DE200037C - - Google Patents

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DE200037C
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trap
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

Landscapes

  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Με 200037 KLASSE 6Ba. GRUPPE
FRANZ KANIS in HAMBURG.
Schloß für Zimmer-Korridortüren u.dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Schloß für Türen, und zwar vorteilhaft für Zimmer, Korridore u. 'dgl., dessen Neuheit in der Anordnung einer über oder unter der als Riegel dienenden Hauptfalle angeordneten Nebenfalle oder Schleppfalle besteht, deren Kopf gleichfalls, wie die Hauptfalle, zum Sperren dient, und die mit den Zuhaltungen der Hauptfalle und mit dieser selbst in einer
ίο derartigen Verbindung steht, daß beim Zurückdrücken der Nebenfalle durch das Schließblech oder auch beim Einziehen derselben mit Hilfe eines Knopfes von innen her zuerst die Zuhaltungen ausgehoben und sodann die Hauptfalle mitgenommen werden. Außerdem kann die Hauptfalle aber von der anderen Seite durch einen Schlüssel geöffnet werden; dieser Schlüssel kann da, wo es tunlich, gleichzeitig als Türdrücker ausgebildet sein; somit können die Türdrücker fortfallen, an deren Stelle kann namentlich von der Innenseite ein einfacher Kopf treten.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι eine Draufsicht des Schlosses in normaler Lage.
Fig. 2 zeigt das Schloß mit zurückgezogener Nebenfalle, während
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach Linie I-I des Schlosses darstellt und
Fig. 4 eine obere Ansicht desselben bildet.
Es ist α das Schloßblech mit dem Stülp b,
c ist die Hauptfalle, welche teils, in dem Stülpt, teils mittels eines kantigen Stiftes d in einem Schlitz des Schloßbleches α geführt ist. Auf oder unter der Hauptfalle c ist nun eine Nebenfalle e verschiebbar angeordnet, die 45
sich gleichfalls in dem Stülp b sowie mittels eines Stiftes f in dem Schloßblech führt. Diese Nebenfalle wird durch eine Feder g so gehalten, daß sie mit ihrer äußeren Kante mit der Hauptfalle bündig steht, jedoch einen vor dieser vorstehenden Vorsprung h besitzt. Um einen Stift i sind ein oder mehrere Zuhaltungen k angeordnet, welche zwei Schlitzlöcher m, η besitzen und die durch Vermittlung einer Feder 0 mit den Stiften f, d der beiden Fallen in Eingriff stehen, derart, daß durch diese Zuhaltungen die Hauptfalle gesperrt und die Nebenfalle durch Reibung gehalten wird. An dem Stift/ist ein Knopf r befestigt.
Das Schloß wird nun so angeschlagen, daß der Knopf r von innen zu verschieben ist. Wird derselbe verschoben, so erfolgt zunächst eine Verschiebung der Nebenfalle e und ihr Stift/hebt die Zuhaltungen k hoch, so daß der Stift d der Hauptfalle von dem Schlitz η befreit wird und die Hauptfalle nach einem gewissen, zur Aushebung der Zuhaltungen dienenden Hub der Nebenfalle durch Anschlag der letzteren an einen in die Hauptfalle eingeschraubten Stift mitgenommen wird. Die Rückkehr in die Schlußlage besorgt die Feder s. Wird die Tür zugeschlagen, dann erfolgt dieselbe Wirkung dadurch, daß die Nebenfalle durch Anschlagen des Vorsprungs h an das Schließblech zurückgedrängt wird, wodurch sich wiederum die Zuhaltungen heben und auch die Hauptfalle wieder zurückgedrückt wird.
Von außen dagegen erfolgt das öffnen entweder durch einen gewöhnlichen Schlüssel
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oder durch einen Schlüssel u, der mit einem Drückergriff ν versehen ist. Ordnet man dabei das Schlüsselloch mit dem Bartteil nach oben an (Fig. 3), so muß der Schlüssel erst bis zu. einer gewissen Tiefe eingesteckt, sodann mit dem Bart nach unten gedreht, darauf tiefer eingesteckt und sodann wieder mit dem Bart nach oben gedreht werden. Der Schlüssel u hebt dann die Zuhaltungen k, so daß der
ίο Bart desselben an dem Fallenangriff w die Zurückziehung der Hauptfalle, welche dann die Nebenfalle mitschleppt, bewirken kann. Dieser Schlüssel kann dort, wo tunlich, stecken bleiben und dient gleichzeitig als bequemes Mittel
zum öffnen der Tür. Im übrigen fallen aber die Türdrücker an sich bei diesem Schlosse fort.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch ;
    Schloß für Zimmer-Korridortüren u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hauptfalle eine Neben- oder Schleppfalle verschiebbar angeordnet ist, die mit der Hauptfalle und deren Zuhaltungen in einer solchen Verbindung steht, daß durch Zurückziehen der Schleppfalle mittels eines Knopfes o. dgl. von innen oder beim Zuschlagen der Tür die Zuhaltungen gehoben und sodann die Hauptfalle zurückgezogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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