AT247546B - In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel - Google Patents

In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel

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AT247546B
AT247546B AT293665A AT293665A AT247546B AT 247546 B AT247546 B AT 247546B AT 293665 A AT293665 A AT 293665A AT 293665 A AT293665 A AT 293665A AT 247546 B AT247546 B AT 247546B
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Austria
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AT293665A
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English (en)
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Ludwig Viehaus
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Ludwig Viehaus
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel 
Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel, das in ein Bett umgewandelt werden kann. Von derartigen Sitz- möbeln sind zahlreiche Ausführungsformen bekannt, so auch jene Bauart, bei der eine Sitzbank quer zu ihrer   Längserstreckung   auf die Länge eines Bettes ausziehbar ist und bei der die beiden Polster, die für die
Bildung eines Bettes notwendig sind, in der Sitzstellung des Möbels   übereinanderliegen   ; im Bankgestell ist dabei ein querausschiebbarer Wagen vorgesehen, der im ausgeschobenen Zustande die Polster der Liege- fläche trägt. 



   Diese an sich gut verwendbaren Konstruktionen sind aber oft sehr umständlich zu handhaben und ermöglichen meist nicht die Ausnutzung der Rückenlehnenpolsterung zur Ergänzung der Liegefläche. Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass eine innerhalb des ausschiebbaren Wagens vorgesehene Bettzeuglade einen eigenen getrennt beweglichen Bauteil bildet, der vorzugsweise über Rollen am Boden abgestützt ist und zusammen mit dem Wagen alsAbstützung für die Polster der ausgezogenen Liegefläche dient, wobei mit der Bettzeuglade die zur Ergänzung der Liegefläche umklappbare Rükkenlehne gelenkig verbunden ist.

   Eine derartige Ausbildung einer Sitzbank erlaubt neben bester Ausnutzung der Polsterung (die Rückenlehne bildet dann vorteilhaft eine keilförmige Unterlage für den Kopfpolster) eine Bedienung, die nur einen einzigen Handgriff zum Ausziehen und einen zweiten zum Umklappen der Liegefläche erfordert. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das Möbel so ausgebildet sein, dass der Wagen an dem beim Ausschieben hinteren Ende mittels an seinen Schmalseiten angebrachten Rollen in Führungen der Bettzeuglade geführt und auf dieser abgestützt ist, wogegen sein vorderes Ende zweckmässig über Rollen am Boden abgestützt ist. Auf diese Weise ist eine gute Verbindung zwischen Wagen und Bettzeuglade erzielt und eine sich den allfälligen Bodenunebenheiten von selbst anpassende Abstützung des gesamten Möbels erreicht. 



   Zur Koppelung der Bewegung zwischen Wagen und Bettzeuglade ist am Hinterende des Wagens ein Anschlag od. dgl. vorgesehen, der beim Ausziehen des Wagens die Bettzeuglade nach dem ersten Teil des Ausziehwagens mitnimmt, wobei vorzugsweise der Ausschubweg der Bettzeuglade etwa ein Drittel des Ausschubweges des Wagens beträgt. Auf diese Weise wird eine eindeutige Fixierung der vorgesehenen Endlagen von Wagen und Lade erzielt, indem bloss der Wagen bis ans Ende seines Verschiebeweges gebracht zu werden braucht. 



   Bei dem erfindungsgemässen Möbel sind ferner die Liegepolster an ihrem in Sitzstellung hinteren Längsende der Trennfuge gelenkartig verbunden, so dass nach dem Ausschieben der obere Polster um diese Kante zur Bildung der Liegefläche in eine Ebene mit dem unteren Polster unter Auflage auf der ausgeschobenen Bettzeuglade gegen die Rückenlehne hin umklappbar ist. Dadurch wird jegliche umständliche Manipulation mit den Polstern erspart. 



   Um eineKoppelung der Bewegung des Wagens und der Rückenlehne zu erhalten, ist letztere an jeder Schmalseite einerseits mittels einer Rolle od. dgl. in einer vorzugsweise an der Innenseite der Armlehnen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 über das Gestänge 28,29, 30, 33 die Rückenlehne 21, die mit ihren Rollen 22 in den Führun- gen 24 gleitet, im Gegenuhrzeigersinn in die umgelegte Stellung. Ist die Endlage erreicht, so wird der obere Polster 5 nach hinten geklappt, so dass die Polster 4 und   5'und   der Rückenlehnenpolster
21 eine geschlossene Liegefläche bilden. Beim Aufstellen der Sitzbank ist die Reihenfolge der vorbe-   schriebenen Handgriffe   entsprechend umgekehrt. 



