DE1815477U - Steuerschaltvorrichtung fuer einen flammenwaechter. - Google Patents

Steuerschaltvorrichtung fuer einen flammenwaechter.

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DE1815477U
DE1815477U DE1960D0020176 DED0020176U DE1815477U DE 1815477 U DE1815477 U DE 1815477U DE 1960D0020176 DE1960D0020176 DE 1960D0020176 DE D0020176 U DED0020176 U DE D0020176U DE 1815477 U DE1815477 U DE 1815477U
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timer
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ignition
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/20Systems for controlling combustion with a time program acting through electrical means, e.g. using time-delay relays
    • F23N5/203Systems for controlling combustion with a time program acting through electrical means, e.g. using time-delay relays using electronic means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • D A N F 0 S S ved. Ing. M. Clausen, Nordborg (Dänemark)
    gc
    Steuerschalt für einen Plammenwächter"
    Die Erfindung betrifft eine Steuerschaltung für einen Flammen-
    wächter mit durch uhrwerklose Zeitgeber gesteuerter Vor-und
    Nachzündperiode.
  • Die Anforderungen, die an moderne Flammenwächter gestellt werden, sind sehr groß geworden. Sie müssen eine regelrechte Programmsteuerung aufweisen, bei welcher eine Reihe von Zeitgebern (für die Vorzündperiode, für die Nachzündperiode, für einen Sicherheitsschalter und so weiter) in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen und voneinander in Tätigkeit treten sollen. Als Zeitgeber sind in erster Linie durch den Strom beheizte Bimetallanordnungen verwendet worden. Bisher hat man grundsätzlich für jede Aufgabe einen gesonderten Zeitgeber dieser Art eingesetzt ; insbesondere benötigte man je einen Zeitgeber für die Vorzündgeriode und für die Nachzündperiode.
  • Ziel der Erfindung ist es, die Anzahl der für eine Flammenwächter-Steuerschaltung benötigten Bauelemente herabzusetzen, dabei aber die Funktionsfähigkeit des Flammenwächters nicht zu beeinträchtigen.
  • Dieses Ziel wird erfindungsgemêß dadurch erreicht, daß nur ein einziger Zeitgeber mit zwei unterschiedlichen Kenngrößen für die Steuerung der Vor-und Nachzündperiode vorhanden ist. Insbesondere kann ein vom Zeitgeber abhängiger Schalter seinerseits den Zeitgeber steuern. Dies ist nicht nur zweckmäßig, um den Zeitgeber in Tätigkeit treten zu lassen, sondern auch ein besonders einfaches Mittel, um einen Wechsel in der wirksamen Kenngröße vorzunehmen.
  • Billig, stabil und trotzdem sicher ist für den vorliegenden Verwendungszweck ein Bimetallzeitgeber mit Schalter, dessen Haltedruck in der Arbeitsstellung geringer ist als der Umschaltdruck in die Arbeitsstellung. In diesem Fall wäre der Umschaltdruck die eine Kenngröße und der Haltedruck die andere Kenngröße. Es gibt jedoch auch andere Zeitgeber, die mit zwei Kenngrößen ausgestattet sind, beispielsweise solche, die mit der Aufladung und Entladung eines Kondensators arbeiten.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Steuerschaltung ist es, daß nicht nur die Zahl der Zeitgeber vermindert, sondern auch der Schalteraufwand verringert wird. Insbesondere kann man für die Überwachung der Vor-und Nachzündperiode sowie des Zeitgebers selbst mit einem einzigen Umschalter auskommen. Eine hierfür geeignete Schaltung besteht darin, daß der Schalter des Zeitgebers an der über Thermostatschalter und Fotorelaisschalter gespeisten Primärseite des Zündtransformators angeschlossen ist sowie in der Ruhestellung den Zeitgeber und in der Arbeitsstellung das alsdann mittels Selbsthaltekontakt direkt an den Thermostatschalter anschließbare Motorrelais parallel zu dieser Primärseite schaltet.
  • Bei einem solchen Aufbau der Steuerschaltung für einen Flammenwächter ergibt sich ferner die Möglichkeit, daß dem Motorrelais zwei Widerstände nachgeschaltet sind und daß zwischen einer Anzapfung der Motorrelaisspule und dem Verbindungspunkt der beiden Widerstände die Heizwicklung eines Sicherheitsschalters und ein Ausschaltkontakt des Fotorelais liegt. Auf diese Weise ist der Sicherheitsschalter derart geschaltet, daß das Motorrelais besonders sicher arbeitet.
  • Überdies ist bei der erfindungsgemäßen Steuerschaltung sichergestellt, daß die Anlage bei Unterspannung ausgeschaltet bleibt, wenn also die Netzspannung für den Zündtrafo nicht ausreicht.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der Zeichnung. Es zeigen : Fig. 1 eine erfindungsgemäße Steuerschaltung für einen Flammenwächter und Fig. 2 die schematische Darstellung der Funktion des Bimetallzeitgebers mit Schalter für die Einstellung der Vor-und Nachzündperiode.
