DE185437C - - Google Patents
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- DE185437C DE185437C DENDAT185437D DE185437DA DE185437C DE 185437 C DE185437 C DE 185437C DE NDAT185437 D DENDAT185437 D DE NDAT185437D DE 185437D A DE185437D A DE 185437DA DE 185437 C DE185437 C DE 185437C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/38—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
- D04B15/54—Thread guides
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
HES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 185437 KLASSE 25 a. GRUPPE
Strickmaschinen.
Das Bestreben, den Wert der auf den Textilmaschinen herzustellenden Waren durch
mannigfaltige Musterung zu erhöhen, ist ein allgemeines. Namentlich die Strickmaschine
weist infolge ihrer vielseitigen Verwendbarkeit '■ für Gebrauchsgegenstände die verschiedensten
Mittel zur Erreichung von Musterungen auf.
Die selbsttätige Minder-(Eindeck-) und Zunähme-(Ausdeck^Strickmaschine
gestattet nur eine geringe Musterung, da sie bei Benutzung eines zweiten Fadenführers auf zweireihiges
(also ganztouriges) Ringeln beschränkt ist. Die beiden Fadenführer müssen sich immer an derselben Maschinenseite gegeneinander
auswechseln, der Schlitten mit dem Schlosse also eine Bewegung nach der anderen Seite und zurück machen, was bei
1:1-, 2:2-, Perlfang- usw. Waren zwei Maschenreihen ergibt. Ganz bedeutend gewinnt
die Musterung, wenn die genannten Warengattungen in mehreren Farben und zugleich
in einreihigen Ringeln angefertigt werden können.
Zur Herstellung einreihiger Ringel in beliebigem Wechsel ist immer ein Fadenführer
mehr bedingt,, als die Farbenzahl des jeweiligen Warenstückes ausmacht, also sind
z. B. für zweifarbige Ringelware drei Fadenführer nötig, für dreifarbige vier Fadenführer
usw., weil für die Grundfarbe zum beliebigen Einsetzen an der rechten sowohl als an der linken Maschinehseite an jeder
Maschinenseite je ein Fadenführer vorhanden sein muß.
Fig. 4 der Zeichnungen zeigt beispielsweise den Grundfadenführer a V auf der rechten und
den zweiten Grundfadenführer α2 auf der linken Seite, die beiden Ringelfadenführer bl
und b2 sind ebenfalls auf der rechten Seite. Angenommen, der Grundfadenführer al arbeitet
und es soll mit dem Ringelfadenführer b2 einreihig geringelt werden. Es wird
dann rechts der Grundfadenführer al durch
die Mustervorrichtung abgestellt, der Ringel fadenführer b2 hingegen eingerückt und in
der angedeuteten Pfeilrichtung nach links bewegt. Hier angekommen, wechselt der Ringelfadenführer b2 wieder gegen den Grundfadenführer
a2 "(s. Pfeilrichtung Fig. 5).
Soll nach einer durch eine an sich bekannte Mustervorrichtung beliebig einstellbaren
Reihenzahl des. Grundfadenführers wieder mit dem Ringelfadenführer b2 gearbeitet
werden, um ein einreihiges Ringel zu erzeugen, so wechselt der Grundfadenführer
a2 links gegen den Ringelfadenführer b2, arbeitet nach rechts und schaltet
hier wieder gegen den Grundfadenführer ax
aus. Bei gewöhnlichen, nicht selbsttätig ein- und ausdeckenden Strickmaschinen für Handais
auch Motorbetrieb bietet die Anbringung weiterer Ringelfadenführer, z. B. eines dritten
oder auch vierten Fadenführers, keine Schwierigkeiten;
man kann die Fadenführer so gestalten, daß sie neben- oder untereinander vor-
beigleiten können, denn nichts ist dabei im Wege.
