DE183641C - - Google Patents

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DE183641C
DE183641C DENDAT183641D DE183641DA DE183641C DE 183641 C DE183641 C DE 183641C DE NDAT183641 D DENDAT183641 D DE NDAT183641D DE 183641D A DE183641D A DE 183641DA DE 183641 C DE183641 C DE 183641C
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Germany
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backrest
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/56Parts or details of tipping-up chairs, e.g. of theatre chairs
    • A47C7/563Parts or details of tipping-up chairs, e.g. of theatre chairs provided with a back-rest moving with the seat

Landscapes

  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34g. GRUPPE
HENRY HEAP und THOMAS BRIERLEY in BLACKPOOL, Engl.
Klappstuhl mit Schutzvorrichtung für Lehnen- und Sitzfläche, Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1906 ab.
Klappstühle, deren Sitz bei der Entlastung durch einen Gewichtshebel' selbsttätig hochgeklappt wird, sind bekannt. Auch ist es bei Klappstühlen nicht mehr neu, das Hochklappen des Sitzes durch das Gewicht der herabhängenden Rückenlehne zu bewirken. Das Wesen der Erfindung wird in der zwangläufigen Verbindung der auf und ab bewegbaren Rückenlehne mit dem Gewichtshebel
ίο gesehen. Hierdurch soll erreicht werden, daß nach dem Niedergehen der Lehne beim Zusammenklappen des Stuhles die Oberkanten der Lehne und des Sitzes ungefähr in gleicher Höhe liegen und daß ihre nun gegenüberliegenden Gebrauchsfläclien einander verdecken und schützen, indem sich gleichzeitig mit dem Zusammenklappen ein Schutzdach über die Oberkanten von Sitz und Lehne legt, was an sich nicht neu ist.
Auf den Zeichnungen ist. der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht und bedeutet :
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch einen aufgeklappten Stuhl,
Fig. 2 einen Schnitt durch die zusammengeklappten Teile desselben,
Fig. 3 und 4 entsprechende Schnitte einer anderen Ausführungsform,
Fig. 5 und 6 entsprechende Schnitte einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 7 und 8 einen senkrechten Schnitt durch einen Stuhl mit Fußstütze in geöffnetem und zusammengeklapptem Zustande,
Fig. 9 und 10 senkrechte Schnitte durch eine andere Ausführungsform in geöffnetem und geschlossenem Zustande, während
Fig. 11 bis 14 besondere Ausführungsformen des Schutzdaches in senkrechten Schnitten und teilweiser Vorderansicht veranschaulichen. ■
Der Sitz A (Fig. 1 und 2) ist um Zapfen B zu beiden Seiten des Gestells C drehbar und die Lehne D hängt zwischen den Gestellwandungen lose drehbar an kurzen, um Zapfen k aufschwingbaren Lenkstangen K, die eine solche Länge aufweisen, daß beim Zusammenklappen des Stuhles die Lehne bis zur gleichen Höhe mit der Sitzoberkante herabsinkt. An das' untere Ende der Lehne ist das eine Ende eines um Zapfen / ausschwingbaren Winkelhebels L angelenkt, dessen anderes Ende eine zur Stütze des Sitzes A dienende Rolle Z1 trägt,. welche außer durch das Gewicht der Lehne noch durch ein besonderes Gegengewicht M dauernd hochgedrückt wird, so daß der unbesetzte Stuhl in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise zusammengeklappt wird. Beim Niederklappen des Sitzes A wird das vordere Ende des Winkelhebels L niedergedrückt und die Lehne D in die gewünschte Lage gehoben. Anschläge kl können der Lehne als Stütze dienen und das Rückwärtsschwingen nach Wunsch begrenzen. Mit dem Stuhl kann irgend ein geeignetes Schutzdach verbunden werden, welches beim Zusammenklappen des Stuhles in die wirk same Lage gebracht wird.
Statt die Lehne, wie bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 durch kurze Lenkstangen mit dem Stuhlgestell zu verbinden, kann auch gemäß der Fig. 3 und 4 zu beiden Seiten der Lehne je ein Stift F vorgesehen

