DE103540C - - Google Patents
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
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- D01H1/36—Package-shaping arrangements, e.g. building motions, e.g. control for the traversing stroke of ring rails; Stopping ring rails in a predetermined position
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
WILHELM LENGWEILER und FR. WILH. KUHN in EHINGEN a. D, Württ!
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1897 ab.
Die Verwendbarkeit der Ringspinnmaschine ist trotz ihrer bedeutenden ökonomischen Vortheile
dem Selfaktor gegenüber bis heute eine beschränkte geblieben. Es hat dies seinen
Grund darin, dafs die bisher gebräuchlichen Systeme wegen der infolge des Aufwindeprocesses
erheblichen Zugschwankungen nur das Spinnen fester Garne in Aufmachung zu Kötzern von einer für die weitere Verarbeitung
mehr oder weniger ungeeigneten Gestalt gestatten.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, durch zweckentsprechende maschinelle Ausführung
das im Entstehen begriffene Gespinnst dem möglichst geringsten Zuge auszusetzen und
so die Erzeugung auch feinerer und locker gedrehter sogen. Schufsgarne bei gleichzeitiger
Aufwindung in Wickelkörper gleich den für alle Fälle als brauchbar erwiesenen Seifaktorkötzern
zu ermöglichen.
Dies wird erreicht durch eine Ringbank mit veränderlicher Geschwindigkeit und Fortschaltung,
wodurch eine vollständige Gesetzmäfsigkeit in den Bewegungen erzielt wird.
Der Arbeitsvorgang der seitherigen Ringbankbewegungsvorrichtung ist bekanntlich folgender:
Ein einarmiger Hebel wird durch ein Excenter in eine ständig schwingende Bewegung
versetzt. Auf der am Ende dieses Hebels mit ihrer Schaltvorrichtung angebrachten Kettenaufwickelrolle
ist eine Gelenkkette befestigt, deren anderes Ende auf einer Rolle aufgezogen ist, auf deren Achse eine kleinere Rolle sitzt,
welche die Hebelbewegung durch eine weitere Kette auf den Sektorarm eines Winkelhebels
und durch den letzteren auf die Ringbank überträgt, an der die Ringbüchsen mit den
Ringen und Läufern angebracht sind. Durch diese Vorrichtung wird die Auf- und Abbewegung
der Ringbank erzeugt. Aufserdem wird die Fortschaltung, d. h. die stetige Aufwärtsbewegung
der Ringbank nach je einer Doppelschichte um ein gleiches Stück durch Aufwickelung der Kette auf die Aufwickelrolle
bewirkt, indem mittels eines auf gleicher Achse sitzenden Schneckenrades mit einer dazu ge-.
hörigen Schaltvorrichtung nach je einer Umdrehung des Excenters die Aufwickelrolle gedreht
wird. Die Ansatzbildung erfolgt durch Verlangsamung der Ringbankbewegung während
ihres Abwärtsganges mittels einer Nase an der einen Kettenrolle, welch erstere sich bei der
Drehung der letzteren an die Kette anlegt und bei allmählicher Aufwickelung der Kette aufser
Eingriff kommt.
Die dabei stets gleich bleibende, vom Excenter abhängige Auf- und Abbewegung der
Ringbank sowohl als auch die von der Schaltvorrichtung abhängige Fortschaltung der Ringbank
erzeugen dementsprechend auf weiten Hülsen einen Kötzer, dessen erste Schichten wegen der Nase an der Kettenrolle von der
Spitze nach dem Grund hin eine Zunahme in der Dicke erfahren, welche Zunahme von
Schichte zu Schichte geringer wird und an der Stelle, wo der cylindrische Theil des
Kötzers beginnt, den Werth Null annimmt
und diesen von da ab bei gleich bleibenden trichterförmigen Schichten bis zum Ende behält.