  • Die Erfindung wird zunächst anhand des Schaltbildes erläutert.
  • Hierin sind sämtliche Kontakte in ihrer Ruhelage gezeigt. Der Thermostatschalter KT hat die bei Erreichen der Betriebstemperatur sich ergebende offene Stellung.
  • Die gesamte Steuerschaltung wird über die Netzleiter 1 und 2 von einer Wechselstromquelle U gespeist. Ein Spannungsteiler, bestehend aus dem Widerstand R1 und dem stabilisierenden Widerstand R6 ermöglicht es, dem eigentlichen Flammenwächter eine konstante Spannung zuzuführen. Dieser Flammenwächter besteht in bekannter Weise aus einem gleichrichtenden Fotoelement P in Reihe mit einem Fotorelais F, das mit zwei Unterbrecherkontakten F1 und F2 ausgestattet ist. Parallel zum Fotorelais F ist ein Kondensator C geschaltet.
  • An den Netzleiter 1 ist ferner der Umschalter S1 eines Sicherheitsschalters gelegt, dessen Heizwicklung S. später noch näher beschrieben wird. Beim Ansprechen dieses Sicherheitsschalters legt sich der Kontakt S1 um und schaltet die Glimmlampe Gl ein, die in Reihe mit dem Widerstand RS liegt.
  • Befindet sich der Umschaltkontakt S1 in seiner Ruhelage und ist der Thermostatschalter KT geschlossen, dann steht der Zündtransformator Z und der Zeitschalter T über den Ausschaltkontakt F1 unter Spannung. Hierbei ist der Zeitschalter über einen Widerstand R2 und seinen eigenen Umschaltkontakt T1 mit der Verbindungsleitung zwischen Kontakt F1 und Primärseite des Zündtransformators Z verbunden.
  • Beim Stromdurchgang erwärmt sich das Bimetall des Zeitschalters T und schaltet nach einer Zeit a, die der Vorzündperiode entspricht, den Schalter T1 um. In Fig. 2 ist veranschaulicht, daß diese Umschaltung erfolgt, wenn der Bimetallschalter eine dem Umschaltdruck entsprechende Kraft erzeugt. Von diesem Zeitpunkt an kühlt das Bimetall wieder ab, bis nach einer Zeit b, die der Nachzündperiode entspricht, der Haltedruck des Umschalters T1 unterschritten wird, worauf dieser Umschalter wieder in seine Ruhelage zurückkehrt. Dadurch kann weder bei einem schlechten Kontakt am Schalter T1 noch bei einer defekten Heizwicklung des Zeitschalters T eine Funktion entstehen.
  • Nach Umschalten des Kontaktes T1 schaltet das Motorrelais M1 ein.
  • Gleichzeitig wird die Heizwicklung S des Sicherheitsschalters über die angezapfte und daher als Spartransformator dienende Spule des Motorrelais M1 gespeist. Das Motorrelais ist über den Kontakt M31 den direkt zwischen das Motorrelais und den Thermostatschalter KT gelegt ist, selbsthaltend. Zugleich schließen auch die Kontakte M1 und Mop, die den Motor A unter Spannung setzen.
  • Da der Zündtransformator Z in der Vor-und Nachzündperiode stets eingeschaltet ist, zündet der Brennstoff. Hierauf zieht das Fotorelais F an, wodurch die Kontakte F1 und F2 unterbrochen werden.
  • Dadurch wird einerseits der Zündtransformator und andererseits die Heizwicklung S des Sicherheitsschalters ausgeschaltet. Entsteht keine Flamme, so bleibt der Sicherheitsschalter unter Strom.
  • Nach kurzer Zeit wird der Umschalter S betätigt und die ganze Anlage außer Betrieb gesetzt. Das Einschalten muß dann manuell erfolgen.
  • Erlöscht die Flamme während des Betriebs, so schließt der Kontakt F1 sofort wieder, der Zündtransformator Z steht wieder unter Spannung und ein erneuter Zündversuch wird eingeleitet. Entsteht trotz. dem keine Flamme, schaltet der Sicherheitsschalter, der infolge des wieder geschlossenen Kontaktes F2 wieder Strom führt, die An-
    lage aus.
    In Reihe mit dem Motorrelais M sind zwei Widerstände R3 und R4
    geschaltet. An dem Verbindungspunkt dieser beiden Widerstände ist
    die Heizwicklung S über den Ausschaltkontakt F2 angeschlossen.
  • Das andere Ende der Heizwicklung S des Sicherheitsschalters liegt, wie bereits erwähnt, an der Anzapfung der als Spartransformator ausgebildeten Spule des Motorrelais M. Dadurch wird erreicht, dass das Relais langsam anzieht und schnell abfällt. Man verhütet damit ein Einschalten der Anlage, wenn die Netzspannung für den Zaun transformator unzulänglich ist.
  • Wird ein Zündversuch mit falschem Licht eingeleitet, ist der Zündtransformator und der Zeitschalter stromlos. Bei fehlender Netzspannung oder Kontaktprall im Thermostatschalter wird die Anlage sofort ausgeschaltet, da das Motorrelais M seinen Selbsthaltekontakt M3 auslöst.

