DE1804792U - Elektrische warmhalteplatte. - Google Patents

Elektrische warmhalteplatte.

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DE1804792U
DE1804792U DE1959W0022758 DEW0022758U DE1804792U DE 1804792 U DE1804792 U DE 1804792U DE 1959W0022758 DE1959W0022758 DE 1959W0022758 DE W0022758 U DEW0022758 U DE W0022758U DE 1804792 U DE1804792 U DE 1804792U
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DE
Germany
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container
heating wire
cover plate
side wall
plate
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Application number
DE1959W0022758
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English (en)
Inventor
Wilhelm Winkelmann
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  • Thermally Insulated Containers For Foods (AREA)

Description

  • Elektrische Warmhalteplatte Die Neuerung bezieht sich auf eine elektrische Warmhalteplatte, die aus einem flachen, vorzugsweise rechteckigen Behälter besteht, der durch eine Deckplatte aus einem gutleitenden Metall abgedeckt und in dessen Inneren ein Heizdraht gelagert ist. Die bekannten Warmhalteplatten dieser Art weisen den Nachteil auf, dass sie eine erhebliche Dicke und ein grosses Gewicht aufweisen, was sie unhandlich macht. Dieser Nachteil ist darauf zurückzuführen, dass die bekannten Warmhalteplatten, die als Behälter ausgebildet sind, mit Schamotte als wärmespeichernde Füllung versehen sind, also einem Werkstoff grosser Dichte, der ein entsprechend hohes Gewicht aufweist. Ausserdem erfordern derartige Warmhalteplatten eine grosse Menge dieses Materials, um das erforderliche Speichervermögen aufzuweisen.
  • Zur Beseitigung der Nachteile der bekannten Warmhalteplatten sieht die Neuerung vor, dass die Bodenfläche des Behälters durch eine Platte aus Wärmeisolierstoff, vorzugsweise Asbest, bedeckt und der Heizdraht in den übrigen Hohlraum ausfüllende Glaswolle eingebettet liegt. Die Abdeckung der Bodenfläche mittels einer Platte aus Wärmeisolierstoff, wozu sich Asbest besonders gut eignet, hat den Zweck, eine Abgabe der Wärme nach unten zu vermeiden. Nach unten, nämlich in Richtung der Aufstellebene, ist keine Wärmeabgabe erforderlich, vielmehr lediglich an die Deckplatte, auf die etwa warmzuhaltende Speisen aufgestellt werden.
  • Die Verwendung von Glaswolle als Füllstoff im Hohlraum führt dazu, dass die Dicke der Warmhalteplatte insgesamt wesentlich geringer als die der bekannten Warmhalteplatten sein kann. Glaswolle ist ein Werkstoff, der als sehr schlechter Wärmeleiter in Verbindung mit den Lufthohlräumen nach seiner Aufheizung durch den Heizdraht die Wärme ganz allmählich abgibt. Bei dieser Abgabe erfolgt eine laufende Aufheizung der Deckplatte, bis diese die Temperatur der Glaswolle angenommen hat und laufend weiter die gespeicherte Wärme beispielsweise an die auf der Warmhalteplatte stehenden Speisen abgibt. Versuche haben ergeben, dass bei entsprechender Auslegung des Heizdrahtes bereits eine Aufheizzeit von 4 Minuten ausreicht, um der Deckplatte, die aus Kupfer bestehen kann, eine Wärme von 800 0 zu verleihen. Durch die weitere Wärmeabgabe der Glaswolle nach Unterbrechung des Stromkreises steigt diese Temperatur um weitere 20° an, und es vergeht etwa eine Stunde, bis die Temperatur wieder auf die Umgebungstemperatur abgesunken ist. Während dieser Zeit, während der der Strom abgeschaltet sein kann, erfolgt eine laufende Wärmeabgabe und somit ein Warmhalten von Gegenständen bzw. Speisen, die sich auf den Warmhalteplatten befinden.
  • Gemäss weiterer Neuerung kann in den Heizdraht ein Thermostat eingeschaltet sein, der die Aufheizzeit festlegt und selbsttätig abschaltet, wenn die notwendige Aufheizung der Füllung der Warmhalteplatte durchgeführt ist, und einschaltet, wenn die Temperatur eine bestimmte Grösse unterschreitet.
  • Um den Aufheizvorgang überwachen zu können, kann nach der Neuerung vorgesehen sein, dass der Heizdraht an einem Durchbruch in einer Seitenwand des Behälters vorbeigeführt ist, der durch einen durchsichtigen Körper verschlossen ist, durch welchen der glühende Heizdraht von aussen her sichtbar ist. Auf diese Weise ist die Möglichkeit gegeben, von aussen her zu kontrollieren, wann der Aufheizvorgang abgeschlossen ist. Damit ist auch festgelegt, wann die Warmhalteplatte von ihrer Stromzuführung getrennt werden kann, um von der Stromzufuhr getrennt beispielsweise auf einem Tisch aufgestellt zu werden.
  • Gemäss weiterer Neuerung können die beiden Enden des Heizdrahtes an eine Gerätekupplung angeschlossen sein, die versenkt in der Längsseitenwand des Behälters gehalten ist, so dass sie nicht über die Aussenkonturen des Behälters vorspringt. Der Anschluss an das Stromnetz kann mittels eines Steckers in Verbindung mit einem Anschlusskabel erfolgen, gegebenenfalls auch mittels eines Steckers, der an einer festen Wand befestigt ist, gegen welche die Warmhalteplatte unter gleichzeitiger Kupplung der Gerätekupplung mit dem Stecker geschoben wird.
