DE1815331U - Vorrichtung zum abfuellen von fluessigkeiten. - Google Patents
Vorrichtung zum abfuellen von fluessigkeiten.Info
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Landscapes
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
P.A. 283 338*27, UO X
Adolf Heina %φ\§ψψ^* wiesbadenTBiebrich,
Ing,-Ghem· Didier*Strasse 27
Eintragungsgesueh rom 27.4.1960
· fritz K 1 a 0 a β
Wiesbaden-Biebrieh, Gottfried-Kinkel-Strasse 4
Wiesbaden-Biebrieh, Gottfried-Kinkel-Strasse 4
Ing.~Chem# Adolf H e i a z
Wiesbaden~BiebriQh» Didier-Strasse 27»
Wiesbaden~BiebriQh» Didier-Strasse 27»
Vorrichtung Bum AtfüUen you flüssigkeiten·
Die Heuerung "bezieht sieh auf eine Abfüllvorrichtung für flüssigkeiten
ans einem Behälter» beispielsweise einem Vorratsbehälter,
in einen anderen Behälter, "beispielsweise einen Gebrauchsbehälter·
Die Torsohlagsgemäss ausgebildete Vorrichtung verhindert, dass aus
der flüssigkeit eich entwiofcelnde Dämpfe oder Gase vährend des
Abfällen© in den Arbeitsraum entweichen· Sie ist deshalb besondere
für flüssigkeiten, wie beispielsweise Salasäure, Salpetersäure, Ammoniak, Ither, Alkohol und ähnliche geeignet. Mit dieser Vorrichtung
kann da» Abfüllen Ton beliebig grossen Mengen nunmehr in federn
Eaum ohne die nachteilige Auswirkung entweichender Dämpfe oder (Jaae
auf die mit dem Abfüllen betrauten Personen bzw» auf die allgemeine Umgebung -vorgenommen werden.
Vorschlagsgemäs» besteht die Abfüllvorrichtung aus einer Heberleitung
für die beiden Behälter, einer zur Überdruckerzeugung im "Vorratsbehälter
dienenden !Luftpumpe mit Druekluftleitung und einer den jeweils
freien Kaum der beiden Behälter miteinander verbindenden Dämpfe«
leitung«
Anordnung und Einzelausbildung dieser Vorrichtung werden anhand des
dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
Fig. 1 zeigt die Gesamtanordnung der Vorrichtung,
Pig, 2 das auf dem Gebrauehsbehälter aufgesetzt« Ende äex Vorrichtung in grösserea Maßstal)·
Zum Abfüllen von Flüssigkeit %us dem Vorratsbehälter V in den
Gebrauchsbehälter A -wird die vorschlagsgemäss aus der Heberleitung H,
der I>uft~ (Ballon-)pumpe B mit Druekluftleitung B 1 und der den
jeweils freien Hclubl der "beiden Behälter V und A verfeindenden Dämpfeleitung
P "bestehende Vorrichtung auf die Behälter gasdicht aufgesteckt·
Die als Dämpfe- oder auch als Iiuftrüekleitung dienende leitung D kann beim Behälter V unmitteilbar durch den Stopfen I in
den Behälter münden. Zweckmässig "bildet sie ^edoch* wie in Mg· 1
dargestellt» mit der Drackluftleitung B 1 eine Einheit, Damit kann
der Stopfen T als Zweilochstopfen ausgebildet sein*
]?ür den gasdichten Abschluss &&x Vorrichtung zum ßebrauehsbehälter A
dient die an ihrem oberen Ende mit der Heberleitung H und der Dämpfeleitung D feet verbundene kegelförmige Aufsteckhaube IT. Die
Kegelform ermöglicht ein gasdichtes Anpassen der Haube an zueinander
unterschiedliche Welten von Füllöffnungen. Ausserdem ist die
Vorrichtung mit mehreren, für ihre Betriebsweise erforderlichen Ventilen versehen»
lach gasdichtem Aufstecken der Vorrichtung auf die beiden Behälter
V und A -wird daa Ventil E 1 in ^ev Dämpfeleitung D und das Ventil E
in der Heberleitung H geschlossen» der Hahn S am Auslaufende der Heberleitung H auf Durchlauf gestellt und mit dem Ballon B solange
Luft in den Behälter V gepumpt, bis infolge des entstehenden Überdruckes Flüssigkeit die Heberleitung H füllt bzw· in den zxm
Behälter V tiefer stehenden Behälter A einläuft. Hunmehr wird das
Ventil E 1 geöffnet. Damit ist der Druckausgleich in beiden Behältern
ermöglicht» Der Vorgang des Abfüllens läuft nunmehr automatisch ab»
Im freien Raum des Behälters A sich entwickelnde Dämpfe oder Grase