Claims (5)

  1. (Neue) Sehutzansprüche
    1.Steuersehaltvorrichtusg fSr einen Plammenwäehter mit durch uhr- werklose Zeitgeber gesteuerter Vor-und Naehzdperiode, gekenn- zeichnet durch einen einzigen Zeitgeber mit zwei Kenngrößen für die Steuerung der Vor-und Naehzündpariode mit einem von diesem betätigten und dessen Antriebsenergie unterbrechendn Schalter der in Abhängigkeit von der ersten Kenngröße in die Arbeitsstel- lung und in Abhängigkeit von der zweiten Kenngröße in die Ruhe- stellung geht, 2.Steuerschaltvorriohtung nach Anspruch l$ gekonnzelchnet durch einenB1metall-Zeitgeber mit einem Schalter, dessen Baltedruck in der Arbitestellumg geringer ist als der Umsehaltdrußk ia die Arbeitsstellung. 3tSteuerschaltverrichtag nach Ansprüchen 1 bis 2 dadurch gekenn- zeichnet, daß der Sehalter des Zeitgebers ein Smschalter ist, bei dem der Sehaltkontakt an einen Punkt zwischen Ilotorelaissehalter und Primärseite des andtransformatere der feste Kontakt für die Ruhestellung an die Zeitgeber-Reizweklung und der feste Kontakt für die Arbeitswicklumg an einen Punkt zwischen dem Motorrelais und seinem ihm vorgeschalteten Selbsthaltekontakt aagesohlosßen ist wodurch entweder die gelzwicklung oder das Notorrelais der jPrimärseite des Zündtransformators parallel liegen* 4.Steuerechaltvorrichtung nach AmprUchen 1 bis 31, dadurch geke=- zeichnet, daß dem Motorrelais zwei Widerstände nachgeschaltet sind und daß zwischen einer Anzapfung der Motorrelaisspttle und dem Ver- bindungspunkt der beiden Widerstände die Heizwicklung eines her heitsschalters und ein Ausschaltkoatakt des Fotorelais liegt.
DE1960D0020176 1960-03-25 1960-03-25 Steuerschaltvorrichtung fuer einen flammenwaechter. Expired DE1815477U (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1231381B (de) * 1962-05-02 1966-12-29 Landis & Gyr Ag Sicherheits- und Flammenueberwachungsvorrichtung fuer Feuerungen
DE1255842B (de) * 1962-05-09 1967-12-07 Danfoss As Schaltung fuer Flammenwaechter von Feuerungsanlagen
DE1255843B (de) * 1964-01-21 1967-12-07 Danfoss As Wechselstromgespeistes Steuergeraet fuer Feuerungen
DE1751286B1 (de) * 1967-05-03 1971-05-13 Landis & Gyr Ag Elektrische steuer und sicherheitseinrichtung fuer feuerungen

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