DE18310C - Apparate zum Decken des Zuckers uiiter Anwendung von hydrostatischem oder pneumatischem Druck oder zu deren Benutzung zum Trocknen des Zuckers - Google Patents

Apparate zum Decken des Zuckers uiiter Anwendung von hydrostatischem oder pneumatischem Druck oder zu deren Benutzung zum Trocknen des Zuckers

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DE18310C
DE18310C DENDAT18310D DE18310DA DE18310C DE 18310 C DE18310 C DE 18310C DE NDAT18310 D DENDAT18310 D DE NDAT18310D DE 18310D A DE18310D A DE 18310DA DE 18310 C DE18310 C DE 18310C
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DE
Germany
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sugar
shapes
battery
covering
tubes
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Active
Application number
DENDAT18310D
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English (en)
Original Assignee
FR. DEMMIN in Berlin SW., Königgrätzerstr. 91
Publication of DE18310C publication Critical patent/DE18310C/de
Active legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B50/00Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B50/00Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar
    • C13B50/02Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar formed by moulding sugar

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Primary Cells (AREA)
  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)
  • Sealing Battery Cases Or Jackets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENT/
FR. DEMMIN in BERLIN.
Das Batterierohr A, welches, Fig. 1, auf irgend welche Art an einem Gestell fest aufgehängt oder, wie Fig. 2 zeigt, auf Rollen und Schienen ruhend, beweglich angeordnet sein kann, ist mit nach unten gerichteten Stutzen versehen, deren Flantschen von solcher Dimension, dafs die Formen B, in denen sich die zum Ausdecken fertige Füllmasse befindet, mit ihrem oberen Rande angedichtet werden können und dergestalt Fig. 1 und 2 an den Batterierohren zu hängen kommen.
Das Befestigen der Formen B geschieht mittelst Spannvorrichtungen, wie solche in Fig. 5 und 6 (das Batterierohr im Querschnitt dargestellt) angegeben sind, und sofern die Formen nicht mit solchen, den Spannvorrichtungen entsprechenden bezw. genügend starken Kopfbändern versehen sind, unter Anwendung der lose aufgeschobenen Ringe g. Zum luftdichten Anschlufs der Formen gegen die Batterierohrflantschen werden Dichtungsscheiben von beliebiger Gestalt verwendet, im besonderen sollen aber die Batterierohrflantschen eine solche, dem oberen Formenquerschnitt entsprechende Dimension und Gestalt erhalten, um Dichtungsringe von kreisrundem Querschnitt verwenden zu können, wodurch sich das Abdichten höchst einfach und sicher gestaltet. In Fig. S und 6 sind diese Dichtungsringe mit b bezeichnet; dieselben sind, wie Fig. 5 zeigt, an dem Flantsch selbst festgehalten, wobei der Formenrand an die Dichtungsringe b angeprefst wird, in Fig. 6 hingegen reichen die Flantschen in die Form hinein und wird der lose eingelegte Dichtungsring b gegen die Wandung der Form geprefst. Die, wie oben beschrieben, mit den mit Füllmasse gefüllten Formen armirten Batterierohre, Fig. ι bezw. Fig. 2, werden nun wie folgt behandelt: Bei offenem Lufthahn / wird durch Stellung des Hahnes q das Batterierohr A mit dem Klärselrohr t, welches an ein Hochreservoir für Deckklärsel oder an ein Deckklärsel-Montejus Anschlufs hat, verbunden, das Rohr A mit Deckklärsel gefüllt, während die Luft durch den Hahn/ entweicht, worauf letzterer Hahn geschlossen wird. Jetzt drückt das Deckklärsel unter dem Druck des Hochreservoirs oder Montejus direct auf die Füllmasse in den Formen und dringt in diese ein, den Grün- etc. Syrup vor sich her verdrängend, welcher unten aus den Formen abfliefst. Sobald der abfliefsende Syrup genügend helle Farbe zeigt, wird durch Drehung des Hahnes q das Klärselrohr t abgestellt und das Batterierohr A mit Rohr s, welches an einen Luftdruckrecipienten anschliefst, verbunden. Jetzt wird zunächst der Hahn r geöffnet, durch welchen das im Batterierohre A befindliche Deckklärsel in ein Sammelrohr ausgedrückt wird, darauf Hahn r wieder geschlossen und nun so lange unter Luftdruck gearbeitet, bis aus den Formen unten Flüssigkeit nicht mehr abtropft. Hierauf wird auch Hahn q geschlossen, und die fertig ausgedeckten Brode gelangen nun entweder auf einen Nutschapparat oder direct zum Trocknen.
Mit Batterierohr, Fig. 3, wird ganz in derselben Weise gearbeitet, wie für Fig. 1 bezw.
Fig. 2 oben beschrieben, nur dafs die Formen hier, wie Fig. 7 im Querschnitt dargestellt, in Ablauftüllen ν ruhen und das Andichten der Formen an die Batterierohrflantschen von unten vermittelst der auf einem Querbalken ruhenden Schrauben und Handräder u erfolgt.
Bei Anordnung Fig. 1, 2 und 3 mit zugehörigen Querschnitten, Fig. 5, 6 und 7, ist, wie ersichtlich, darauf Bedacht genommen, das Ausfliefsen des Syrups aus den einzelnen Formen vor Augen zu haben und leicht beobachten zu können, welches Brod eventuell schlecht gelaufen oder noch nicht genügend ausgedeckt worden ist.
