DE18449C - Dampfkessel - Speiseapparat - Google Patents

Dampfkessel - Speiseapparat

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Publication number
DE18449C
DE18449C DENDAT18449D DE18449DA DE18449C DE 18449 C DE18449 C DE 18449C DE NDAT18449 D DENDAT18449 D DE NDAT18449D DE 18449D A DE18449D A DE 18449DA DE 18449 C DE18449 C DE 18449C
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DE
Germany
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boiler
steam
pipe
locomotive
feeding apparatus
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Active
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DENDAT18449D
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English (en)
Original Assignee
E. FROMENTIN in Neuilly-Seine
Publication of DE18449C publication Critical patent/DE18449C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/06Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with receptacles external to, but in free communication with, the boilers and adapted to move up and down in accordance with change in water level

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat besteht (im Gegensatz zu dem unter No. 8190 patentirten) nur aus einem feststehenden Speisegefäfs, an welches ein Condensationsgefäfs angefügt ist. Das Speisewasser wird durch den sich condensirenden Dampf angesaugt, wobei der Dampf seine Wärme dem Wasser mittheilt, während das Wasser zunächst in das Speisegefäfs und dann in den Kessel übertritt. Diese Wirkung kann mittelst eines von Hand steuerbaren Schiebers geregelt werden.
Die Zeichnungen stellen dar in;
Fig. ι einen Horizontalschnitt nach C- C, Fig. 2, eines Apparates mit Schieber für Handbetrieb,
Fig. 2 einen Längsschnitt, zum Theil nach E-E, Fig. 3,
Fig. 3 einen" Schnitt nach D-D, Fig. 2.
Der Apparat besteht aus drei über einander liegenden Gufsstücken 1, 2 und 3, mit welchen alle wesentlichen Organe verbunden sind. Die Befestigung des Apparates am Kessel geschieht durch den unten am Fufsstück 1 befindlichen Flantsch 4. Der an demselben Stück angegossene Stutzen 6 leitet das Speisewasser nach dem Kessel, während sich auf den oberen Flantsch der Theil 2 aufsetzt, welcher einerseits das birnenförmige Speisegefäfs, die sogen. Flasche, und andererseits das cylindrische Reservoir bildet, in welches das Speisewasser zuerst eintritt. Beide Gefäfse werden zweckmäfsig in einem Stück gegossen, wie es die Zeichnung darstellt. Oben ist dieses Stück 2 durch Flantschen mit dem halbkugelförmigen und mit einem Lufthahn 36 versehenen Deckel 3 verbunden, durch dessen Stutzen das Speisewasser in den Apparat geführt wird. Unten in das Reservoir ist das Rohr 15 eingelassen, das dazu dient, abwechselnd den Dampf nach der einen Richtung und das Speisewasser nach der anderen Richtung durchzulassen.
Seitlich am Stück 1 ist der Schieberkasten 9 angeschraubt, in dem die Steuerung durch den Schieber 10 mittelst des Handhebels 34 vor sich geht. Der Schieber kann zwei verschiedene Stellungen einnehmen; in einer derselben, derjenigen, welche Fig. 3 angiebt, findet die Speisung statt, indem der Dampf aus dem Kessel durch den Stutzen 20 in den Schieberkasten 9 und durch das Rohr 13 in den oberen Theil der Flasche eintritt, während das in derselben enthaltene Wasser durch den Stutzen 6 nach dem Kessel abläuft. In der anderen Stellung (wenn der Schieber nach links verschoben ist) ist der frische Kesseldampf von der Flasche abgeschnitten, der in der Flasche befindliche gebrauchte Dampf fliefst jetzt durch das Rohr 13 und den Schieber hindurch in das Rohr 15 und von hier aus in den Condensator. Um die Condensation zu beschleunigen und um das Wasser gut anzuwärmen, ist der im Innern des Condensators liegende Theil des Rohres 15 mit einer Anzahl kleiner Löcher versehen. Infolge der stattfindenden Condensation wird das Wasser aus dem Condensator in die Flasche gesaugt und gleichzeitig der Condensator durch ein höher liegendes Reservoir von neuem gefüllt, worauf das Spiel wiederum beginnen kann. Die Condensation kann unter Umständen auch zum Ansaugen und Heben des Speisewassers aus einem tiefer gelegenen Reservoir verwendet werden.

Claims (4)

Das constante Niveau im Kessel wird; durch ein Dampfrohr 32, Fig. 4, erhalten, welches in den Kessel bis zum gewünschten Wasserstand hinabreicht, so dafs, wenn die Mündung des Rohres durch zu hohen Wasserstand verschlossen ist, die Speisung aufhört. Anwendung des Speiseapparates bei einem feststehenden Dampfkessel. In Fig. 4 ist der in Fig. 1, 2 und 3 abgebildete Apparat an der Seite eines stationären Kessels A angebracht. Das im Reservoir C enthaltene Speisewasser tritt durch ein oben mit einem Siebe versehenes Rohr in den Apparat und gelangt von hier aus in den Kessel oder statt dessen zunächst in einen Vorwärmer. Anwendung des Speiseapparates an einer Lokomotive. Fig. S zeigt eine Lokomotive mit dem Speiseapparat, Fig. i, 2 und 3, in der Seitenansicht. Der Apparat wird durch Hebel 34 und eine bis zum Führerstande reichende Zugstange 10 gesteuert. Die Rohrverbindungen sind genau wie bei der schon beschriebenen Anordnung. Um das Wasser vom Tender nach dem Apparat zu heben, soll derselbe mit irgend einem bekannten Dampfstrahlapparat in Verbindung gebracht werden. ■ Pat ent-An s ρ rüche:
1. Die Construction des oben beschriebenen und in den Fig. 1, 2 und 3 abgebildeten Apparates, welcher im wesentlichen aus drei leicht aus einander zu nehmenden, gut zugänglichen Theilen 1, 2 und 3 und-einem von Hand verstellbaren Schieber besteht, alle Theile durch geeignete Rohrleitungen verbunden.
2. Die Anordnung und Aufstellung des Speiseapparates an einem feststehenden Dampfkessel, wie oben beschrieben und in Fig. 4 dargestellt ist.
3. Die Anordnung und Aufstellung des Speiseapparates an einer Lokomotive, wie oben beschrieben und in Fig. 5 dargestellt ist.
4. Die Verbindung eines bekannten Dampfstrahlapparates mit vorliegendem Speiseapparat.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT18449D Dampfkessel - Speiseapparat Active DE18449C (de)

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