Anders verhält es sich dagegen bei der selbsttätigen Minder -(Eindeck-) bezw. Zunahme-(Ausdeck-)Strickmaschine,
wo der Platz auf das geringste bemessen ist. Die die Maschen übertragenden Deckerhalter mit den Deckerarmen
müssen eine Bewegung in Richtung der Arbeitsnadeln machen, um die Maschen .10' mittels der Deckernadeln abnehmen und auf
die Naehbarnadeln übertragen zu können und so das Warenstück zu verjüngen oder zu erweitern.
Den Deckerhaltern wird ihr Vorschub mittels der Deckerarme von der im Gestell gelagerten Exzenterwelle aus erteilt, und
da die Deckerhalter mit den Deckern bei ihrem Arbeiten dicht an die Nadelbetten herangehen müssen, so ergibt sich daraus,
daß die Fadenführer so gestaltet sein müssen, daß sie itrotz des geringen verfügbaren
Raumes ihrem Zwecke wohl noch genügen können, die Anordnung von mehr als je ein Fadenführer hinten und vorn aber unmöglich
wird.
Mit dem ohnehin unsicher wirkenden Tastenringelapparat, bei welchem nur ein
offenes Nüßchen anzuwenden möglich ist und bei dessen Anwendung der Farbenwechsel
stets nur an derselben Seite (links) erfolgen kann, sind einreihige Ringel ausgeschlossen.
So kann die Minder- bezw. Ausdeckstrickmaschine trotz ihrer vielen Vorzüge an sich
an dem Wettbewerb mit gewöhnlichen Strick- und Wirkmaschinen in der Verfertigung
mancher Artikel und der beispielsweise so beliebten Ringelstrümpfe gar nicht oder doch
nur in recht beschränktem Maße teilnehmen.
Man hilft sich nun zwar bei Minder- und
Ausdeckmaschinen mit einem Ringel in glatter Masche, derart, daß man beim Schlittengang
von links' nach rechts das vordere Schloß ganz abstellt, damit nur die hintere Nadelreihe
arbeitet, die Masche sich auch nur hinten zeigt, während man vor dem Schlittengange
von rechts nach links das hintere Schloß abstellt, das vordere dagegen einstellt,
damit nur die vordere Nadelreihe arbeiten und sich auch nur vorn eine Maschenreihe
zeigen kann. Oder aber man wendet Leerreihen an (Tastenringelapparat schließt solche
überhaupt aus), indem man beispielsweise rechts den Grundfarbenfadenführer gegen den
Ringelfadenführer mit letzteren nach links arbeitet, hier den Ringelfadenführer also
55. links stehen läßt, zugleich beide Schlösser außer Arbeitsstellung bringt und nun leer
nach rechts arbeitet, das Schloß also die Nadeln nicht bewegen kann. Rechts angekommen,
werden die Schlösser wieder betätigt und auch der Grundfadenführer eingeschaltet
und damit gearbeitet, bis das nächste Ringel in der beschriebenen Weise gearbeitet
werden soll.
Während bei ersterem Verfahren (durch Rundtouren) nicht nur die reine Masche der
betreffenden Warengattung verunziert, sondern auch vor allem auch die Elastizität der
Ware selbst und deren Wert vermindert wird, zeigt sich bei Anwendung von Leerreihen
ein zu bedeutender Ausfall, die Arbeitsleistung der Maschinen wird zu sehr verringert
und ist dabei doch nur ein zweifarbiges Warenstück der genannten Maschengattung herzustellen. .
Mit vorliegender Erfindung, soll dieser Übelstand dadurch behoben werden, daß weitere
dem Ringeln dienende Fadenführer oberhalb der Deckeinrichtung angeordnet sind. Diese
hängenden, leicht durch eine Mustervorrichtung zu bewegenden Fadenführer lassen sich
so ausführen, daß sie bequem aneinander vorbeigleiten können, ohne dabei die Bewegung
der Deckerhalter zu behindern.