Für eine gleichmäfsige wie sparsame Verwendung von Deckkläre ist es aber wünschenswerth, jeder einzelnen Form das zum Ausdecken des Zuckers nöthige Klärselquantum zuzumessen. Um dieses zu ermöglichen, soll den Batterierohren in solchem Falle die Anordnung, wie Fig. 12 im Querschnitt zeigt, gegeben werden. Hier ist das Batterierohr A nicht mit einfachen Flantschen, sondern mit nach unten offenen, entsprechend grofsen Behältern C versehen, an welch letzteren die Formen in gleicher Weise wie bei Fig. 5, 6 oder 7 luftdicht angeschlossen werden.
Wird das Batterierohr, Fig. 1, mit solchen Behältern versehen gedacht, so würde in folgender Weise gearbeitet werden:
Bei offenem Lufthahn p wird aus einem Reservoir durch Rohr t Deckklärsel in das Batterierohr A geführt, wobei die einzelnen Behälter C sich mit Deckklärsel füllen. Hierauf wird Hahn q und p geschlossen, dagegen Hahn r geöffnet und das Batterierohr A mit dem Luftdruckrohr s verbunden, wobei das im Batterierohr A befindliche Deckklärsel durch Hahn r abfliefst. Hierauf wird Hahn r geschlossen und nun unter Luftdruck weiter gearbeitet, wobei das in den Behältern C befindliche Deckklärsel durch das zugehörige Zuckerbrod gedrückt wird und dieses ausdeckt. Werden verschiedene Deckklären gegeben, so werden die Behälter C dementsprechend kleiner gehalten und wird die oben beschriebene Manipulation so oft wiederholt, als die Zahl der verschiedenen Deckklären solches verlangt.
Fig. 13 zeigt noch die Anordnung eines Batterierohres, bei welcher jeder Behälter C durch besonderen Fülltrichter d von oben mit Deckklärsel befüllt werden kann.
. Sofern nun während der Deckarbeit bezw, gegen Ende derselben gleichzeitig das Abnutschen der Zuckerbrode erfolgen soll, erhält die Batterie die Anordnung Fig. 4. Hier ist das obere Batterierohr A, wie für Fig. 1 beschrieben, angeordnet, während von unten an die Formen das Nutschrohr JD mittelst Schrauben ο angeschlossen werden kann, und welches andererseits durch Schlauch k mit dem Nutschpumpenrohre in Verbindung steht. Bei einer solchen Doppelverbindung mufs auf die ungleichen Höhen der Blechformen Rücksicht genommen werden; dieses ist, wie Fig. 9 und 11 im Querschnitt zeigt, mittelst der Gummibuffer m bezw. η erreicht, welche gleichzeitig auch zur Abdichtung der Formen gegen das Nutschrohr dienen. '.'■■'■'■:
Eine solche Verbindung mit dem Nutschrohr kann auch bei Anordnung Fig. 3 erreicht werden, indem an Stelle- der offenen Ablauftüllen v, Fig. 7, die Ablaufknierohre w, Fig. 10, verwendet werden, welche mittelst Schläuche χ an das Nutschpumpenrohr angeschlossen sind.
Haben die Formen nicht den kreisrunden, sondern einen viereckigen oder vielseitigen Querschnitt, so können dieselben an Stelle des oberen Randbandes ein angenietetes Pafsstück/, wie in Fig. 8 angegeben, erhalten, welches oben in die kreisrunde oder auch ovale Basis ausläuft und so das luftdichte Anschliefsen dieser an die Batterierohre in beschriebener Weise mittelst Dichtungsringe von kreisrundem Querschnitt ermöglicht.
Für viereckige oder vielseitige Kastenformen dient die Anordnung Fig. 14, wo A1 wieder das Batterierohr ist, an welches mittelst der mit Siebboden versehenen Ablaufbecken y und Schrauben ζ die Formen B1 angedichtet werden. Diese Kastenformen können ebenfalls, um das Abdichten zu erleichtern, mit Pafsstücken, wie in Fig. 8 beschrieben, versehen werden.
Die Batterierohre, Fig. 1,2 und 3, sollen auch behufs Trocknens des Zuckers in der Form verwendet werden, indem entweder warme, trockene Luft durch den Zucker von oben nach unten hindurchgedrückt oder, in umgekehrter Weise, von unten nach oben durchgesogen wird, wobei die Batterien in einem abgeschlossenen, entsprechend geheizten Gebäuderaum aufzustellen sind.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Die in der Zeichnung abgebildeten Batterierohre und deren Benutzung zum Ausdecken bezw. auch zum Trocknen von Zucker, wobei die ersteren mit Flantschen oder aber den Behältern C versehen und diese den Zuckerformen entsprechend so gestaltet sind, dafs ein Andichten der runden Spitz- oder auch Kastenformen an die Batterierohre unter Anwendung von Dichtungsscheiben direct möglich ist.
2. Die in der Zeichnung veranschaulichte Combination der Batterierohre mit dem Nutschrohre, wobei die Formen entweder zwischen Batterie- und Nutschrohr unter Anwendung
von Gummibuffern eingespannt werden oder die Ablaufkniee w mittelst der Schläuche χ mit dem Nutschrohre verbunden sind.
Die Anwendung der Gummibuffer m bezw. η zum Abdichten der Zuckerformen gegen die Nutschrohre.
4. Das Pafsstücky an Zuckerformen, welches den Zweck hat, Formen von viereckigem oder mehrseitigem Querschnitt eine runde Basis zu geben, wobei die Formen im Längsschnitt entweder Spitzformen, wie B, oder Kastenformen, wie JB1, sein können.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT18310D Apparate zum Decken des Zuckers uiiter Anwendung von hydrostatischem oder pneumatischem Druck oder zu deren Benutzung zum Trocknen des Zuckers Active DE18310C (de)

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