DE183261C - - Google Patents
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- DE183261C DE183261C DENDAT183261D DE183261DA DE183261C DE 183261 C DE183261 C DE 183261C DE NDAT183261 D DENDAT183261 D DE NDAT183261D DE 183261D A DE183261D A DE 183261DA DE 183261 C DE183261 C DE 183261C
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- Germany
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- ring
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- rings
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- springs
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/52—Ring-and-traveller arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl i 83261 KLASSE 76 c. GRUPPE
HERBERT BALFE in SMITHILLS, BOLTON.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremsvorrichtung
für den Läufer oder Läuferring von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen, bei welcher die Regelung der Bremswirkung durch
zwei gegeneinander verstellbare Ringe erfolgt. Die gegenseitige Verstellung der Ringe erfolgt
bei den bekannten Bremsvorrichtungen mittels Schraubengewinde oder Zapfen und schrägen Schlitz.
ίο Die neue Erfindung besteht nun darin, daß
der Läufer oder Läuferring zwischen den Bremsringen federnd gehalten wird. Dadurch
wird eine möglichst gleichbleibende elastische Bremsung des Läufers erzielt. Diese Bremsung
kann beispielsweise durch federnde Bremsbackenringe erfolgen, zwischen denen der
Läufer gehalten wird und die in Nuten zwischen den Bremsringen liegen. Bei der Verstellung
der Bremsringe üben dann die Bremsbacken einen größeren oder geringeren elastischen
Druck auf den Läufer aus. Der Läufer oder Läuferring kann auch unmittelbar der Federwirkung ausgesetzt werden, z. B. durch
an den Bremsringen konzentrisch angeordnete Blattfedern. Dabei kann die Elastizität der
Bremsung noch dadurch erhöht werden, daß der verstellbare Bremsring in der eingestellten
Lage von einer Feder lose gehalten wird. Die Federn der Bremsringe mehrerer Bremsvorrichtungen
werden zweckmäßig mit einer Stange verbunden, so daß bei Verstellung derselben alle auf einer Ringschiene angeord-^
neten Bremsvorrichtungen gleichzeitig verstellt oder eingestellt werden können.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen
der neuen Bremsvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Ausführungsform
mit federnden Bremsbacken, Fig. 2 einen Läuferring im Schnitt, auf dem die Bremsung von Hand geregelt werden
kann, Fig. 3 einen Läuferfing, bei dem die Bremsung selbsttätig und begrenzt geregelt
wird. Fig. 4 ist ein Grundriß hiervon, teilweise im Schnitt. Fig. 5 und 6 sind Vorder-
und Seitenansichten eines Teiles der Ringschiene mit einer Vorrichtung, mittels der die
Bremsung bei allen Läuferringen gemeinsam verstellt werden kann, und Fig. 7 zeigt, eine
weitere Ausführungsform der federnden Lagerung der Bremsteile.
α und b (Fig. 1) sind Ringe oder Halbringe,
welche eine Nut zwischen sich freilassen , in der der an seinem unteren Ende kugelförmige oder eine andere bekannte Gestalt
besitzende Läufer d sich dreht. Der Ring α ist an der Ringschiene befestigt, während
der Ring b so eingerichtet ist, daß er senkrecht zu α zu verstellen ist, um die
Bremsung des Laufers d in beliebiger Weise verändern zu können und so seine Zugwirkung
zu regeln. Die Verstellung kann durch Drehung des Ringes b von Hand oder auch
selbsttätig durch ein geeignetes Getriebe erzielt werden.
An dem oberen Ring b befindet sich ein innen mit feinem Gewinde versehener Rand,
der auf α geschraubt wird. Die zwischen diesen Ringen α und b liegende Nut für den
Läufer d ist den gegenüberliegenden Ringen entsprechend hergestellt. Zwischen α und b
ist ein schräger Ringraum freigelassen, in welchem der Hals η des Läufers d läuft. In
der Nut sind zwei mit halbrunden Vertiefungen versehene Ringe h, h gelagert, die,
und das bildet die Erfindung, unter dem Einfluß einer oder mehrerer Federn j, j stehen,
wodurch der Läufer d elastisch gebremst wird.
ίο Soll die Zugwirkung auf das Garn durch einen sich drehenden Läuferring ο (Fig. 2)
erlangt werden, so wird die Ringplatte 0 unmittelbar zwischen den Ringen elastisch
gelagert, was beispielsweise durch Blattfedern ρ geschehen kann. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 3 und 4 ist der Läuferring ο ebenfalls zwischen Blattfedern jp gelagert.
Die Fig. ι urid 2 zeigen in bekannter Weise.
die Verstellung der Bremsringe mittels Gewinde, während die Fig. 3 bis 6 die -bekannte
Verstellung mittels Schlitze r und Zapfen q zeigen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 findet eine Feder oder ein Gummiband s Anwendung,
das einerseits an einem Ansatz q' am Ring b und andererseits an einem Ansatz
b' am Ring α befestigt ist. Diese Anordnung bezweckt, den verstellbaren Bremsring
in der eingestellten Bremslage federnd zu halten. Das Ende der Feder, welches mit
dem Ring α verbunden ist, kann mit einer Kette t versehen sein, so daß der normale
Druck des Ringes b auf dem Läuferring verändert werden kann, und zwar je nach dem
Kettenglied, welches mit Ansatz b' verbunden ist. Es kann auch eine in Scharnieren hängende
und verstellbare Stange n> (Fig. 5 und 6) auf der Vorderseite der Ringschiene e angeordnet
werden, an welcher die Enden der Federn s befestigt werden, so daß die Bewegung
dieser Stange den Druck des Ringes b auf die Läuferringe ο aller Spindeln, welche
von den Ringschienen getragen werden, regelt. An Stelle der Federn ρ kann auch die in
Fig. 7 dargestellte Vorrichtung benutzt werden, bei welcher Schraubenfedern ν zwischen
den Köpfen χ von Zapfen y an der unteren Seite des Ringes b arbeiten. Der Zapfen y
ist lose durch den Ring b gesteckt und durch einen gespaltenen Stift ■{ befestigt.
Claims (4)
1. Bremsvorrichtung für den Läufer oder Läuferring von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen
mit gegeneinander verstellbaren , die Bremswirkung regelnden Ringen, dadurch gekennzeichnet, daß der
Läufer oder Läuferring unter der Einwirkung von Federn oder anderen elastisehen
Mitteln zwischen den Ringen (a, b) gehalten wird.
2. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer
oder Läuferring zwischen zwei unter der Einwirkung von Federn stehenden Bremsbackenringen,
die in Nuten zwischen den Ringen laufen, oder zwischen Blattfedern,
die konzentrisch an den Ringen befestigt sind, gehalten wird.
3. Bremsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (b)
in der eingestellten Bremslage ebenfalls durch elastische Mittel, z. B. Feder oder
Gummiband (s), gehalten wird.
4. Bremsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn
oder dergl. (s) mit dem einen Ende an eine Stellschiene (w) angreifen, durch deren
Verstellung die Bremsvorrichtung aller auf der Ringschiene angeordneten Spindeln
gleichzeitig verstellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183261C true DE183261C (de) |
Family
ID=447277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT183261D Active DE183261C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183261C (de) |
-
0
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