  • Insbesondere im Hinblick auf eine derartige Anordnung sieht die Neuerung vor, dass sich der durch einen durchsichtigen Körper verschlossene Durchbruch in der der Gerätekupplung gegenüberliegenden Längsseitenwand des Behälters befindet, also auf der Seite, die auf alle Fälle dem Beschauer zugewandt ist.
  • Zweckmässigerweise ist der Aufbau der Warmhalteplatte derart gewählt, dass die aus Silber, Kupfer oder einem anderen gut leitenden Werkstoff bestehende, den Behälter abdeckende Deckplatte mittels Schrauben auf dem Behälter festgehalten ist, die in die Deckplatte von unten durch den Behälter greifen und mit ihrem unteren Ende jeweils in einem Fuß der Warmhalteplatte befestigt sind.
  • In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel nach der Neuerung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung die Warmhalteplatte gemäss der Neuerung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig. 1.
  • Die in den Figuren dargestellte Warmhalteplatte setzt sich u. a. aus dem beispielsweise aus einem vernickelten Tiefziehblech gebildeten Behälter l, der den Behälter von oben verschliessenden Deckplatte 2, unter dem Behälter vorgesehenen Kugelfüssen 3 und den beiden Handgriffen 4 zusammen. Die Deckplatte 2 kann aus Silber, Kupfer oder einem anderen gut leitenden Metall bestehen.
  • Die Füsse 3 und die Griffe 4 sind vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt. Der Behälterboden 5 des Behälters 1 ist durch die Asbestplatte 6 bedeckt. In den verbleibenden Hohlraum des Behälters 1 ist unterhalb der Deckplatte 2 Glaswolle 7 eingebracht, in welcher der Heizdraht 8 eingebettet liegt. Dessen beide Enden sind an die insgesamt mit 9 bezeichnete Gerätekupplung angeschlossen, die eine bekannte Ausbildung aufweist und in der Längsseitenwand 10 des Behälters 1 versenkt ist. In den Heizdraht 8 ist der Thermostat 11 eingeschaltet, der nach einer bestimmten Anheizzeit den Stromkreis selbsttätig unterbricht. Der Heizdraht 8 ist mit einer grossen Anzahl Windungen in einer Ebene in der Glaswolle 7 verlegt. In der Längsseitenwand 12 des Behälters 1 ist der mit 13 bezeichnete Durchbruch vorhanden, der durch den durchsichtigen Körper 14 verschlossen ist. Der Heizdraht 8 ist derart verlegt, dass er frei an dem Durchbruch 13 in der Längsseitenwand 12 des Behälters 1 vorbeiführt und durch den durchsichtigen Körper 14 von aussen her sichtbar ist. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, von aussen her zu erkennen, wenn der Heizdraht stromdurchflossen ist. Der durchsichtige Körper kann als sog. magisches Auge eingefärbt sein.
  • Die Deckplatte 2 ist auf dem Behälter 1 mittels Schrauben 15 befestigt, die von unten durch den Behälter ragen. Das untere Ende der Schrauben 15 ist jeweils in einen Kugelfuß 3 eingeschraubt, der gewissermassen den Kopf der Schraube bildet. Mittels der Schrauben 15 sind so jeweils die Deckplatte 2 und die Kugelfüße 3 fest mit dem Behälter 1 verbunden.
  • Wird durch Anschliessen der Gerätekupplung an einen Stecker der Heizdraht 8 von Strom durchflossen, so gibt er seine Wärme an die Glaswolle 7 im Behälterinneren ab. Nach einer gewissen Aufheizzeit schaltet der Thermostat selbsttätig ab, unterbricht also den Stromkreis. Während der Aufheizzeit ist der glühende Heizdraht durch den durchsichtigen Körper 14 von aussen sichtbar.
  • Nachdem die Glaswolle 7 im Innern des Behälters 1 aufgeheizt ist, wirkt sie als Wärmespeicher, der die gespeicherte Wärme laufend an die Deckplatte 2 und über diese nach aussen abgibt. Die allmähliche Wärmeabgabe durch die Glaswolle 7 führt dazu, dass noch nach dem Unterbrechen des Stromkreises eine Temperatursteigerung in der Deckplatte 2 auftritt. Mit der Wärmeabgabe durch die Deckplatte 2 tritt ein allmähliches Absinken der Temperatur der Glaswolle 7 auf. Versuche haben ergeben, dass das Speichervermögen der Glaswolle derart ist, dass die Deckplatte 2 bis zu einer Stunde warm bleibt und die Warmhalteplatte während dieser Zeit wärme abzugeben in der Lage ist, ohne dass ein erneutes Aufheizen durch Schliessen des Stromkreises erforderlich ist. Ist die Warmhalteplatte an den Stromkreis angeschlossen, jedoch nach Erreichen der Anheiztemperatur durch den Thermostaten abgeschaltet, so erfolgt ein selbsttätiges Einschalten durch den Thermostaten, wenn die Temperatur der Platte einen eingestellten Wert unterschreitet. So ist gewährleistet, dass die Warmhalteplatte stets eine erforderliche Mindesttemperatur aufweist und nach dem Trennen der Kupplung an die Stelle verbracht werden kann, an der sie z. B. als angewärmtes Tablett benötigt wird.