Die Willkürlichkeit der Verlangsamung der Ringbankbewegung während der Ansatzbildung
einerseits und die unbekümmert um die sich stets ändernden Bewindungsflächen vom Excenter
ertheilte, durchweg gleichförmige Ringbankgeschwindigkeit hauptsächlich andererseits
verursachten bei allen bisherigen Drosselsystemen wegen der veränderlichen Windungsdurchmesser schwankende Läufergeschwindigkeit,
welche nach dem Gesetz der Centrifugalkraft ungleich auf den freischwingenden Fadentheil
einwirkt, dessen Ausbauchung aufserdem von der wechselnden Aufwindegeschwindigkeit
als Folge der veränderlichen Bewindungsdurchmesser abhängt. Dieser Zug ist nun erwiesenermafsen
weitaus gefährlicher, als der im horizontalen Fadenstück zwischen Läufer und Spule. Der letztere Zug darf ziemlich grofs
werden, da derselbe nur auf das schon zusammengedrehte, nicht aber auf das noch im
Entstehen begriffene Gespinnst wie ersterer seinen Einflufs ausübt, sondern im Gegentheil
nur härteres Aufwinden mit. sich bringt, wobei noch das Verhältnifs zwischen beiden Spannungen
durch den Läufer geregelt wird. Gleichbleibender Fadenzug aber, der, wie gesagt, im
sogen. Ballon, d. i. zwischen Streckwerk und Läufer, zum Ausdruck kommt, kann aber nur
das Product eines gleichbleibenden Verhältnisses zwischen Lieferung und Aufwindung und damit
gleichbleibender Umlaufsgeschwindigkeit des Läufers sein. Um dies zu erreichen, wird nun
dem in einer bestimmten Zeiteinheit gelieferten Fadenstück durchgehende eine Anzahl von sich
bei dem zu erzeugenden selfaktorkötzerartigen Garnkörper stets ändernden Bewindungsumfängen
zugeführt, deren summarische Länge der Liefergeschwindigkeit immer gleich oder immer wenig gröfser ist, indem während der
ganzen Kötzerbildung die" Ringbank durchgehends in zu den veränderlichen Windungsdurchmessern umgekehrt proportionalen Geschwindigkeiten
bewegt wird.
Die gleichzeitige Ausübung der Schalt- und Hubänderung bei für jede Schichte genau gesetzmäfsiger
Ringbankgeschwindigkeit zwecks Erzeugung eines regelrechten Seifaktorkötzers umfafst das Wesen der vorliegenden Erfindung.
Demgemä'fs wird der Kötzer vom Anfang bis zum Schlufs aus Windungsschichten von
durchweg gleichmäfsiger Dicke, zum Unterschied von der früheren Drossel, gewunden
werden. Der Ansatz wird hier anfangs aus nahezu cylinderförmigen Schichten aufgebaut,
die mit Herausbildung seiner Doppelkegelgestalt zur Kegelmantelform ,übergehen; und auch
- der walzenförmige Kötzertheil, bei dem der Windungshub zur Vermehrung der Widerstandsfähigkeit,
im Gegensatz zum Ansatz, allmählich abnimmt, besteht aus stets gleichmäfsig dicken,
jedoch bei abnehmendem Hub dicker werdenden Schichten. Zum Zweck, dem Garnkörper
die nöthige Festigkeit und Dichte zu verleihen, besteht aufserdem jede dieser Schichten aus
einer langsam aufsteigenden Spirale und einer rasch abfallenden sogen. Zwischenspirale, wobei
noch die Spitzen durch eine Hartwindung gedichtet werden.
Die äufsere Form dieses Garnkörpers, der im Gegensatz zu dem halbkugelförmigen Ansatz
des bisherigen Drosselkötzers unten eine geradlinig konische und in der Mitte cylindrische
Form erhält, bedingt bei verschieden dicken Schichten entsprechend veränderliche
Schaltung, wofür das hierfür angeordnete Organ eingerichtet ist.
Diese Bewegungsvorrichtungen für die Ringbank sind in Fig. ι bis 4 der Zeichnung dargestellt.
Die Fig. 5 und 6, welche in gröfserem Mafsstabe gezeichnet sind, veranschaulichen die
Anordnungen zur Erzeugung von grofsen und kleinen Kötzern auf derselben Spindel.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, erhält man die den veränderlichen Bewindungsdurchmessern
während der ganzen Kötzerbildung stets umgekehrt proportionale Ringbankgeschwindigkeit
durch Zusammenwirken des bekannten Excenters M und einer Zwangsführung der Aufwickelkette
H durch Stift h in dem Winkelschlitz ρ pl einer Leitschiene P, und zwar so,
dafs die von dem hier wirkenden Excenter M selbstständig auf die Ringbank B zu übertragende
Bewegung, welche nur für die letzte Ansatzschichte als Normale gilt, für alle hiervon
abweichenden Bewindungsflächen durch zwangläufiges Gleiten der Kettenführung h auf
den entsprechend geformten Krummschlitz ρpl
der Leitschiene P zwecks Einhaltung obigen Gesetzes verbessert wird.
