DE86945C - - Google Patents

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DE86945C
DE86945C DE189586945D DE86945DD DE86945C DE 86945 C DE86945 C DE 86945C DE 189586945 D DE189586945 D DE 189586945D DE 86945D D DE86945D D DE 86945DD DE 86945 C DE86945 C DE 86945C
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evaporator
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vacuum
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DE189586945D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/10Vacuum distillation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/02Treatment of water, waste water, or sewage by heating
    • C02F1/04Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation
    • C02F1/046Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation under vacuum produced by a barometric column

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT. Y&
Der vorliegende Vacuumverdampfer dient zur Ausführung des bekannten, z. B. in der englischen Patentschrift Nr. 12774 vom Jahre 1893 beschriebenen Verfahrens, welches darin besteht, die Flüssigkeit unter Druck anzuwärmen, ehe sie in den eigentlichen unter Vacuum stehenden und mit keiner besonderen Heizvorrichtung versehenen Verdampfapparat gelangt. Hierbei wurde die angewärmte Flüssigkeit in den Verdampfapparät oberhalb der in diesem Apparat befindlichen Flüssigkeit eingeleitet, so dafs die eingeführte Flüssigkeit unmittelbar der Luftleere ausgesetzt wurde. Die sich hierbei ausscheidenden Kr.ystalle sind so klein, dafs das gewonnene Salz einen verhältnifsmäfsig nur geringen Werth besitzt.
Das in dem vorliegenden Verdampfer gewonnene Salz besteht aus grofsen Krystallen.
Die angewärmte Flüssigkeit wird nicht der Einwirkung der Luftleere unmittelbar ausgesetzt, sondern sie wird zunächst unterhalb der Oberfläche der im Apparat bereits befindlicrien Flüssigkeit in der Nähe des Bodens eingeführt und hier über die ganze Fläche möglichst gleichmäfsig vertheilt, so dafs eine langsame und ruhige Verdampfung vor sich geht, während bei dem älteren Verfahren die Verdampfung sehr plötzlich und heftig erfolgt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Apparat im Höhenschnitt und Fig. 2 im Grundrifs.
Die Flüssigkeit wird in den Anwärmebehälter α durch das Rohr c eingeführt und demselben durch das Rohr d entnommen, wobei sie die im Inneren des Behälters angeordneten Rohre b durchzieht. Der Dampf zum Anwärmen der Flüssigkeit wird durch das Rohr c1 eingeführt, umspült die Rohre b und verläfst den Apparat kondensirt als Wasser durch das Rohr d1. Der Verdampfkörper e besitzt zweckmäfsig eine flache, runde Gestalt und wird von einem Vertheilungsrohr h umgeben, welches mit dem Rohr d in Verbindung steht. Der Verdampfkörper wird zweckmäfsig von Trägern f getragen, die auf den Stützen g ruhen. Von dem Rohr h zweigt eine Anzahl kleinerer Rohre i ab, die möglichst nahe dem Boden des Gefäfses e in dieses einmünden und mit Hähnen z'1 aus-· gerüstet sind, welche den Zuflufs der Flüssigkeit nach dem Behälter e regeln. Das Absaugerohr j zweigt von dem Behälter e zweckmäfsig an höchster Stelle ab und steht mit der Vacuumpumpe in Verbindung. Die sich im Verdampfgefäfs e ausscheidenden Krystalle werden durch das Ventil k demselben entnommen, an welchem sich ferner noch ein Rohr / befindet, das zu einer Pumpe führt und den Umlauf der Lauge oder anderen Flüssigkeit herbeiführt.
An einer mittleren lothrechten Welle 0 sind Arme ni angebracht, die mit Messern oder Schaufeln η ausgerüstet sind, welche die sich, absetzenden Krystalle dem Ventil k zuführen.. Die Welle 0 ragt unten durch den Boden des Gefäfses e durch und wird unter Zwischenschaltung eines geeigneten Getriebes von den Riemscheiben ρ aus angetrieben.
, Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende :
Hat die Lauge den Heizapparat α durchlaufen , so gelangt sie durch das Rohr d in das Vertheilungsrohr h und weiter durch die
kleineren Rohre i in das Verdampfgefäfs in der Nähe des Bodens, wobei sie gleichmäfsig vertheilt wird. Die Flüssigkeit gelangt hier nicht unmittelbar unter Einwirkung der Luftleere, sondern sie ergiefst sich in bereits vorhandene Flüssigkeit, deren Oberfläche über der Mündung der Rohre z'1 liegt. Dadurch geht eine sehr langsame und gleichmäfsige Verdampfung der Flüssigkeit vor sich, so dafs die Krystalle Zeit gewinnen, zu wachsen und beträchtliche Abmessungen anzunehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    . Vacuumverdampfer ohne Heizvorrichtung, in welchen die erhitzte Flüssigkeit in der Nähe des Bodens, unter der Oberfläche der bereits im Verdampfer befindlichen Flüssigkeit, möglichst gleichmäfsig zugeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189586945D 1895-09-19 1895-09-19 Expired DE86945C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE86945T 1895-09-19

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DE86945C true DE86945C (de) 1896-05-23

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ID=34484320

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DE189586945D Expired DE86945C (de) 1895-09-19 1895-09-19

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