführten ■ Mutter ν am Exzentroid 39 anliegt. Das Exzentroid wird vom Exzenter 15
durch gleich große Räder 37, 38 angetrieben, so daß beide Exzenter gleichvielUmdrehungen
machen. Das Exzenter 15 erhält wie gewöhnlieh
seinen Antrieb vom Streckwerke I, II, III, durch die Räder 6, α, 40, die endlose Schraube
41, das Schraubenrad 42 und die Kegelräder
Claims (3)
1. Ringspinn- und Ringzwirnmaschine, bei der die Spindeln, die Ringbank und
die Führungsösen (Sauschwänzchen) auf einem gemeinsamen Träger (i) angeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß der
. Träger (i) schwingbar um einen in der Höhe der Spindelwirtel (8) gelegenen
Drehpunkt (j) gelagert ist und derart bewegt wird, daß' bei abnehmendem Kötzerdurchmesser
der Winkel zwischen der Spindelachse und dem zwischen der Führungsöse und dem Zylinder befindlichen
Fadenstücke vergrößert und bei zunehmendem Kötzerdurchmesser verkleinert wird.
2. Ringspinn- und Ringzwirnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Winkel zwischen der Spindelachse und dem zwischen der Führungsöse und dem Zylinder befindlichen Faden-
stück mit zunehmender Kötzerbildung verkleinert wird. ■
3. Ringspinn- und Ringzwirnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Winkel zwischen der Spindelachse und dem zwischen der Führungsöse und dem Zylinder befindlichen Fadenstücke
entsprechend der Fadenbeschaffenheit veränderlich einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185484C true DE185484C (de) |
Family
ID=449314
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185484D Active DE185484C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185484C (de) |
-
0
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