AT226920B - Steuerschaltung für einen Flammenwächter - Google Patents

Steuerschaltung für einen Flammenwächter

Info

Publication number
AT226920B
AT226920B AT208661A AT208661A AT226920B AT 226920 B AT226920 B AT 226920B AT 208661 A AT208661 A AT 208661A AT 208661 A AT208661 A AT 208661A AT 226920 B AT226920 B AT 226920B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
switch
timer
control circuit
ignition
contact
Prior art date
Application number
AT208661A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Ing Mungaard
Gunnar Ernst Rudolf Olsen
Original Assignee
Danfoss Ved Ing M Clausen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Danfoss Ved Ing M Clausen filed Critical Danfoss Ved Ing M Clausen
Application granted granted Critical
Publication of AT226920B publication Critical patent/AT226920B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Combustion (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Steuerschaltung für einen Flammenwächter 
Die Erfindung betrifft eine Steuerschaltung für einen Flammenwächter mit durch uhrwerklose Zeitgeber gesteuerter Vor- und Nachzündperiode. Derartige Sicherheitsvorrichtungen werden   z. B.   zur Über- wachung von Öl-bzw. Gasfeuerungen in Industrie- und Gewerbeanlagen verwendet. 



   Die Anforderungen, die an moderne Flammenwächter gestellt werden, sind sehr gross geworden. 



  Diese müssen eine regelrechte Programmsteuerung aufweisen, bei welcher eine Reihe von Zeitgebern (für die Vorzündperiode, für die Nachzündperiode, für einen Sicherheitsschalter usw. ) in Abhängig- keit von den Betriebsbedingungen und voneinander in Tätigkeit treten sollen. Als Zeitgeber sind in erster Linie durch den Strom beheizte Bimetallanordnungen verwendet worden. Bisher hat man grundsätzlich für jede Aufgabe einen gesonderten Zeitgeber dieser Art eingesetzt ; insbesondere benötigte man je einen Zeitgeber für die Vorzündperiode und für die Nachzündperiode. 



   Ziel der Erfindung ist es, die Anzahl der für eine Flammenwächter-Steuerschaltung benötigten Bauelemente herabzusetzen, dabei aber die Funktionsfähigkeit des. Flammenwächters nicht zu beeinträchtigen. 



   Dieses Ziel wird erfindungsgemäss dadurch    erreicht, dass   nur ein einziger Zeitgeber mit zwei unterschiedlichen Kenngrössen für die Steuerung der Vor- und Nachzündperiode vorhanden ist. Insbesondere kann ein vom Zeitgeber abhängiger Schalter seinerseits den Zeitgeber steuern. Dies ist nicht nur zweckmässig, um den Zeitgeber in Tätigkeit treten zu lassen, sondern auch ein besonders einfaches Mittel, um einen Wechsel in der wirksamen Kenngrösse vorzunehmen. 



   Billig, stabil und trotzdem sicher ist für den vorliegenden Verwendungszweck ein Bimetallzeitgeber mit Schalter, dessen Haltedruck in der Arbeitsstellung geringer ist als der Umschaltdruck in die Arbeits-   stellung. In diesem Fall wäre   der Umschaltdruck die eine Kenngrösse und der Haltedruck die andere Kenngrösse. Es gibt jedoch auch andere Zeitgeber, die mit zwei Kenngrössen ausgestattet sind, beispielsweise solche, die mit der Autladung und Entladung eines Kondensators arbeiten. 



   Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Steuerschaltung ist es, dass nicht nur die Zahl der Zeitgeber vermindert, sondern auch der Schalteraufwand verringert wird. Insbesondere kann man für die Überwachung der Vor- und Nachzündperiode sowie des Zeitgebers selbst mit einem einzigen Umschalter auskommen. Eine hiefür geeignete Schaltung besteht darin, dass der Schalter des Zeitgebers an dei über Thermostatschalter und Photorelaisschalter gespeisten Primärseite schaltet. 



   Bei einem solchen Aufbau der Steuerschaltung für   einen Flammenwächter   ergibt sich ferner die Möglichkeit, dass dem Motorrelais zwei Widerstände nachgeschaltet sind und dass zwischen einer Anzapfung der Motorrelaisspule und dem Verbindungspunkt der beiden Widerstände die Heizwicklung eines   Sich¯:-   heitsschalters und ein Ausschaltkontakt des Photorelais liegt. 



   Auf diese Weise ist der Sicherheitsschalter derart geschaltet, dass das Motorrelais besonders sicher arbeitet. 



   Überdies ist bei der erfindungsgemässen Steuerschaltung sichergestellt, dass die Anlage bei Unterspannung ausgeschaltet bleibt, wenn also die Netzspannung für den Zündtransformator nicht ausreicht. 



   Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungbeispieles im Zusammenhang mit der Zeichnung. In dieser zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemässe Steuer- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schaltung für einen Flammenwächter und Fig. 2 die schematische Darstellung der Funktion des Bimetallzeitgebers mit Schalter für die Einstellung der Vor- und Nachzündperiode. 



