DE18189C - Vorrichtung um Thüren, Fenster, Läden etc. in verschiedenen Stellungen festzustellen - Google Patents

Vorrichtung um Thüren, Fenster, Läden etc. in verschiedenen Stellungen festzustellen

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DE18189C
DE18189C DENDAT18189D DE18189DA DE18189C DE 18189 C DE18189 C DE 18189C DE NDAT18189 D DENDAT18189 D DE NDAT18189D DE 18189D A DE18189D A DE 18189DA DE 18189 C DE18189 C DE 18189C
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C. J. WOLFF in Grofs-Gerau
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Wl: Hochb^uwesen. (y K ,-ψ , f
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. October 1881 ab.
Die Vorrichtung besteht aus dem Winkeleisen A, Fig. 6, welches kreisförmig gebogen ist und einen Kreisausschnitt von i8oc
9ο1·
oder einen kleineren umfafst. Der Radius desselben kann nach Gutdünken ein gröfserer oder kleinerer sein. Aufser Winkeleisen eignet sich noch zur Herstellung dieses Stückes A Hochkantflacheisen oder sonstiges Faconeisen. An dem einen Ende hat dasselbe durchlochte Lappen t; dieselben werden bei Fenstern durch Schrauben an dem Fensterrahmen oder an der Holzbekleidung der Fensternische, bei Thüren an der oberen Thürbekleidung oder einem dazu geeigneten Theil der Wand befestigt. Bei Anwendung der Vorrichtung an Thüren kann auch das Eisen A ganz in den Fufsboden eingelassen werden, so dafs die Oberfläche desselben mit letzterem in derselben Horizontalebene liegt. Die Fig. 1, 2,7 und 8 der Zeichnung zeigen das Eisen A in verschiedener Weise angebracht. Bei Fenstern wird sich empfehlen, das Eisen an dem Kreuzrahmen derselben, anzubringen, Fig. 7; will man Ober- und Unterflügel zugleich mit der Vorrichtung versehen, so kann man bei Mangel gröfserer Befestigungsfläche zwei Eisen, von welchen das eine einen gröfseren, das andere einen kleineren Radius hat, neben bezw. in einander legen, wie bei O, Fig. 7 und 12. Sind Rouleaux innerhalb der Fensternische angebracht, so ist es durch das Anbringen einer einfachen Führung leicht zu erinöglichen, dafs das Herablassen ersterer nicht durch die Eisen A gehindert wird. Bei Fensterläden ist es zweckmäfsig, halbkreisförmig gebogenes Eisen an der Aufsenseite des Gebäudes anzubringen. Die nach oben hin gerichtete Seite des Eisens A, Fig. 6, ist an mehreren Stellen durchlocht. Die Anzahl der konisch zulaufenden oder mit einem scharfen Rande versehenen Oeffhungen bezw. Löcher zu bestimmen, ist dem Ermessen des Einzelnen überlassen. In dem oberen oder unteren Fensterflügelrahmen ist, je nachdem das beschriebene Eisen A oben oder unten angebracht werden soll, der Kugel- oder Kegelverschlufs B, Fig. 4 und 5, eingelassen und durch Schrauben befestigt. Fig. ι und 7 zeigen denselben in punktirten Linien. Dieser Verschlufs besteht aus der Metallhülse a, der Spiralfeder b, der auf dieser sitzenden Kugel c oder dem kegelförmigen Knopf A und der viereckigen bezw. kreisförmigen Platte e. Die in der Hülse befindliche Spiralfeder hat an dem einen Ende desselben Widerhalt, während an der anderen Seite die Kugel oder der kegelförmige Knopf auf derselben aufsitzt. An letzterer Stelle ist die Hülse mit der Platte e geschlossen. Diese hat eine Oeffnung, welche einen Theil der in der Hülse befindlichen Kugel oder des Knopfes durchläfst, so dafs ein Theil des einen oder des anderen über die Schlufsplatte hervorragt. Die Spiralfeder drückt Kugel oder Knopf fest gegen die Platte, so dafs, wenn man durch Druck von aufsen diese eindrückt, dieselben durch die Spiralfeder immer wieder in die ursprüngliche Lage zurückgeführt werden. Der Verschlufs ist so in den Fensterrahmen eingelassen, dafs, wenn man das Fenster öffnet, die Kugel oder der Knopf d über die Oberseite des beschriebenen kreisförmigen Eisens hingleitet und, sobald solche an einer Lochung des letzteren ankommen, durch die Federspirale in diese eingeschnellt
werden. Soll das Fenster noch weiter geöffnet werden, so hat man mit etwas mehr Kraftaufwand den Fensterflügel weiter voranzudrücken; die sich frei um sich selbst drehende Kugel tritt durch das Weiterdrücken über den Rand des Loches und verläfst dieses bei noch weiterem Vorandrücken ganz, indem dieselbe die in der Hülse befindliche Spiralfeder zusammendrückt. Bei der nächsten Lochung wird die Kugel bezw. der Knopf wieder in diese durch die Spiralfeder eingedrückt, und bekommt auf diese Weise der Fensterflügel neuen Halt. Für den gewöhnlichen Gebrauch wird sich der in eine Kugel endende Verschlufs am besten empfehlen, da derselbe bei leichter Handhabung unter gewöhnlichen Umständen vollkommen seinem Zweck entspricht, will man dagegen für alle Fälle, also auch für den Fall des stärksten Sturmes gegen das Zuschlagen· von Thüren, Fenstern etc. gesichert sein, so möchte der Kegelverschlufs am Platze sein. Alles, was in Bezug auf die Anwendung der Vorrichtung an Fenstern gesagt ist, gilt auch für Läden und Thüren.