Auf den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform einer derartigen, an einer
selbsttätigen Minder-(Eindeck-) bezw. Zunahme - (Ausdeck-) Strickmaschine angeordneten
Vorrichtung mit vier Fadenführern in Fig. ι in einer Vorderansicht, in Fig. 2 in
einer Stirnansicht und in Fig. 3 in einem teilweisen Grundriß dargestellt. Die Fig. 4 bis 7
veranschaulichen die Stellung der einzelnen Fadenführer zueinander.
Zwei Fadenführer a1 und α2 können in bekannter
üblicher Weise, je einer vorn und hinten dicht über den Nadelbetten c gleitend
angeordnet werden, während weitere Fadenführer b1 und b'2 über den Deckerhaltern d
mit ihren Deckernadeln d1 und deren Bewegungskreis
so angebracht sind, daß sie leicht aneinander vorbeigleiten können. Durch eine Mustervorrichtung, die hier beispielsweise
die Hauptkette e mit Musterkloben e1
und e2 ist, werden mittels Zugstangen f1
und y2 die Fadenführer b1 und b2, die bei
mehrteiligen Maschinen durch je eine Schiene g1.
und g2 zur gemeinsamen Bewegung zusammengeschlossen
sind, in folgender Weise ein- und ausgeschaltet:
Die Zugstangen /] und /2, die durch eine
Klinke fB zusammengeschlossen sind, werden durch Musterkloben. e J und e2 der Musterkette
e angehoben, und durch die Winkelhebel /z1 und h2 werden somit die Auslegeschienen
i1 und i2 vermittels der damit verbundenen
Zugstange und der schrägen Schlitze nach unten bewegt (Fig. 1, 2 und 3). Hierdurch
kommen auch die Mitnehmer kl und k2,
die von dem Kreuzkopf q durch das Gestänge^3 hin-und herbewegt werden, in Arbeitsstellung
zu stehen, können dann die Mitnehmerkasten I1 und Z2 mitnehmen und hier-
mit die damit verbundenen Fadenführerschienen gl und g2 mit ihren Fadenführern bl
und b2 (s. Fig. i).
Wie bekannt, wird den Deckern d die nötige seitliche Bewegung zu ihrer Arbeit von
den Spindeln m1 und m2, die zu beiden Seiten
der Maschine angeordnet sein können, erteilt. Diese seitliche Bewegung müssen auch die
Auflauf er ηl. und ri1 für die Wegbegrenzung
ίο der Fadenführer Z»1 und b2 mitmachen. Es
sind zu diesem Zwecke die Fadenführeraufläufer Ti1 und η2 mit den Spindelkasten o1
und; o2 durch Gestänge pl und p2 verbunden
(s. Fig. i)...
Die Fadenführer a1 und <z2 werden vermittels
der Zugstange r, deren Bewegung ebenfalls von der Mustervorrichtung e geregelt
wird, angetrieben. Es geschieht dies derart, daß die Zugstange r beim Aufsteigen
auf das betreffende Musterglied gehoben wird, der Winkel s (s. Fig. 3) den Riegel t seitwärts
drückt und damit den Auslegerbolzen u gegen die Anschläge der Mitnehmerklinken
für die Fadenführer α1 und α2 bewegt, wodurch
letztere beliebig aus- und eingeschaltet werden können.
Claims (1)
- Pate nt-An Spruch:Ringelvorrichtung für selbsttätige Minder- (Eindeck-) und Zunahme-(Ausdeck-) Strickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung von mehr als zwei Ringelfadenführern fal a1 . .'. . b1 ti*) mit geschlossenem Nüßchen ein Teil der Ringelfadenführer (b* b2-. . . .) oberhalb der Deckvorrichtung angeordnet ist, wobei dieser Teil der Ringelfadenführer seine Einstellung von der den übrigen Ringelfadenführern (a1 a1) zugeordneten Mustervorrichtung erhält. 'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185437C true DE185437C (de) |
Family
ID=449269
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185437D Active DE185437C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185437C (de) |
-
0
- DE DENDAT185437D patent/DE185437C/de active Active
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