   Die Erfindung wird zunächst an Hand des Schaltbildes erläutert. Hierin sind sämtliche Kontakte in ihrer Ruhelage gezeigt. Der Thermostatschalter KT hat die bei Erreichen der Betriebstemperatur sich ergebende offene Stellung. 



   Die gesamte Steuerschaltung wird über die Netzleiter 1 und 2 von einer Wechselstromquelle U gespeist. Ein Spannungsteiler, bestehend aus dem Widerstand    R   und dem stabilisierenden Widerstand R ermöglicht es, dem   Flammenwächter   eine konstante Spannung zuzuführen. Dieser Flammenwächter besteht in bekannterWeise aus einem gleichrichtenden PhotoelementP in Reihe mit einem Photorelais F, das mit zwei Unterbrecherkontakten   FundF ausgestattet   ist. Parallel zum Photorelais F ist ein Kondensator C geschaltet. 



   Zur Zündung der durch den Flammenwächter zu überwachenden Flamme ist ein Zündtransformator Z vorgesehen, der über den Unterbrecherkontakt    fil,   den Thermostatschalter KT und den Umschalter Seines Sicherheitsschalters zwischen die Netzleiter 1 und 2 geschaltet ist. Der Umschalter    Si   wird durch eine Heizwicklung S gesteuert, die später noch näher beschrieben wird. Beim Ansprechen dieses Sicherheits- 
 EMI2.1 
   stand R liegt. 



  Die Einschaltdauer des Zündtransformators Z ist in eine Vorzündperiode und eine Nachzündperiode   unterteilt. In der Vorzündperiode wird noch kein Brennstoff   zugeführt ;   diese hat lediglich den Zweck, vor Zuführung des Brennstoffes eine zur Zündung ausreichende Funkenbildung zwischen den Elektroden des Zündtransformators Z sicherzustellen. Hiebei werden allfällige Niederschläge, Wasserdampf und gebildeter Russ weggebrannt, so dass sich eine stabile Funkenbildung einstellt. Die eigentliche Zündung geschieht erst in der Nachzündperiode, in welcher Brennstoff zugeführt wird.

   Die Umschaltung von der Vorauf die Nachzündperiode erfolgt durch einen Zeitschalter T, der über einen Widerstand    R2 und   seinen eigenen Umschaltkontakt    tel   mit der Verbindungsleitung zwischen Kontakt   1 undPrimärseite   des Zündtransformators Z verbunden ist. 



   Befindet sich der Umschaltkontakt Sl in seiner Ruhelage und ist der Thermostatschalter KT geschlossen, dann steht der Zündtransformator Z und der Zeitschalter T über den Ausschaltkontakt    F   unter Spannung. Beim Stromdurchgang erwärmt sich das Bimetall des Zeitschalters T und schaltet nach einer Zeit a, die der Vorzündperiode entspricht, den Schalter    tel   um. In Fig. 2 ist veranschaulicht, dass diese Umschaltung erfolgt, wenn   der Bimetallschalter   eine dem Umschaltdruck entsprechende Kraft erzeugt. Von diesem Zeitpunkt an kühlt das Bimetall wieder ab, bis nach einer Zeit b, die der Nachzündperiode entspricht, der 
 EMI2.2 
 rückkehrt. Dadurch kann weder bei einem schlechten Kontakt am Schalter T noch bei einer defekten Heizwicklung des Zeitschalters T eine Funktion entstehen. 



   Nach Umschalten des Kontaktes T schaltet das Motorrelais M ein. Gleichzeitig wird die Heizwicklung S des Sicherheitsschalters über die angezapfte und daher als Spartransformator dienende Spule des 
 EMI2.3 
 stets eingeschaltet ist, zündet der Brennstoff. Die gezündete Flamme beleuchtet nun das Photoelement P, das dadurch seinen Widerstand ändert, so dass ein grösserer Strom durch das Photorelais F fliesst. Dieses zieht hierauf an, wodurch die Kontakte   FundF unterbrochen   werden. Dadurch wird einerseits der Zündtransformator und anderseits die Heizwicklung S des Sicherheitsschalters ausgeschaltet. Entsteht keine 
 EMI2.4 
    S1 betätigtund   die ganze Anlage ausser Betrieb gesetzt. Das Einschalten muss dann manuell erfolgen. 



   Erlöscht die Flamme während des Betriebes, so schliesst der Kontakt   F 1   sofort wieder, der Zündtrans-   Eormator   Z steht wieder unter Spannung und ein erneuter Zündversuch wird eingeleitet. Entsteht trotzdem Keine Flamme, schaltet der Sicherheitsschalter, der infolge des wieder geschlossenen Kontaktes    F   wieder strom führt, die Anlage aus. 



