DE80884C - - Google Patents

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DE80884C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor

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  • Dairy Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Rahmstaubfänger für Milchschleudern, welcher den nach allen Richtungen des Maschinenraumes fliegenden Rahmstaub auffangen und sammeln soll.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein solcher Staubfänger zur Darstellung gebracht, und es zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt,
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig. 3 einen Querschnitt in Richtung der Linie ^-^ der Fig. 1,
Fig. 4 einen Längsschnitt in Richtung der Linie x-x der Fig. 1 und y-y der Fig. 3,
Fig. 5 den Rahmstaubfänger an dem Rahmrohr der Schleuder.
Der Rahmstaubfänger besteht aus einem Trichter b mit angesetztem Sammelrohr c, welche in der Längsnaht mit einander verbunden, oben durch einen Ring abgedeckt sind und unten zusammen verlaufen. An der Uebergangsstelle des Trichters in das cylindrische Rohr befinden sich zwei kleinere, seitlich und unten offene Rohre d άλ, an welchen in gewissen Entfernungen von einander entsprechend dem Trichterdurchmesser Ringe e angebracht sind. Diese Ringe e sind so an den Rohren ddl befestigt, dafs zwischen ihrem äufseren Umfange und dem inneren Trichtermantel noch ein freier Raum bleibt, der in das Innere der Rohre d d1 mündet und der gesammelten Sahne einen Abflufs gestattet. Im oberen Trichterrande befindet sich eine Oeffnung zur Aufnahme des Rahmauslaufrohres a. Letzteres wird zweckentsprechend durch eine Schelle g, die in Scharnierstücken //\ Fig. 2, dreh- und feststellbar ist, gehalten. Zur Ableitung der gesammelten Sahne kann das cylindrische Rohr c einen Krümmer h erhalten (Fig. ι und 5).
Da die bei Schleudermaschinen in die Höhe getriebene leichtere Sahne in den Raum i (Pfeil i, Fig. 5) gelangt, so bildet sich an dem Auslaufe α, Fig. 5, dieses Behälters eine Menge Rahmstaub, welcher im ganzen Räume umherfliegt und sich auf die einzelnen Maschinenteile niedersetzt. Gesammelt erhält man pro Stunde nach Angabe des Erfinders etwa 87 g mit einem Fettgehalte von circa 23 pCt. Ist der Rahmstaubfänger auf dem Rahmröhr a angebracht (Fig. 5), so wird der aussprühende Staub nach dem inneren Trichtermantel zu gespritzt, von den Ringen e aufgefangen und, von letzteren gesammelt, den seitlich offenen Rohren d dK zugeführt. Letztere leiten den gesammelten Sahnenstaub in das Hauptabflufsrohr c, von welchem es durch Krümmer h dem Kühler zugeführt wird. Die am oberen Rande des Trichters befestigten Scharniere//1, Fig. ι, 4 und 5, gestatten ein Verstellen des Staubfängers, so dafs man das Rohr α sowohl in einem Winkel zur Leitung c, als auch letztere in gleicher Richtung zum Rohr α einstellen kann. Erstere Befestigungsart ist. in Fig. i, letztere, die zweckmäfsigste, in Fig. 5 dargestellt. Der im Rahmstaubfänger gesammelte Rahm wird mittelst der Ringe e aufgefangen, verdichtet und dem abfliefsenden Rahmstrom zugeführt. Die'Reinlichkeit im Maschinenraum wird wesentlich gefördert, und der sonst sich
in der ganzen Luft verteilende, an allen Maschinentheilen sich ansetzende Rahmstaub wird als verwendbarer Rahm gesammelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Rahmstaubfä'nger für Milchschleudern, bestehend aus einem unten geschlossenen, an einer Seite in ein Abflufsrohr c übergehenden Trichter b, in welchem parallele flache Ringe e mit einigem Abstand von der Trichterwand angebracht sind, und welcher derart am Ausflufsrohr α der Milchschleuder befestigt wird, dafs das Rohr c etwa in Richtung dieses Abflufsrohres liegt und der Rahmstaub" mittelst der Ringe e aufgefangen, verdichtet und dem abfliefsenden Rahmstrom zugeleitet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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