bzw. die in diesem Raum befindliche luft werden mit zunehmender
Behälterfüllung durch die Dämpfeleitung D in den stetig zunehmenden
freien Raum des Behälters V gedrückt·
Ist der Behälter A nahezu gefüllt, wird der Hahn S in Schließstellung
für die Heberleitung H gebracht. Eine an diesem Hahn vorgesehene
Bohrung "bringt in dieser Stellung das Auslaufende der leitung H mit der Aussenluft In offene Verbindung· Dadurch läuft die leitung H
unterhalb des Hahnea S leer. Der gefüllte Behälter A kann gegen
einen zu füllenden Behälter ausgewechselt werden* Zur Fortführung
des füllrorganges wird der Hahn S wieder auf Durchlauf gestellt·
Mit dem Sehliessen und Wiederöffnen des Hahnes S kann das dämpfefreie Abfüllen τοη KLüssigkeit in eine Anzahl von Behältern fortgesetzt
werden*
Soll bei Beendung des Abfüllens die Vorrichtung leerlaufen» bleibt
der Hahn S auf Durchlauf eingestellt. Durch öffnen des Ventils E 2
wird JiUft in die Heberleitung H eingesaugt, wodurch die flüssigkeitssäule
abreise* und die Leitung H leerläuft.
Die Vorrichtung wird zweekmässig aus Kunststoff oder Kunstharz
hergestelltj ebenso kann sie aber auch aus $las» gummi oder Metall
bestehen. Weiterhin kann die Vorrichtung in der Weise ausgebildet sein» dass die Dämpfeleitung D und die Druckluftzuleitung B 1 die
Heberleitung H unter Belassen eines Zwischenraumes umschliessen.
Claims (6)
- · Vorrichtung zum Abfüllen, von Flüssigkeiten aus einem Vorrats» "behälter in einen Sebrauchsbehälter, gekennzeichnet durch eine rom "Vorratsbehälter (V) zum Gebrauchsbehälter (A) führende Heberleitung (H), eine zur Überdruokerzeugung im Vorratsbehälter (V) dienende luftpumpe (B) mit Druckluftzuleitung (B 1) und eine den jeweils freien Raum der beiden Behälter (V und A) miteinander verbindende D&apf«leitung (D)*
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet» dass die Dämpfeleitung (D) ein Abschlussventil (B 1} besitzt.
- 3* Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2» dadurch gekennzeichnet, dass die Heberleitung (H) nahe vor ihrem Auslaufende mit einem Halm (S) versehen ist» der einerseits den Jlüssigkeitsäurclxlauf schliessiif andererseits das Auslaufende der Heberleitung (H) mit der Aussenluft in offene Verbindung bringt.
- 4· Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3> dadurch gekeniiaeichiiet, dass die Heberleitung (H) in ihrem Scheitel ein eine offene Verbindung zur Aussenluft herstellendes Ventil (E 2) besitzt»
- 5» Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet» dass die Dämpfeleitung (D) in die Druckluftzuleitung (B 1) mündet·
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet» dass die Dämpfeleitung (D) und die Druckluftzuleitung (B 1) die Heberleitung (H) unter Belassung eines Zwischenraumes umschliessen.(Dr. iritz Klasse)(Adolf Heinz)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960K0035062 DE1815331U (de) | 1960-04-27 | 1960-04-27 | Vorrichtung zum abfuellen von fluessigkeiten. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1960K0035062 DE1815331U (de) | 1960-04-27 | 1960-04-27 | Vorrichtung zum abfuellen von fluessigkeiten. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1815331U true DE1815331U (de) | 1960-07-21 |
Family
ID=32938525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1960K0035062 Expired DE1815331U (de) | 1960-04-27 | 1960-04-27 | Vorrichtung zum abfuellen von fluessigkeiten. |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1815331U (de) |
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1960
- 1960-04-27 DE DE1960K0035062 patent/DE1815331U/de not_active Expired
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