DE185040C - - Google Patents

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DE185040C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F17/00Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, wherein the washing action is effected solely by circulation or agitation of the washing liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVIl85040 -
KLASSE 8</. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschmaschine, bei der in bekannter Weise in einem mit dem Wäschegefäß verbundenen Behälter ein Kolben die Waschflüssigkeit durch die Wäsche hindurchbewegt.
Gegenstand der Erfindung ist eine besondere Anordnung und Ausbildung des Kolbens. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß sich Kolben, die mittels besonderer Liderungen
ίο an der Wand ihres Behälters dicht anschließen, praktisch nur außerordentlich schwer so herstellen lassen, daß sie bei den für den Hausgebrauch bestimmten Maschinen dauernd zuverlässig wirken. Außerdem werden solche Ausführungen viel zu kostspielig, um in größerer Menge für den allgemeinen Bedarf geeignet zu sein.
Entsprechend der Erfindung wird ein Tauchkolben benutzt, der ähnlich wie ein Verdränger bei den bekannten Heißluftmaschinen auf die Waschflüssigkeit einwirkt. Der Tauchoder Verdrängerkolben braucht nicht fest an der Behälterwand abzudichten, er bewirkt die Bewegung, der Waschflüssigkeit durch sein Volumen, indem durch sein Eindringen in die Flüssigkeit der Spiegel der letzteren eine Erhöhung erfährt, während umgekehrt der Flüssigkeitsspiegel sinkt, wenn der Kolben aus der Flüssigkeit heraustritt.
Ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt, Fig. 2 einen Grundriß.
Die Maschine besteht aus dem Kessel a, an den sich unten zweckmäßig ein zylindrischer Ansatz al von kleinerem Durchmesser anschließt, der in das Feuerloch eines Kochherdes o. dgl. einzusetzen ist. Innerhalb des Kessels α befindet sich ein Einsatz b von zylindrischem oder anderem Querschnitt und in diesem ruht ein Kolben c, der nach dem Zeichnungsbeispiel als Tauchkolben aus Holz gebildet ist. Zum Auf- und Abbewegen des Kolbens dient ein Handhebel d mit Handgriff dl, der bei ei2 an dem Kolben gelenkig befestigt ist und sich bei d3 auf eine beweglich an dem Kessel α befestigte Strebe e stützt. Die Hochstellung, des Kolbens und des Hebels ist in punktierten 'Linien in Fig. 1 angegeben. _
Der Innenraum des Kessels α und der des Zylinders b bilden kommunizierende Röhren, da unten eine freie Verbindung zwischen den beiden Räumen besteht. Um die Wäsche festzuhalten, ist unten im Kessel ein Siebboden f angeordnet, während oben auf der Wäsche zwei Beschwerungsringe g angedeutet sind, die durch ihr Gewicht die Wäsche niederhalten sollen. Statt dieser Ringe kann auch ein herausnehmbarer Siebboden benutzt 60 ■ werden.
Wird der Kessel mit Seifen- oder Laugenlösung so angefüllt, wie es in Fig. 1 der Zeichnung verdeutlicht ist, und wird der Kolben gehoben, so strömt die Flüssigkeit durch die Wäsche hindurch in den Zylinder b hinein. Beim Niederbewegen des Kolbens strömt dann die Flüssigkeit in umgekehrter

Claims (2)

Richtung wieder zurück, so daß bei Wiederholung des Spieles die Flüssigkeit in ständiger Folge nach beiden Richtungen durch die Wäsche hindurchgeht. S Die Abmessungen des Tauchkolbens sind nach Fig. ι derartige, daß der Kolben in der tiefsten Lage aus der Flüssigkeit herausragt. Dadurch wird das Herausspritzen und Herausheben der Flüssigkeit aus der Maschine ίο verhindert, obgleich der Kolben in dem Zylinder b nicht dicht schließt. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Waschmaschine mit durch einen Kolben bewegter Waschflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (c) als Tauch- oder Verdrängerkolben ausgebildet ist.
2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (c) eine solche Länge hat, daß er in der tiefsten Lage über den Flüssigkeitsspiegel herausragt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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