DE182181C - - Google Patents

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DE182181C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/20Accessories, e.g. wind deflectors, blinds
    • B60J1/2002Wind deflectors specially adapted for preventing soiling, e.g. for side windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 182181 KLASSE 63 b. GRUPPE
GEORGES HUILLIER in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1906 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
14. Dezember 1900
auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 23. Juni 1905 anerkannt.
die Priorität
Es sind bereits Windschutzvorrichtungen bekannt, die aus einem Fenster mit an dessen unterem Ende befestigter Schutzdecke bestehen. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Windschutz dieser Art, der sich von den bekannten Windschutzvorrichtungen dadurch unterscheidet, daß der Glasscheibenrahmen an seinen oberen Enden in geringem Abstande von dem Wagenführer oder den Wageninsassen an zwei abnehmbaren Säulen pendelnd aufgehängt und durch die Schutzdecke mit dem vorderen Schmutzblech derart verbunden ist, daß er sich schräg einstellen und hin- und herschaukeln kann.
Der Windschutz ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht und
Fig. 2 eine Stirnansicht.
Der Windschutz besteht aus einem an den oberen Enden der Säulen b durch die Bänder g befestigten, sehr leichten Glasscheibenrahmen c, dessen Mittelachse in der Höhe der Gesichtsstrahlen des Fahrers liegt und der an seinem oberen Teile aufgehängt, hin- und hergeschwungen werden kann, wie in . Fig. ι durch den gestrichelten Pfeil angedeutet. An dem Glasscheibenrahmen ist eine Schutzdecke d aus dünner Leinwand oder anderem Material befestigt, welche einerseits mittels der Knöpfe h aus Kupfer mit dem Glasscheibenrahmen, andererseits mittels der Nägel Z mit zurücktretender Außenfläche mit dem vorderen Schmutzblech α verbunden ist. Zwei zu beiden Seiten und im unteren Teile der Schutzdecke d eingehängte Riemchen e halten dieselbe in ihrer Breite straff.
Der Windschutz kann sehr leicht auseinandergenommen und demzufolge leicht vom Wagen abgenommen werden, falls er nicht nötig ist. Zu diesem Zwecke brauchen nur die Säulen b aus ihren in seitlichen Ansätzen des Gestells für das vordere Schmutzblech a steckenden Füßen f herausgezogen zu werden, nachdem man vorher die Schutzdecke d vom Glasscheibenrahmen abgenommen hat.
Bei dieser Anordnung können die Reisenden durch Schrägstellung des Glasscheibenrahmens leicht in das Wageninnere gelangen und wird, da der Glasscheibenrahmen immer eine geringe Schaukelbewegung machen kann, bei eintretendem Regen sich das Regenwasser nicht auf der Glasscheibe ansammeln, sondern zum großen Teile abtropfen, so daß das Sehfeld immer rein bleibt.

Claims (1)

  1. Patent-AnsPRUcH :
    Aus einem Fenster mit an dessen unterem Ende befestigter Schutzdecke bestehender Windschutz für Wagen aller Art, insbesondere für Motorwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Glasscheibenrahmen (c) an seinen oberen Enden
    in geringem Abstande vom Wagenführer oder den Wageninsassen an zwei abnehmbaren Säulen (b) pendelnd aufgehängt und ίο durch die Wagenschutzdecke (d) mit dem vorderen Schmutzbleche (a) derart verbunden ist, daß er sich schräg einstellen und pendeln kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    EEELIN. GEDRUCKT IN DER UEI^HSDRUCKEREI.
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