Während die Zunahme des Ringbankhubes bei der Ansatzbildung durch allmähliches Aufsereingriffkommen,
einer Nase g an der Kettenrolle G in bekannter Weise entsteht, wird die spätere Hubverkürzung durch Abwärtsgleiten
der Kettenführung h im schrägen Theil des Führungsschlitzes und daraus folgendes Nachlassen
von Kette H bewirkt, indem beim entsprechenden Aufwärtsgang der Ringbank die
Excenterbewegung auf diese Weise entsprechend aufgefangen und nicht auf die Ringbank übertragen
wird. Die Leitschiene P hat somit die doppelte Aufgabe der Geschwindigkeitsänderung
und der Hubverminderung.
Die zur Einhaltung der richtigen äufseren Form bei den verschiedenen Schichtendicken
nöthige veränderliche Schaltung wird durch die unrunde Form der Aufwickelrolle O erreicht.
Das Excenter M (Fig. 2) zum Heben und Senken der Ringbank hat die Form einer zum
letzten Ansatzbewindungskegel umgekehrt proportionalen, langsam ansteigenden und rasch
abfallenden Curve und bildet bei jeder Umdrehung eine ,Kötzerschichte in Kegelrumpfform,
und zwar die Aufwickelschichte bei der langsamen Aufwärtsbewegung der Ringbank und die Zwischenschichte beim raschen Niedergang
derselben, wobei am Uebergang, wie von der Auf- zur Abwärtswickelung das Excenter
zu einer die Steigung für einen Augenblick wesentlich erhöhenden und den Fall plötzlich
herbeiführenden Spitze ausgebildet ist, so dafs der Faden an der jeweilig höchsten Stelle jeder
Kötzerschichte steil über die Spitze herabgezogen und dadurch die Uebergangswindung
durch vergröfserte Bankgeschwindigkeit auf einen gröfseren Theil des Hubes verlegt und
infolge dessen ein gröfserer mittlerer Durchmesser bei den Uebergangswindungen, wo der
Zug am gröfsten ist, erzielt und hierdurch bei gleichzeitiger Windung harter Spitzen auch
Fadenbruch vermieden wird.
Während der Ansatzbildung, d. h. bei den ersten Windungen, würde die auf die Ringbank
B unmittelbar übertragene Excenterbewegung wegen der unten nahezu cylindrischen
Spindel Schichten von kegelförmigen Querschnitten erzeugen, wozu noch weiter die
am gröfseren Kettenrad G angebrachte Nase g, die zur Hubverkürzung zwecks rascherer Ansatzbildung
dient, beiträgt. Zur Beibehaltung eines gleichbleibenden Fadenzuges, der ja von der gesetzmäfsigen Wagenbewegung abhängt,
ist es deshalb nothwendig, letztere anfangs aufwärts, d. h. bei ihrer Beschleunigung zu verlangsamen,
so dafs, entsprechend der Spindelform, nahezu gleichförmige Wagengeschwindigkeit
und damit gleichmäfsige Schichtendicke und gleichbleibender Fadenzug entsteht.
Dies geschieht durch die zwangsweise Führung der Kette H, deren Führungsstift h, so
lange die Aufwickelung des unteren Theiles derselben auf Rolle O erst anhebt, im oberen
Schlitz ρ der Leitschiene P gleitet. Die gekrümmte Form dieses oberen Schienentheilesp
verursacht durch Einwärtsführung der Kette eine verlangsamend wirkende Verbesserung der
auf die Ringbank weiter geleiteten Excenterbewegung, so dafs also die progressiv nach
aufwärts sich beschleunigende Wagengeschwindigkeit in eine nahezu gleichförmige verwandelt
wird. Mit Aufwickelung von Kette H auf Rolle O kommt Nase g an Rolle G allmählich
aufser Eingriff mit der Kette H und der Führungszapfen h bewegt sich nach und nach
weiter nach unten in dem Schlitz p1 der Formschiene
P, wodurch die Beeinflussung der Ringbankgeschwindigkeiten abnimmt und mit Vollendung des Ansatzes aufhört, weshalb also
dort die vom Excenter M ertheilte Bewegung unverändert auf die Ringbank übertragen wird.
