DE181748C - - Google Patents
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- DE181748C DE181748C DENDAT181748D DE181748DA DE181748C DE 181748 C DE181748 C DE 181748C DE NDAT181748 D DENDAT181748 D DE NDAT181748D DE 181748D A DE181748D A DE 181748DA DE 181748 C DE181748 C DE 181748C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B15/00—Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
- E05B15/0086—Toggle levers
Landscapes
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68«. GRUPPE
Schloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Oktober 1905 ab.
die Priorität
Gegenstand der Erfindung ist ein Schloß, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß der
Riegel aus zwei durch Gelenkstücke miteinander verbundenen, prismatisch geführten
Teilen besteht, die durch einen besonderen, an dem gemeinsamen Gelenkbolzen der Gelenkstücke
angreifenden Schlüsselriegel, der durch Zuhaltungen gesperrt wird, bewegt und gesperrt werden.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des- neuen Schlosses dargestellt.
Fig. ι zeigt die Verbindung der Riegelteile durch Gelenkstücke.
Fig. 2 zeigt den Riegel in Sperrstellung.
Fig. 2 zeigt den Riegel in Sperrstellung.
Fig. 3 ist eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht mit der verschiebbaren Führungsplatte für den
Riegel, und
Fig. 4 zeigt die Anordnung des die Gelenkao stücke und den Riegel bewegenden Hebels.
Fig. 5 ist eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht mit in das Schloßgehäuse zurückgezogenem
Riegel, und
Fig. 6 zeigt die Anordnung der Zuhaltung, wenn der Riegel sich in Sperrstellung befindet.
. Der Riegel (Fig. 1 und 2) besteht aus zwei Teilen a, b, die mittels der Schlitze c an
Stiften d, ρ und m des Schloßgehäuses geführt sind. Die Riegelteile α und b sind
durch Gelenkstücke e miteinander verbunden, die durch einen besonders gestalteten Schlüsselriegel
f (Fig. 4, 5 und 6) bewegt werden, der einerseits an dem Verbindungsstift g der
Gelenkstücke e und andererseits an einer verschiebbaren Platte h (Fig. 3 und 4) derart
angelenkt ist, daß er (f) bei seiner Bewegung durch den Schlüssel die Gelenkstücke e entweder
auseinander spreizt, bis ihre Drehpunkte in einer geraden Linie liegen und der Riegel a
in das Schließblech greift, oder zusammenzieht, so daß der Riegel in das Schloßgehäuse
zurückgezogen wird. Die Gelenkstücke e können mit einem runden Ansatz i o. dgl.
versehen sein, der in ein vorspringendes Stück des Riegels α greifen kann.
Infolge dieser Anordnung kommt der Schlüssel mit dem Verschlußriegel α selbst
nicht in Berührung. Eine Anzahl Zuhaltungen j (Fig. 6), beispielsweise vier, sind
auf dem Verbindungsstift g der Gelenkstücke e in Schlitzen derart geführt, daß sie,
wenn der Riegel sich in Sperrstellung befindet, die Gelenkstücke in der gestreckten
Lage festhalten.
Der Hebel f ist klauenförmig gestaltet und mit einem Führungsschlitz k versehen, in
welchen der Stift / greift, der gleichzeitig mit dem in einen Schlitz η der Platte h
greifenden Stift m zur Führung der Platte h dient.
Zwecks Verschiebung des Riegels in Sperrstellung· wird der Schlüssel auf den gleichzeitig
zur Führung des Riegelteils a dienen-
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den Dorn ρ gesteckt und so gedreht, daß er auf die Kante q des Hebels f drückt, wodurch
der Hebel f die Gelenkstücke e, deren Verbindungsbolzen g sich in dem Schlitz der
Zuhaltungen verschiebt, so auseinander spreizt, daß sie eine Gerade bilden (Fig. 6) und durch
die Zuhaltungen in ihrer Lage festgehalten werden.
Bei umgekehrter Drehung des Schlüssels,
ίο d. h. beim öffnen des Schlosses, drückt der
Schlüssel gegen die Fläche r des Hebels /, wodurch die Gelenkstücke zusammengezogen
und der Riegel α sowie der Stift g in umgekehrter Richtung bewegt werden.
Der Hebel f ist bei s an der Platte h drehbar befestigt, und die Bewegung der
Platte h sowie des Riegelteils b findet während der Umdrehung des Schlüssels statt,
wobei eine vollkommen freie Bewegung des Stiftes g sowie der Gelenkstücke e gesichert
ist.
Die verschiebbare Platte h kann auch fortfallen, wobei der Stift s in einem Schlitz des
Gehäuses t geführt wird.
_ Das obere Gelenkstück oder auch der Riegelteil α werden durch den Schloßkasten
bezw. die Schließkappe an einer Weiterverschiebung in einem Augenblick gehindert, in
welchem die völlige Streckung des Kniegelenks noch nicht beendet ist. Um diese für die
Sicherheit gegen gewaltsames Zurückdrücken des Riegels von außen notwendige Streckung
des Kniegelenks herbeizuführen und gleichzeitig den im Anfange des Schließvorganges
nach oben mitgenommenen unteren Riegel b wieder in diejenige Lage zurückzuführen, bei
der er sich gegen den Stift m stützt, ist die zur Aufnahme des Lagerstiftes s dienende
Platte h verschiebbar.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schloß, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel aus zwei im Schlosse prismatisch geführten und durch zwei Gelenkstücke miteinander verbundenen Teilen ' (a, b) besteht, die durch einen teils an dem Verbindungsbolzen der Gelenkstücke (e), teils an einer im Schloßgehäuse verschiebbaren Platte (h) angelenkten oder im Schloßgehäuse geführten Schlüsselriegel (f) bewegt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE181748C true DE181748C (de) |
Family
ID=445906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT181748D Active DE181748C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE181748C (de) |
-
0
- DE DENDAT181748D patent/DE181748C/de active Active
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