DE128295C - - Google Patents
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- DE128295C DE128295C DENDAT128295D DE128295DA DE128295C DE 128295 C DE128295 C DE 128295C DE NDAT128295 D DENDAT128295 D DE NDAT128295D DE 128295D A DE128295D A DE 128295DA DE 128295 C DE128295 C DE 128295C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J11/00—Apparatus for treating milk
- A01J11/04—Appliances for aerating or de-aerating milk
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Dairy Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstand, durch welche die
Milch und der Rahm in der Schleudertrommel mittels frischer Luft durchlüftet werden sollen.
Eine Durchlüftung findet bei der Entrahmung in der Schleudertrommel stets statt, und zwar
infolge der schnellen Drehung der Maschine und des dadurch erzeugten Luftstromes, wodurch
eine sehr kräftige Durchlüftung der Milch und des Rahms, sowohl in dem Behälter als auch in dem Deckel und den
Rohren der Centrifuge erfolgt. Hierbei wird aber die die Schleudertrommel durchstreichende
Luft direct aus dem Arbeitsraum entnommen; diese ist jedoch selbst in den bestgeleiteten
Molkereien verunreinigt.
Da jedoch der Geschmack und die Güte des abgeschiedenen Rahms und der daraus erzeugten
Butter in hohem Mafse von dem Grade der Reinheit der Luft abhängt, mit der der Rahm in Berührung kommt, so ist es
wesentlich, wenn die Luft direct aus der Atmosphäre entnommen wird, wobei der Luftstrom
durch das Rahmrohr in die Schleuder eintritt und durch das Magermilchrohr austritt.
Um diese Durchlüftung wirksam zu gestalten, ist es natürlich nothwendig, zu verhindern,
dafs die Luft des Arbeitsraumes durch die Qeffnung, aus der der Rahm austritt, in das
Rahmrohr gelangt. Dies kann in verschiedener Weise erreicht werden, wie im Folgenden
dargestellt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine Aufsicht und
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Milchschleuder, welche mit einer Rohrleitung für.die Zuführung
von frischer Luft und einer Vorrichtung, um das Eindringen der schlechten Luft des Arbeitsraumes durch die Austrittsöffnung des Rahmrohres zu verhindern, versehen ist.
Fig. 3 ist eine Oberansicht und
Fig. 4 eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform ohne die besondere Vorrichtung
an der Oeffnung des Rahmrohres; der Rahm wird hier, anstatt durch ein geschlossenes
Rohr, direct in den Deckel des zu seiner Aufnahme bestimmten Gefäfses geführt
und die frische Luft durch ein Rohr in diesem Behälter und weiter in das Rahmrohr der
Schleudertrommel angesaugt.
α ist die Milchschleuder, b das Gefäfs, das die zu' entrahmende Milch enthält, c ist das
Rohr, durch welches der Rahm aus der Schleudertrommel fliefst (Rahmrohr) und d das
Magermilchrohr; f ist das Rohr für Zuführung frischer Luft zu dem Rahmrohr, I ist der Behälter
für die Magermilch, m für den Rahm. 0 ist eine Spirale am äufseren Ende des Luftzuführungsrohres,
die dazu dient, Verunreinigungen aufzufangen und durch irgend eine
andere beliebige Vorrichtung ersetzt werden kann.
In den' Fig. 1 und 2 ist an dem Ende des
Rahmrohres ein T-förmiges Rohr e angebracht. Das Frischluftrohr f mündet in. das obere Ende
des Knierohres des T-Rohres. Dies Knierohr g ist unten durch ein Ventil h abgeschlossen,
welches durch ein Gewicht k an dem Hebel i geschlossen gehalten wird. Dieses Ventil kann
auch jede andere Form haben; sein Zweck ist lediglich, dem sich in dem Knierohr sammelnden
Rahm einen gewissen Widerstand zu bieten;
es. kann beispielsweise durch ein S-förmiges Rohr ersetzt werden, das einen Ahschlufs für
den Rahm bildet, aber keine Luft zuläfst. Ist das Gefä'fs b mit Milch gefüllt und geht die
Centrifuge an, so Riefst der Rahm durch das Rahmrohr c und die Magermilch durch das
Rohr d, ohne dafs jedoch beide Rohre vollständig von den Flüssigkeiten ausgefüllt werden.
Gleichzeitig findet ein Ansaugen durch das Rahmrohr c statt und frische Luft geht
durch das Luftrohr / oben in das Knie des T-Rohres e und von da durch das Rahmrohr c
in die Schleudertrommel. Der Frischluftstrom trifft nun dabei den Strom des Rahms, der
ihm entgegenfiiefst, und dadurch wird eine vollständige Durchlüftung des Rahms erzielt.
Die in die Schleudertrommel angesaugte Milch wird wieder durch das Magermilchrohr d herausgedrückt.
Der Rahm sammelt sich in dem Knie des T-Rohres e, bis sein Gewicht genügend
grofs ist, um das Ventil h für einen Augenblick zu öffnen. Eine kleine Rahmmenge
geht dann durch das Ventil, doch bleibt eine gewisse Säule immer in dem Knie g zurück;
die Höhe dieser Flüssigkeitssäule wird durch das Gewicht k derart geregelt, dafs der Eintritt
der Luft in das Rahmrohr nicht durch den Rahm behindert wird. Durch diese Anordnung
wird das Eintreten der schlechten Luft des Arbeitsraumes in das Rahmrohr wirksam
verhindert.
Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen eine abgeänderte
Ausführungsform; der Behälter m für den Rahm ist hier mit einem dicht
schliefsenden Deckel η versehen, mit welchem das Rahmrohr c durch ein Rohr ρ verbunden
ist. Das Frischluftrohry ist durch den Deckel η hindurchgeführt.
Der Rahm läuft in diesem Falle direct in das Gefäfs m, ohne mit der Luft im Arbeitsraum
in Berührung zu kommen, und die frische Luft wird durch das Rohr f und den
Deckel η in den Rahmbehälter gesaugt und gelangt von da durch das Rohr ρ in das Rahmrohr
c und in die Schleuder.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung zum Durchlüften der Milch und des Rahms in der Schleudertrommel,
dadurch gekennzeichnet, dafs ein mit der Aufsenluft (gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Staubfängers) in
Verbindung stehendes Rohr (f) mit seinem inneren Ende mit dem Rahmrohr der
Schleuder verbunden und unten durch ein Ventil oder ein S-förmiges Rohr abgeschlossen
ist, so dafs es am Ende stets gefüllt ist, um das Eindringen schlechter Luft zu verhindern.
2. Eine Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs
das Frischluftrohr unmittelbar in den luftdicht verschlossenen Rahmbehälter mündet,
aus dem die angesaugte Frischluft durch das gleichfalls in denselben mündende Rahmrohr in die Schleuder gesaugt wird.·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE128295C true DE128295C (de) |
Family
ID=396829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT128295D Active DE128295C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE128295C (de) |
-
0
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