Von da'ab sinkt der Führungsstift h immer tiefer in den schrägen Schlitz ρ' der Schiene P,'
wodurch die Kette nach und nach verlängert und der Hub der Ringbank, d. h. die Höhe
jeder Kötzerschichte, allmählich verkürzt wird. Die gekrümmte Form des unteren Theiles der
Schiene P wird beim Aufwärtsgang der Ringbank, dem das Abwärtsgleiten des Führungszapfens h entspricht, eine Vergröfserung der
Ringbankgeschwindigkeit der Spitze zu verursachen, was wegen der konisch zulaufenden
Spindel einer gesetzmäfsigen Bewegung entspricht.
Eingehende Versuche haben auch bestätigt, dafs während der ganzen Kötzerbildung die
Balloncurve, die bekanntlich über einen gewissen Grad nicht sinken darf, bei der vorliegenden
Vorrichtung unverändert bleibt, und hieraus geht ohne Weiteres die stets gleich bleibende Spannung hervor, die jede Antiballonvorrichtung
unnöthig macht und, wie dies die Praxis beweist, das Spinnen der brauchbar weichsten Garne ermöglicht.
So erfährt also einerseits das Garn während der ganzen Kötzerbildung, Dank der richtigen
Wagenbewegung, keinerlei Zugschwankungen; andererseits erhält der Kötzeraufbau durch die
anfängliche Zu- und nächherige Abnahme der Kötzerschichtenhöhe gleich dem Seifaktorkötzer
eine solche eigene Festigkeit, dafs selbst beim Spinnen auf nackte Spindeln der Kötzer genügend
fest wird.
Damit nun der Kötzer auch in der äufseren Form dem Seifaktorkötzer gleicht, mufs die
Ringbank nach jeder Schichtenbildung, bei Beginn des Ansatzes stärker, bis zur Vollendung
des Ansatzes allmählich abnehmend, dann aber bis zur Fertigstellung des Kötzers wieder etwas
zunehmend, hoch gehoben werden. Dies wird durch eine besondere Form der Kettenaufwickelrolle
O bewirkt. Dieselbe wird nach jeder Schichtenbildung um einen gleichen
Winkel mittels Schneckenrades O1, Schnecke o1
und Schaltrades R durch Fortschalten des letzteren gedreht, so dafs eine Veränderung des
hierdurch einzuziehenden Stückes von Kette H nur durch Veränderung des Radius und damit
des Umfanges von Rolle O erreicht werden kann. Diese erhält eine radial vorstehende,
gekrümmt verlaufende Nase o, an der die Aufwickelkette H so befestigt ist, dafs bei Beginn
der Ansatzbildung das Kettenende in der Achsenhorizontalebene der Rolle O liegt. Dreht
sich nun die Rolle O in der in Fig. ι bezw.
Fig. 4 angegebenen Pfeilrichtung, so findet, bis die Kette H auf die Nase ο aufgewickelt, d. h.
der Ansatz des Kötzers vollendet ist, ein rascheres Heben der Ringbank B statt. Zum
Zwecke, bei der weiteren Herstellung des Kötzers diesem aufsen eine cylindrische Form
zu geben, mufs der Aufzug der Ringbank nach
der Ansatzvollendung wieder etwas, schneller erfolgen. Dies wird dadurch bewirkt, dafs der
Rolle O, schon von der Nase ο ab beginnend, ein allmählich gröfserer Radius, d. h. eine excentrisch
ansteigende Form gegeben wird.
Die oberen Spindelabmessungen sind der Selfaktorspindel ähnlich bemessen, d. h. der
über die Glocke hervorragende Theil ist etwa 170 mm lang, unten 10, oben 5 mm dick
und wird die Spindel so eingestellt, dafs sie mit ihrer Spitze nur ungefähr 15 mm unter
der Fadenführung n> liegt.
Zum Spinnen von grofsen und kleinen Kötzern in Selfaktorkötzerform erhalten die
Läuferringe für grofse und kleine Kötzer nur einen ca. 2 bis 3 mm gröfseren Durchmesser
als den der betreffenden Kötzer.
