DE20940C - Füllmaschine zum gleichzeitigen Anfüllen einer gröfseren Zahl von Gefäfsen - Google Patents

Füllmaschine zum gleichzeitigen Anfüllen einer gröfseren Zahl von Gefäfsen

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DE20940C
DE20940C DENDAT20940D DE20940DA DE20940C DE 20940 C DE20940 C DE 20940C DE NDAT20940 D DENDAT20940 D DE NDAT20940D DE 20940D A DE20940D A DE 20940DA DE 20940 C DE20940 C DE 20940C
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Germany
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filling
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large number
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DENDAT20940D
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F. NETER in Frankfurt a. M
Publication of DE20940C publication Critical patent/DE20940C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus

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  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
patentämtT"
Die einzelnen Hauptbestandteile der Maschine sind mit Buchstaben A bis F und die einzelnen Theile von diesen mit Nummern bezeichnet.
A, Fig. 4, 5 und 8, ist der Behälter, in welchen die abzufüllende Flüssigkeit vermittelst der Einlafshähne 2, die sich oben an A befinden, eingebracht wird. Am Boden von A befinden sich die Auslaufröhren 25; am Ende dieser sind je zwei Drähte 26 angebracht, die in das zu füllende Gefäfs hineinreichen und dieses beim Aufstecken geradehalten. Sind die Mündungen der Gefafse sehr weit- oder kurzhalsig, so werden sie von vier Drähten 26, die sie von aufsen umgeben, gehalten, Fig. 1 und 3.
Die Auslaufröhren können auch einzeln durch einzuschraubende kleine Cylinder, die je den ganzen leeren inneren Raum einer Auslaufröhre ausfüllen, verschlossen werden. Dies ist nöthig, wenn ein kleiner Rest abzufüllen ist.
Oben an A, Fig. 8, befindet sich eine verdeckte Trommel 3, welche eine vierfache, liegende Rolle zur Aufnahme der vier Drahtseile 8 enthält. Das unter dieser Trommel befindliche Sperrfad 4 dient zum Feststellen der ersteren.
A ruht gänzlich auf einer Achse 43. Die eine Kopfseite von A ist behufs Reinigung abschraubbar und mit Gummidichtung versehen. Der Hahn 5 an ^ dient zum Einlassen der zum Abfüllen erforderlichen Luft.
Die Gasröhre 59 an A ist ein Höhenmesser für den Inhalt des Behälters; daneben eine Scala nach jeweiligem Bedarf.
B, Fig. 6 und 7, ist ein oben offener Kasten, der zwischen den von A ausgehenden Leisten verschiebbar ist und zur Aufnahme der Gefäfse dient.
Derselbe ist an den Kopfseiten mit je zwei einwärts drehbaren Haken 41 versehen, mittelst welcher er in die Drahtseile eingehängt wird. B hat am Boden vier Rollen 37, die auf die Schienen 27 und 27% an D passen. Der Hahn 34 dient zur Entleerung allenfalls verschütteter Flüssigkeit. Es sind -zu jeder Maschine zwei Kästen B erforderlich.
C, Fig. 12 und 13, ist das Gestell, auf welchem die ganze Maschine mit den runden Enden der Achse 43 ruht.
D, Fig. 4 und 9, ist der durch die Leisten 13, 14, 15., 18 und 21 mit A verbundene Hülfsboden. Die Leisten der vorderen Längenseite 10, 11 und 12 lassen den unteren vorderen Theil der Maschine zum Einschieben des Kastens B offen.
D hat bezüglich der Trommel des Zahnrades zur Aufnahme der Drahtseile unten dieselbe Vorrichtung wie A oben.
Auf dem Boden von D liegt die Schiene 271^ (s. Fig. 6 und 7), diese verlängert sich durch ein weiteres Stück Schiene 27, das in 28 eingehängt wird, schräg zur Erde läuft und zum Hineinschieben des Kastens B dient.
Bei' Maschinen für kleine Gefäfse, bei welchen der Kasten B leicht und handlich ist, kann D ganz wegfallen (s. Fig. 1 oder 12); es sind dann alle Leisten gleichartig und die Drahtseile haben nur die Länge bis zu den Haken des Kastens B.
