DE183261C - - Google Patents

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DE183261C
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Germany
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ring
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springs
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl i 83261 KLASSE 76 c. GRUPPE
HERBERT BALFE in SMITHILLS, BOLTON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1905 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremsvorrichtung für den Läufer oder Läuferring von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen, bei welcher die Regelung der Bremswirkung durch zwei gegeneinander verstellbare Ringe erfolgt. Die gegenseitige Verstellung der Ringe erfolgt bei den bekannten Bremsvorrichtungen mittels Schraubengewinde oder Zapfen und schrägen Schlitz.
ίο Die neue Erfindung besteht nun darin, daß der Läufer oder Läuferring zwischen den Bremsringen federnd gehalten wird. Dadurch wird eine möglichst gleichbleibende elastische Bremsung des Läufers erzielt. Diese Bremsung kann beispielsweise durch federnde Bremsbackenringe erfolgen, zwischen denen der Läufer gehalten wird und die in Nuten zwischen den Bremsringen liegen. Bei der Verstellung der Bremsringe üben dann die Bremsbacken einen größeren oder geringeren elastischen Druck auf den Läufer aus. Der Läufer oder Läuferring kann auch unmittelbar der Federwirkung ausgesetzt werden, z. B. durch an den Bremsringen konzentrisch angeordnete Blattfedern. Dabei kann die Elastizität der Bremsung noch dadurch erhöht werden, daß der verstellbare Bremsring in der eingestellten Lage von einer Feder lose gehalten wird. Die Federn der Bremsringe mehrerer Bremsvorrichtungen werden zweckmäßig mit einer Stange verbunden, so daß bei Verstellung derselben alle auf einer Ringschiene angeord-^ neten Bremsvorrichtungen gleichzeitig verstellt oder eingestellt werden können.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der neuen Bremsvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Ausführungsform mit federnden Bremsbacken, Fig. 2 einen Läuferring im Schnitt, auf dem die Bremsung von Hand geregelt werden kann, Fig. 3 einen Läuferfing, bei dem die Bremsung selbsttätig und begrenzt geregelt wird. Fig. 4 ist ein Grundriß hiervon, teilweise im Schnitt. Fig. 5 und 6 sind Vorder- und Seitenansichten eines Teiles der Ringschiene mit einer Vorrichtung, mittels der die Bremsung bei allen Läuferringen gemeinsam verstellt werden kann, und Fig. 7 zeigt, eine weitere Ausführungsform der federnden Lagerung der Bremsteile.
α und b (Fig. 1) sind Ringe oder Halbringe, welche eine Nut zwischen sich freilassen , in der der an seinem unteren Ende kugelförmige oder eine andere bekannte Gestalt besitzende Läufer d sich dreht. Der Ring α ist an der Ringschiene befestigt, während der Ring b so eingerichtet ist, daß er senkrecht zu α zu verstellen ist, um die Bremsung des Laufers d in beliebiger Weise verändern zu können und so seine Zugwirkung zu regeln. Die Verstellung kann durch Drehung des Ringes b von Hand oder auch selbsttätig durch ein geeignetes Getriebe erzielt werden.
An dem oberen Ring b befindet sich ein innen mit feinem Gewinde versehener Rand, der auf α geschraubt wird. Die zwischen diesen Ringen α und b liegende Nut für den
Läufer d ist den gegenüberliegenden Ringen entsprechend hergestellt. Zwischen α und b ist ein schräger Ringraum freigelassen, in welchem der Hals η des Läufers d läuft. In der Nut sind zwei mit halbrunden Vertiefungen versehene Ringe h, h gelagert, die, und das bildet die Erfindung, unter dem Einfluß einer oder mehrerer Federn j, j stehen, wodurch der Läufer d elastisch gebremst wird.
ίο Soll die Zugwirkung auf das Garn durch einen sich drehenden Läuferring ο (Fig. 2) erlangt werden, so wird die Ringplatte 0 unmittelbar zwischen den Ringen elastisch gelagert, was beispielsweise durch Blattfedern ρ geschehen kann. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist der Läuferring ο ebenfalls zwischen Blattfedern jp gelagert.
Die Fig. ι urid 2 zeigen in bekannter Weise. die Verstellung der Bremsringe mittels Gewinde, während die Fig. 3 bis 6 die -bekannte Verstellung mittels Schlitze r und Zapfen q zeigen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 findet eine Feder oder ein Gummiband s Anwendung, das einerseits an einem Ansatz q' am Ring b und andererseits an einem Ansatz b' am Ring α befestigt ist. Diese Anordnung bezweckt, den verstellbaren Bremsring in der eingestellten Bremslage federnd zu halten. Das Ende der Feder, welches mit dem Ring α verbunden ist, kann mit einer Kette t versehen sein, so daß der normale Druck des Ringes b auf dem Läuferring verändert werden kann, und zwar je nach dem Kettenglied, welches mit Ansatz b' verbunden ist. Es kann auch eine in Scharnieren hängende und verstellbare Stange n> (Fig. 5 und 6) auf der Vorderseite der Ringschiene e angeordnet werden, an welcher die Enden der Federn s befestigt werden, so daß die Bewegung dieser Stange den Druck des Ringes b auf die Läuferringe ο aller Spindeln, welche von den Ringschienen getragen werden, regelt. An Stelle der Federn ρ kann auch die in Fig. 7 dargestellte Vorrichtung benutzt werden, bei welcher Schraubenfedern ν zwischen den Köpfen χ von Zapfen y an der unteren Seite des Ringes b arbeiten. Der Zapfen y ist lose durch den Ring b gesteckt und durch einen gespaltenen Stift ■{ befestigt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Bremsvorrichtung für den Läufer oder Läuferring von Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen mit gegeneinander verstellbaren , die Bremswirkung regelnden Ringen, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer oder Läuferring unter der Einwirkung von Federn oder anderen elastisehen Mitteln zwischen den Ringen (a, b) gehalten wird.
2. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer oder Läuferring zwischen zwei unter der Einwirkung von Federn stehenden Bremsbackenringen, die in Nuten zwischen den Ringen laufen, oder zwischen Blattfedern, die konzentrisch an den Ringen befestigt sind, gehalten wird.
3. Bremsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (b) in der eingestellten Bremslage ebenfalls durch elastische Mittel, z. B. Feder oder Gummiband (s), gehalten wird.
4. Bremsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn oder dergl. (s) mit dem einen Ende an eine Stellschiene (w) angreifen, durch deren Verstellung die Bremsvorrichtung aller auf der Ringschiene angeordneten Spindeln gleichzeitig verstellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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