Claims (6)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e Schutzansprüche
    l) Elektrische rarmhalteplatte, die aus einem flachen, vorzugweise rechteckigen Behälter besteht, der durch eine Deckplatte aus einem gut leitenden Metall abgedeckt und in dessen Inneren ein Heizdraht gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenfläche (5) des Behälters (l) durch eine Platte (6) aus Wärmeisolierwerkstoff, vorzugsweise Asbest, bedeckt und der Heizdraht (8) in den übrigen Hohlraum ausfüllende Glaswolle (7) eingebettet liegt.
  2. 2) Uarmhalteplatte nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in den Heizdraht (8) ein Thermostat (11) eingeschaltet ist.
  3. 3) Warmhalteplatte nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizdraht (8) an einem Durchbruch (13) in einer Seitenwand (10) des Behälters (l) vorbeigeführt ist, der durch einen durchsichtigen Körper (14) verschlossen ist, durch welchen der glühende Heizdraht (8) von aussen her sichtbar ist.
  4. 4) armhalteplatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden des Heizdrahtes (8) an eine Gerätekupplung (9) angeschlossen sind, die versenkt in der Längsseitenwand (10) des Behälters (l) gehalten ist.
  5. 5)'iarmhalteplatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der durch einen durchsichtigen Körper (14) verschlossene Durchbruch (13) in
    der der Gerätekupplung (9) gegenüberliegenden Längsseitenwand des Behälters (1) befindet.
  6. 6)'Jarmhalteplatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Silber, Kupfer oder einem anderen gutleitenden Verkstoff bestehende, den Behälter (1) abdeckende Deckplatte (2) mittels Schrauben (15) auf dem Behälter (1) festgehalten ist, die in die
    Deckplatte (2) von unten durch den Behälter (l) greifen und mit ihrem unteren Ende jeweils in einem Fuß (3) der Warmhalteplatte befestigt sind.
DE1959W0022758 1959-09-08 1959-09-08 Elektrische warmhalteplatte. Expired DE1804792U (de)

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