E, Fig. 10 und 11, ist eine Vorrichtung zum Wenden der Maschine (59 '/2 bis 68).
F, Fig. 6 und 7, ist die Verschlufsvorrichtung der Auslaufröhren innerhalb des Behälters A. Die Schraube 1 verschliefst in halber Umdrehung vermittelst der Zapfen 48 die Auslaufröhren. Weitere Umdrehungen sind nöthig, wenn F, welches zerlegbar ist, behufs Reinigung herausgenommen wird, wobei 1 hochgeschraubt'-werden mufs. Die Schraube 1 sitzt in dem Längenstab 45; dieser auf den Querstäben aus T-Eisen 46/47; diese laufen in an den Wänden der inneren Längenseite, des.Behälters A ange-. brachten Fugen 51 (s. Fig. 7).
Unten an den Querstäben 47 sind die auf die Auslaufröhren passenden Zapfen 48 angebracht.
Es sind an der Maschine zwei selbstständige Verschlufsvorrichtungen F, von denen jeder die Hälfte der Auslaufröhren deckt.
Läfst man den Verschlufs ganz weg. (s. Fig. 1 bis 3 und 12), so ist die Maschine nur für eine stets gleiche Zahl Gefäfse von stets gleicher Gröfse zu verwenden und ist demgemäfs dann der Rauminhalt des Behälters A zur Aufnahme einer einmaligen Füllung derselben berechnet. Es befindet sich in diesem Falle in A über den Auslaufröhrerr ein'Vertlieilungsbbden 32",' Fig.. 3, und die Einlafshähne 2 sind mit den Auslaufröhren auf derselben Seite.
Die Maschine wird wie folgt gehandhabt: ;.. :. Der" Kasten B wird über die Schiene 27 und 2 7 J/2 auf den Hülfsboden D geschoben und mit den nach auswärts gedrehten Haken 41 in die Drahtseile eingehängt. Diese werden vermittelst Trommel 31 angezogen und letztere durch das Zahnrad festgestellt.
■ Die Einlafsröhren 2 sind vermittelst eines Schlauches mit dem Fafs etc., in welchem sich die abzufüllende Flüssigkeit befindet, verbunden und geöffnet. Der Verschlufs F und der Hahn 5 sind geschlossen.
Es wird nun das Ganze vermittelst der Wendevorrichtung E gedreht, so dafs B oben und A unten hängt. Die Auslaufröhren des Behälters stehen jetzt aufwärts. Die Gefäfse werden nun mit den Mündungen über ■ die Äuslaufröhren gesteckt, wobei die Drähte 26 dieselben festhalten. Es wird nun aufgedreht und die Trommel 31, sowie der Kasten B über die Böden der aufgesteckten Gefäfse herabgelassen. Jetzt werden dfe Drähtseile mittelst der anderen an :A befindlichen Trommel 3 leicht angezogen und diese festgestellt.
Das Ganze wird nun wieder gewendet, so dafs der Behälter A wieder oben ist. Der Verschlufs F und der Hahn 5 werden aufgedreht, während die Einlafshähne beliebig weiter ein- -g'elassen werden könnend -i :'■-:■ ■_·.■-.■— :■-.:._
Sind die Gefäfse voll, so wird F und 5 geschlossen., Durch .Drfehen der Trommel 3 wird nun der Kasten B mit den Gefäfsen auf die Schiene 27a/3" gesenkt, von .wo ;er, nachdem die Seile ausgehängt und die Haken No. 41 einwärts gedreht sind,1 zur Erde gerollt wird, worauf ein leerer an seine Stelle kommt.
Hat die Maschine den Hülfsboden D nicht, so wird1 der'alsdann leicht handliche;'Kasten B von Hand über die Gefäfse gestülpt,: Fig.; 1.2. Im übrigen bleibt, die Handhabung unverändert.
Fehlt die Verschlufsvorrichtnng F, so mufs der Einlafshahn vor dem- zweiten Wenden geschlossen werden und A gefüllt sein. '

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch: ' '
    , Eine Maschine zum Füllen von Flüssigkeiten in eine grofse Anzahl Gefäfse zugleich, bestehend in dem Behälter A zur Aufnahme der Flüssig: keit mit und ohne die Verschlussvorrichtung F, dem Kasten B zur Aufnahme, der Gefäfse mit dessen Verbindung zu dem.Behälter Ä, und dem Hülfsboden D bezw. ohne diesen (s. Fig. 6 und.3),
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT20940D Füllmaschine zum gleichzeitigen Anfüllen einer gröfseren Zahl von Gefäfsen Active DE20940C (de)

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