DE185044C - - Google Patents

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DE185044C
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hammers
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drive shaft
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G3/00Rotary appliances
    • F28G3/10Rotary appliances having scrapers, hammers, or cutters, e.g. rigidly mounted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSEiSe. GRUPPE
MAX STRAUCHENBRUCH in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. April 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit Hämmern zum Abklopfen des Kesselsteins in Wasserröhren. Bei bekannten derartigen Vorrichtungen sind die die Hämmer bewegenden Glieder nur zum Teil gegen das Verschmutzen mit dem zertrümmerten Kesselstein geschützt, außerdem, ist die Handhabung dieser Vorrichtungen insofern schwerfällig, als zur Bedienung zwei Personen erforderlich sind, von
ίο denen die eine die Antriebswelle für die Hämmer drehen muß, während eine zweite Person die ganze Vorrichtung in langsame Umdrehung versetzen und zugleich den Vorschub bewirken muß.
Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung sollen die erwähnten Mängel beseitigt werden. Zu diesem Zweck sind bei der neuen Vorrichtung sämtliche Lagerungen der zur Bewegung der Klopfhämmer dienenden Glieder von einem Mantel allseitig umschlossen, so daß sie während der Arbeit in einem Ölbad laufen können und gegen Eindringen von abgeschlagenem Kesselstein gesichert sind. Ferner ist zwischen dem Mantel und der die Hämmer antreibenden Welle ein Vorgelege eingeschaltet, so daß bei Drehung der Welle gleichzeitig der Mantel mit den Hämmern gedreht wird.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt der neuen Vorrichtung nach A-A der Fig. 2, Fig. 2 eine Oberansicht, Fi Q
B-B der Fig.
mechanismus.
In dem Mantel 1 sind eine Antriebswelle 2 und stumpfe Hämmer 3 mit ihren Spindeln 4
g. 3 einen Querschnitt nach 1 und Fig. 4 den Antriebsderart drehbar gelagert, daß sämtliche Lagerungen durch den sie umschließenden Mantel gegen das Eindringen des abgelösten Kesselsteins geschützt sind und in einem Ölbad laufen können.
Die Antriebswelle 2 ist mit den Zähnen 5 versehen, welche gegenüber Anschlägen 6 der Hammerspindeln 4 angebracht sind und bei Drehung der Welle in bekannter Weise so in Eingriff mit den Anschlägen gelangen, daß dadurch die Spindeln eine teilweise Drehung erhalten. Hierbei werden die Hämmer angehoben, worauf Federn 7 die Härrfmer zum Aufschlagen bringen, sobald die Anschläge 6 außer Eingriff mit den Zähnen 5 gelangen. Die Federn umfassen in bekannter Weise die Spindeln 4 und sind andererseits an Zapfen 8 befestigt. Der Mantel 1 ist an seinem einen Ende mit einem Gewindeansatz 9 versehen, welcher durch Verschraubung mit einem Fortsatzrohr 10 verbunden ist, das die aus dem Mantel heraustretende . Antriebswelle 2 umgibt.
Um nun die Hämmer· während ihrer Arbeit weiter zu bewegen und so allmählich die ganze innere Wandung des Wasserrohres zu bearbeiten, ist zwischen der Antriebswelle 2 und dem Fortsatzrohr 10 ein Vorgelege eingeschaltet. Ein Trieb 11 steht in Eingriff mit dem Zahnrad 12, welches fest auf einer Spindel 13 sitzt, die noch ein Trieb 14 trägt, das in ein auf dem Fortsatzrohr 10 sitzendes Zahnrad 15 eingreift. Die Übersetzung wird vorteilhaft so gewählt, daß, wenn die Antriebswelle 2 drei Umdrehungen ausführt, das
Fortsatzrohr und mithin auch der Mantel ι und die mit ihm verbundenen Teile eine Umdrehung ausführen. Während nun die Hämmer ununterbrochen arbeiten, drehen sie sich gleichzeitig um die Achse des Mantels herum und bearbeiten so allmählich die ganze innere Umfläche des zu reinigenden Rohrs. Bei schräger Lage der Wasserröhren wird die Vorrichtung während des Arbeitens infolge ihrer
ίο Schwere und Erschütterung allmählich vorgeschoben werden, oder es geschieht dies durch Nachhilfe mit der Hand, und da die Hämmer ununterbrochen arbeiten, vollzieht sich der Reinigungsvorgang auf einem schraubengangartigen Wege.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Abklopfen des Kesselsteins aus Wasserröhren, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Lagerungen der zur Bewegung der Klopfhämmer (3) dienenden Glieder von einem Mantel (1) allseitig umschlossen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Mantel (1) und der die Klopfhämmer (3) antreibenden Welle (2) ein Vorgelege eingeschaltet ist, so daß bei Drehung der Welle gleichzeitig der Mantel mit den Hämmern gedreht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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