   In Reihe mit dem Motorrelais M sind zwei Widerstände   RundR geschaltet.   An dem Verbindungs-   ? unkt dieser beiden Widerstände ist die Heizwicklung S über den Ausschaltkontakt F2 2 angeschlossen. Das   mdere Ende der Heizwicklung S des Sicherheitsschalters liegt, wie bereits erwähnt, an der Anzapfung der ils Spartransformator ausgebildeten Spule des Motorrelais M. Dadurch wird erreicht, dass das Relais lang- 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Wird   ein Zündversuch   mit falschem Licht eingeleitet, ist der Zündtransformator und der Zeitschalter stromlos. Bei fehlender Netzspannung oder Kontaktprellungen im Thermostatschalter wird die Anlage sofort ausgeschaltet, da das Motorrelais M seinen Selbsthaltekontakt    M3   auslöst. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Steuerschaltung für einen Flammenwächter mit durch uhrwerklose Zeitgeber gesteuerter Vor- und Nachzündperiode, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein einziger Zeitgeber (T) mit zwei unterschiedlichen Kenngrössen für die Steuerung der Vor- und Nachzündperiode vorhanden ist.

Claims (1)

  1. 2. Steuerschaltung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Zeitgeber (T) abhängiger Schalter (T 1) seinerseits den Zeitgeber steuert.
    3. Steuerschaltung nach den Ansprüchen 1 und2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bimetallzeitgeber (T) mit Schalter (T) verwendet wird, dessen Haltedruck in der Arbeitsstellung geringer ist als der Umschaltdruck in die Arbeitsstellung.
    4. Steuerschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (T 1) des Zeitgebers (T) an der über Thermostatschalter (KT) und Photorelaisschalter (F 1) gespeisten Primärseite des Zündtransformators (Z) angeschlossen ist sowie in der Ruhestellung den Zeitgeber (T) und in der Arbeitsstellung das alsdann mittels-Selbsthaltekontakt (M) direkt an den Thermostatschalter (KT) anschliessbare Motorrelais (M) parallel zu dieser Primärseite schaltet.
    5. Steuerschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Motorrelais (M) zwei Widerstände (Rs, R) nachgeschaltet sind und dass zwischen einer Anzapfung der Motorrelaisspule und dem Verbindungspunkt der beiden Widerstände die Heizwicklung (S) eines Sicherheitsschaters (S) und ein Ausschaltkontakt (F) des Photorelais (F) liegt.
AT208661A 1960-03-25 1961-03-13 Steuerschaltung für einen Flammenwächter AT226920B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE226920X 1960-03-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT226920B true AT226920B (de) 1963-04-25

Family

ID=5866456

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT208661A AT226920B (de) 1960-03-25 1961-03-13 Steuerschaltung für einen Flammenwächter

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT226920B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2500803C2 (de) Brennersteuerschaltung
DE2326763A1 (de) Steuerkreis fuer einen oelbrenner
DE1551950B2 (de) Schaltungsanordnung zur programmsteuerung einer feuerungs anlage
AT226920B (de) Steuerschaltung für einen Flammenwächter
DE1815477U (de) Steuerschaltvorrichtung fuer einen flammenwaechter.
DE1255841C2 (de) Steuerschaltvorrichtung fuer einen flammenwaechter
DE2442997B1 (de) Steuergeraet zum zuenden und ueberwachen einer feuerungsanlage
DE3106015C2 (de) Verfahren zum Betreiben eines Heizkessel, der mit Festbrennstoff und mit Öl oder Gas beheizbar ist und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
AT398242B (de) Schaltungsanordnung zur zeitgesteuerten abschaltung eines gasbrenners
DE2332267C3 (de) Mit Wechselspannung betriebene Steuereinrichtung für Infrarot-Gasbrenner
DE2448135C2 (de) Steuer- und Überwachungsgerät für öl- oder Gasbrenner
DE2422319A1 (de) Brennstoff-zuendanordnung
CH615497A5 (en) Control and monitoring device for an oil or gas burner
DE1526214B1 (de) Elektrische Zuend- und UEberwachungsvorrichtung fuer Flammen
DE1000555B (de) Flammenueberwachungseinrichtung, bei welcher von der Gleichrichterwirkung der Flamme Gebrauch gemacht wird
DE1526207C3 (de)
DE2720581C2 (de) Steuereinrichtung für einen Infrarot-Gasbrenner
CH620754A5 (en) Circuit for a flame guard in a furnace
EP0314610B1 (de) Feuerungsautomat
DE1526234A1 (de) Elektronische Zuendsicherungsvorrichtung
CH440531A (de) Fernbetätigbare elektronische Zündsicherungsvorrichtung für mit gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen beheizte Geräte
DE2715030A1 (de) Zuendsteuersystem fuer einen gasbrenner
AT230003B (de) Schalteinrichtung zur Steuerung und Überwachung von Feuerungsanlagen
DE1255842B (de) Schaltung fuer Flammenwaechter von Feuerungsanlagen
DE2448098B1 (de) Mit wechselspannung gespeiste schaltung fuer einen flammenwaechter einer feuerungsanlage