DE181736C - - Google Patents

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DE181736C
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lever
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DE1905181736D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G11/00Manually-actuated control mechanisms provided with two or more controlling members co-operating with one single controlled member

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 181736 -KLASSE AIh. GRUPPE
• SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1905 ab.
Eine wechselseitige mechanische Abhängigkeit mehrerer Hebel o. dgl. wird bekanntlich durch ihre Verbindung mit zwei sich kreuzenden Gruppen von Sperrmitteln, beispielsweise längs beweglichen Schiebern und drehbaren Achsen, bewirkt, die an ihren Kreuzungsstellen mit Sperrteilen verschiedener Art, Vorsprüngen, Klinken und Backen, Riegeln u. dgl. derart verbunden sind, daß die Sperrglieder der einen Gruppe bei bestimmten Stellungen in die der anderen eingreifen und sie festlegen. Solche Sperrvorrichtungen werden besonders in Stellwerken zur gegenseitigen Sperrung der Stell- oder Verschlußhebel benutzt. Bei der in Fig. 1 dargestellten , Ausführungsform besteht eine derartige Verschlußeinrichtung für Stellwerke aus einer Gruppe von Achsen, deren eine A mit dem Stellhebel A -t verbunden ■ ist, und aus einer Gruppe von Schiebern, von denen B1 und B2 gezeichnet sind. Die Achse trägt Sperrlappen A1, A2 . . ., die mit den Sperrelementen C1, C2 in Eingriff stehen, die an den Schiebern B1, B2 befestigt sind.
Bisher wurden diese Sperrteile als besondere Stücke hergestellt und auf den Schiebern und Achsen durch Nieten oder Aufschrauben befestigt, wie die Stücke auf den Schiebern B. Es wurden auch drehbare Achsen mit Einschnitten oder Aussparungen verwendet, die durch eine besondere Querbearbeitung hergestellt werden müssen. Diese Aussparungen sind je nach der verlangten Wirkung gegeneinander versetzt. Erfindungsgemäß läßt sich eine wesentliche Vereinfachung der Herstellung der Sperrvorrichtung erreichen, wenn man Stäbe verwendet, bei denen Achse und Sperrteil aus einem einzigen Stück bestehen. Hierzu werden Stäbe mit geradlinigen parallelen Kanten benutzt, die auf ihre ganze Länge das gleiche, von der Kreisform abweichende Profil haben (Profilstäbe). An den als Sperrteil wirksamen Stellen ist das ursprüngliche Profil des Stabes ganz unverändert. Die Sperrteile des Schiebers können so geformt werden, daß sie mit dem Profil des unbearbeiteten Stabes eine Sperrung bilden. Da geeignete Profilstäbe mannigfachster Form fertig im Handel zu haben sind, so kann die Bearbeitung der Achsen überhaupt entbehrlieh werden. Es ist auch möglich, die Sperrteile aus dem Profil des Stabes herauszuarbeiten, wie z. B. die Sperrlappen A1, A2 nach Fig. 1 und 2 aus dem Profil nach Fig. 3 herausgefräst sind. Jedenfalls aber erfahren die als Sperrteil wirksamen Stellen keinerlei Querbearbeitung.
Die in Fig. 1 und 3 dargestellte Verschlußeinrichtung, bei der die Sperrteile der Achsen aus einem Profilstab herausgearbeitet sind, wirkt in folgender Weise: Der mit der Achse A verbundene Stellhebel Ai nimmt zu der gezeichneten Lage der Achse die gestrichelt gezeichnete Stellung α ein, aus der er bei Ruhelage der Schieber B in die Stellung b umgelegt werden kann. Dagegen wird durch Verschiebung des Schiebers B1 nach rechts oder des Schiebers B2 nach links
die Achse A mit dem Stellhebel A 4 an der Verdrehung entgegen dem Uhrzeigersinn verhindert, indem bei Rechtsverschiebung der Sperrteil C1 gegen den Ansatz A1 der Achse sich legt oder bei Linksverschiebung der Sperrteil C2 gegen den Ansatz A2. Wäre C2 an Stelle des Anschlages C1 angebracht, so wäre in der gezeichneten Stellung der Schieber S1 gegen Rechtsbewegung gesperrt. Dagegen wäre er nach Umlegen der Achse nach b frei und könnte dann, rechts bewegt, die Achse in der Stellung b verschließen.