   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, ist es möglich, verschiedene Abwandlungen des Er- findungsgegenstandes zu bilden. So können z. B. zur Erleichterung der Bewegung Ausgleichsfedern vor- gesehen sein, z. B. zwischen Wagen 11 und Gestell 1 oder zwischen diesem und Rückenlehne 21.
Ferner kann die Verbindung Rückenlehne 21-Bettzeuglade 17 auch auf andere als die dargestellte ) Weise vorgenommen werden. 



   So kann z. B. die Rückenlehne statt in einer auch in mehreren insbesonders gekreuzten Führungen an den Armlehnen geführt sein und kann auch die Lenkerverbindung durch je einen einzigen Lenker ersetzt sein. Ferner liegt es im Rahmen der Erfindung, die Sitzbank nur in einfacher Bettbreite auszuführen, so dass nach dem Ausziehen eine Liegemöglichkeit nur für eine Person geschaffen wird, desgleichen kann das erfindungsgemässe Möbel auch in grösserer Breite als für ein Doppelbett genügt, ausgeführt wer- den. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel, insbesondere in   ein Doppelbett umwa ! 1delbare   Sitzbank, die quer zu ihrer Längserstreckung auf die Länge des Bettes ausziehbar ist und bei der die beiden Polster für die Liegefläche in der Sitzstellung des Möbels übereinanderliegen, wobei ein die ausgeschobene Lie-   gef1äche   tragender, querverschieblich im Möbelgestell geführter Wagen vorgesehen ist,   dadurch ge-   kennzeichnet, dass eine innerhalb des ausschiebbaren Wagens (11) vorgesehene BAttzeuglade (17) einen eigenen, getrennt beweglichen Bauteil bildet, der vorzugsweise über Rollen (18) am Boden (10) ab- gestützt ist und zusammen mit dem Wagen (11) als Abstützung für die Polster (4,5) der ausgezogenen
Liegefläche dient, wobei mit der Bettzeuglade (17)

   die zur Ergänzung der Liegefläche umklappbar
Rückenlehne (21) gelenkig verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen (11) an dem beim Ausschieben hinteren Ende (20) mittels an seinen Schmalseiten angebrachter Rollen (15) in Führungen (16) der Bettzeuglade (17) geführt und auf dieser abgestützt ist, wogegen sein vorderes Ende zweckmä- ssig über Rollen (13) am Boden (10) abgestützt ist.
    3. Sitzmöbelnach den Ansprüchenlund2, dadurch gekennzeichnet, dassamHinterende (20) des Wagens (11) ein Anschlag (19) od. dgl. vorgesehen ist, der beim Ausziehen des Wagens (11) die Bettzeuglade (17) nach dem ersten Teil des Ausziehweges mitnimmt, wobei vorzugsweise der Ausschubweg der Bettzeuglade (17) etwa ein Drittel des Ausschubweges (A) des Wagens (11) beträgt.
    4. Sitzmöbel nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Liegepolster (4, 5) an ihrem in Sitzbankstellung hinteren Längsende (7) der Trennfuge (6) gelenkartig verbunden sind und dass nach dem Ausschieben der obere Polster (5) um diese Kante (7) zur Bildung der Liegefläche in eine Ebene mit dem unteren Polster (4) unter Auflage auf der ausgeschobenen Bettzeuglade (17) gegen die Rückenlehne (2) hin umklappbar ist.
    5. Sitzmöbel nach einem derAnsprüchelbis4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (21) an jeder Schmalseite einerseits mittels einer Rolle (22) od. dgl. in eine vorzugsweise an der Innenseite (23) der Armlehnen (2) vorgesehene Schrägführung (24) geführt und anderseits über ein, an einem nach unten verlängerten Arm (25) angeschlossenes Gestänge mit der ausschiebbarenBettzeuglade (17) verbunden ist.
    6. Sitzmöbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Seitenwand der Bettzeuglade (17) zwei Lenker (28,29) angelenkt sind, deren freie Enden (31, 32) mit einem Zwischenlenker (30) gelenkviereckartig verbunden sind, dessen über das Gelenkviereck (26,27, 31,32) hinaus- EMI3.1 der Armlehnen (2) je eine Schrägführung (35) vorgesehen ist, an der sich das untere Gelenk (32) des Zwischenlenkers (30, 33) abstützt.
    8. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich <Desc/Clms Page number 4> die Tragrollen (18) der Bettzeuglade (17) in der Sitzbankstellung von der Seite gesehen hinter den Füssen (8, 9) des Bankgestelles (1) befinden.
AT293665A 1965-03-31 1965-03-31 In ein Bett umwandelbares Sitzmöbel AT247546B (de)

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