Will man Thüren und Fenster nur voll öffnen, so fällt die Anbringung des Eisens A ganz fort; es läfst sich dieses allein durch den Kugel- oder Kegelverschlufs erreichen. Derselbe befindet sich zu diesem Zweck in dem Ansatz K, welcher von Holz oder auch Metall angefertigt ist, eingelassen und befestigt. Dieser Ansatz wird an die Holzbekleidung der Fensternische so angeschraubt, dafs die Kugel oder der Knopf d auf der oberen Seite sich befindet und der Fensterflügel beim Vollöffnen leicht über diesen Ansatz hingleitet, indem zugleich die Kugel etc. hierbei in die Hülse zurückgedrückt wird. Sobald sich jedoch der Falz des Fensterrahmens über der Kugel befindet, wird letztere durch die Spirale in die Höhe gedrückt, und wird hierdurch das Fenster in der gegebenen Lage gehalten, Fig. 7 und 10. Um Thüren in der Vollöffnung zu halten, ist der Kugel- oder Kegelverschlufs in einem aus Holz oder Metall hergestellten Schuh S, Fig. 9, seitlich befestigt. Derselbe ist, wie Fig. 8 zeigt, an der Füllung angeschraubt, und zwar so, dafs, wenn man die Thür voll öffnet, der Thürrand, indem durch denselben die Kugel wieder in die Hülse zurückgedrängt wird, über die Fläche f des Schuhes iS1 hingleitet. Beim weiteren Oeffnen der Thür springt die Kugel, ähnlich wie bei dem Fenster, in den Thürfalz ein und stellt sich fest, Fig. 11. Der an dem Schuh »S befindliche Knaggen q verhindert, dafs die Thür zu weit geöffnet werden kann, und dient so zum Schutz für Tapete und Anstrich. Anstatt der Kugel und des kegelförmigen Knopfes kann bei diesem Verschlufs für Vollöffnungen auch ein kleines Rad bezw. eine Rolle, welche sich auf der Spirale befindet, angewendet werden.
Dieser Kugel-, Kegel- oder Radverschlufs kann endlich auch zum Schliefsen von Fenstern und Thüren, wo es nicht auf einen diebessicheren Verschlufs ankommt, unter Wegfall des Schlosses angewendet werden. Der Verschlufs wird an der Stelle der Thür, wo sich der Schlofsriegel befindet, eingelassen und befestigt. An, der Stelle der Thürbekleidung, wo sich die Oeffnung für den Riegel befindet, ist eine Platte, versehen mit der betreffenden Oeffnung für den Kugelverschlufs, angebracht. Bei dem Schliefsen der Thür tritt die Kugel, der Kegel oder das Rad in die betreffende Oeffnung und hält hierdurch ,die Thür zu. Durch mäfsig starken Druck kann dieselbe indefs wieder geöffnet werden, und empfiehlt sich aus diesem Grunde ein solcher Verschlufs namentlich für öffentliche Locale und Wirthschaften j es können Kellner und sonstiges Dienstpersonal mit vollbeschäftigten Händen die Thür durch einfaches Drücken mit dem Knie gegen dieselbe öffnen. Fenster können auf gleiche Weise verschlossen werden, besonders wenn sich noch zu gröfserer Sicherheit Vorlegehaken an diesen · befinden. Mit Hülfe der Stellvorrichtung kann man den Luftzutritt reguliren. Man kann, dem augenblicklichen Bedürfnifs entsprechend, das Fenster, bezw. die Thür eng oder weit öffnen, ohne befürchten zu müssen, dafs bei dem geringsten Luftzug die Fenster bezw. Thüren zugeschlagen, oder ganz aufgerissen werden können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei Thüren, Fenstern, Läden etc. das Anbringen des kreisbogenförmig gestalteten, mit Löchern versehenen Winkel- oder Faconeisens A in Verbindung mit dem aus der Metallhülse a, der Spiralfeder b, der Kugel c oder dem kegelförmigen Knopf d oder aus einem Rade bezw. Rolle bestehenden Verschlufs B.
2. Bei Fenstern und Thüren das Anbringen des Ansatzes K oder des Schuhes .S mit dem darin eingelassenen und befestigten Verschlufs B.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT18189D Vorrichtung um Thüren, Fenster, Läden etc. in verschiedenen Stellungen festzustellen Active DE18189C (de)

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DE (1) DE18189C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1215298B (de) * 1962-07-20 1966-04-28 L E Toelle Nachf Verfahren zur Verarbeitung von Gummifaeden auf Textilmaschinen
US3908244A (en) * 1973-03-07 1975-09-30 Bosch Gmbh Robert Releasable fastening between wiper blade and wiper arm in a windshield wiper

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DE1215298B (de) * 1962-07-20 1966-04-28 L E Toelle Nachf Verfahren zur Verarbeitung von Gummifaeden auf Textilmaschinen
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