Fig. 4 zeigt, wie bei geeigneter Form der Sperrstücke des Schiebers die Achse gemäß der Erfindung in ihrer ganzen Länge das gleiche Profil behalten kann. Bei der dargestellten Anordnung wirken mehrere Achsen gleichen Profils mit verschieden geformten Sperrteilen D1, D2 des Schiebers B zusammen.
Unterhalb der Achsen sind auf der Zeichnung die Lagen der zugehörigen Stellhebel, die mit den darüber liegenden Achsen verbunden sind, sowie durch Pfeile die Drehrichtungen angedeutet, in denen die Hebel aus der dargestellten Lage umgelegt werden können. Die Hebel und Achsen 1 und 2 sind in der Grundstellung gezeichnet, der Hebel und die Achse 3 in der umgelegten Stellung. Bei diesem Beispiel ergeben sich folgende Abhängigkeiten.
Schieber in Ruhe: Alle drei Achsen und Hebel frei beweglich.
Schieber nach links gezogen: Hebel 1 und 2 in der Grundstellung, Hebel 3 in der umgelegten Stellung gesperrt.
Schieber nach rechts gezogen: Hebel 1 in der Grundstellung, Hebel 2 und 3 in der umgelegten Stellung gesperrt.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, können mittels der durch einen Profilstab gebildeten Achse sämtliche Abhängigkeiten erzielt werden, die zwischen zweistelligen Hebeln (Weichenhebeln) und Fahrstraßenschiebern möglich sind.
Die gleiche Achse kann jedoch auch bei anderer Grundstellung zur Herstellung der zwischen dreistelligen Hebeln (Fahrstraßenhebeln) erforderlichen Sperre benutzt werden. Ein Beispiel dafür zeigt Fig. 5. Danach kann der Schieber B durch den dreistelligen Hebel 4 nach links oder rechts bewegt werden. Dabei ergibt sich folgende Abhängigkeit der Achsen 5 und 6 von dem Schieber B.
Schieber nach links gezogen: 5 nur nach rechts frei, 6 aber gänzlich gesperrt.
Schieber nach rechts gezogen: 5 nur nach links frei, 6 aber gänzlich frei.
Zur Sperrung feindlicher Fahrstraßen kann auch ein Profil nach Fig. 6, z. B. Flacheisen, gewählt werden. Bei diesem Beispiel ist der Schieber B mit dem Hebel 7 gekuppelt. Bei dessen Rechtsbewegung werden die Hebel 8 und 9 gegen die Rechtsdrehung gesperrt, während 10 vollständig festgelegt wird. Bei Linksbewegung des Schiebers bleibt 8 frei, 9 wird gegen Linksdrehung und 10 nach rechts gesperrt. Umgekehrt sperrt der rechts umgelegte Hebel 8 (punktierte Lage der Achse) den Schieber gegen rechts usw.
Die Profilstäbe nach Fig. 3 und 4 bedürfen auch zu ihrer Lagerung keiner besonderen Bearbeitung, da die Lagerbohrung gleich dem Durchmesser des teilweise von Kreisbogen begrenzten Profilstabes gemacht werden kann. Das hat außerdem den Vorteil, daß jede Achse ohne Beseitigung der Schieber oder eines Lagerteiles ausgewechselt werden kann. Dagegen sind Achsen nach Fig. 6 und ähnliche Profile an den Lagerstellen mit zwei der Bohrung entsprechenden Zylinderabschnitten E1, E2 (Fig. 7 und 8) auszurüsten oder können durch Aufsetzen entsprechend geformter Hülsen der Lagerbohrung angepaßt werden.
Für die Verwendung als Achsen eignen sich außer den bekannten Profilen noch verschiedene andere, z. B. ein Profil nach Fig. 9.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sperrvorrichtung aus zwei sich kreuzenden Gruppen von Sperrmitteln, von denen die eine Gruppe Drehbewegungen ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Gruppe durch Formstäbe gebildet wird, deren parallele geradlinige Längskanten sperrend wirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedrückt in DEh REidustmücKEREi.
DE1905181736D 1905-06-10 1905-06-10 Expired - Lifetime DE181736C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT33115D AT33115B (de) 1905-06-10 1907-04-11 Sperrvorrichtung aus zwei sich kreuzenden Gruppen von Sperrorganen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE181736C true DE181736C (de)

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DE1905181736D Expired - Lifetime DE181736C (de) 1905-06-10 1905-06-10

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