Claims (6)

sein, welcher in einem Schlitz G des Gestells C Führung erhält. Bei der Ausführungsform der Fig. 5 und 6 ist nur der obere Teil d der Lehne an dem Auf- und Niedersteigen beteiligt und mit Stiften in den Führungsschlitzen G verschiebbar, während der untere Teil D fest angeordnet ist. Das obere Ende des beweglichen Lehnenteils steht in diesem Falle durch eine lange Lenkstange N mit dem einen Ende des Winkelhebels L in Verbindung.' Die Gebrauchsstellung des Stuhles kann auch dadurch herbeigeführt werden, daß man den Sitz statt von Hand in bekannter Weise durch einen Tritthebel O (Fig. 7 und 8) herunterklappt. Dieser Hebel ist durch eine Stange P mit dem Gelenk zwischen der Lehne D und dem Winkelhebel L verbunden. Bei dieser Ausführungsform wird die Rolle Z1 in einer unterhalb des Sitzes A vorgesehenen Nut jR geführt und gleitet in dieser beim Öffnen und Schließen des Stuhles entlang. Ein Wetterschutzdach H (Fig. 9 und 10) aus' Holz, Metall oder anderem geeigneten Material kann an dem oberen Ende der Lehne D gelenkig angebracht sein und überdeckt im • zusammengeklappten Zustande des Stuhles in der aus Fig. IO ersichtlichen Weise Lehne und Sitz. Beim Niedergehen der Lehne D kommen die an das Schutzdach angelenkten Stützen S gegen am Gestell C feste Anschläge T zu liegen, wodurch das Schutzdach angehalten wird und die Oberkante des Sitzes A sich unter die Vorderkante des Schutzdaches legt, wodurch Sitz und Lehne gegen Schmutz und Wetter geschützt werden. Bei einer weiteren Ausführungsform dieses Schutzdaches nach Fig. 1 und 2 ist dasselbe am oberen Ende der Lehne D drehbar und besitzt Stifte oder Vorsprünge, welche in Nuten G1 des Gestells C gleiten und Führung erhalten. Beim Anheben des Sitzes werden die Stifte in den Führungsnuten abwärts geleitet und legen dadurch die Vorderkante des Schutzdaches über die Oberkante des Sitzes. In der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist ein Schutzdaeh Q. im Gestell C drehbar gelagert und besitzt eine Nase ql, welche beim Niedergehen der Lehne D von einem Greifer d1 erfaßt wird und dadurch das Schutzdach derart zum Ausschwingen bringt, daß es in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise den Sitz und die Lehne überdeckt. Gummirollen oder -kissen q (Fig. 11 und 12) oder Gummileisten q'1 (Fig. 13 und 14) können am vorderen Ende des Daches Q vorgesehen sein, um einen staubsicheren Abschluß zu bilden, und Gummipuffer U können an der Lehne befestigt werden, um beim Zusammenklappen des Stuhles das Geräusch zu vermindern. Für in geschlossenen Räumen verwendete Stühle ist das Schutzdach entbehrlich. Pate νϊ-Αν Sprüche:
1. Klappstuhl mit Schutzvorrichtung für Lehnen- und Sitzfläche, dessen Sitz beim Niedergehen der Lehne hochklappt, dadurch gekennzeichnet, daß an die Stuhllehne ein an dem einen Ende mit einem Gewicht (M) belasteter Winkelhebel (L) angelenkt ist, welcher mit seinem anderen Ende von unten einen Druck gegen den Sitz (A) dauernd ausübt, so daß dieser bei Nichtbenutzung des Stuhles gehoben und in dieser Lage festgehalten wird, wobei der vordere Sitz und der obere Lehnenrand durch ein gemeinsames, bewegliches Schutzdach (R) überdeckt werden.
2. Ausführungsform des Klappstuhles nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende der Lehne durch Lenkstangen (X, Fig. 1) mit dem Stuhlgestell (C) verbunden ist.
3. Ausführungsform des Klappstuhles nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß die Stuhllehne mit Stiften (F, Fig. 3 und 4) in Schlitzen oder Nuten (G) des go Gestells geführt wird.
4. Ausführungsform des Klappstuhles nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur der obere Teil (d in Fig. 5) der Lehne, durch eine Lenkstange (N) mit dem Winkelhebel (L) verbunden, beim Aufklappen des Sitzes (A) niedergeht, während der untere Teil der Lehne (D) fest angeordnet ist.
5. Ausführungsform des Klappstuhles nach Anspruch 1 bis 4, dadurch-gekennzeichnet, daß das Schutzdach (R in Fig. 1 und 2) an das obere Ende der Lehne (D) angelenkt ist und durch eine Nuten- oder Schlitzführung (G1) beim Niedergehen der Lehne in die Schutzstellung gebracht wird.
6. Ausführungsform des Klappstuhles nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzdach (Q, Fig. 3 und 4) an dem Stuhlgestell gesondert gelagert ist und beim Niedergehen der Lehne durch diese zum Ausschwingen in die Schut'zstellung gebracht wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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