In den aufsen gleich grofsen Ririgbüchsen U und U1 für diese Ringe ist auf. einer Seite
in bekannter Weise ein Schlitz angebracht, derart, dafs die Büchsen federnd zusammendrückbar
sind und bequem ausgewechselt werden können, nach dem Einstecken in die Ringbank
jedoch selbstthätig genügend fest darin gehalten sind.
Sollen kleinere Kötzer, z. B. Pinkopse oder Cannetten, gesponnen werden, so wird eine
dickere Ringbüchse U1 mit kleinerem, nur
25 mm grofsem Ring eingesetzt, wogegen dieselbe Spindel benutzt werden kann. Beim
Spinnen von Cannetten wird aufserdem auf die Spindel ein oben konisches Papieraufsatzstück
aufgesetzt, auf welchem die dünne, über die Spindel gesetzte Papierhülse aufsteht.
Sollen kleine Kötzer, wie z. B. in Fig. 6 abgebildet, gesponnen werden, so ist zunächst
die Schaltung dem kleineren Durchmesser entsprechend zu ändern und die Ringbank mittels
der Doffingbewegung höher zu stellen. Ferner sind kleinere Ringe in die Ringbüchse U1 einzusetzen
und der Aufroll winkel auf Rolle O wird entsprechend kleiner eingestellt. Dadurch
werden ein kleinerer Ansatz und dünnere Kötzer, sowie geringere .Hubverkleinerung wäh-i
rend des Ansatzes und eine Spitze wie bei grofsen Kötzern erzielt.
Man ist somit im Stande, auf dieser Universal-Ring-Spinnmaschine alle Kötzerarten auf denselben
Spindeln in gleichem Bau und gleicher Form wie die Seifaktorkötzer bei Erzeugung
von bestmöglichem Faden, auch weichem sogen. Schufsfaden, zu spinnen und dadurch
gegenüber den Seifaktoren beinahe die doppelte Menge, also bedeutende ökonomische Vortheile
zu erzielen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: :Vorrichtung für Ringspinnmaschinen zur Herstellung von Kötzern in Selfaktorkötzerform, dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks Ermöglichung der Erzeugung von Kötzern auch aus Schufsgarn bezw. weichem Garn in richtiger Selfaktorkötzerform die Aufwickelrolle (O) des Schaltwerkes für die Einzugskette (H) mit einer Nase (0) versehen und die Einzugskette (H) mit einem Stift (h) zwangläufig in dem. .Winkelschlitz (pp1) einer Leitschiene. (P) . geführt ist, durch welche beiden Einrichtungen die. Wagenbewegung stets umgekehrt pro- ' portional zum Bewickelungsdurchmesser des Kötzers erhalten wird und die durch die Wirkung des bekannten, die Ringbank auf- und abbewegenden Excenters (M). entstehenden, durch die übliche, nicht zum Schaltwerk gehörende Kettenrolle (G) und deren Nase (Stift g) nicht fortzubringenden Abweichungen in der Bewickelung des erzeugten Kötzers vom richtigen Seifaktorkötzer vermieden werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE103540C true DE103540C (de) |
Family
ID=374017
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT103540D Active DE103540C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE103540C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923054C (de) * | 1949-11-01 | 1955-02-03 | Eugen Stammwitz | Aufwindevorrichtung fuer Ringspinn-, Ringzwirn- und aehnliche Textilmaschinen |
| DE1190604B (de) * | 1957-04-05 | 1965-04-08 | British Nylon Spinners Ltd | Kunstfadenspulenspinnmaschine |
| US20180346043A1 (en) * | 2017-06-05 | 2018-12-06 | Valeo Systèmes d'Essuyage | Blocking device for a wiper linkage mechanism, linkage bearing, linkage sub-assembly and associated linkages, and method for installing a blocking device on a linkage |
-
0
- DE DENDAT103540D patent/DE103540C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE923054C (de) * | 1949-11-01 | 1955-02-03 | Eugen Stammwitz | Aufwindevorrichtung fuer Ringspinn-, Ringzwirn- und aehnliche Textilmaschinen |
| DE1190604B (de) * | 1957-04-05 | 1965-04-08 | British Nylon Spinners Ltd | Kunstfadenspulenspinnmaschine |
| US20180346043A1 (en) * | 2017-06-05 | 2018-12-06 | Valeo Systèmes d'Essuyage | Blocking device for a wiper linkage mechanism, linkage bearing, linkage sub-assembly and associated linkages, and method for installing a blocking device on a linkage |
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